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Der Newsletter vom 08.02.2018

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

das wiederholt große Interesse für den Sächsischen Gründerinnenpreis zeigt, dass die wirtschaftlich aktiven Frauen in Sachsen zunehmend selbstbewusst und mutig nach vorn gehen. Auf die Art, wie sie ihr Engagement öffentlich vertreten, sind sie alle Vorbilder. 

Auch bei der Integration haben Frauen eine wegweisende Rolle. Dass man sie im Grunde sogar als eigentlichen Motor der Integration bezeichnen kann, wurde in meinem Fachgespräch mit Projektträgern für Integrationsmaßnahmen deutlich. 

Herzlichst,

Petra Köpping
Staatsministerin für Gleichstellung und Integration 
beim Sächsischen Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz


 
 

Die Verleihung des 18. Gründerinnenpreises

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Die für die Shortlist nominierten Gründerinnen (oben). Prof. Dr. Karola Wille und Petra Köpping (unten).

Am 3. Februar 2018 übergab Staatsministerin Petra Köpping in Leipzig den 18. Sächsischen Gründerinnenpreis. Die Festveranstaltung in der Zentrale des Mitteldeutschen Rundfunks wurde von Prof. Dr. Karola Wille, Intendantin des MDR, eröffnet. Über 54 Bewerbungen von engagierten Gründerinnen aus ganz Sachsen hatten sich um den mit 5.000 Euro dotierten Preis für die Gewinnerin und 1.000 Euro für die Zweitplatzierte beworben. 


 
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Die Preisträgerin Susann Mütze, Inhaberin der Tischlerei Mütze in Kamenz.

1. Preis: Susann Mütze

Die Tischlerei Mütze Kamenz ist ein Familienbetrieb, der 1823 gegründet und seit 2015 von Susann Mütze in siebenter Generation geführt wird. Der Schwerpunkt der Tätigkeit liegt im Möbelbau. Dabei werden kleine Einzelstücke für Privatkunden bis hin zu Serien für Unternehmen gefertigt. Neben einem modernen Maschinenpark ist die Zusammenarbeit mit anderen Tischlereien der Region, mit Architekten und anderen Gewerken wichtig. In unserem Film können Sie einen Blick hinter die Kulissen werfen.

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Preisträgerin Dr. Nadine Glasow, Inhaberin der universalraum GmbH.

2. Preis: Dr. Nadine Glasow

Die Initialzündung ihrer Geschäftsidee fand die Architektin Dr. Nadine Glasow bei der Lektüre eines Artikels in der Science. Darin beschrieb der Autor, dass Patienten weniger und Schmerzmittel benötigen und schneller entlassen werden konnten, wenn sie aus ihrem Fenster einen Blick auf Bäume anstelle einer Mauerwerksfassade hatten. Von dieser Beobachtung ausgehend, gründete Nadine Glasow die universalraum GmbH, die sich der evidenzbasierten Planung von Gesundheitseinrichtungen verschrieben und bereits zahlreiche Projekte im In- und Ausland realisiert hat. In unserem Film stellen wir Ihnen das Unternehmen vor.

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Petra Köpping mit Dr. Swen Steinberg und den Studierenden der TU Dresden.

Wanderausstellung Migration

Dass Migration der Normalfall der Geschichte ist, zeigt die Wanderausstellung „Kommen, Gehen, Bleiben - Migrationsgeschichte(n) aus Sachsen“, die am 6. Februar von Staatsministerin Petra Köpping in der Sächsischen Staats- und Universitätsbibliothek Dresden (SLUB) eröffnet wurde. Die Ausstellung ist von Studierenden der TU Dresden unter Leitung von Dr. Swen Steinberg erarbeitet worden. Sie hatten sich mit der sächsischen Migrationsgeschichte auseinandergesetzt und exemplarische Biographien aus verschiedenen Jahrhunderten zusammengetragen. Bis zum 28. Februar ist die Ausstellung in der SLUB zu sehen. Die nächste Station  wird das Landratsamt Meißen vom 12. bis 25. März sein. Zahlreiche weitere Termine, z.B. in Stolpen und Mittweida, sind in Planung.

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Die Teilnehmer des Fachgespräches zur Migration in den Räumen des SMGI.

Fachgespräch Migration

Am 5. Februar empfing Integrationsministerin Petra Köpping zahlreiche Expertinnen und Experten zu einem Fachgespräch über „Frauen mit Flucht- und Migrationshintergrund“. Thema des Austausches war die gezielte Förderung von Migrantinnen. Da Frauen eine maßgebliche Rolle bei der Integration spielen, sind Angebote für ihre Stärkung und Bildung von großer gesamtgesellschaftlicher Bedeutung.


 
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Migration in der sächsischen Geschichte

Immer schon waren Menschen unterwegs, immer schon waren die Gründe von Migration vielfältig. Darum finden sich über die Jahrhunderte hinweg immer wieder Gruppen von Menschen, die für eine Ausbildung oder Beschäftigung auswanderten, oder die aufgrund ihres Glaubens und ihrer politischen Ansichten flüchteten bzw. vertrieben wurden. Erfahren Sie mehr dazu beim Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde (ISGV).

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Offener und respektvoller Austausch beim ersten Sachsengespräch in Aue.

Die Staatsregierung beim Sachsengespräch in Aue

Am 5. Februar fand im Kulturhaus Aue das erste Sachsengespräch der Sächsischen Staatsregierung statt. Fast 600 Bürgerinnen und Bürger aus dem Erzgebirgskreis diskutierten mit dem Ministerpräsidenten und den Ministerinnen und Ministern über Themen wie Bildung, Förderung der Gemeinden und Integration von Geflüchteten. In den kommenden Wochen wird es weitere Gespräche in allen Landkreisen und kreisfreien Städten geben. Das nächste Sachsengespräch findet am 28. Februar im Vogtlandkreis statt.


 
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Zeitzeugen und Betroffene bei der Veranstaltung in der Dreikönigskirche.

Besuch bei der IG gestohlene Kinder

Am 2. Februar folgte Staatsministerin Petra Köpping der Einladung der Interessengemeinschaft gestohlene Kinder der DDR (IGgK DDR). In Zusammenarbeit mit der Friedrich-Ebert-Stiftung hatte diese ein Treffen in der Dresdner Dreikönigskirche organisiert, bei dem Zeitzeugen und Betroffene zu Wort kamen. Noch heute gibt es Eltern, die verzweifelt nach ihren Töchtern und Söhnen suchen. Dieses Thema muss fraglos bei der gesamtdeutschen Aufarbeitung berücksichtigt werden. Im Beisein des Landtagsabgeordneten Harald Baumann-Hasske erklärte Petra Köpping, das Anliegen mit in die Koalitionsfraktion nehmen zu wollen.


 
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Auszug aus der Presseschau

„Es liegt an uns“

Gastbeitrag von Staatsministerin Petra Köpping in der Sächsischen Zeitung vom 30. Januar 2018.


 

Der nächste Newsletter erscheint am 1. März 2018.


 

Termine



26.02.2018
Kann Sachsen Vielfalt? Der Landesaktionsplan auf dem Prüfstand
Leipzig
02.03.2018
Jahresversammlung der SG Braunkohleveredelung
Borna
 
28.02.2018
Sachsengespräch
Vogtlandkreis
05.03.2018
Ministerinnensprechstunde
Dresden
 
  Kalender
 

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Impressum: Sächsisches Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz, Geschäftsbereich Gleichstellung und Integration, Sebastian Vogel, Leiter des Geschäftsbereichs (V.i.S.d.P.), Postanschrift: Albertstraße 10, 01097 Dresden,
Telefon: 0351 - 56 45 49 10, Telefax: 0351 - 56 45 49 09, pressegi@sms.sachsen.de, www.smgi.sms.sachsen.de

Fotonachweis:
Titelbild (Petra Köpping): Katrin Pötzsch; GBGI (5), Hagen Wolf (4), Andreas Henschel (2), Fotolia/WavebreakMediaMicro