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Der Newsletter vom 08.03.2018

Liebe Leserinnen, liebe Leser, 

die Nachwendezeit ist ins Geschichtsbuch gerückt. Doch viele von uns haben sie eigens erlebt – und das nicht immer positiv. Deswegen ist es wichtig, dass wir uns immer wieder offen darüber austauschen. Die Gespräche in Weißwasser haben mir dies ein weiteres Mal gezeigt.

Offenheit brauchen wir auch beim Thema sexuelle Minderheiten. Für sie – und jeden interessierten Bürger – gibt es nun in Pirna eine Anlaufstelle. Ich hoffe, dass sie rege genutzt wird. Mehr darüber und was mich diese Woche beschäftigt hat, erfahren Sie in diesem Newsletter. 

Herzlichst,

Petra Köpping
Staatsministerin für Gleichstellung und Integration 
beim Sächsischen Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz


 
 
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„Ich gratuliere allen Frauen zum internationalen Frauentag.

Gleichstellungsministerin Petra Köpping


 
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Gleichstellungsministerin Petra Köpping im Gespräch mit Pirnas Oberbürgermeister Klaus-Peter Hanke.

Erste Anlaufstelle für sexuelle Vielfalt in Pirna eröffnet

Im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge mit fast 250.000 Einwohnerinnen und Einwohnern gab es bisher keine direkte Anlaufstelle für Homosexuelle und Menschen mit Transidentität. Das ist vorbei: Seit dem 5. März ist das Begegnungszentrums zur Förderung der Akzeptanz sexueller und geschlechtlicher Vielfalt in Pirna geöffnet. Der Treff bietet Raum für Information, Dialog und Beratung, baut Vorurteile gegen Homosexuelle ab und steht allen Menschen offen. 

 

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Ministerin Köpping bei der Diskussion "„Schlaglicht Nachwende".

Nachwende-Diskussionen in Weißwasser

Bei einer Diskussion unter dem Titel „Schlaglicht Nachwende – Erfolgsgeschichte ohne Verlierer?“ kam Staatsministerin Petra Köpping mit Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch. „Es wäre wünschenswert gewesen, dass man sich bereits früher der Aufarbeitung der Nachwende-Zeit ab 1989/90 angenommen hätte“, sagte Staatsministerin Petra Köpping. „Es ist jedoch häufig so, dass erst nach einer Generation über traumatische Ereignisse gesprochen werden kann.“ 27 Jahre nach der Wende ist der Austausch über die damaligen Erfahrungen denn auch präsenter denn je.


 

„Stellen wir uns der Diskussion für ein menschliches Miteinander in Sachsen!“

Gleichstellungsministerin Petra Köpping zur Eröffnung des Begegnungszentrums zur Förderung der Akzeptanz sexueller und geschlechtlicher Vielfalt in Pirna.


 
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Die ehemaligen Bergleute bedankten sich für Petra Köppings Beitrag.

Jahresversammlung der SG Braunkohleveredelung

Die Bergleute der ehemaligen braunkohleveredelnden Industrie aus Espenhain/Borna luden Petra Köpping zu ihrer jährlichen Vollversammlung am 2. März. Die Bergleute kämpfen seit Jahren um eine Anerkennung ihrer Arbeits- und Lebensleistung. Denn sie erhielten aufgrund der hohen toxischen Belastung an ihren Arbeitsplätzen eine Erschwerniszulage. Seit 1997 stockt jedoch die Auszahlung ihrer Ansprüche. Staatsministerin Petra Köpping setzt sich für das Anliegen der Bergleute ein.


 
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Gleichstellungsministerin Petra Köpping sprach in Görlitz zur Verbesserung der Verbleibechancen qualifizierter Frauen im Landkreis

Frauenpower für Görlitz

Das Symposium „F wie Kraft – Frauen. Leben. Oberlausitz.“ fragte am 2. März, wie qualifizierte Frauen im Landkreis Görlitz gehalten werden können. Staatsministerin Petra Köpping meint: Eigeninitiative ist notwendig, aber auch die Unterstützung. Deswegen hat sie sich dafür eingesetzt, die Förderrichtlinie auf knapp sechs Millionen Euro im letzten Doppelhaushalt zu erhöhen. Dadurch wird Gleichstellungsarbeit verbessert und Benachteiligung abgebaut.

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Die Gründerinnen im Gespräch mit Gleichstellungsministerin Petra Köpping.

Besuch bei Gründerinnen aus dem Landkreis Leipzig

Am 1. März besuchte Staatsministerin Petra Köpping zwei Gründerinnen aus dem Landkreis Leipzig, die sich für den Gründerinnenpreis 2017 beworben hatten: Grit Kuhnitzsch in Kohren-Sahlis mit dem Balancehaus und Sandy Lehmann in Bad Lausick mit dem Familienunternehmen Elektro Lehmann.

Beide Unternehmerinnen stehen exemplarisch dafür, dass Frauen mindestens genauso erfolgreiche Unternehmensgründerinnen sein können wie Männer. Dennoch brauchen sie insbesondere in den ländlichen Räumen Unterstützung und Vernetzung.


 
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Frauentag

Der Internationale Frauentag entstand in der Zeit um den 1. Weltkrieg im Kampf um Gleichberechtigung, Frauenwahlrecht und die Emanzipation von Arbeiterinnen. Da die sozialistische Bewegung maßgeblich Anteil an der Entstehung des Frauentages hatte, wurde er zwischen 1933 und 1945 offiziell verboten. Nach dem 2. Weltkrieg wurde er 1946 in der sowjetischen Besatzungszone wieder eingeführt. In der Bundesrepublik ab 1948 vor allem von Sozialdemokratinnen begangen,  ging die Bedeutung des Frauentages dennoch allmählich verloren. Erst in den 60er Jahren rückte er wieder stärker ins Bewusstsein. Mehr dazu auf Wikipedia.

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Bürgermeister Jörg Jeromin mit Staatsministerin Petra Köpping.

Strehla sucht Fachkräfte und Jugendstadträte

Am 5. März war Petra Köpping zu Gast in Strehla. Der amtierende Bürgermeister Jörg Jeromin hatte die Staatsministerin zum Gespräch eingeladen, um aktuelle Herausforderungen zu diskutieren. Ein wichtiges Thema war der Fachkräfte- und Nachwuchsmangel bei ansässigen Unternehmen: Viele Geschäftsinhaber sind vergeblich auf der Suche nach einem Nachfolger. Köpping und Jeromin sprachen auch darüber, wie Jugendliche bei der Gestaltung der Stadt eingebunden werden sollten. Jeromin strebt die Bildung eines Jugendstadtrates an. Die Ministerin empfahl, den Jugendlichen Vertrauen zu schenken und einfach „machen zu lassen“. Der Austausch soll fortgesetzt werden.


 
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Petra Köpping und Jürgen Clauß.

Leckermäulchen-Erfinder zu Gast in der Sprechstunde

„Leckermäulchen“ – den Quark mit Zitronen- oder Vanillegeschmack – kannte in der DDR jeder. Sein Erfinder, Dr. Jürgen Clauß, war am 27. Februar zu Gast in der Bürgersprechstunde von Staatsministerin Petra Köpping in Markkleeberg. Beide sprachen über die Erfahrungen in der Nachwendezeit und die Schwierigkeiten von Ostdeutschen, Anerkennung für ihre Lebensleistungen zu erhalten.

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Terminankündigung: 8. Verbändegespräch zur Integrationsarbeit am 21. März

Das nächste Verbändegespräch Integration findet am 21. März in Dresden statt. Das Format dient dem Austausch zwischen dem Lenkungsausschuss Asyl und den in den Bereichen Asyl und Integration tätigen Organisationen, Verbänden, Vereinen, den überregionalen und kommunalen Netzwerken und zivilgesellschaftlichen Akteuren. Des 8. Verbändegespräch steht unter dem Motto: "Wann ist Integration erfolgreich?“ Bei der Veranstaltung wird das SMGI die Ergebnisse für den Freistaat Sachsen aus dem Integrationsmonitoring der Länder vorstellen. Damit bildet das 8. Verbändegespräch den Auftakt zur sächsischen Integrationsberichterstattung, welche Bestandteil des neuen Zuwanderungs- und Integrationskonzeptes (ZIK II) des Freistaates wird.


 
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Auszug aus der Presseschau

 
 „Die Politik wird vom Westen dominiert. Und das ist ein großes Problem.“
 
Gibt es eine Hegemonie der alten Bundesländer? Ja, sagen Intellektuelle, Wissenschaftler und Unternehmer. Artikel in der Süddeutschen Zeitung vom 2. März
 
 
„Als Frau entscheide ich anders"

Petra Köpping über die Männerdomäne Landrat und wer in der Familie den Weg bestimmt. Artikel in der Freien Presse vom 8. März


 

Termine



11.03.2018
Eckwerteklausur
Kloster Nimbschen in Grimma
15.03.2018
Plenum
Dresden
 
10.03.2018
Festveranstaltung zum Frauentag im Sächsischen Landtag
Dresden
16.03.2018
Integrationsministerkonferenz
Nürnberg
 
13.03.2018
Kabinett
Dresden
12.03.2018
Eckwerteklausur
Kloster Nimbschen in Grimma
 
13.03.2018
Küchentischtour
Hohenstein-Ernstthal
21.03.2018
8. Verbändegespräch zur Integrationsarbeit
Dresden
 
14.03.2018
Plenum
Dresden
 
  Kalender
 

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Impressum: Sächsisches Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz, Geschäftsbereich Gleichstellung und Integration, Sebastian Vogel, Leiter des Geschäftsbereichs (V.i.S.d.P.), Postanschrift: Albertstraße 10, 01097 Dresden,
Telefon: 0351 - 56 45 49 10, Telefax: 0351 - 56 45 49 09, pressegi@sms.sachsen.de, www.smgi.sms.sachsen.de

Fotonachweis:
Titelbild (Petra Köpping): Katrin Pötzsch; GBGI (7), Fotolia/WavebreakMediaMicro