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Der Newsletter vom 29.03.2018

Liebe Leserinnen, liebe Leser, 

in den letzten drei Jahrzehnten ist die politische Partizipation von Frauen stark angestiegen: die Wahlbeteiligung von Frauen ist höher als die der Männer, und in fast allen politischen Vertretungsgremien sind Frauen vertreten. Aber: Knapp 100 Jahre nach dem Erhalt des Wahlrechts sind Frauen in der Politik noch immer unterrepräsentiert. Nur 31 Prozent der Mandate im Deutschen Bundestag – deutlich unter dem Bevölkerungsanteil von mehr als 50 Prozent – gehen an Frauen, von der Besetzung der einzelnen Ministerien ganz zu schweigen. Es gibt noch viel zu tun!

 Herzlichst,

Petra Köpping
Staatsministerin für Gleichstellung und Integration 
beim Sächsischen Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz


 
 

Wohnsitzauflage zum 1. April

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Der Lenkungsausschuss Asyl hat entschieden, den sächsischen Landkreisen und kreisfreien Städten mehr Geld für die Aufnahme und Unterbringung von Asylbewerbern zur Verfügung zu stellen.

Am 26. März einigte sich der Lenkungsausschuss Asyl auf eine Änderung des Flüchtlingsaufnahmegesetzes (SächsFlüAG). Danach soll mehr Geld für die Aufnahme und Unterbringung von Asylbewerbern zur Verfügung gestellt werden. Zudem ist geplant, Asylbewerber aus Ländern mit geringer Bleibeperspektive künftig länger in den Erstaufnahmeeinrichtungen zu belassen. Neben der geplanten Gesetzesänderung tritt zum 1. April die Wohnsitzauflage für anerkannte Asylbewerber in Kraft. Anerkannte Asylbewerber sollen künftig in dem Landkreis bleiben, dem sie im Rahmen des Asylverfahrens zugeteilt wurden. Damit soll eine bessere Verteilung der anerkannten Schutzberechtigten im Freistaat erreicht werden.

 


 
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Petra Köpping zu Gast bei Konstanze Wolter.

Besuch bei der e.artis GmbH

Gleichstellungsministerin Petra Köpping war am 28. März bei Frau Konstanze Wolter, Gründerin des Kunstauktionshauses e.artis GmbH zu Gast. Konstanze Wolter hatte sich für den sächsischen Gründerinnenpreis beworben. Bei der Preisverleihung am 3. Februar  in Leipzig hatte Ministerin Köpping den Gründerinnen versprochen, sie in den kommenden Monaten in ihren Betrieben und Unternehmen zu besuchen. – Konstanze Wolter hat ihren Kunsthandel 2009 mit dem Ziel gegründet, Kunst online unkompliziert auf Kommissionsbasis zu verkaufen. Alle e.artis-Auktionen starten ab 1 Euro. Damit möchte die Gründerin Kunst mehr Menschen zugänglich machen. Selbst Objekte, die sich schlussendlich für mehrere tausend Euro verkaufen, werden ohne Limit-oder Mindestpreis online gestellt.


 
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Integrationsministerin Petra Köpping bei der DGT mbH. Herr Andre Burduja aus Rumänien (vorn rechts) ist einer der Mitarbeiter, die durch das Unternehmen gefördert werden.

Gelebte Integration bei der DGT mbH

Im Dezember 2017 wurden acht sächsische Betriebe mit dem vis-á-vis-Award ausgezeichnet. Am 28. März besuchte Staatsministerin Petra Köpping einen der Preisträger: die Dienstleistungsgesellschaft DGT mbH in Chemnitz. Das Unternehmen hat rund 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter auch 6 ausländische Fachkräfte, die unter anderem ein Deutschkursangebot sowie Unterstützung und Begleitung bei Behördengängen erhielten.


 
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Offene und konstruktive Gespräche im Kulturhaus Böhlen.

Das Sachsengespräch in Böhlen

Zum Sachsengespräch am 26. März waren über 200 Bürgerinnen und Bürger ins Kulturhaus Böhlen gekommen. In ihrer Runde erfuhr Staatsministerin Petra Köpping von den Erlebnissen der Bürger mit engagierten Asylbewerbern, die beherzt mit anpackten, um zu helfen und zu arbeiten. Aber auch Themen der Rentenungerechtigkeit und der Gleichstellung kamen zur Sprache. – An den Sachsengesprächen kann jeder Interessierte teilnehmen.


 
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Die Festveranstaltung des DGB zum Frauentag stand unter dem Zeichen „100 Jahre Frauenwahlrecht in Deutschland“.

DGB-Festtagung: 100 Jahre Frauenwahlrecht

Auf Einladung des DGB Sachsen sprach Gleichstellungsministerin Petra Köpping am 24. März bei der zentralen Festtagung „100 Jahre Frauenwahlrecht – Was bedeutet den Frauen in Sachsen dieses Jubiläum?“ Auf der Veranstaltung in Dresden diskutierten die Gäste unter anderem darüber,  mit welchen Schwerpunkten sich Parlamentarierinnen in die Politik einbringen und wie Gewerkschafterinnen ihr Wahlrecht nutzen.

 


 
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Frauenwahlrecht in Deutschland

„Alle Wahlen zu öffentlichen Körperschaften sind fortan nach dem gleichen, geheimen, direkten, allgemeinen Wahlrecht auf Grund des proportionalen Wahlsystems für alle mindestens 20 Jahre alten männlichen und weiblichen Personen zu vollziehen.“ – Mit diesem Aufruf vom Rat der Volksbeautragten am 12. November 1918 wurde das Frauenwahlrecht in Deutschland begründet. Am 19. Januar 1919 konnten Frauen dann zum ersten Mal in Deutschland wählen und gewählt werden. Übrigens: Die meisten weiblichen Abgeordneten waren in den Reihen der SPD zu finden. – Mehr zum Thema Frauenwahlrecht finden Sie hier.

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Bei der Podiumsdiskussion in Leipzig.

Wie viel Westen steckt im Osten?

Bei einer Veranstaltung der Friedrich-Ebert-Stiftung zum Thema „Wie viel Westen steckt im Osten? Westdeutsche Eliten und ostdeutsche Befindlichkeiten“ kam Staatsministerin Petra Köpping am 22. März mit über 100 Menschen ins Gespräch. An dem Podium in Leipzig waren außerdem beteiligt: Thomas Krüger (Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung), Prof. Dr. Raj Kollmorgen (Sozialwissenschaftler der Hochschule Zittau / Görlitz), Prof. Dr. Wieland Kiess (Direktor der Universitätskinderklinik in Leipzig) und Michael Naumann (Journalist) als Moderator. Sowohl die große Resonanz als auch die Wortbeiträge zeigen, dass die Nachwendezeit weiterhin viele Fragen aufwirft. 


 
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Petra Köpping und Gesine Schwan beim Erfahrungsaustausch in Berlin.

Treffen mit Gesine Schwan

Am 23. März traf sich Staatsministerin Petra Köpping mit Prof. Gesine Schwan in Berlin. Thema des Gesprächs war vor allem, wie der gesellschaftliche Zusammenhalt wieder gestärkt werden kann – besonders vor dem Hintergrund der Nachwendezeit, der Erfahrungen und erlebten Demütigungen der ostdeutschen Menschen.


 
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Petra Köpping bei der Eröffnung der neuen Hauptgeschäftsstelle des ADB in Leipzig.

Neue Hauptgeschäftsstelle des ADB Sachsen

Am 22. März war Gleichstellungsministerin Petra Köpping zu Gast bei der Eröffnung der neuen Hauptgeschäftsstelle des Antidiskriminierungsbüro Sachsen (ADB) in Leipzig. Das ADB ist eine zentrale Anlaufstelle für Menschen, die von Diskriminierung betroffen sind und nimmt am Modellprojekt zum Thema Antidiskriminierungsberatung teil. Projektziel ist die Schaffung von flächendeckenden Strukturen in der Antidiskriminierungsberatung.

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Auszug aus der Presseschau

Was zählt die ostdeutsche Lebensleistung? erschienen am 23. März in der Freien Presse (online abrufbar).

Besorgen Sie mir einfach eine Frau. Dann gehe ich nicht mehr zu Pegida. Ein Portrait über die Arbeit von Petra Köpping in der aktuellen BRIGITTE (7/2018).


 

Der nächste Newsletter erscheint am 12. April.


 

Termine



11.04.2018
DGB-Veranstaltung zur Aufarbeitung der Nachwendezeit
Dresden
05.04.2018
Besuch bei Maike Steuer, Gründerin des „Café homeLE“
Leipzig
 
12.04.2018
Bundesfachtagung Sprach-und Integrationsmittlerdienste
Berlin
05.04.2018
Besuch bei Sabine Fuhrmann, Managing Partnerin bei „Spirit Legal LLP“
Leipzig
 
06.04.2018
Sachsengespräch
Niesky
05.04.2018
Grußwort bei Auftaktveranstaltung von „Balance im digitalen Wandel – Chance digital“
Leipzig
 
  Kalender
 

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Impressum: Sächsisches Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz, Geschäftsbereich Gleichstellung und Integration, Sebastian Vogel, Leiter des Geschäftsbereichs (V.i.S.d.P.), Postanschrift: Albertstraße 10, 01097 Dresden,
Telefon: 0351 - 56 45 49 10, Telefax: 0351 - 56 45 49 09, pressegi@sms.sachsen.de, www.smgi.sms.sachsen.de

Fotonachweis:
Titelbild (Petra Köpping): Katrin Pötzsch; GBGI (9); Fotolia/WavebreakMediaMicro