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Der Newsletter vom 19.04.2018

Liebe Leserinnen, liebe Leser, 

Bildung ist der Schlüssel zur Integration. Die Situation für erwachsene Geflüchtete in Sachsen ist herausfordernd, denn viele von ihnen müssen Bildung nachholen. Das betrifft nicht nur die Sprache, sondern häufig auch Allgemeinbildung. Darum freue ich mich sehr, dass der Freistaat Sachsen eine Maßnahme auf den Weg gebracht hat, mit der Geflüchtete, die nicht mehr schulpflichtig sind, dieses Wissen erwerben können. Das Projekt ist ein wichtiger Baustein für eine gelingende Integration, denn nur so erhalten die Menschen Zugang in eine Ausbildung und in den Arbeitsmarkt. 

Herzlichst,

Petra Köpping
Staatsministerin für Gleichstellung und Integration 
beim Sächsischen Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz


 
 

Bildungsmodul für erwachsene Geflüchtete

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Oben: Petra Köpping mit David Meis, Geschäftsführer der Produktionsschule Moritzburg gGmbH, die Jugendliche und Erwachsene bei der Eingliederung in Ausbildung und Arbeit unterstützt.

Am 17. April stellte Integrationsministerin Petra Köpping an der Produktionsschule Moritzburg die neue „Maßnahme zur Herstellung der Ausbildungsreife von Geflüchteten über 18 Jahren“ vor. Für viele der Geflüchteten besteht die Notwendigkeit, Allgemeinbildung nachzuholen, um einen Zugang zum Arbeitsmarkt zu finden. Darum stellt die Sächsische Staatsregierung finanzielle Mittel für ein 18-monatiges Bildungsmodul zur Verfügung, das die Geflüchteten zur Ausbildungsreife führt. Der Start des ersten Durchgangs ist für September 2018 geplant. Eine erste Bedarfsabfrage hat ergeben, dass zunächst 800 Personen, die bei der Bundesagentur für Arbeit bzw. beim Jobcenter gemeldet sind, als Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Maßnahme in Frage kämen. Durch erneute Bedarfsabfragen der Bundesagentur für Arbeit und der Jobcenter wird ermittelt, ob weitere Durchgänge erforderlich sind. Weitere Informationen finden Sie in unserem Sondernewsletter. Angaben zu Fragen der Ausschreibung, Förderung und Teilnahme werden in etwa vier Wochen folgen.


 
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Die US-Delegierten besuchten den Sächsischen Landtag.

Treffen mit Delegierten des United States Congress

Staatsministerin Petra Köpping kam am 18. April mit einer Delegation aus den Vereinigten Staaten zusammen. Zur Delegation gehörten zehn „District Directors“, die im US-Kongress alle Unternehmungen für ein Kongress-Mitglied in ihrem oder seinem Wahlkreis beobachten. Damit schließen sie die Lücke zwischen der nationalen Politik und den Interessen der Öffentlichkeit. Thema des Gesprächs mit Petra Köpping war unter anderem die Integrationspolitik in Sachsen.


 
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Das Projekt möchte Menschen aus verschiedenen Kulturen durch Begegnungen und Aktivitäten zusammenbringen.

Fördermittelübergabe an „pro migrantum“

Freitag der 13. April war ein guter Tag für das Bildungs- und Sozialwerk Muldental e.V.. An diesem Tag konnte Integrationsministerin Petra Köpping dem Bildungswerk einen Fördermittelbescheid über rund 75.000 Euro für „pro migrantum“ überreichen. Das Projekt setzt sich für die Förderung von Toleranz und den interkulturellen Austausch zwischen Einheimischen und Zugewanderten ein. 


 
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Petra Köpping im Austausch mit Akteuren der Sprach- und Integrationsmittlung (SprInt).

SprInt-Bundesfachtagung

Am 12. April nahm Staatsministerin Petra Köpping an der Bundesfachtagung des Netzwerks für Sprach-und Integrationsmittlung (SprInt) in Berlin teil. Bei einem Workshop stellte sie die Entwicklung der Sprachmittlung in Sachsen als Best-Practice-Beispiel vor. Der Aufbau von zahlreichen Standorten der Sprach- und Integrationsmittlung in Sachsen ist vorbildhaft: Pro Kommune investiert der Freistaat etwa 77.000 Euro in die Struktur der Servicestellen SprInt. Derzeit gibt es keine bundesweit einheitliche Finanzierung von Dolmetscherdiensten. Auch den 13 SprInt-Servicestellen in Sachsen liegen 13 verschiedene Ansätze zur Finanzierung zu Grunde. 


 
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„Den Motor am Laufen halten“

Die LAG Jungen- und Männergesundheit Sachsen veranstaltet am 23. April unter dem Motto „Den Motor am Laufen halten“ einen Fachtag zur Gesundheit von Jungen und Männern. Gesundheitsvorsorge wird von Jungen und Männern oft nicht sehr ernst genommen. Die Veranstaltung soll daran etwas ändern und widmet sich Kernfragen: Wo liegen die Herausforderungen in der Krankheitsprävention und Gesundheitsfürsorge bei Jungen und Männern? Welche Krankheiten haben Männer und warum? Gibt es Krankheiten, die unentdeckt bleiben, weil sie nicht in das gesellschaftliche Bild von Jungen und Männern passen – und was hat die „männliche Rolle“ damit zu tun? Mehr Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung gibt es hier

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Girls'Day & Boys'Day

Einmal im Jahr ist Girls’Day: Mädchen und Frauen sollen motivieren werden, technische und naturwissenschaftliche Berufe zu ergreifen. Der Tag soll dazu beitragen, den Anteil der weiblichen Beschäftigten in sogenannten „Männerberufen“ zu erhöhen und einen angenommenen bzw. für die Zukunft prognostizierten Fachkräftemangel in der Industrie zu verringern. Der Boys’Day ist ergänzend dazu gedacht, dass Jungen Berufe kennenlernen können, in denen Männer immer noch unterrepräsentiert sind. Das sind vor allem Berufe aus dem sozialen, erzieherischen und pflegerischen Bereich. 


 
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Auszug aus der Presseschau

Was heißt hier Heimat?

Am 16. April diskutierte Petra Köpping bei „FAKT IST!“ im MDR mit Politikern und Wissenschaftlern über einen heiß umkämpften Begriff: Heimat. In der MDR-Mediathek verfügbar.

 


 

Termine



25.04.2018
Plenarsitzung
Dresden
26.04.2018
Girls' / Boys' Day
 
26.04.2018
Plenarsitzung
Dresden
27.04.2018
Besuch bei Upgrade, Verein für Bildungsangleichung e.V.
Preisträger des Sächsischen Integrationspreises, Leipzig
 
19.04.2018
Sitzung des Beirates für das Landesprogramm „Weltoffenes Sachsen“
Dresden
05.05.2018
Parade der Vielfalt
Chemnitz
 
24.04.2018
Fraktionssitzung
Dresden
07.05.2018
Ausschusssitzung
Dresden
 
24.04.2018
Parlamentarischer Abend der Johanniter
Dresden
 
  Kalender
 

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Impressum: Sächsisches Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz, Geschäftsbereich Gleichstellung und Integration, Sebastian Vogel, Leiter des Geschäftsbereichs (V.i.S.d.P.), Postanschrift: Albertstraße 10, 01097 Dresden,
Telefon: 0351 - 56 45 49 10, Telefax: 0351 - 56 45 49 09, pressegi@sms.sachsen.de, www.smgi.sms.sachsen.de

Fotonachweis:
Titelbild (Petra Köpping): Katrin Pötzsch; GBGI (6); LAG Jungen- und Männergesundheit Sachsen; Fotolia/WavebreakMediaMicro