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Der Newsletter vom 03.05.2018

Liebe Leserinnen, liebe Leser, 

Integration und Aufklärung sind zwei Seiten einer Medaille. Die Auseinandersetzung mit dem Islam wird immer wichtiger, und es ist für unser Zusammenleben von großer Bedeutung, unbegründete Ängste abzubauen. Eine stark ausgeprägte oder zunehmende Religiosität ist kein zwingendes Zeichen einer Radikalisierung. Es kommt immer auf den Hintergrund und die richtige, fachlich fundierte Einordnung an. Nachdem unsere Koordinierungs- und Beratungsstelle Radikalisierungsprävention (KORA) seit einem Jahr tätig ist, können wir sagen: Es gibt eine große Nachfrage für Informations- und Fortbildungsveranstaltungen über religiös motivierten Extremismus.

Lassen Sie uns weiter gemeinsam an unserem Zusammenleben arbeiten – es sollte immer von Respekt, gegenseitigem Vertrauen und gemeinsamer Verantwortung geprägt sein. 

Herzlichst,

Petra Köpping
Staatsministerin für Gleichstellung und Integration 
beim Sächsischen Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz


 
 

Ein Jahr KORA

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Seit rund einem Jahr führt die Koordinierungs-und Beratungsstelle Radikalisierungsprävention (KORA) Beratungen durch. Ziel ist, islamistische Radikalisierung zu verhindern und bei potentiell Betroffenen dafür zu sorgen, dass sie sich wieder der freiheitlichen demokratischen Grundordnung verbunden fühlen. Bisher wurden 38 Veranstaltungen durchgeführt, weitere 35 Workshops sind für das Jahr 2018 geplant. Im Oktober 2017 wurde zudem das 1. KORA Forum durchgeführt, das jährlich als Informations- und Vernetzungsveranstaltung stattfinden soll – mit Teilnehmern aus den Bereichen Zivilgesellschaft, Wohlfahrt, Kommunalverwaltung, Sicherheitsbehörden und muslimischen Organisationen.

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„Mir ist wichtig, dass wir dazu beitragen, unbegründete Ängste abzubauen.“

Integrationsministerin Petra Köpping über die Koordinierungs- und Beratungsstelle Radikalisierungsprävention KORA.


 
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Fördermittel für die Diakonie Riesa-Großenhain

Am 2. Mai konnte Integrationsministerin Petra Köpping einen Fördermittelbescheid in Höhe von rund 100.000 Euro an die Diakonie Riesa-Großenhain gGmbH übergeben. Mit dem Projekt „Interkulturelle Öffnung - KREATIV“ wollen die Mitarbeiter unterschwelligen Alltagsrassismus abbauen: Jugendliche mit und ohne Migrationshintergrund diskutieren dabei mit Hilfe kreativer Angebote über ihre Erfahrungen mit Ausgrenzung und Alltagsrassismus. Dabei setzen sich mit Fragen zu gesellschaftlichen Regeln, Werten und Normen auseinander. Im Rahmen des Projektes werden unter anderem Kompetenztrainings an Schulen durchgeführt sowie eine Kreativwerkstatt eingerichtet.


 
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Die Ministerin mit den Gründerinnen des Werner-Felber-Instituts, Dr. Lewitzka (l.) und Dr. Glasow.

Eröffnung des Werner-Felber-Instituts

Gleichstellungsministerin Petra Köpping war am 28. April zur feierlichen Eröffnung des Werner-Felber-Instituts für Suizidprävention und interdisziplinäre Forschung eingeladen. Das Institut wurde gegründet von Dr. Nadine Glasow, Trägerin des Sächsischen Gründerinnenpreises 2018, und ihrer Partnerin, der Ärztin Dr. Ute Lewitzka. Das Institut will herausfinden, wie Menschen besser vor Suizid geschützt werden können. Dazu soll dieses gesellschaftliche Problem fächerübergreifend erforscht werden. 


 
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Beim Upgrade e.V. im Pöge-Haus in Leipzig.

Besuch bei Upgrade e.V.

Am 27. April besuchte Integrationsministerin Petra Köpping den Upgrade e.V. Verein für Bildungsangleichung, einen der Preisträger des Sächsischen Integrationspreises 2017. Der Verein wurde von engagierten Leipziger DaZ-Lehrenden gegründet. Upgrade e.V. unterstützt Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund und gebrochener Bildungsbiographie gezielt beim Erwerb eines Schulabschlusses. 


 
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Gewinnbringender Austausch beim Parlamentarischen Abend der Johanniter.

Johanniter im Landtag

Am 24. April war Staatsministerin Petra Köpping zum Parlamentarischen Abend der Johanniter im Sächsischen Landtag eingeladen. Die Gesprächsthemen waren u.a. die aktuellen Herausforderungen in den Bereichen Ehrenamt und Pflege. Die Johanniter legen den Schwerpunkt in der Hilfe für Geflüchtete darauf, die Menschen dauerhaft in unsere Gesellschaft zu integrieren. So sollten z.B. Unternehmen und Institutionen, die Menschen mit Migrationshintergrund einstellen möchten, mehr Unterstützung bekommen.


 
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Auszug aus der Presseschau

 

Hinter dem Erfolg steckt viel Arbeit. Über den Besuch von Gleichstellungsministerin Köpping bei Franziska Kempe in Stollberg, Bericht hier.

 

30 Jahre nach dem Ende des Uranbergbaus sind die Auswirkungen noch spürbar. Rückblick auf den Erzählsalon der Friedrich-Ebert-Stiftung in Bad Schlema, hier der Link.


 
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Termine



03.05.2018
Filmpremiere „Was werden die Leute sagen“
Leipzig
04.05.2018
Besuch bei Kerstin Dietzsch-Söllner, Kunsthandwerk, Dekorationswerkstatt und Goldschmiede
Bewerberin für den Gründerinnenpreis, Oelsnitz
 
03.05.2018
Besuch bei Katrin Lieberum, „Zigarrenmanufaktur“
Bewerberin für den Gründerinnenpreis, Dresden
07.05.2018
Ausschusssitzung
Dresden
 
04.05.2018
Besuch bei Alexandra Hähnel, „Kinaree“
Bewerberin für den Gründerinnenpreis, Zschopau
 
  Kalender
 

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Impressum: Sächsisches Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz, Geschäftsbereich Gleichstellung und Integration, Sebastian Vogel, Leiter des Geschäftsbereichs (V.i.S.d.P.), Postanschrift: Albertstraße 10, 01097 Dresden,
Telefon: 0351 - 56 45 49 10, Telefax: 0351 - 56 45 49 09, pressegi@sms.sachsen.de, www.smgi.sms.sachsen.de

Fotonachweis:
Titelbild (Petra Köpping): Katrin Pötzsch; GBGI (5); Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. Landesverband Sachsen