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Der Newsletter vom 09.05.2018

Liebe Leserinnen, liebe Leser, 

täglich treffe ich starke und kompetente Frauen – bei Unternehmensbesuchen, auf Veranstaltungen oder in Gesprächsrunden. Besonders nachhaltig beeindruckt hat mich das Treffen mit der norwegisch-pakistanischen Regisseurin Iram Haq, deren Film „Was werden die Leute sagen“ demnächst in den Kinos zu sehen ist. In dem autobiographischen Streifen setzt sie sich mit den Herausforderungen auseinander, vor denen Migrantinnen und Migranten in fremden Kulturen stehen.

Außerdem habe ich in der vergangenen Woche gleich drei Unternehmerinnen besucht, die sich um den Gründerinnenpreis beworben hatten. Ihrem Mut, ihrer Entschlossenheit und ihrer Ausdauer ist es zu verdanken, dass sie sich mit ihren Unternehmen durchsetzen konnten. Ich wünsche ihnen allen weiterhin viel Erfolg!

 Herzlichst,

Petra Köpping
Staatsministerin für Gleichstellung und Integration 
beim Sächsischen Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz


 
 

„Was werden die Leute sagen“

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Staatsministerin Petra Köpping bei der Filmpremiere am 3. Mai in Leipzig.

Bei der Premiere des Filmes „Was werden die Leute sagen“ am 3. Mai traf Staatsministerin Petra Köpping die Regisseurin Iram Haq, die in Oslo lebt und pakistanische Wurzeln hat. Der Film verarbeitet auch autobiographische Motive: Die Teenagerin Nisha lebt in Norwegen ein Doppelleben: Zuhause gehorcht sie strikt den Traditionen und Werten ihrer pakistanischen Familie. Draußen mit ihren Freunden verhält sie sich wie ein ganz normaler Jugendlicher. Als ihr Vater sie mit ihrem Freund erwischt, kollidieren beide Welten brutal. Nisha wird von ihren Eltern gekidnappt und nach Pakistan gebracht. Der Film ist eine komplexe Geschichte über die Liebe zwischen Eltern und Kindern und zeigt dabei eine versöhnliche Perspektive auf. Absolut sehenswert. Der Kinostart ist am 10. Mai.

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Petra Köpping und Markus Ulbig (CDU) bei Katrin Lieberum und ihrem Mann Lazaro Javier Herrera Cabrera.

Gründerinnenbesuch: Katrin Lieberum

Am 3. Mai war Gleichstellungsministerin Petra Köpping zu Gast in der Zigarrenmanufaktur Dresden. Inhaberin Katrin Lieberum hatte sich um den Sächsischen Gründerinnenpreis beworben. Sie hat es auf die sogenannte Shortlist, die Liste der besten sechs Nominierungen geschafft. Gemeinsam mit ihrem Mann Lazaro Javier Herrera Cabrera stellt sie handgedrehte Zigarren nach kubanischer Tradition her.

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Petra Köpping und der Zschopauer Oberbürgermeister Arne Sigmund (2.v.l.) zu Gast bei Alexandra und Robert Hähnel.

Gründerinnenbesuch: Alexandra Hähnel

Auch Alexandra Hähnel hatte sich mit ihrem Unternehmen „Kinaree“ für den Gründerinnenpreis beworben. Spezialisiert auf asiatische Möbel und Dekorationsartikel, lief das Geschäft anfangs als Onlineshop. Inzwischen hat Alexandra Hähnel ein Ladengeschäft im Zentrum von Zschopau eröffnet. Am 4. Mai erhielt sie ihre gerahmte Teilnahmeurkunde von Gleichstellungsministerin Petra Köpping direkt in ihrem Laden. 

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Mario Horn, der Oberbürgermeister von Oelsnitz, begleitete Gleichstellungsministerin Petra Köpping beim Besuch der Werkstatt von Kerstin Dietzsch-Söllner.

Gründerinnenbesuch: Kerstin Dietzsch-Söllner

Die dritte Gründerin, die letzte Woche von Gleichstellungsministerin Petra Köpping besucht wurde, ist Kerstin Dietzsch-Söllner aus Oelsnitz. Ihre künstlerische Ausbildung erwarb sie in ihren Lehren zur Goldschmiedin und Dekorateurin. In ihrer Werkstatt Kunsthandwerk, Dekorationswerkstatt und Goldschmiede bietet sie ihren Kunden ein breites Leistungsspektrum an – von Goldschmiedearbeiten über Malerei zu Holzkunst und Textilien. Ihre Kreativität verbindet sie auch mit gesellschaftlichem Engagement: Aus dem Logo ihrer Heimatstadt entwickelte sie die Schmuckkollektion „Oelsnitzer Sperk“, von der ein Teil des Erlöses als Spende der örtlichen Mittelschule zugutekommt.

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Petra Köpping besuchte Khaled Tabanja an seinem Arbeitsplatz. Rechts im Bild: der Architekt Jens Zander.

Integration ist: Wieder im erlernten Beruf zu arbeiten

2015 hatte Petra Köpping in ihrem Haus den syrischen Geflüchteten Khaled Tabanja aufgenommen. Über Umwege hat er es nun geschafft, wieder in seinem erlernten Beruf als Bauzeichner zu arbeiten. Am 3. Mai besuchte die Integrationsministerin ihren ehemaligen Gast an seinem neuen Arbeitsplatz im Architekturbüro zanderarchitekten. Dort ist Khaled der erste Geflüchtete in einem großen, internationalen Team. Ein Bericht findet sich auch bei Tag24.

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Die „Parade der Vielfalt“ fand anlässlich des 200. Geburtstages von Karl Marx erstmals in Chemnitz statt. Neben der Staatsministerin im Bild: Etelka Kobuß, Stefan Körzell und Ralf Hron.

„Parade der Vielfalt“ in Chemnitz

Auf Einladung des DGB Südwestsachsen nahm Staatsministerin Petra Köpping am 5. Mai an der Parade der Vielfalt in Chemnitz teil. Die Parade der Vielfalt will auf die Belange von Menschen mit Behinderungen aufmerksam machen. Die Parade war einer von vielen Programmpunkten, mit denen in Chemnitz der 200. Geburtstag von Karl Marx begangen wurde. Petra Köpping: „Marx ist für mich kein Dogmatiker, sondern jemand, der die Probleme seiner Zeit angesprochen und künftige Herausforderungen als Vision dargestellt hat.“


 
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Wieviele Frauen sind erwerbstätig?

Deutschland hat im Vergleich zu anderen EU-Ländern die dritthöchste Erwerbstätigen­quote von Frauen. 2017 gingen hierzulande ca. 18,3 Millionen Frauen im Alter von 20 bis 64 Jahren einer Arbeit nach. Das entsprach 75,2 % dieser Alters­gruppe. Noch höher waren die Erwerbstätigen­quoten nur in Schweden (79,8 %) und Litauen (75,5 %). Am niedrigsten fiel der Anteil der erwerbstätigen Frauen in Griechenland (48 %) und Italien (52,5 %) aus. In Sachsen lag 2016 die Erwerbstätigenquote von Frauen bei 78,6 %.

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Frauen in Medien und Politik

Die aktuelle Ausgabe des Magazins FUNKTURM beschäftigt sich mit dem Thema Frauen in Medien und Politik. Themen wie Sexismus in der Werbung, Gender Pay Gap oder Quote Ja oder Nein werden besprochen. Eine Grafik zeigt eindrucksvoll, wie die Männer-Frauen-Verteilung in Machtpositionen in Politik und Medien aktuell ist.
Auch Gleichstellungsministerin Petra Köpping wurde befragt zum Thema: »Was wäre anders, wenn mehr Frauen in der Politik wären?« Ihre Antwort: Viele Entscheidungen würden sicher anders getroffen werden. Die spezifischen Erfahrungen der Frauen kommen aus einem anderen Blickwinkel, von dem auch Männer profitieren können.«
Das Magazin können Sie sich hier bestellen.

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»Umso vielfältiger das Arbeitsumfeld, das Miteinander ist, umso wertvoller wird es für alle Beteiligten sein.«

Gleichstellungs- und Integrationsministerin Petra Köpping im FUNKTURM.


 
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Auszug aus der Presseschau

 

Punkrock vor dem Nischel. Die Freie Presse berichtete am 5. Mai über die Parade der Vielfalt und die Veranstaltungen zum 200. Geburtstag von Karl Marx.

 

Ministerin zu Besuch. Über die Gründerinnen Alexandra Hähnel und Kerstin Dietzsch-Söllner berichtete ebenfalls die Freie Presse hier und hier.

 


 

Reaktion auf Medienberichte

Zu anderslautenden Aussagen, die in den sozialen Medien kursieren, stellen wir fest:

Weder die Naturfreunde Sachsen noch die DGB-Jugend erhalten direkt Mittel über den Geschäftsbereich von Frau Staatsministerin Petra Köpping. Das Projekt „Stammtischkämpfer“ erhält keine Mittel durch den Freistaat Sachsen – aus keinem Ministerium heraus. Sie finden dies auch öffentlich dokumentiert auf der Internetseite des Sächsischen Landtages.

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Termine



14.05.2018
Vorstellung der neuesten Forschungsergebnisse zu den Folgen der Treuhandpolitik
Grimma
16.05.2018
Sachsengespräch
Freiberg
 
14.05.2018
Ministerinnensprechstunde
Dresden
22.05.2018
Ausstellungseröffnung „Max ist Marie – Mein Sohn ist meine Tochter ist mein Kind“
Sächsischer Landtag, Dresden
 
15.05.2018
Vorstellung der neuesten Forschungsergebnisse zu den Folgen der Treuhandpolitik
Hoyerswerda
 
  Kalender
 

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Impressum: Sächsisches Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz, Geschäftsbereich Gleichstellung und Integration, Sebastian Vogel, Leiter des Geschäftsbereichs (V.i.S.d.P.), Postanschrift: Albertstraße 10, 01097 Dresden,
Telefon: 0351 - 56 45 49 10, Telefax: 0351 - 56 45 49 09, pressegi@sms.sachsen.de, www.smgi.sms.sachsen.de

Fotonachweis:
Titelbild (Petra Köpping): Katrin Pötzsch; GBGI (5); Pandora Film / Uwe Frauendorf (2); Stawowy; Fotolia/WavebreakMediaMicro