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Der Newsletter vom 14.06.2018

Liebe Leserinnen, liebe Leser, 

eine vielfältige Gesellschaft wirkt der Bildung von Parallelgesellschaften entgegen. Im Koalitionsvertrag haben wir uns als Regierungsparteien dazu bekannt, die Ziele unserer gemeinsamen Zuwanderungs- und Integrationspolitik durch interkulturelle Öffnung, interkulturelle Kompetenz und den interkulturellen Dialog zu verwirklichen. Deshalb werden wir noch in diesem Jahr der „Charta der Vielfalt“ beitreten.

Vielfalt stellt die Gesellschaft natürlich vor neue Aufgaben und Herausforderungen. Gefragt ist hier das Engagement jeder und jedes Einzelnen. Lassen Sie uns diese Herausforderung annehmen!

Herzlichst,

Petra Köpping
Staatsministerin für Gleichstellung und Integration 
beim Sächsischen Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz


 
 

9. Verbändegespräch: „Interkulturelle Öffnung“

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Das 9. Verbändegespräch Integration war dem Thema der interkulturellen Öffnung von Behörden und Organisationen gewidmet.

Am 13. Juni begrüßte Staatsministerin Petra Köpping rund 150 Teilnehmerinnen und Teilnehmer zum bereits 9. Verbändegespräch Integration. Das Treffen stand unter dem Titel „Interkulturelle Öffnung von Behörden und Organisationen als Basis von Integrationsarbeit“ und fand in der Offiziersschule des Heeres in Dresden statt. Die Bundeswehr ist bereits 2012 der „Charta der Vielfalt“ beigetreten. Vor diesem Hintergrund berichtete Oberregierungsrat Hartmut Stiffel über den Prozess der „Interkulturellen Öffnung in der Verwaltung“. Viola Klein von der Saxonia Systems Holding GmbH führte aus, wie Unternehmen und Organisationen neue Handlungsansätze entwickeln können, um unserer vielfältig geprägten Gesellschaft gerecht zu werden.

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„Unsere Gesellschaft wird vielfältiger und bunter. Sehen wir diese Vielfalt als Chance.“

Integrationsministerin Petra Köpping über den geplanten Beitritt zur „Charta der Vielfalt“


 
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Bügeln für die Demokratie: Fabian Mayer vom GB Gleichstellung und Integration beim Deutschen Präventionstag.

23. Deutscher Präventionstag in Dresden

Am 11. und 12. Juni 2018 fand in Dresden der 23. Deutsche Präventionstag (DPT) statt – einer der weltweit größten Kongresse für die Bereiche Kriminalprävention und angrenzender Präventionsbereiche. Vertreten waren auch das Demokratie-Zentrum Sachsen und die Koordinierungs-und Beratungsstelle Radikalisierungsprävention (KORA). Die Landeskoordinatoren des Demokratiezentrums Sachsen standen als Ansprechpartner im Bereich der Prävention demokratiefeindlicher Bestrebungen zur Verfügung und berichteten aus der Präventionspraxis. Im Rahmen eines 20-minütigen Projektspots wurde auch die KORA vorgestellt: der Landeskoordinator Erik Alm erläuterte die Struktur der Koordinierungs- und Beratungsstelle Radikalisierungsprävention, ging anschließend auf die Erfahrungen der Beratungsstelle aus dem vergangenen Jahr ein, arbeitete Trends heraus und beleuchtete zukünftige Herausforderungen.

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Sonnenschein und gute Laune beim 16. Offenen Regierungsviertel in Dresden.

Andrang beim „Offenen Regierungsviertel“

Rund 4.500 Besucherinnen und Besucher waren am Sonntag, dem 10. Juni zu Gast beim „Offenen Regierungsviertel“. Sie konnten ein abwechslungsreiches Programm erleben und sich über die Arbeit in den Ministerien informieren. Staatsministerin Petra Köpping empfing die Bürgerinnen und Bürger in der Eingangshalle der Staatskanzlei. Neben Erinnerungsfotos und Luftballons gab es auch viele interessante und aufschlussreiche Gespräche, aus denen Petra Köpping Anregungen für ihre weitere Arbeit mitnehmen konnte.


 
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Staatsministerin Petra Köpping vertritt bei der GFMK den Freistaat Sachsen.

28. Hauptkonferenz der GFMK

Am 7. und 8. Juni fand in Bremerhaven die 28. Hauptkonferenz der Gleichstellungs- und Frauenministerinnen und -minister bzw. Senatorinnen und Senatoren der Länder (GFMK) statt. Themen waren u.a. der Ausbau der vertraulichen Spurensicherung für Frauen, denen sexuelle Gewalt widerfahren ist, ein besserer Schutz für Frauen in Wohnungs- und Obdachlosigkeit sowie eine bessere Integration von geflüchteten Frauen in die Arbeitswelt. Gemeinsam mit Brandenburg, Bremen und Thüringen brachte Sachsen den Antrag „Rentengerechtigkeit für in der DDR geschiedene Frauen“ ein, der mehrheitlich angenommen wurde. Staatsministerin Petra Köpping freute sich über dieses Ergebnis und sieht nun die Bundesregierung in der Pflicht, schnellstmöglich ein Entschädigungsmodell zu entwickeln.


 

„Es freut mich sehr, dass der Antrag mit spezifisch ostdeutschem Hintergrund von der großen Mehrheit der Bundesländer angenommen worden ist.“

Gleichstellungsministerin Petra Köpping auf der 28. Hauptkonferenz der GFMK


 
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Wofür kämpfen die Frauen, die in der DDR geschieden wurden?

Das DDR-Recht kannte für geschiedene Frauen keinen Unterhaltsanspruch; somit gab es, wenn der frühere Ehegatte starb, auch keine Rente als Unterhaltsersatz. Das entsprach dem sozialistischen Rollenbild der werktätigen Frau. Bei der Rentenüberleitung wurde eine Geschiedenenwitwenrente für diese Frauen ausgeschlossen. Ein Versorgungsausgleich wurde im Beitrittsgebiet erst für Scheidungen ab 1992 eingeführt. Mehr Informationen gibt es beim Verein der in der DDR geschiedenen Frauen e.V.

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Petra Köpping mit den Musikern der Banda Internationale.

In eigener Sache

Am 12. Juni feierte Staatsministerin Petra Köpping ihren 60. Geburtstag – mit ihrem Team und rund 100 Gästen, Kolleginnen und Kollegen sowie Partnerinnen und Partnern des GBGI. Der musikalische Rahmen der Feier kam von der Banda Internationale. Petra Köpping: „Ich bedanke mich ganz herzlich für Ihre und Eure guten Wünsche, die mich erreicht haben.“ 

 

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Auszug aus der Presseschau

Hoffnung für 300.000 geschiedene DDR-Frauen. Der MDR berichtet über den Antrag der in der DDR geschiedenen Frauen auf Rentengerechtigkeit. Ebenfalls zu diesem Thema schreiben u.a. der SPIEGEL, das Neue Deutschland und die Leipziger Internet Zeitung

Gewalt und Radikalität als aktuelle Herausforderungen für die Prävention. Über den 23. Deutschen Präventionstag in Dresden berichet das Sachsen Fernsehen.

Sweet 60. Impressionen vom Geburtstag der Staatsministerin Köpping beim Sachsen Fernsehen.


 
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Termine



18.06.2018
Eröffnung der Wanderausstellung „KOMMEN GEHEN BLEIBEN – Migrationsgeschichte(n) aus Sachsen“
Landratsamt Plauen
19.06.2018
Gründungsjubiläum der Handwerkskammer
Leipzig
 
18.06.2018
Besuch des Sozialen Kompetenzzentrums
Plauen
20.06.2018
Haushaltsklausur
Dresden
 
18.06.2018
Forum Bürgerstadt: Diskussion zur Rolle bürgerschaftlichen Engagements in der Flüchtlingshilfe
Volkshochschule Leipzig
20.06.2018
Start einer fünftägigen Informationsreise
Moskau
 
  Kalender
 

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Impressum: Sächsisches Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz, Geschäftsbereich Gleichstellung und Integration, Sebastian Vogel, Leiter des Geschäftsbereichs (V.i.S.d.P.), Postanschrift: Albertstraße 10, 01097 Dresden,
Telefon: 0351 - 56 45 49 10, Telefax: 0351 - 56 45 49 09, pressegi@sms.sachsen.de, www.smgi.sms.sachsen.de

Fotonachweis:
Titelbild (Petra Köpping): Katrin Pötzsch; GBGI (4); Quelle: SMGI/Andre Wirsig (2); Fotolia/WavebreakMediaMicro