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Der Newsletter vom 28.06.2018

Liebe Leserinnen, liebe Leser, 

meine Informationsreise nach Moskau in der vergangenen Woche hat mir wieder einmal vor Augen geführt, wie elementar unsere guten Beziehungen nach Russland sind. Und das meine ich ausdrücklich auch auf der persönlichen Ebene: Mir begegnet in der sächsischen Bevölkerung noch heute eine große Verbundenheit mit unseren russischen Nachbarn.

Ich möchte auch noch einmal auf den 9. Sächsischen Integrationspreis hinweisen. Bewerbungen können ab sofort eingereicht werden – wir freuen uns auf Ihre zahlreichen Vorschläge!

Herzlichst,

Petra Köpping
Staatsministerin für Gleichstellung und Integration 
beim Sächsischen Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz


 
 

„Nachholende Bildung Ü18“ - Ausbildungsreife für nicht mehr schulpflichtige Flüchtlinge mit geringer schulischer Vorbildung

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Mit der Umsetzung der Maßnahmen zur berufsbereichsbezogenen Grundbildung für nicht mehr schulpflichtige Flüchtlinge mit geringer schulischer Vorbildung will die Sächsische Staatsregierung zur Verbesserung des Integrationsprozesses der Asylsuchenden und Flüchtlinge im Freistaat Sachsen beitragen. Mit den Maßnahmen sollen junge Flüchtlinge auf eine Berufsausbildung vorbereitet werden, indem ihnen berufsbereichsbezogene Grundbildung verknüpft mit praktischer Tätigkeit vermittelt wird. Dies geschieht in fünf verschiedenen Berufsbereichen.

Wichtig für die Träger der Maßnahme ist, dass die zu vermittelnden Bildungsinhalte dem vorgegebenen Curriculum entsprechen und mindestens 2 (in den Landkreisen) und 5 (in den kreisfreien Städten) Berufsbereiche abdecken. Ein anschließender Übergang in bestehende weiterführende Wege der beruflichen Bildung oder Beschäftigung am Arbeitsmarkt soll damit sichern gestellt werden. Zum 12. Juli 2018 wird die Ausschreibung zur Maßnahme im Sächsischen Amtsblatt erscheinen. Das Fristende für die Einreichung der Unterlagen potentieller Maßnahmeträger ist der 07. August 2018.

Die potentiellen Teilnehmer müssen bei der Bundesagentur für Arbeit (BA) bzw. JobCenter gemeldet sein und werden über die BA bzw. das Jobcenter in die einzelnen Maßnahmen vermittelt. Die Personen brauchen zudem schon vorab Kenntnisse der deutschen Sprache auf dem Niveau mind. A2 (vorzugsweise B1) und benötigen zum Zeitpunkt des Maßnahmebeginns einen mindestens nachrangigen Arbeitsmarktzugang.

Folgende Personen dürfen an der Maßnahme nicht teilnehmen: Personen mit Wohnverpflichtung in einer Erstaufnahmeeinrichtung (§ 61 Abs.1 AsylG); Personen mit Beschäftigungsverbot durch mit Aufenthaltsgestattung in den ersten drei Monaten (§ 61 Abs.2 AsylG); Personen aus sicheren Herkunftsländern gemäß § 29a AsylG i. V. m. Anlage II zum AsylG und Personen mit Erwerbstätigkeitsverbot bei Geduldeten nach § 60a Abs.6 AufenthG.


 
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Sicherheit für Demokratieprojekte und des Landesprogramm „Weltoffenes Sachsen“

Dazu erklärt die Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration Petra Köpping: „Wir haben zuletzt das Sächsische Landesamt für Verfassungsschutz im Rahmen einer Abfrage um Mitteilung gebeten, falls Erkenntnisse oder Informationen vorliegen, die förderrelevant sein können. Wir geben dabei weder eine inhaltliche Tiefenprüfung einzelner Träger noch deren Projekte in Auftrag, sondern fragen lediglich vorliegende Erkenntnisse ab. Grundsätzlich benötigen wir Informationen, denn es entstehen stetig neue Vereine und Strukturen, von denen einige auch antidemokratische Ausrichtungen haben. Uns vor diesen zu warnen, das ist Aufgabe des Verfassungsschutzes. Bislang gab es zum Glück noch keine Erkenntnisse, die förderrelevant geworden sind. Wir werden diese Praxis vor der nächsten Förderrunde überprüfen lassen und wenn notwendig anpassen. Ich stehe mit den Trägern zu diesem Thema im Kontakt, beispielsweise mit dem Landesnetzwerk Tolerantes Sachsen."


 
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Bewerbungsphase für den 9. Sächsischen Integrationspreis eröffnet

Auch in diesem Jahr verleihen die Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, Petra Köpping, und der Sächsische Ausländerbeauftragte, Staatsminister a.D. Geert Mackenroth, gemeinsam den Sächsischen Integrationspreis. Initiativen, Unternehmen und Vereine, die sich im besonderen Maß für die Integration von Menschen mit Migrationshintergrund engagieren, können mit dem Preis ausgezeichnet werden.

„In den letzten Jahren wurde der Grundstein für wirksame Integrationsarbeit gelegt: vom Spracherwerb über die Integration in den Arbeitsmarkt oder in eine Ausbildung bis hin zur gesellschaftlichen Teilhabe. Viele Menschen in Sachsen haben mit angepackt“, erklären die beiden Stifter des Preises. In einer Festveranstaltung im Plenarsaal des Sächsischen Landtages werden am 16. November die Preise verliehen. Drei Preisträger erhalten je 3.000 Euro. Bis zum 7. September ist die Bewerbung unter www.saechsischer-integrationspreis.de möglich

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Staatsministerin Petra Köpping unternimmt Informationsreise nach Moskau

Die Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration Petra Köpping nahm vom 21. bis 25. Juni am deutsch-russischen Parlamentarierdialog gemeinsam mit Abgeordneten des Sächsischen Landtages in Moskau teil. Die Reise fand auf Einladung des Parlamentarischen Forums Mittel- und Osteuropa der Friedrich-Ebert-Stiftung statt. Auf dem Programm standen Gespräche mit Botschaftern, Abgeordneten, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, Wirtschaftsvertreterinnen und -vertretern sowie der Austausch mit Bürgermeistern von umliegenden Städten. Die Delegation nahm ebenfalls an der internationalen Konferenz „Deutschland-EU-Russland: aktuelle Probleme der Zusammenarbeit“ teil.

Staatsministerin Petra Köpping erklärt: „Russland ist für mich ein Hauptfaktor für ein friedliches Zusammenleben in Europa. Ich sage ganz klar, dass jeder, der den Kontakt zu Russland abbricht, den Frieden gefährdet. Die Ostpolitik Willy Brandts, geprägt von Verständigung und Spannungsabbau, sollte gerade heute Vorbild für unser Verhältnis zu den Russen sein. Ich erlebe bei der sächsischen Bevölkerung eine große Verbundenheit zu Russland und auch wirtschaftlich stehen beide Länder in gutem Kontakt. Die Solidarität mit den Russen ist für viele sächsische Bürgerinnen und Bürger wichtig. Eine Erklärung für mich ist, dass beide Gruppen ein Gefühl von Benachteiligung teilen. Im Rahmen der Informationsreise möchte ich daher die Gelegenheit nutzen, im Sinne einer vertrauensvollen Zusammenarbeit zu wirken.“


 
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Petra Köpping beim Blumen niederlegen im Park der Helden

Blumen im Park der Helden niedergelegt

Am 22. Juni begann der Tag mit einem Besuch beim deutschen Botschafter in der russischen Föderation. Anschließend legte die Delegation aus Deutschland Blumen anlässlich des 77. Jahrestages des Überfalls von Nazi-Deutschland auf die Sowjetunion im Park der Helden nieder.


 
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Petra Köpping in Tver

Schuldirektor der deutschen Schule in Moskau kommt aus Sachsen

Am 24. Juni besuchte die Delegation die Stadt Tver. Die Stadt befindet sich zwischen St. Petersburg und Moskau. Nach dem Treffen mit lokalen Politikerinnen und Politikern der Region besuchte Köpping die deutsche Schule in Moskau. Der aktuelle Schuldirektor stammt aus Sachsen.


 

„Die Solidarität mit den Russen ist für viele sächsische Bürgerinnen und Bürger wichtig. Eine Erklärung für mich ist, dass beide Gruppen ein Gefühl von Benachteiligung teilen.“

Petra Köpping während ihrer Reise nach Moskau


 

Weltflüchtlingstag am 20. Juni

Zum diesjährigen Weltflüchtlingstag erinnerte Staatsministerin Petra Köpping an die zahllosen Schicksale – und an starke Symbole, die es fürs Bewusstsein brauche. „Ein ehemaliges Flüchtlingsboot als Kunstobjekt mit 70 Skulpturen, ursprünglich befanden sich 280 Menschen an Bord, machte im vergangenen Jahr in Dresden Station“, sagte Köpping. „Auch heute ist das Thema noch aktuell und verdienen die vielen menschlichen Schicksale, die mit Flucht und Vertreibung verbunden sind, unsere Aufmerksamkeit und unser Mitgefühl.“

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Nara Harder am Aktionstag „genialsozial“

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Hallo, mein Name ist Nara Harder, ich bin elf Jahre alt und habe den Aktionstag „genialsozial“ im Geschäftsbereich für Gleichstellung und Integration absolviert.

Ich habe mich hier beworben, weil ich es sehr interessant gefunden habe. Es hat Spaß gemacht, herauszufinden, wie es in einer Behörde funktioniert. Mir wurde das Gebäude gezeigt, ich habe im Archiv Akten nach Aktenplan einsortiert und einen Adressverteiler aktualisiert. An einer Sitzung der Stabsstelle Demokratieförderung habe ich auch teilgenommen. Es hat mir im Geschäftsbereich für Gleichstellung und Integration sehr VIEL SPAß gemacht.


 
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Woher stammt der Christopher Street Day?

Der Christopher Street Day (CSD) ist ein Fest-, Gedenk- und Demonstrationstag von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgendern. An diesem Tag wird für die Rechte dieser Gruppen sowie gegen Diskriminierung und Ausgrenzung demonstriert. Der Name geht auf den Aufstand der sexuellen Minderheiten in der New Yorker Christopher Street. Die Bezeichnung Christopher Street Day ist nur in Deutschland, Teilen Österreichs und der Schweiz üblich. In englischsprachigen und romanischen Ländern wird meist von Gay Pride und Pride Parades gesprochen. Mehr Hintergründe gibt es auf Wikipedia.

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Auszug aus der Presseschau

Elterngeld in Sachsen gefragt. Die Sächsische Zeitung berichtet, dass in 28,4 Prozent der Fälle dabei an die Väter ausgezahlt wurde – für Gleichstellungsministerin Petra Köpping ein Indiz für einen Wandel beim Rollenbild.

Hoffnung für DDR Geschiedene. Die Rentenansprüche von in der DDR geschiedenen Frauen wurden im Einigungsvertrag vergessen. Jetzt kommt Bewegung in die Sache. Ein Beitrag in der Super Illu.


 
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Termine



28.06.2018
Plenarsitzung
Dresden
29.06.2018
Besuch von Unternehmensnachfolgerin Annett Barth, DELTA BARTH Systemhaus GmbH
Limbach-Oberfrohna
 
05.07.2018
Ministerinnensprechstunde: 14-16 Uhr
Dresden
29.06.2018
Besuch von Gründerin Antje Müller, „WIR COACHEN DICH“
Sayda
 
  Kalender
 

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Impressum: Sächsisches Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz, Geschäftsbereich Gleichstellung und Integration, Sebastian Vogel, Leiter des Geschäftsbereichs (V.i.S.d.P.), Postanschrift: Albertstraße 10, 01097 Dresden,
Telefon: 0351 - 56 45 49 10, Telefax: 0351 - 56 45 49 09, pressegi@sms.sachsen.de, www.smgi.sms.sachsen.de

Fotonachweis:
Titelbild (Petra Köpping): Katrin Pötzsch; GBGI (4); Quelle: SMGI (10); Fotolia/WavebreakMediaMicro, fotolia/arrowsmith2