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Der Newsletter vom 13.09.2018

Liebe Leserinnen, liebe Leser, 

Sachsen ist bunt! Wenn Sie mit offenen Augen durch die Straßen gehen, sehen Sie Menschen, die schöner in ihrer Vielfalt nicht sein können: wir unterscheiden uns äußerlich, aber genauso in Sachen Alter, ethnische Herkunft, sexuelle Orientierung, religiöse Zugehörigkeit sowie in unseren körperlichen und geistigen Fähigkeiten. Diese Vielfalt macht Sachsen aus und das Land lebendig. Das Miteinander der hier lebenden Menschen mit all ihren unterschiedlichen Interessen und Lebenseinstellungen ist spannend. Denn wir lernen voneinander und bereichern einander. Vielfalt ist aufregend, wenn wir offen aufeinander zugehen.

Ich weiß aus den Gesprächen mit Bürgerinnen und Bürgern aber auch, dass Vielfalt überfordernd sein kann. Auch Ängste müssen wir ernst nehmen und das tue ich. Sicherheit und Integration hängen eng miteinander zusammen. Doch in den letzten Jahren hat der Staat bei Polizei und Verwaltung Personal runtergefahren. Wir wollen dies nun korrigieren und arbeiten an einer Lösung.

Ich bitte Sie, liebe Leserinnen und Leser, Ihre Unsicherheiten und Ängste nicht in Ausgrenzung und Wut umschlagen zu lassen. Ich möchte gern mit Ihnen im Gespräch bleiben, um gemeinsam ein sicheres und weltoffenes Sachsen zu schaffen.

Herzlichst,

 

Petra Köpping
Staatsministerin für Gleichstellung und Integration 
beim Sächsischen Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz


 
 

Besuch im jüdischen Restaurant Schalom

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Die Integrationsministerin zeigt mit ihrem Besuch ihre Solidarität mit der jüdischen Gemeinschaft in Chemnitz.

Am 12. September traf die Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration Uwe Dziuballa. Er betreibt das Restaurant Schalom in Chemnitz. Vor gut zwei Wochen war das jüdische Lokal während der Ausschreitungen in Chemnitz vermutlich von Neonazis angegriffen worden. „Mit meinem Besuch möchte ich Herrn Dziuballa meine Solidarität und die der Staatsregierung zeigen. Wir stehen hinter ihm und müssen diejenigen stärken, die sich in Chemnitz und in Sachsen für die Demokratie einsetzen“, sagte Petra Köpping.

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„Ich halte eine Wertediskussion in unserer Gesellschaft für dringend notwendig.“

Petra Köpping nach dem Besuch im Restaurant Schalom


 
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Petra Köpping beim Impulsreferat "Integration aus Sicht des Freistaates".

Fachtag „Vielfalt in der Kita leben“

Am 12. September fand in Chemnitz der Fachtag „Vielfalt in der Kita leben“ statt. Zahlreiche Pädagogen konnten sich über die Herausforderungen und Chancen von kultureller Vielfalt in Kindertageseinrichtungen informieren, miteinander diskutieren und Fragen stellen. Workshops boten die Möglichkeit, erworbenes Wissen zu z.B. vorurteilsbewusster Erziehung gleich anzuwenden. Die Sächsische Staatsministerin für Integration und Gleichstellung, Petra Köpping, eröffnete die Veranstaltung mit einem Referat. „Ich bin allen Menschen dankbar, die Vielfalt leben und mitgestalten“, so die Integrationsministerin.


 
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Petra Köpping bei der Fachtagung im Dresdner Hygiene-Museum.

Fruchtbare Diskussionen beim Fachtag „Geschlecht: Entweder drei oder keins.“

Am 11. September fand im Deutschen Hygiene-Museum in Dresden der Fachtag „Geschlecht: Entweder drei oder keins.“ statt. Petra Köpping, Sächsische Staatsministerin für Integration und Gleichstellung, eröffnete die Veranstaltung vor einem sehr vielfältigen Fachpublikum. Diskutiert wurden die Herausforderungen und Chancen, die die Neuregelung des Personenstandes mit sich bringt. Vor fast einem Jahr beschloss das Bundesverfassungsgericht, neben „männlich“ und „weiblich“ ein weiteres Geschlecht zuzulassen. Petra Köpping freute sich, dass sich viele Interessierte an der Diskussion beteiligten und dankte der LAG Queeres Netzwerk Sachsen, die die Veranstaltung organisierte. „Unser gemeinsames Ziel ist eine Kultur, in der alle mit Respekt behandelt werden und in der Vielfalt gelebt werden kann und wertgeschätzt wird. Dafür hat der Fachtag reichhaltige Impulse gegeben“, so die Integrationsministerin.

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Arbeitsgruppe „ZIK II – Umsetzungsdialog“ tagte

Am Montag, den 10. September 2018, fand die erste Sitzung der Interministeriellen Arbeitsgruppe „ZIK II - Umsetzungsdialog“ unter Vorsitz des Leiters des Geschäftsbereichs Gleichstellung und Integration, Herrn Sebastian Vogel, statt. Das Gremium besteht aus Vertretern der Staatskanzlei und aller Ressorts. Derzeit wird das neue Zuwanderungs- und Integrationskonzept „Zuwanderung und Integration gut gestalten – Zusammenhalt leben“ (ZIK II) vom Frühjahr 2018, von den zuständigen Ressorts kontinuierlich umgesetzt. Zu folgenden Schwerpunkten im Bereich der Zuwanderung und Integration tauschte man sich aus: „Sprachliche Bildung“, „Sprachkurse in Justizvollzugsanstalten“, „Sprachkurse für Geflüchtete“, „AKZESS - Ausländische FachKräfte-Zuwanderung effizient und sensibel steuern“, „Arbeitsmarktmentoren für Geflüchtete“, „Flüchtlinge und Migranten in der Landschaftspflege und in Grünen Berufen“, „Flüchtlingsambulanzen“, „Nachholende Bildung“ und den avisierten Beitritt des Freistaates Sachsen zur „Charta der Vielfalt“. Das nächste Treffen erfolgt im Dezember des Jahres.

Das „Zuwanderungs- und Integrationskonzept II des Freistaates Sachsen“ (ZIK II) kann kostenfrei hier bestellt werden.


 
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Die Sächsische Staatsministerin (Mitte) beim „Tag der Sachsen" in Torgau.

Petra Köpping feiert mit Sachsen

Am vergangenen Wochenende fand der 28. „Tag der Sachsen“ in Torgau statt. Staatsministerin Petra Köpping besuchte das Fest und nutzte die Gelegenheit, ihren Geschäftsbereich vorzustellen. Dabei tauschte sie sich mit den Bürgerinnen und Bürgern aus. „Ich konnte viele wertvolle Gespräche über Demokratie, Integration, Gleichstellung und Emanzipation führen“, berichtete die sächsische Ministerin. Außerdem konnten die Besucherinnen und Besucher ihres Standes Bilder in einer Fotobox schießen lassen, was für viel Spaß sorgte.

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„Ich freue mich über jeden einzelnen Menschen, der sich die Zeit genommen hat, mit mir über Demokratie, Integration und Gleichstellung zu sprechen.“

Petra Köpping nach dem „Tag der Sachsen" in Torgau


 
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Petra Köpping im Gespräch mit der Besuchergruppe.

Besuch aus Bayern im Gespräch mit Petra Köpping

Fast 50 bayrische Gäste begrüßte die Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration am 6. September im Landtag. Die Gruppe war aus Neuendettelsau bei Heilbronn angereist, um Petra Köppings Besuch in ihrer Stadt Anfang des Jahres zu erwidern. Bei diesem hatte sich die sächsische Ministerin mit Interessierten über die Ungerechtigkeiten, Demütigungen und Kränkungen der Nachwendezeit ausgetauscht. Auch dieses Mal sollten wichtige politische Themen Mittelpunkt des Treffens sein: „Meine bayrischen Gäste stellten viele Fragen zu den aktuellen Ereignissen, zum Lebensgefühl der jungen Sachsen sowie zum Zusammenhalt in unserem Land. Ich freue mich über das große Interesse.“


 

„Aus Demütigung und Verletzung entsteht Wut. Wir müssen miteinander reden und genau zuhören.“

Petra Köpping über die Unzufriedenheit im Osten


 

Einladung zum Fachtag

Am 19. September findet der Fachtag „Einleben im Landkreis - Bildungs(um)wege“ in Pirna statt. Dieser bietet Fachkräften aus der Migrations- und Flüchtlingsarbeit die Möglichkeit, aktuelle Herausforderungen in den Bereichen nachholende Bildung und  Frauen im Beruf zu diskutieren. Außerdem wird eine Podiumsdiskussion mit Auszubildenden und Arbeitgebenden die Möglichkeit bieten, Beispiele gelungener Integration kennen zu lernen und Fragen zu stellen. Petra Köpping, Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, unterstützt diese Veranstaltung.

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Auszug aus der Presseschau

 „Aus Demütigung entsteht Wut.“ Ein Beitrag über mögliche Ursachen der Unzufriedenheit von Menschen in Sachsen auf Spiegel Online.

 „Rolle vorwärts statt rückwärts für Frauenrechte." Ein Artikel zum Gleichstellungsgesetz auf SZ Online.

„Nach Angriff auf jüdisches Restaurant in Chemnitz: Köpping kündigt Initiative gegen Antisemitismus an." Ein Bericht über Konsequenzen von Chemnitz in der Freien Presse

"Integrationsministerin Köpping trifft sich mit jüdischem Gastronom in Chemnitz". Ein Bericht über den Besuch von Petra Köpping beim jüdischen Restaurant "Schalom" in Chemnitz beim MDR.

Nach Demo-Randale vorm "Schalom": Ministerin will jetzt jüdischem Wirt helfen bei Tag24.


 
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„Tag der Sachsen

Der „Tag der Sachsen" ist das größte Volks- und Heimatfest im Freistaat. Es wird seit 1992 jährlich gefeiert, immer am ersten Wochenende im September. Das Fest bietet sächsischen Vereinen und Verbänden die Möglichkeit, ihre Aktivitäten zu präsentieren. Menschen von außerhalb Sachsens lernen hier viel über die Bräuche und Gepflogenheiten der Region. Ideeller Träger des „Tages der Sachsen" ist das gleichnamige Kuratorium, zu dem Vertreter und Vertreterinnen von insgesamt 80 Vereinen und Verbänden sowie der Freistaat Sachsen gehören. Dr. Matthias Rößler, der Präsident des Sächsischen Landtages, leitet des Kuratorium. In seiner Festsitzung entscheidet das Kuratorium alljährlich über den Austragungsort des nächsten „Tages der Sachsen". Den Zuschlag für 2020 bekam die Erzgebirgsstadt Aue.


 

Termine



20.09.2018
Eröffnung Interkulturelle Woche
Bautzen
17.09.2018
taz Podium
Berlin
 
20.09.2018
Besuch Café Halva
Dresden
18.09.2018
Runder Tisch von Bund, Ländern und Kommunen
 
18.09.2018
28 Jahre Wiedervereinigung. Aufbruch - Umbruch - Ausbruch?
Berlin
16.09.2018
Eröffnung Interkulturelle Wochen
Leipzig
 
19.09.2018
MAQAM - Ankommen im Leipziger Westen, Mütterzentrum e.V.
Leipzig
 
  Kalender
 

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Impressum: Sächsisches Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz, Geschäftsbereich Gleichstellung und Integration, Sebastian Vogel, Leiter des Geschäftsbereichs (V.i.S.d.P.), Postanschrift: Albertstraße 10, 01097 Dresden,
Telefon: 0351 - 56 45 49 10, Telefax: 0351 - 56 45 49 09, pressegi@sms.sachsen.de, www.smgi.sms.sachsen.de

Fotonachweis:
Titelbild (Petra Köpping): Katrin Pötzsch; SMGI (5); Fotolia/WavebreakMediaMicro.