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Der Newsletter vom 01.11.2018

Liebe Leserinnen, liebe Leser, 

in der vergangenen Woche war ich u.a. zu Gast in der MDR-Sendung "Fakt ist!". Menschen, die die deutsche Wiedervereinigung Deutschlands erlebt haben, die zur Treuhand geforscht oder sich anderweitig mit dem Ost-West-Verhältnis in der Bundesrepublik auseinandersetzen, kamen hier miteinander ins Gespräch. Schnell wurde klar, dass Ost- und Westdeutsche auch 28 Jahre nach dem Fall der Mauer nicht vollkommen vereint sind. Noch immer gibt es Redebedarf, noch immer spüren wir die Nachwirkungen der Einheit und der darauffolgenden Jahre. Dieser Graben zwischen Ost und West muss gefüllt werden. Das braucht allerdings Zeit, da waren sich alle Gesprächsteilnehmer einig. Ich wünsche uns allen Geduld und ein offenes Aufeinanderzugehen, denn nur so können wir eine Brücke über den noch klaffenden Graben bauen.

Viel Freude beim Lesen des Newsletters wünscht Ihnen

 

Petra Köpping
Staatsministerin für Gleichstellung und Integration 
beim Sächsischen Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz


 
 

Staatsministerin diskutiert bei „Fakt ist!“

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Petra Köpping in der Diskussionsrunde bei "Fakt ist!".

Am 29. Oktober war Petra Köpping in die MDR-Sendung „Fakt ist!“ eingeladen. In Magdeburg diskutierte die Staatsministerin zum Thema „Deutschland uneins Vaterland – wann ist Schluss mit Ost und West“. Weitere Gäste waren der letzte Innenminister der DDR Peter-Michael Diestel, Treuhandexperte Marcus Böick, Kirchenpräsident Joachim Liebig sowie die Journalistin Valerie Schönian. Petra Köpping fasst den Abend folgendermaßen zusammen: „Wir waren uns heute Abend einig: Der Osten muss mehr gehört werden, sich aber auch mehr Gehör verschaffen.“ Gespräche zwischen Ost- und Westdeutschen sind wichtig, außerdem die Einsicht, dass beide Seiten jeweils anders ticken und es noch dauern wird, bis diese Unterschiede der Vergangenheit angehören.

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„Ich wünsche mir, dass der Austausch zwischen Ost- und Westdeutschen ständig stattfindet und nicht erst, wenn sich Wahlergebnisse deutlich von anderen unterscheiden."

Petra Köpping in der Sendung "Fakt ist!"


 
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Petra Köpping schaute schon vor Eröffnung des Make-Up-Artist-Studios hinter die Kulissen.

Treffen mit Bewerberin um den Sächsischen Gründerinnenpreis 2019

Am 25. Oktober traf sich Petra Köpping mit Dorothy Roffat, eine der Bewerberinnen für den Sächsischen Gründerinnenpreis 2019. Roffat ist gelernte Visagistin und hat sich nun mit ihrer eigenen Make-Up-Linie ein weiteres Standbein geschaffen. Ende Oktober eröffnete sie im Dresdner Shopping-Quartier QF ihr Make-Up-Artist-Studio. Bei den Vorbereitungen wurde sie u.a. vom Pariser Topmodel Rama und dem Pariser Haute Couture Designer Anggy Heif unterstützt. „Es ist toll zu sehen, wenn sächsische Frauen den Mut haben, sich ihre Träume zu erfüllen,“ freut sich Gleichstellungsministerin Köpping. Der Sächsische Gründerinnenpreis wird Anfang 2019 verliehen. Er ist der einzige staatliche Gründerwettbewerb, der explizit Frauen für unternehmerisches Engagement ehrt.

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Petra Köpping sprach beim Fachtag in Dresden über Integrationsarbeit in Unternehmen.

Wirtschaft für ein weltoffenes Sachsen

Beim Fachgespräch „Weltoffenheit sichtbar machen – Was Unternehmen tun (können)“ kamen Expertinnen und Experten mit Praktikerinnen und Praktikern zusammen, um Ansätze zur Schaffung weltoffener Unternehmensstrukturen zu diskutieren. Auch Petra Köpping, Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, nahm an der Veranstaltung am 25. Oktober ebenfalls teil. Weltoffenheit und Wertschätzung gegenüber zugewanderten Menschen sind wichtige Voraussetzungen für sächsische Unternehmen, um dem steigenden Bedarf an Fachkräften zu begegnen. Außerdem bringt eine weltoffene Haltung den Unternehmen und ihren Mitarbeitenden wertvolle Erfahrungen und neues Wissen. „Ich durfte in den vergangenen Monaten viele große und kleine Unternehmen in Sachsen kennenlernen, die eine hervorragende Integrationsarbeit gemeinsam mit Geflüchteten und ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern leisten. Ich freue mich daher sehr, dass ich diese wichtige Veranstaltung unterstützen kann“, so die Integrationsministerin.


 

„Viele sächsische Betriebe haben sich eine weltoffene Unternehmensstruktur zum Ziel gesetzt – das soll gefördert werden.“

Petra Köpping beim Fachgespräch "Weltoffenheit sichtbar machen" in Dresden


 
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Staatsministerin Petra Köpping im ZDF-Interview.

Petra Köpping im Interview bei „aspekte“

Am 22. Oktober beleuchtete das ZDF in der Sendung„aspekte“ die Frage, was zur aktuellen politischen Situation in Ostdeutschland führte. Auch Petra Köpping kam darin zu Wort. Sie schreibt die Unzufriedenheit der Ostdeutschen u.a. den Bedingungen nach der Wiedervereinigung von Ost- und Westdeutschland zu: „Die Erfahrung, dass sich mit der Wende ein ganzes Leben veränderte – die haben die Menschen im Westen Deutschlands nicht gemacht“, so die Gleichstellungs- und Integrationsministerin. Machten die ehemaligen DDR-Bürgerinnen und Bürger auf die Missstände in Folge der Wiedervereinigung aufmerksam, wurde dies schnell als „Jammern“ abgestempelt. Dies habe dazu geführt, dass viele Menschen in Ostdeutschland sich nicht gesehen fühlten. Petra Köpping macht sich deshalb immer wieder für eine Aufarbeitung der Nachwendezeit stark.


 
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Der Landesfrauenrat Sachsen initiiert die Frauenwoche 2018.

Ankündigung: Sächsische Frauenwoche

Der Landesfrauenrat Sachsen e.V. initiiert vom 16. - 26. November die Sächsische Frauenwoche 2018.  Unter dem Motto „Gewalt beginnt nicht mit Schlägen“ finden sachsenweit 60 Veranstaltungen statt, die für häusliche und sexualisierte Gewalt an Frauen und Mädchen sensibilisieren sollen. Petra Köpping ist Schirmherrin der Sächsischen Frauenwoche 2018 und wird an einigen Veranstaltungen auch selbst teilnehmen. Das vollständige Programm, Veranstaltungen in Ihrer Nähe und alle Informationen zur Frauenwoche finden Sie hier.

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Auszug aus der Presseschau

 

„Probleme der Nachwendezeit debattiert." Ein Artikel über die Entwicklung nach der Wende  in der Freien Presse.

„Wirtschaftsstandort Sachsen braucht mehr Migration." Ein Fernsehbeitrag über die kulturelle Öffnung sächsischer Unternehmen im Sachsen Fernsehen.

 „Zweites Friedensfest in Ostritz." Ein Bericht über die Gegeninitiative zum "Schild und Schwert"-Festival im WochenKurier.

 


 
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Dachverband Sächsischer Migrantenselbstorganisationen

Der Dachverband Sächsischer Migrantenorganisationen (DSM) ist ein eingetragener Verein. Unter dem Motto "Nicht Nebeneinander, sondern Miteinander" vertritt der Verein die Interessen sächsischer MigrantInnenorganisationen in allen gesellschaftlichen und sozialen Bereichen wie Kultur, Politik, Gesundheit und Religion. Der DSM versteht sich als legitimierte Ansprechperson gegenüber der sächsischen Landesregierung und allen relevanten Organisationen auf Landesebene. Durch den DSM werden migrantische Perspektiven in die sächsische Regierung hineingetragen und MigrantInnenorganisationen gefördert und gestärkt.

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Termine



08.11.2018
82. Plenarsitzung
Dresden
09.11.2018
Verleihung des Sächsischen Förderpreises für Demokratie
Dresden
 
07.11.2018
81. Plenarsitzung
Dresden
09.11.2018
Uraufführung Kammeroper
Leipzig
 
06.11.2018
Kabinettsitzung
Dresden
12.11.2018
KORA-Forum
Leipzig
 
05.11.2018
Fachtag für Gründerinnen
Leipzig
 
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Impressum: Sächsisches Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz, Geschäftsbereich Gleichstellung und Integration, Sebastian Vogel, Leiter des Geschäftsbereichs (V.i.S.d.P.), Postanschrift: Albertstraße 10, 01097 Dresden,
Telefon: 0351 - 56 45 49 10, Telefax: 0351 - 56 45 49 09, pressegi@sms.sachsen.de, www.smgi.sms.sachsen.de

Fotonachweis:
Titelbild (Petra Köpping): Katrin Pötzsch; SMGI (4); Fotolia/WavebreakMediaMicro.