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Der Newsletter vom 22.11.2018

Liebe Leserinnen, liebe Leser, 

in der vergangenen Woche hatte ich die Möglichkeit, mit Kindern aus Sachsen ins Gespräch zu kommen. In Moritzburg sprach ich im Rahmen des Programmes 'Demokratie in Kinderhand' über die Wünsche der Kinder für ihren Heimatort, in Groitzsch befasste sich eine Klasse des Wiprecht-Gymnasiums auf ganz kindgerechte Art mit dem Thema Integration und Ausgrenzung. Politik für die Kleinen, sozusagen.

Ich war überrascht, mit welchem Enthusiasmus die Kinder dabei waren und welch kreative Ideen sie einbrachten. Das wünsche ich mir manchmal auch von uns Erwachsenen: einen kreativen Umgang mit Herausforderungen, eine offene Sicht auf die Welt, Neugier gegenüber Neuem. Ich bin mir sicher, wir Großen können uns von Kindern in mancherlei Hinsicht etwas abschauen. 

Viel Freude beim Lesen des Newsletters wünscht Ihnen

 

Petra Köpping
Staatsministerin für Gleichstellung und Integration 
beim Sächsischen Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz


 
 
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Petra Köpping war im MDR-Studio zu Gast.

Stark gegen Gewalt

Am 20. November war Petra Köpping zu Gast bei der MDR-Sendung ‚Dienstags direkt‘. Das Thema lautete 'Hab dich nicht so! Tabuthema Gewalt‘. „Wir müssen dafür sorgen, dass mehr Betroffene in unserem Hilfesystem ankommen. Wir müssen allen Frauen, die von Gewalt betroffen sind, Mut machen, sich zu wehren und sich aus ihrem gewalttätigen Umfeld zu lösen“, meint die Gleichstellungsministerin. Sachsen verfügt über ein gut ausgebautes Netz, was Menschen, die häuslicher Gewalt ausgesetzt sind, Unterstützung bietet. Susanne Köhler vom Landesfrauenrat Sachsen, Sylvia Müller von der Koordinierungsstelle zur Bekämpfung häuslicher Gewalt, Sascha Möller vom Männerschutzwerk Dresden und David Schäfer von ESCAPE stellten in der Sendung die Arbeit solcher Initiativen vor. 

 

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„Wir müssen Gewalt gegen Frauen zum öffentlichen Thema machen.“

Petra Köpping im Rahmen der MDR-Sendung 'Dienstags direkt'.


 
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Petra Köpping bei der Auszeichnung der Unternehmen.

Auszeichnung ‚Unternehmen für Toleranz‘

Mit dem Titel 'Unternehmen für Toleranz‘ wurden gleich zwei Firmen am 19. November ausgezeichnet: Sowohl die Balve Dental GmbH aus Delitzsch als auch die GSA-CAD GmbH & Co. KG aus Dresden überzeugten die Jury mit ihrem Engagement für Integration, Vielfalt und Toleranz. Der Preis wurde durch den Verein ARBEIT UND LEBEN Sachsen verliehen. Petra Köpping, Sächsische Staatsministerin für Integration und Gleichstellung, war bei der Auszeichnung der Gewinner dabei: „Kulturelle Offenheit und verständnisvolle Kommunikation erleichtern Fachkräftem jeder Herkunft den Zugang und bringen viele Vorteile.“ Die Integration von ausländischen Fachkräften in den sächsischen Arbeitsmarkt ist eines der Ziele, die die Ministerin verfolgt.

 

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Viele Engagierte kamen beim Treffen in Hohnstein zusammen und tauschten sich aus.

Erfahrungsaustausch in Hohnstein

Am 19. November traf die Sächsische Integrationsministerin Petra Köpping den Bürgermeister der Stadt Hohnstein, Daniel Brade, und die Mitglieder der AG Asyl. Gemeinsam diskutierten sie unter anderem die Unterbringung von Flüchtlingen im ländlichen Raum. „Ich freue mich über den Austausch und danke der Stadt Hohnstein für ihr Engagement“, hält Petra Köpping fest.


 
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Die Kinder aus Moritzburg lieferten viele Ideen für ihre Zukunft.

Demokratie in Kinderhand

Für das Programm ‚Demokratie in Kinderhand‘ sprach Petra Köpping am 17. November mit Grundschulkindern über deren Zukunftsideen für ihren Heimatort Moritzburg. „Ich bin begeistert, mit welchem Elan und welcher Genauigkeit die Schülerinnen und Schüler an diese ziemlich große Aufgabe gingen“, sagte die Sächsische Ministerin. Umso wichtiger sei es, auch die Kleinsten in die Gestaltung ihrer Lebensräume mit einzubeziehen. ‚Demokratie in Kinderhand‘ ist ein Kinderbeteiligungsprogramm der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung und unterstützt sächsische Kommunen im ländlichen Raum dabei, Kinder zur Gestaltung ihrer Lebenswelt zu ermutigen.

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Petra Köpping (r.) mit Geert Mackenroth (l.), Horst Wehner (2.v.l.) und den Preisträgern des Integrationspreises.

Sächsischer Integrationspreis verliehen

Am 16. November verlieh Petra Köpping gemeinsam mit dem Sächsischen Ausländerbeauftragten Geert Mackenroth den Sächsischen Integrationspreis. Die Preise, die mit jeweils 3.000 Euro dotiert sind, gingen an Tischlerei Schulz aus Chemnitz, die Zeittauschbörse in Taucha und die Stadtteilarbeit SPIKE aus Dresden. Knapp 80 Vereine, Verbände, Initiativen und Unternehmen hatten sich in diesem Jahr für den Sächsischen Integrationspreis beworben. Ausgezeichnet wurden drei Projekte und Initiativen, die sich in den vergangenen zwölf Monaten besonders für die Integration von Migrantinnen und Migranten in die Gesellschaft einsetzten, sie unterstützten, förderten und vorlebten.


 

„Es freut mich zu sehen, wie viele Menschen in Sachsen täglich anderen dabei helfen, bei uns eine neue Heimat zu finden.“

Petra Köpping bei der Verleihung des Sächsischen Integrationspreises


 
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Die Schüler und Schülerinnen des Wiprecht-Gymnasiums lauschen den Erzählungen der Ministerin.

Petra Köpping liest Kindern vor

Anlässlich des Bundesweiten Vorlesetages besuchte Petra Köpping am 16. November die 6. Klasse des Wiprecht-Gymnasiums in Groitzsch. Dort las sie das von Jenny Robson verfasste Kinderbuch 'Tommy Mütze: Eine Erzählung aus Südafrika' vor. „Es ist ein wirklich empfehlenswertes Buch, bei dem insbesondere auch Aspekte der Integration, Gleichberechtigung und Gleichstellung eine Rolle spielen“, sagt die Sächsische Integrationsministerin. Der Bundesweite Vorlesetag wird seit 2004 jährlich am jeweils dritten Freitag im November durchgeführt und soll das kindliche Interesse am geschriebenen Wort wecken. Außerdem zielt der Aktionstag darauf ab, Eltern immer wieder deutlich zu machen, wie wichtig das Vorlesen von Büchern und Geschichten für die Entwicklung ihrer Kinder ist.

 

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Petra Köpping beim Gespräch mit Sylvia Pfefferkorn, Antje Hermenau und Sebastian Krumbiegel in der Dresdner Frauenkirche.

Mit Sachsen über Sachsen reden

Unter dem Motto 'Sachsen: Ein besonderes Land?' diskutierte Petra Köpping am 15. November beim Forum Frauenkirche in Dresden. Die stellvertretende Vorstandssprecherin des Vereins Wirtschaft für ein weltoffenes Sachsen e.V., Sylvia Pfefferkorn, die Politikberaterin und Publizistin Antje Hermenau und „Die Prinzen“-Sänger Sebastian Krumbiegel nahmen ebenfalls am Forum teil. Unter der Leitung von Moderatorin Alexandra Gerlach entstand ein faires, konstruktives Gespräch, das im Deutschlandfunk Kultur ausgestrahlt und dort auch nachträglich gehört werden kann. Petra Köpping hält fest: „Um zu verstehen, warum die Situation in Sachsen ist, wie sie ist, müssen wir mit sächsischen Bürgern sprechen. Nur so können Verständnis und schließlich ein Lösungsweg gefunden werden.“

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„Dass wir in Sachsen ein Problem haben, ist nicht wegzudiskutieren. Aber wir tun etwas, damit das anders wird!“

Petra Köpping beim Forum Frauenkirche 


 
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Auszug aus der Presseschau

„Ortsplanung: Kinder entwickeln eigene Ideen.“ Ein Beitrag über das Kinderbeteiligungsprogramm des DKJS bei den Dresdner Neueste Nachrichten.

„Ortsgestaltung mit der Wunschfee und dem Meckermonster.“ Ein Artikel zum Programm 'Demokratie in Kinderhand' auf sz-online.de.

„Dieses Bild entspricht nicht der Realität.“ Ein Interview mit Petra Köpping auf lr-online.de.

„Integrationspreis: Das sind die Preisträger 2018.“ Ein Überblick aller Gewinner des diesjährigen Integrationspreises auf sachsen-fernsehen.de.

 

 


 
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Buß- und Bettag

Der Buß- und Bettag wurde 1532 in Straßburg offiziell eingeführt und hat in Deutschland auch heute noch seinen festen Platz im Kirchenjahr. Von 1981 bis 1994 war der Buß- und Bettag ein gesetzlicher Feiertag für ganz Deutschland. Allerdings wurde dieser im Jahr 1995 gestrichen, um die Pflegeversicherung in allen Bundesländern finanzieren zu können. Heute ist der Buß- und Bettag lediglich in Sachsen ein Feiertag.  Begangen wird der Gedenktag jährlich am ersten Mittwoch nach dem Volkstrauertag. In der evangelischen Kirche stehen an diesem Tag die Besinnung, das kritische Zurückblicken auf das eigene Leben und die Neuorientierung im Mittelpunkt. Der Feiertag soll außerdem dem Nachdenken über gesellschaftliche Irrtümer dienen: Ausländerfeindlichkeit, Umweltzerstörung und die Ausgrenzung von Armen und Obdachlosen gehören dazu.




 

Termine



23.11.2018
7. Sitzung des Gleichstellungsbeirates
Dresden
28.11.2018
Beirat ‚Weltoffenes Sachsen‘
Dresden
 
26.11.2018
Fachgespräch mit dem Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration
Dresden
03.12.2018
Gespräch mit Schülern der Oberschule Makranstädt zu den Umbrüchen der Nachwendezeit
Markranstädt
 
27.11.2018
Kabinettssitzung
Dresden
 
  Kalender
 

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Impressum: Sächsisches Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz, Geschäftsbereich Gleichstellung und Integration, Sebastian Vogel, Leiter des Geschäftsbereichs (V.i.S.d.P.), Postanschrift: Albertstraße 10, 01097 Dresden,
Telefon: 0351 - 56 45 49 10, Telefax: 0351 - 56 45 49 09, pressegi@sms.sachsen.de, www.smgi.sms.sachsen.de

Fotonachweis:
Titelbild (Petra Köpping): Katrin Pötzsch; Holm Heils; DKJS/P.Kuchel; SMGI (5); Fotolia/WavebreakMediaMicro.