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Der Newsletter vom 17.01.2019

Liebe Leserinnen, liebe Leser, 

in der Kabinettssitzung vom 15. Januar 2019 stellte ich den mittlerweile fünften Frauenförderungsbericht des Freistaates Sachsen vor. Der Bericht bildet die Grundlage, um Entwicklungen in der Gleichstellungspolitik überprüfen und über weitere Maßnahmen der Frauenförderung beraten zu können.

Der Fokus des aktuellen Berichtes liegt auf der Beschäftigungssituation von Frauen im Öffentlichen Dienst. Mit einem Frauenanteil von 65,9 Prozent sind überproportional viele Frauen beim Freistaat Sachsen beschäftigt. Das stimmt mich zufrieden, gleichzeitig sehe ich aber Handlungsbedarf: Vor allem in höheren Führungspositionen, aber auch was die berufliche Laufbahn und Bezahlung angeht, sind weibliche Beschäftigte weiterhin benachteiligt. Diese Ungerechtigkeiten müssen wir angehen. Ich freue mich auf die Herausforderung – wir sind auf einem guten Weg.

 

Petra Köpping
Staatsministerin für Gleichstellung und Integration 
beim Sächsischen Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz


 
 

Ankündigung: Petra Köpping spricht auf Messe

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Petra Köpping nimmt an zwei Gesprächsrunden auf der „KarriereStart“-Messe in Dresden teil.

Vom 18. bis 20. Januar 2019 findet zum inzwischen 21. Mal die „KarriereStart“ in Dresden statt. Die Sächsische Staatsministerin Petra Köpping wird die Messe am 19. Januar 2019 besuchen und an zwei Gesprächsrunden zu den Themen Gründerinnen sowie Fachkräftegewinnung durch Einwanderung teilnehmen. Auch der Geschäftsbereich der Ministerin für Integration und Gleichstellung wird sich präsentieren: Am Gemeinschaftsstand „Willkommen in Sachsen“ in der Halle 3 (Stand K1) können Sie sich u.a. über verschiedene Möglichkeiten für geflüchtete Menschen beispielsweise im Bereich Spracherwerb informieren.

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Die Sächsische Ministerin beim Dreh auf dem Augustusplatz in Leipzig.

Dokumentation über Frauen im Osten

Am 16. Januar stand Petra Köpping für eine mehrteilige Dokumentation über „Frauen im Osten“ vor der Kamera. Der MDR/RBB befragte die Sächsische Ministerin für Gleichstellung und Integration in Leipzig über ihre Arbeit. Auf die Frage, wie Frauen ihrer Meinung nach Politik machen, antwortete die Ministerin mit einem Augenzwinkern: „Ich glaube, dass Frauen oftmals kompromissbereiter sind und Entscheidungen gründlich abwägen. Frauen ticken anders als Männer – und das ist auch gut so.“ Die Dokumentation wird Anfang März ausgestrahlt.


 
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Petra Köppingsprach mit dem DLF über die Treuhand. (Foto: Archiv)

Petra Köpping stellt Frauenförderbericht vor

Am 15. Januar 2019 stellte die Gleichstellungsministerin den fünften Frauenförderbericht im Kabinett vor. Der Bericht stellt die vollzogene Entwicklung der Gleichstellung von Frauen und Männern im Öffentlichen Dienst dar. Im sächsischen öffentlichen Dienst sind mit 140.000 Frauen überproportional viele Frauen beschäftigt. Der Frauenanteil in leitenden Funtionen ist vergleichsweise hoch. Doch der Bericht zeigt auch, dass eine Mehrheit der Frauen in Teilzeit arbeitet. Petra Köpping dazu: „Der Frauenförderbericht zeigt, dass die bereits im vorigen Bericht festgestellten geschlechtsspezifischen Ungleichheiten nach wie vor vorhanden sind. Karrierewege für Frauen stehen im öffentlichen Dienst in Sachsen nicht ausreichend offen." Die Ministerin plädiert darum für ein modernes Gleichstellungsgesetz.

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Petra Köpping wurde am Dresdner Flughafen vom Team des France Télèvision interviewt.

Staatsministerin im Interview mit französischem TV

Am 12. Januar 2019 führte der französische Fernsehsender France Télévisions für einen Dokumentarfilm ein Interview mit der Sächsischen Ministerin für Integration und Gleichstellung. Thematisiert wurden die Demokratie in Sachsen, die Zeit der Nachwende sowie der Umgang der Deutschen mit der Treuhand. „Das Thema Treuhand wird noch zu sehr schwarz-weiß diskutiert", so Petra Köpping. „Mir geht es um eine realistische Betrachtung." Eine weitere Aufarbeitung des Themas findet Köpping äußerst wichtig, da Ostdeutsche teilweise noch immer unter den Erfahrungen der Wendezeit leiden.

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„Eine Aufarbeitung der Treuhand finde ich deswegen sehr wichtig, damit man nicht dämonisiert, keine weiteren Mythen zulässt.“

Petra Köpping im Rahmen des Interviews mit France Télévisions


 
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Petra Köpping war gern gesehener Gast bei der Diskussionsveranstaltung der Universität Hamburg.

Petra Köppung diskutiert an Hamburger Universität

„Die Treuhand - Hebamme des Rechtspopulismus? Der Erfolg der AfD ist ein Kind der deutschen Einheit!“ – So lautete der Titel der Veranstaltung, zu der Petra Köpping am 11. Januar 2019 in Hamburg eingeladen war. Gemeinsam mit Dr. Marcus Böick, Historiker der Ruhr-Universität Bochum, stellte die Sächsische Staatsministerin dar, wie in der Nachwendezeit tausende Betriebe unter Wert an westdeutsche Konzerne veräußert wurden. Dies hinterlässt bis heute ein Gefühl der Unzufriedenheit bei den betroffenen Menschen. „Diese Unzufriedenheit entlädt sich dann zum Beispiel durch die Wahl der AfD", erklärte Köpping.

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Die Teilnehmer der Gesprächsrunde gemeinsam mit dem Moderator des Abends, Stefan Locke (links).

Austausch zur politischen Situation im Albertinum

Am 10. Januar 2019 war Petra Köpping zu Gast bei der Gesprächsreihe „Wir müssen reden“ im Albertinum Dresden. Vor etwa 200 Gästen tauschte sich die Sächsische Ministerin mit der Autorin Jana Hensel, mit dem Künstler Mario Pfeifer und der Direktorin des Albertinums, Hilke Wagner, aus. 

Ausgangspunkt für die Veranstaltung ist eine vom Albertinum erworbene Videoarbeit des Künstlers Mario Pfeifer. In der Arbeit mit dem Namen „Über Angst und Bildung, Enttäuschung und Gerechtigkeit" sprechen Menschen über ihr gesellschaftliches und politisches  Engagement, ihre Interessen und Widerstände. Seit 2016 wird der durch den Künstler angeregte Dialog über die politische und gesellschaftliche Situation in Sachsen mit „Wir müssen reden“ fortgeführt.

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„Eine Gesellschaft, die ihre Geschichte wie eine alte Haut von sich wirft, wird irgendwann wieder davon eingeholt."

Petra Köpping


 
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Ausschreibung: Steh auf Preis für Toleranz und Zivilcourage

Die F. C. Flick Stiftung gegen Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Intoleranz lobt den „Steh-auf-Preis für Toleranz und Zivilcourage“ 2019 aus. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert. Mit dem Preis möchte die Stiftung Gruppen, Initiativen und Einzelpersonen auszeichnen, die sich in besonderer Weise für die Stiftungsziele einsetzen. Einsendeschluss für die Bewerbungen ist der 15.  Februar 2019. Die Bewerbungsunterlagen können formlos an die F. C. Flick Stiftung gegen Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Intoleranz, Schlossstraße 12, 14467 Potsdam oder per Mail an info@stiftung-toleranz.de gesandt werden.

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Stellenanzeigen des SMGI

Das Sächsische Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz/ Geschäftsbereich Gleichstellung und Integration (SMGI) sucht ab sofort einen Referent (m/w/d) für das Projekt Internetauftritt. Das Projekt ist in der Pressestelle des SMGI angegliedert. Hier werden sämtliche Aufgaben der Öffentlichkeitsarbeit wahrgenommen und Bürgerfragen beantwortet. Im Rahmen der Projektstelle nehmen Sie die Aufgaben eines Social Media Managers wahr und betreuen die Online-Redaktion des SMGI. 

Nähere Informationen zur Vakanz und Bewerbungsvoraussetzungen finden Sie hier. Die Bewerbungsfrist endet am 18. Januar 2019.

Des Weiteren ist im Sächsischen Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz/ Geschäftsbereich Gleichstellung eine Stelle als Sachbearbeiter (m/w/d) Gleichstellung zu besetzen. Im Rahmen der Projektstelle sollen u.a. Konzepte für die Ausweitung der landesweiten Beratungs- und Netzwerksstrukturen entwickelt, durchgeführt und begleitet werden. Dazu zählen u.a. die Umsetzung des „Landesaktionsplans zur Akzeptanz der Vielfalt von Lebensentwürfen“ und das Management der Geschäftsstelle „Antidiskriminierung“.

Nähere Informationen zum Stellenangebot und zu den Bewerbungsvoraussetzungen finden Sie hier. Auch bei diesem Stellenangebot endet die Bewerbungsfrist am 18. Januar 2019.


 
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Wanderausstellung „KOMMEN GEHEN BLEIBEN – Migrationsgeschichte(n) aus Sachsen“

Migration ist der Normalfall der Geschichte: Immer schon waren Menschen unterwegs und immer schon waren die Gründe von Migration vielfältig. Auch in Sachsen bzw. in den Gebieten, die heute zum Freistaat Sachsen gehören. Studierende des Instituts für Geschichte der TU Dresden haben sich mit individuellen sächsischen Migrationsgeschichten auseinandergesetzt und diese in Zusammenarbeit mit dem Geschäftsbereich der Sächsischen Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, Petra Köpping, in einer Wanderausstellung zusammengetragen. Die Wanderausstellung kann im Geschäftsbereich gegen eine Schutzgebühr ausgeliehen werden. Anfragen an pressegi@sms.sachsen.de.

 


 
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Einladung

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Haupt-und Ehrenamtliche in der Integrations-, Gleichstellungs- und Demokratiearbeit,

„Wissen heißt: wissen, wo es steht.“ Aber nicht nur das. Es ist immer auch wichtig zu wissen, wer vor Ort und bei uns im Ministerium wofür zuständig ist und woran gerade arbeitet. Ende 2017 haben wir Ihnen mit dem Wandkalender „Auf einen Blick“ ein wertvolles Instrument für Ihre tägliche Arbeit an die Hand gegeben. Da wir allerdings mit der Gleichstellung, der Integration und der Demokratieförderung drei hochkomplexe und sehr dynamische Politikbereiche betreuen, ist uns der kurze Draht sehr wichtig. Um diesen auch weiterhin zu pflegen, wollen wir das Jahr mit einem Multiplikatoren-Treff starten und laden Sie ein

 am 29. Januar 2019, für den Zeitraum von 15 – 17 Uhr

ins Sächsische Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz, Geschäftsbereich Gleichstellung und Integration, Bautzner Str. 19a, 01099 Dresden.

 Kommen Sie innerhalb dieser 2 Stunden vorbei, kommen Sie mit der Ministerin und den KollegInnen im SMGI ins Gespräch und lassen Sie uns das Jahr 2019 fachlich einläuten.

 Es lohnt sich auch deshalb, da ab diesem Zeitpunkt der neue Wandkalender für Sie zur Mitnahme bereit liegt! Außerdem präsentieren wir Ihnen die Wanderausstellung „KOMMEN GEHEN BLEIBEN – Migrationsgeschichte(n) in Sachsen“.

 Wir freuen uns auf Ihr Kommen und bitten um Anmeldung bis zum 25. Januar unter ministerbuero-gi@sms.sachsen.de

 


 
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Holocaust-Gedenktag

Der 27. Januar gilt als Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus. Das Datum markiert die Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz durch sowjetische Soldaten. Zwischen 1940 und 1945 wurden auf dem ehemaligen Barackengelände der polnischen Armee in Auschwitz mehr als eine Million Menschen durch Nationalsozialisten ermordet. Der ehemalige Bundespräsident Roman Herzog beschloss, den 27. Januar im Jahr 1996 zum zentralen Gedenktag an die Opfer des Nationalsozialismus zu machen. 2005 wurde dieser Tag dann auch durch die Generalversammlung der Vereinten Nationen zum internationalen Holocaust-Gedenktag erklärt.


 
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Aus der Presseschau

„Enttäuscht und missachtet – so tickt der ostdeutsche Mann.“ Ein Beitrag über die Aufarbeitung der Treuhandjahre in der Morgenpost.

„Kretschmer twittert nicht zum Nulltarif." Ein Bericht zu den Kosten der Social-Media-Aktivitäten von sächsischen Politikern in der Freien Presse.

„Sachsengespräch: Zweite Runde startet in Annaberg." Ein Artikel zum Sachsengespräch auf blick.de.

„Köpping: Hürden für Frauen im Öffentlichen Dienst." Ein Beitrag zu den Ergebnissen des 5. Frauenförderberichtes auf berlin.de.


 

Termine



18.01.2019
Neujahrsempfang des Ministerpräsidenten
Dresden
22.01.2019
Kabinettssitzung
Dresden
 
19.01.2019
Messe „KarriereStart"
Dresden
24.01.2019
Geschichtsmesse der Bundesstiftung Aufarbeitung
Suhl
 
21.01.2019
„Das Sachsengespräch"
Annaberg-Buchholz
27.01.2019
Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus
Dresden
 
  Kalender
 

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Impressum: Sächsisches Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz, Geschäftsbereich Gleichstellung und Integration, Sebastian Vogel, Leiter des Geschäftsbereichs (V.i.S.d.P.), Postanschrift: Albertstraße 10, 01097 Dresden,
Telefon: 0351 - 56 45 49 10, Telefax: 0351 - 56 45 49 09, pressegi@sms.sachsen.de, www.smgi.sms.sachsen.de

Fotonachweis:
Titelbild (Petra Köpping): Katrin Pötzsch; SMGI (5); KarriereStart (1); Fotolia/WavebreakMediaMicro.