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Der Newsletter vom 07.02.2019

Liebe Leserinnen, liebe Leser,  

in dieser Woche war ich zum Ost-Forum der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft eingeladen. Ich finde es erschreckend, dass die Menschen, die sich dort versammeln, auch knapp 30 Jahre nach dem Mauerfall immernoch dafür kämpfen müssen, dass ihre Arbeitsleistung anerkannt wird und sich dies in ihren Renten wiederspiegelt. Jahrelang sind sie ihrer Arbeit nachgegangen, haben damit einen Beitrag zum gesellschaftlichen Leben in der DDR geleistet. Nach der Wiedervereinigung haben sich viele von ihnen durch Zeiten der Arbeitslosigkeit, Niedriglöhne und Umschulungen geplagt. Die ehemaligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Eisenbahn, aber auch DDR-Bergleute, Krankenschwestern oder Leistungssportlerinnen und Leistungssportler müssen nun mit einer Rente Vorlieb nehmen, die sich von denen gleicher Berufgruppen in den alten Bundesländern stark unterscheidet. Manche können kaum davon leben. Gegen diese Ungerechtigkeit müssen wir vorgehen!

Viel Spaß beim Lesen des Newsletters wünscht Ihnen

 

Petra Köpping
Staatsministerin für Gleichstellung und Integration 
beim Sächsischen Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz


 
 

Sachsengespräch in Zwickau

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Petra Köpping unter denTeilnehmern des Sachsengespräches in Zwickau.

Fast 500 Bürgerinnen und Bürger kamen am 6. Februar 2019 in den imposanten Konzert- und Ballsaal nach Zwickau, um das Sachsengespräch der Staatsregierung zu verfolgen. Demokratie, Integration und vor allem die Nachwendezeit standen beim Gespräch im Mittelpunkt. „Herzlichen Dank für die engagierten Gespräche. Das Kompliment ‚Sie sprechen uns wirklich aus dem Herzen‘ ist für mich Freude und Motivation zugleich", sagte die Sächsische Ministerin nach dem Termin.


 
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Die Gleichstellungsministerin bei der Übergabe des Fördermittelbescheids.

Fördermittelbescheid für Männerschutz

Über die Richtlinie Chancengleichheit hat der Weißenberg e.V. eine Förderung in Höhe von rund 76.000 Euro erhalten. Die Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration übergab den Fördermittelbescheid am 6. Februar 2019. Das Geld soll für eine Männerschutzwohnung in Plauen verwendet werden. Dort können künftig Männer, die häuslicher Gewalt ausgesetzt sind, unterkommen. Neben Plauen gibt es bereits in Dresden und Leipzig solche Einrichtungen. Damit ist Sachsen Vorreiter in Sachen Männerschutz.

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„Moderne Gleichstellungspolitik richtet sich an beide Geschlechter.“

Petra Köpping


 
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Chefredakteur Kleditzsch und zwölf Journalisten der Freien Presse empfingen die Ministerin herzlich.

Besuch bei der Freien Presse

Zu einem Besuch in der Redaktion der Freien Presse in Chemnitz war die Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration am 6. Februar 2019 eingeladen. Chefredakteur Torsten Kleditzsch und sein Team interessierten sich im Gespräch für die Themen Gleichstellung, Integration, Nachwende und Demokratie. „Ich habe das Gespräch als sehr konstruktiv wahrgenommen und komme gern wieder", sagte Petra Köpping nach dem Treffen.

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Petra Köpping im Gespräch mit einem Bürger.

Zur Sprechstunde bei der Ministerin

Die Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, Petra Köpping, nimmt sich regelmäßig Zeit für persönliche Gespräche mit Bürgerinnen und Bürgern. In ihrer Ministerinnensprechstunde am 5. Februar 2019 wurde dieses Angebot wieder gut angenommen: „Viele Menschen nutzen die Möglichkeit, bei der Sprechstunde mit mir über ihre Sorgen und Ängste zu sprechen. Manche bringen gute Ideen und Anregungen mit, die ich gern in meine politische Arbeit einfließen lassen möchte", freut sich Petra Köpping. Die nächsten Ministerinnensprechstunden sind für April und Juni geplant.


 
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Petra Köpping beim „Ost-Forum" in Leipzig.

Petra Köpping beim „Ost-Forum“

Am 4. Februar 2019 fand in Leipzig das „Ost-Forum“ der Eisenbahnverkehrsgewerkschaft (EVG) statt, zu dem auch Petra Köpping eingeladen war. Seit fast 30 Jahren kämpfen die ehemaligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Reichsbahn darum, dass ihre Betriebsrente an die der Kolleginnen und Kollegen in den westdeutschen Bundesländern angepasst wird. „Hier geht es nicht nur um finanzielle Ungerechtigkeit, die behoben werden soll. Es geht auch darum, dass man die Lebensleistung dieser Menschen endlich anerkennt und ihnen so einen Teil ihres Selbstbewusstseins wiedergibt“, betonte Petra Köpping.


 
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Neben dem SMGI nahmen auch das SMK, SMI und SMJus an der Konferenz teil.

ECRI zu Besuch in Deutschland

Vom 28. Januar bis 1. Februar 2019 war die Europäischen Kommission gegen Rassismus und Intoleranz (ECRI) zu Besuch in Deutschland, um sich ein Bild der Lage in Bezug auf Rassismus und Intoleranz zu machen. Staatliche Stellen konnten hier ihre Bemühungen und Maßnahmen, antidemokratischen Phänomenen entgegenzuwirken, vorstelllen. Auch der Geschäftsbereich Gleichstellung und Integration war vertreten.


 
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Petra Köpping sprach mit einer Schulklasse über Demokratie.

Gespräche mit Schülerinnen und Schülern

Am 1. Februar 2019 hatten wieder Jugendgruppen die Gelegenheit, die Debatten zu Gesetzesentwürfen und Anträgen im Plenarsaal des Sächsischen Landtages live mitzuerleben. Im Anschluss nahm sich Petra Köpping, Sächsische Staatsministerin für Integration und Gleichstellung, die Zeit, mit einer Klasse über Demokratie zu sprechen. Für die Ministerin war es deshalb besonders spannend, weil die Klasse am Projekt „Schule ohne Rassismus“ teilnimmt. Köpping  dankt den beteiligten Schülerinnen und Schülern für die tolle Diskussion.

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„Es ist wichtig, dass wir junge Leute dazu motivieren, sich politisch zu engagieren.“

Petra Köpping


 
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Die Mitarbeiter der KORA sind unter der Telefonnummer 0351- 564 54949 erreichbar.

Hinweis: KORA mit neuer Telefonnummer

Die Koordinierungs- und Beratungsstelle Radikalisierungsprävention (KORA) ist ab sofort unter der Nummer 0351 564 54949 erreichbar. Ratsuchende können sich mit ihren Fragen bezüglich islamistischer Radikalisierung sowie Islam- und Muslimfeindlichkeit an die Landeskoordination der KORA wenden. Weiterhin bietet KORA nun neben den bisherigen Sensibilisierungsveranstaltungen für Fachleute auch ein Programm für Jugendliche und junge Erwachsene an. In Workshops sollen die interreligiöse und interkulturelle Kompetenz der Jugendlichen gefördert, sowie politische Kenntnisse vermittelt werden. Alle Angebote sind für die Teilnehmenden kostenfrei.

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„Das Thema Prävention und Intervention im Bereich islamistischer Radikalisierung hat in Sachsen eine Relevanz. Die Auseinandersetzung mit dem Islam wird immer wichtiger.“

Petra Köpping


 

Foto des Monats

 


 

An dieser Stelle finden Sie ab sofort einmal monatlich das Foto des Monats. Hier halten wir Begegnungen, schöne Momente oder einen kleinen Einblick in den Arbeitsalltag des Geschäftsbereiches Gleichstellung und Integration fest. Sie sind herzlich eingeladen, Ihren gemeinsamen Schnappschuss mit Petra Köpping an die Redaktion zu senden: NewsletterSMGI@sms.sachsen.de Vielleicht wird Ihr Foto ja schon im nächsten Monat veröffentlicht!?

Beim Treffen mit Journalisten der Freien Presse in Chemnitz drückte die Sächsische Ministerin für Gleichstellung und Integration selbst auf den Auslöser. Entstanden ist dabei dieser Einblick in ihren Arbeitsalltag.


 
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Europäische Kommission gegen Rassismus und Intoleranz

Aufgrund wachsender Probleme mit Fremdenfeindlichkeit beschloss der Europarat im Jahr 1993, dass eine Europäische Kommission gegen Rassismus und Intoleranz (ECRI) eingerichtet werden soll. Bereits ein Jahr später nahm die Kommission ihre Arbeit auf. Ihre Hauptaufgabe liegt darin, Rassismus, Fremdenfeindlichkeit, Antisemitismus und Intoleranz in ganz Europa zu bekämpfen. ECRI untersucht dabei die Mitgliedsstaaten turnusmäßig in Bezug auf bereits vorhandene legislative und exekutive Maßnahmen zur Bekämpfung jeder Form von Rassismus und Fremdenfeindlichkeit. Außerdem erstellt die Kommission Länderberichte und veröffentlicht politischen Empfehlungen. Die ECRI arbeitet eng mit der Zivilgesellschaft, insbesondere mit Nichtregierungsorganisationen, zusammen.

 

 

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Aus der Presseschau

„Petra Köpping (SPD): Jeder Vierte hat eine Arbeit.“ Ein Artikel zur sächsischen Flüchtlingspolitik auf lvz.de.

„'Sachsengespräch' zu Gast in Zwickau." Ein Artikel zum Gesprächsformat der sächsischen Regierung auf Blick Westsachsen.

„Gute Atmosphäre beim Sachsengespräch in Zwickaus 'Neuer Welt'." Ein Bericht über das Gespräch auf Radio Zwickau.

„Freistaat gibt Geld für Männerschutz." Ein Beitrag zur Plauener Männerschutzwohnung in der Freien Presse.


 

Termine



09.02.2019
Festveranstaltung Sächsischer Gründerinnenpreis 2019
Staatliche Porzellan-Manufaktur Meißen
12.02.2019
Fördermittelbescheidübergabe Ephraim Carlebach Stiftung
Leipzig
 
11.02.2019
Ausschuss für Soziales und Verbraucherschutz, Gleichstellung und Integration
Dresden
12.02.2019
Das Sachsengespräch
Sächsische Schweiz-Osterzgebirge
 
12.02.2019
Kabinettssitzung
Dresden
13.02.2019
Gedenken an die Bombardierung von Dresden
Dresden
 
  Kalender
 

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Impressum: Sächsisches Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz, Geschäftsbereich Gleichstellung und Integration, Sebastian Vogel, Leiter des Geschäftsbereichs (V.i.S.d.P.), Postanschrift: Albertstraße 10, 01097 Dresden,
Telefon: 0351 - 56 45 49 10, Telefax: 0351 - 56 45 49 09, pressegi@sms.sachsen.de, www.smgi.sms.sachsen.de

Fotonachweis:
Titelbild (Petra Köpping): Katrin Pötzsch; SMGI (6); Weissenberg e.V. (1); Fotolia/WavebreakMediaMicro.