1550049679_snl-kopf-140219.jpg

Der Newsletter vom 14.02.2019

Liebe Leserinnen, liebe Leser,  

in dieser Woche durfte ich die Gewinnerinnen des Sächsischen Gründerinnenpreises 2019 auszeichnen. Wie schon im Vorjahr war das Interesse an dem Preis wieder sehr groß. Das zeigt mir, dass die wirtschaftlich aktiven Frauen in Sachsen immer mehr Selbstbewusstsein entwickeln, ihr Engagement auch öffentlich zu vertreten. Auch von Außen trifft der Gründerinnenpreis auf Zuspruch: Zahlreiche Menschen versammelten sich, um die Preisverleihung in der Sächsischen Porzellan-Manufaktur zu verfolgen. 

Es war wunderbar, bei diesem erfreulichen Anlass mit so vielen Unternehmerinnen und Gründerinnen ins Gespräch kommen zu können. In Sachsen hat sich inzwischen ein Netzwerk von mutigen Frauen mit eigenen Unternehmen entwickeln, die sich gegenseitig unterstützen. Das wollen wir auch künftig stärken und weiter ausbauen.

Viel Spaß beim Lesen des Newsletters wünscht Ihnen

 

Petra Köpping
Staatsministerin für Gleichstellung und Integration 
beim Sächsischen Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz


 
 
nl140219-sharepic-neu-klein.jpg

 

Gedenken an den 13. Februar

1550133080_nl140219-13.jpg
Die Gedenkfeier fand vor dem Neuen Rathaus in Dresden statt.

Am 13. Februar, dem Jahrestag der Zerstörung Dresdens im Zweiten Weltkrieg, nahm Petra Köpping an der Gedenkveranstaltung in der sächsischen Landeshauptstadt teil. "Wir wollen gemeinsam daran denken, welche Folgen es haben kann, wenn wir den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft verlieren. Wir reichen uns in der Menschenkette die Hände und versichern uns damit, dass wir jeden Tag und jede Stunde dafür einstehen, unsere solidarische und freie Gemeinschaft zu schützen und zu stärken. Ich danke Allen, die dieses Versprechen im Alltag mit Leben füllen und Allen, die am friedlichen Gedenken teilnehmen", sagte die Ministerin für Gleichstellung und Integration am Abend in Dresden.


 
nl140219-defferent-people.jpg
Die Mitglieder des different people e.V. gewinnen mit der Unterstützung des Freistaats Planungssicherheit.

Petra Köpping übergibt Fördermittelbescheid in Chemnitz

Am 13. Februar übergab die Sächsische Staatsministerin Petra Köpping dem Verein different people in Chemnitz einen Zuwendungsbescheid in Höhe von rund 80.000 Euro. Mit dem Geld soll das Projekt „Akzeptanz leben? Lass' uns reden!“ gefördert werden. Der different people e.V. setzt sich für die Akzeptanz von verschiedenen Liebens- und Lebensrealitäten ein, will Vorurteilen entgegenwirken und Diskriminierung abbauen. Im Rahmen des geförderten Projektes liegt der Fokus auf der Schule als Lebens- und Arbeitswelt. Ziel ist es, diese für Menschen, die homosexuell, bisexuell, transsexuell, intersexuell, asexuell oder quer sind, ertragbarer und zu einem Ort der Akzeptanz zu machen. Das kann durch eine frühe, bedarfsgerechte Aufklärung und die Fortbildung aller Beteiligten erreicht werden. 

>>

 

„Wir haben in Sachsen viele tolle Projekte, die den Zusammenhalt und das Miteinander fördern.“

Petra Köpping


 
nl140219-in-via.jpg
Petra Köpping freut sich, das Projekt der IN VIA unterstützen zu dürfen.

Zuwendungsbescheid für Mädchen- und Frauensozialarbeit

Kulturelle und religiöse Vielfalt in Sachsen muss gestärkt werden. Darum übergab Staatsministerin Petra Köpping am 13. Februar 2019 dem IN VIA Katholischer Verein für Mädchen- und Frauensozialarbeit einen Fördermittelbescheid in Höhe von rund 19.000 Euro. Mit einem eigenen Projekt ermöglicht der Dresdner Verein Kindern aus dem Stadtteil Pieschen, kulturelle und religiöse Vielfalt theoretisch und kreativ-praktisch zu erleben. Im Fokus der Arbeit von IN VIA stehen insbesondere sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche. Ihnen wird bei IN VIA von Angeboten zur Freizeitgestaltung über interkulturelles Lernen bis hin zur Berufsorientierung viel Unterstützung geboten.

>>

 
nl1402.jpg
Dr. Sigrun Helfricht, Jörg Räuber, Petra Köpping, Dr. Georg Girardet und Dr. Kerstin Plowinski (v.l.n.r.) bei der Bescheidübergabe.

Fördermittelübergabe bei der Ephraim Carlebach Stiftung

Am 12. Februar übergab Petra Köpping einen Fördermittelbescheid in Höhe von 40.000 Euro an die Ephraim Carlebach Stiftung in Leipzig. Der Freistaat Sachsen fördert das Stiftungsprojekt „Im Dialog. Gegen Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus in unserer Mitte“. Leipziger Schüler der Jahrgangsstufen 8 bis 11 sowie Auszubildende sozialpädagogischer Berufe nehmen an dem Projekt teil, führen Gespräche mit Zeitzeugen und befassen sich in Workshops mit dem Thema Holocaust. Ziel des Projektes ist es, Brücken aus der Vergangenheit in die Gegenwart zu schlagen und so Fremdenfeindlichkeit und Intoleranz abzubauen.

>>

 
nl140219-netzwerktreffen.jpg
Petra Köpping nahm gemeinsam mit den Abgeordneten Sebastian Fischer und Geert Mackenroth (Sächsischer Ausländerbeauftragter) am Netzwerktreffen teil.

Petra Köpping bei Netzwerktreffen "Fachkräfte für die Region"

Am 12. Februar 2019 nahm die Sächsische Integrationsministerin am Netzwerktreffen "Fachkräfte für die Region" in Riesa teil. Thema war die Arbeitsmarktentwicklung und die Möglichkeiten zur Integration von geflüchteten Menschen in den Arbeitsmarkt im Landkreis Meißen. Am Netzwerk beteiligen sich u.a. die Agentur für Arbeit Riesa, die HWK Dresden, die Wirtschaftsförderung Region Meißen GmbH sowie Landtags- und Bundestagsabgeordnete. Ihr Ziel ist es, sprachliche Defizite bei geflüchteten Menschen abzubauen, für die Anerkennung der von ihnen im Ausland erworbenen Berufsabschlüssen zu kämpfen sowie Asylbewerberinnen und Asylbewerbern, Flüchtlingen und Geduldeten im Landkreis Meißen zur beruflichen Qualifikation zu verhelfen.


 
nl140219-saechsischer-gruenderinnenpreis-2019.jpg
Die Gleichstellungsministerin übergab Frau Dr. Karin Weigelt den Sächsischen Gründerinnenpreis 2019.

Sächsischer Gründerinnenpreis 2019 verliehen

Am 9. Februar überreichte Petra Köpping den Sächsischen Gründerinnenpreis 2019. Die Auszeichnung ging an Frau Dr. Karin Weigelt aus Chemnitz. Gemeinsam mit ihrem Geschäftspartner Jan Thiele gründete Dr. Karin Weigelt im Jahr 2016 die Prismade Labs GmbH. Das Unternehmen entwickelt gedruckte Elektronik und stattet u.a. Druckprodukte mit einer digitalen Markierung aus, die mit Hilfe von Smartphones auslesbar ist. Dr. Karin Weigelt setzte sich gegen 53 weitere Bewerberinnen durch und erhielt ein Preisgeld von 5.000 Euro. Der, mit 2.000 Euro dotierte, zweite Platz ging an Frau Patrizia Thomas, Inhaberin der Fleischerei Simon in Brandis. 

Seit 2001 vergibt der Geschäftsbereich Gleichstellung und Integration die Auszeichnung für erfolgreiche sächsische Unternehmerinnen, die ein junges kleines oder mittelständisches Unternehmen führen. Ziel des jährlich vergebenen Preises ist es, die Existenzgründung von Frauen in der Öffentlichkeit sichtbar zu machen.

>>

 

„Man spürt die Leidenschaft der sächsischen Unternehmerinnen für ihre Geschäfte und Betriebe.“

Petra Köpping


 
nl1402-grundrente.jpg

Petra Köpping zur Grundrente

Beim Besuch der Redaktion der Freien Presse am 6. Februar 2019 war auch Hubertus Heils Vorschlag zur Grundrente ein Thema, das Petra Köpping am Herzen lag. Der Arbeitsminister fordert, dass Mini-Renten ohne eine Bedürftigkeitsprüfung aufgestockt werden, wenn der Renter oder die Rentnerin mindestens 35 Jahre gearbeitet und in die Rentenkasse eingezahlt hat. "Grundsätzlich ist dieser Ansatz gerade für den Osten ganz wichtig", so die Sächsische Ministerin. "Damit bei Arbeitslosigkeit, Umschulung und ABM nicht nur einige wenige Jahre für die Rente angerechnet werden, muss man nachsteuern."

 


 
nl140219-demokratie-braucht-demokraten.jpg
Petra Köpping bei der Veranstaltung der Friedrich-Ebert-Stiftung in Berlin.

Ministerin diskutiert zu Demokratie

Am 7. Februar 2019 nahm Petra Köpping an der Veranstaltung „Demokratie braucht Demokraten“ der Friedrich-Ebert-Stiftung teil. Gemeinsam mit Klaus Wowereit, Prof. Dr. Heinz Fischer, Kurt Beck und Delara Burkhardt diskutierte die Sächsische Ministerin für Integration und Gleichstellung unter anderem, wie demokratisches Denken und Handeln in unserem Land gefördert werden kann. 

 

 

>>

 
adb-logo-complete-blue.svg

Hinweis: Workshops des Antidiskriminierungsbüros Sachsen e.V.

Das Antidiskriminierungsbüro Sachsen e.V. bietet fortlaufend verschiedene Workshops aus dem Bereich Barrierefreiheit an. Im Februar und März sind derzeit noch freie Plätze zu folgenden Terminen:

6. März: Barrierefreie Information: Digitale Dokumente und Websites gestalten (Chemnitz)

27. März: Barrierefreie Kommunikation: Leichte Sprache leicht gemacht? (Zwickau)

Informationen zu den Veranstaltungen und zur Anmeldung erhalten sie telefonisch (Franziska Pilz & Elvira Häußler, Tel.: 0341/ 30 39 492) oder per E-mail unter barrierefreiheit@adb-sachsen.de

>>

 
nl-wissen-junge.jpg

Wer war Friedrich Ebert?

Friedrich Ebert war ein deutscher Sozialdemokrat und Politiker. Er wurde am 4. Februar 1871 in Heidelberg geboren. Seit 1913 war er Vorsitzender der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands. Von 1919 bis 1925 amtierte Friedrich Ebert als erster Reichspräsident der Weimarer Republik. Er machte sich für den Aufbau der parlamentarischen Demokratie stark und betrieb eine auf sozialen Ausgleich bedachte Politik. Nach seinem Tod im Jahr 1925 wurde die Friedrich-Ebert-Stiftung gegründet. Sie ist heute die älteste politische Stiftung Deutschlands.

>>

 
presseschau.jpg

Aus der Presseschau

„Integration auf Ostdeutsch.“ Ein Interview mit Petra Köpping in der Freien Presse

„Keine Teilhabe ohne eigene Stimme.“ Ein Beitrag über Repräsentation von Interessen  in der Freien Presse.

„Sachsengespräch: Ministerpräsident Kretschmer in der 'Neuen Welt'.“ Ein Rückblick auf das Sachsengespräch in Zwickau im Wochenendspiegel.

 „Gründerinnenpreis für Innovation und Handwerk. Ein Artikel zur Vergabe des Gründerinnenpreises 2019 auf rtl.de.

„Gründerinnenpreis für innovative Drucktechnologie.“ Ein Bericht zum Sächsischen Gründerinnenpreis 2019 auf sachsen-fernsehen.de.

„High-Tech-Druckerin aus Chemnitz ausgezeichnet.“ Ein Artikel zur Gewinnerin des diesjährigen Gründerinnenpreises auf MDR Sachsen.

„40.000 € für die Ephraim-Carlebach-Stiftung.“ Ein Beitrag zur Übergabe des Fördermittelbescheids auf sachsen-fernsehen.de.

„Zuschuss – Freistaat fördert Akzeptanz-Projekt." Ein Artikel zur Förderung des different people e.V. in der Freien Presse.


 
winterferien-2.jpg

 

Hinweis: Nächster Newsletter

Der nächste Newsletter erscheint am 7. März 2019. Wir wünschen Ihnen erholsame Winterferien!


 

Termine



05.03.2019
Kabinettssitzung
Dresden
09.03.2019
Festveranstaltung Internationaler Frauentag
Dresden
 
08.03.2019
14. Bundeskongress für politische Bildung
Leipzig
06.03.2019
Integrationsmesse
Löbau
 
  Kalender
 

Empfehlen Sie uns weiter:

Icon Facebook   Icon Twitter   Icon Google+

 
Als PDF anzeigen
 
Folgen Sie uns auf

Icon Facebook   Icon Instagram
 

Impressum: Sächsisches Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz, Geschäftsbereich Gleichstellung und Integration, Sebastian Vogel, Leiter des Geschäftsbereichs (V.i.S.d.P.), Postanschrift: Albertstraße 10, 01097 Dresden,
Telefon: 0351 - 56 45 49 10, Telefax: 0351 - 56 45 49 09, pressegi@sms.sachsen.de, www.smgi.sms.sachsen.de

Fotonachweis:
Titelbild (Petra Köpping): Katrin Pötzsch; SMGI (7); Silvia M. Hauptmann (1); Fotolia/v.poht (1), Fotolia/WavebreakMediaMicro.