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Der Newsletter vom 04.04.2019

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

gestern Abend wurde in Dresden über Aspekte von „Kolonialisierung“ in Ostdeutschland diskutiert. 30 Jahre nach der Wiedervereinigung bewegt dieses Thema die Menschen immer noch sehr. Das erlebe ich bei den zahlreichen Veranstaltungen, die ich besuche und bei denen ich diskutiere. Die Einführung einer Ostquote bei der Besetzung von Ämtern ist für mich nicht der richtige Weg. Ich wünsche mir vielmehr, dass die Ostdeutschen selbstbewusster werden.  

Viel Spaß beim Lesen des Newsletters wünscht Ihnen

 

Petra Köpping
Staatsministerin für Gleichstellung und Integration 
beim Sächsischen Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz


 
 

Podiumsdiskussion Kolonie Ost

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Petra Köpping diskutierte bei einer Podiumsdiskussion über Aspekte von „Kolonialisierung“ in Ostdeutschland seit 1990.

„Ist der Osten eine Kolonie?“ fragen die Veranstalter einer dreitägigen Tagung, die vom 3. bis 5. April in Dresden und Knappenrode stattfindet. Staatsministerin Petra Köpping sprach bei einer Podiumsdiskussion am ersten Veranstaltungstag über Aspekte von „Kolonialisierung“ in Ostdeutschland seit 1990. Die meisten der bis Ende April 1991 verkauften Unternehmen im Osten gingen nämlich mehrheitlich an westdeutsche Unternehmen. „Ich habe die Gelegenheit genutzt, um noch einmal deutlich zu machen, wie wichtig das Reparieren und Wiedergutmachen ist. Vor allem diejenigen, die nun in die Rente gehen und auf ihre Rentenbescheide schauen, schildern mir Kränkung und Demütigung“, erklärte die Staatsministerin nach der Veranstaltung. Im MDR Kultur läuft der Beitrag zur Veranstaltung am 9.4. um 22 Uhr.

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„Wir müssen lernen, gut miteinander zu diskutieren. Das ist die Grundlage für unser solidarisches System.“

Petra Köpping, Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration


 
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Uta Leupolt, Frank-Peter Wieth, Konstanze Morgenroth, Petra Köpping, Dr. Alexandra-Kathrin Stanislaw-Kemenah, Annett Schrenk, Pia Hamann (v.l.n.r.)

Gespräch mit Vertreterinnen der LAG der kommunalen Gleichstellungsbeauftragten

Am 3. April beriet sich Gleichstellungsministerin Petra Köpping mit den Vertreterinnen der Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) der kommunalen Gleichstellungsbeauftragten in Dresden. Die Inhalte der Beratung waren vor allem das weitere Vorgehen beim modernen Gleichstellungsgesetz, der Austausch zur geplanten Landeskonferenz der Landesarbeitsgemeinschaft sowie die künftige Zusammenarbeit. Die regelmäßige Abstimmung mit Fachgremien wie der Landesarbeitsgemeinschaft ist der Gleichstellungsministerin außerordentlich wichtig.

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Petra Köpping im Gespräch mit Redaktionsleiter Thomas Liebenberg.

Redaktions-Besuch bei BILD in Leipzig

Staatsministerin Petra Köpping besuchte am 3. April die Redaktion der BILD in Leipzig. Sie sprach mit Chefredakteur Thomas Liebenberg über Integrationspolitik und die Erfahrungen der Ostdeutschen in der Nachwendezeit.


 
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Screenshot: Sachsenspiegel

Sachsenspiegel über bürokratische Hürden für Geflüchtete

Der MDR befasste sich am 2. April in einem Beitrag für den Sachsenspiegel mit bürokratischen Hürden, die Geflüchteten die Annahme einer Arbeit erschweren. Demnach bekommen geflüchtete Menschen selten dort einen Arbeitsplatz, wo sie auch wohnen. Auch Staatsministerin Petra Köpping kam in dem Beitrag zu Wort: „Bürokratische Hürden für Geflüchtete müssen abgebaut und Perspektiven geschaffen werden. Die Menschen, die sich gut integriert haben und dennoch von Abschiebung bedroht sind, sollten vom Asylrecht ins Zuwanderungsrecht wechseln dürfen. Und diejenigen, die keine Bereitschaft zeigen, sich zu integrieren, sollten schnell in ihre Heimat zurückkehren müssen.“

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Als Schirmherrin eröffnete Staatsministerin Petra Köpping das Kunstprojekt „Lux19: Frauenarbeit“.

Eröffnung Kunstprojekt zur Frauenarbeit

Als Schirmherrin eröffnete Petra Köpping am 30. März das Kunstprojekt „Lux19: Frauenarbeit“. Die Veranstalterinnen stellen unter anderem die Frage, inwieweit Ideen sozialer Gerechtigkeit mit der Produktion des Luxusgutes Kunst zusammenpassen. In einem lebendigem Austausch mit der Öffentlichkeit erarbeitet eine Gruppe von Künstlerinnen bis Mitte 2020 Projekte zum Themenkomplex Arbeit und Geschlecht. In ihrer Rede erklärte die Ministerin: „Kunst kann provozieren, aber Kunst drückt auch aus. Frauen sollten sich aber nicht nur auf den künstlerischen Ausdruck beschränken, sondern politische Partizipationsmöglichkeiten wahrnehmen und vor allem wählen gehen. Ich wünsche dem Kunstprojekt viel Erfolg.“

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„Frauen sollten sich nicht nur auf den künstlerischen Ausdruck beschränken, sondern politische Partizipationsmöglichkeiten wahrnehmen.“

Petra Köpping, Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration


 
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Petra Köpping diskutierte mit Schülerinnen und Schülern in Leipzig über europapolitische Fragen.

EU-Projekttag an Schulen

Am 29. März fand der EU-Projekttag an sächsischen Schulen statt. Jedes Jahr gehen deutschlandweit Politikerinnen und Politiker in Schulen und diskutieren mit Jugendlichen über Europa zu sprechen. Der EU-Projekttag geht zurück auf eine Initiative der Bundesregierung im Jahr 2007. „Ich konnte mit den Schülerinnen und Schülern der 20. Oberschule in Leipzig über europapolitische Fragestellungen ins Gespräch kommen. Wir haben uns über vielfältige Themen ausgetauscht wie Brexit oder Integration. Mir war wichtig, den Jugendlichen zu vermitteln, dass wir nur gemeinsam den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken können. Wir alle haben es als Demokratinnen und Demokraten gemeinsam in der Hand, auf Fremdenhass und Diskriminierung zu reagieren“, so Staatsministerin Petra Köpping.

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„Wir alle haben es als Demokratinnen und Demokraten gemeinsam in der Hand, auf Fremdenhass und Diskriminierung zu reagieren.“

Petra Köpping, Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration


 
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Ende März fand das Sachsengespräch der Staatsregierung mit 200 Gästen in Frankenberg statt.

Petra Köpping beim Sachsengespräch in Frankenberg/Sa.

Das Sachsengespräch der Staatsregierung fand am 29. März in Frankenberg statt. Gut 200 Gäste waren der Einladung gefolgt, um mit den Vertreterinnen und Vertretern des Kabinetts ins Gesprächs zu kommen – darunter auch Petra Köpping, Sachsens Staatsministerin für Gleichstellung und Integration. „Ich freue mich auf den Austausch und vielleicht möchte noch der ein oder die andere die Gelegenheit nutzen, mit uns zu diskutieren?“, sagte Köpping nach der Veranstaltung. Das nächste Sachsengespräch findet am 17. April in Löbau statt. In diesem Jahr besucht die Staatsregierung alle zehn sächsischen Landkreise und die drei kreisfreien Städte. Auf dem Programm stehen Gespräche mit Bürgerinnen und Bürgern, Politikern und Unternehmern. In der offenen Gesprächsrunde können sie mit über die wichtigen Themen im Land diskutieren.

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Jorge Gomondai

Der Mosambikaner Jorge Gomondai war am 6. April 1991 an den Folgen der rassistischen Attacke gestorben. Er wurde am damaligen Ostersonntag in einer Straßenbahn brutal angegriffen. Unter nicht vollständig geklärten Umständen stürzte er aus dem Wagen und erlag zwei Tage später seinen schweren Verletzungen. Das Areal am Ort des Angriffs, wo auch ein Gedenkstein für den Mosambikaner steht, heißt seit 2007 offiziell Jorge-Gomondai-Platz. Der Ausländerrat Dresden hatte 1992 dazu aufgerufen, den Jahrestag der Bluttat als eine Mahnung gegen Rassismus und rechtsradikale Gewalt zu begehen. Die erste Gedenkfeier organisierten Dresdner Vereine und Kirchen. Mittlerweile ist der Gedenktag ein festes Datum im Stadtkalender.


 
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Aus der Presseschau

„Bürokratische Hürden erschweren Geflüchteten die Annahme einer Arbeit“ Ein Beitrag zu den Auflagen des Asylrechts auf mdr.de.

„Her mit den Emotionen!" Ein Artikel zu den Debatten über Migration und Rassismus auf taz.de.

„Michi und sein Trupp“ Ein Beitrag zum "Sachsengespräch" in Frankenberg auf freiepresse.de.

„Demokratie-Zentrum berät meist zu Rechtsextremismus" Ein Artikel zur Arbeit des Demokratie-Zentrums auf welt.de

„Eine Stunde mit der Politik auf Du und Du" Ein Beitrag zum "Sachsengespräch" in Frankenberg auf freiepresse.de


 

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Impressum: Sächsisches Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz, Geschäftsbereich Gleichstellung und Integration, Sebastian Vogel, Leiter des Geschäftsbereichs (V.i.S.d.P.), Postanschrift: Albertstraße 10, 01097 Dresden,
Telefon: 0351 - 56 45 49 10, Telefax: 0351 - 56 45 49 09, pressegi@sms.sachsen.de, www.smgi.sms.sachsen.de

Fotonachweis:
Titelbild (Petra Köpping): Katrin Pötzsch; SMGI (5); Fotolia/WavebreakMediaMicro.