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Der Newsletter vom 11.04.2019

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

unter dem Motto „Ankommen. Teilhaben. Bleiben. – Integration gemeinsam gestalten“ findet heute und morgen in Berlin die Integrationsministerkonferenz statt. Ich werde mich bei diesem Treffen für etliche Forderungen, die die Integration in Sachsen weiter voranbringen sollen, starkmachen.

Ich finde es nicht nur wichtig, dass die Integrationsberichterstattung verbessert wird, sondern ich setze mich auch dafür ein, dass die Migrationsberatung des Bundes nachhaltig gestärkt wird. Nur so kann sichergestellt werden, dass Angebote vor Ort funktionieren und zeitgemäß weiterentwickelt werden. Auch sollte das zivilgesellschaftliche Engagement von Migrantinnen und Migranten stärker gefördert werden, schließlich gibt es ihnen eine wertvolle Möglichkeit, unsere Gesellschaft mitzugestalten und ihre Kompetenzen einzubringen. Die Förderprogramme von Bund und Ländern sollen daher in Zukunft möglichst niedrigschwellig gestaltet werden und so ausgeweitet werden, dass auch Migrant*innenorganisationen daran teilhaben können.

Viel Spaß beim Lesen des Newsletters wünscht Ihnen

 

Petra Köpping
Staatsministerin für Gleichstellung und Integration 
beim Sächsischen Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz


 
 

Integrationsministerkonferenz in Berlin

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Die Integrationsministerkonferenz tagt am 11. und 12. April in Berlin.

Am 11. und 12. April findet in Berlin die Integrationsministerkonferenz statt. Dabei unterstützt der Freistaat Sachsen eine Vielzahl von Forderungen, die die Integration von Menschen mit Migrationshintergrund weiter verbessern sollen. „Auch wenn im Moment nicht mehr so viele Geflüchtete nach Deutschland kommen, ist die Integration derjenigen, die im Moment bei uns leben, nach wie vor eine wichtige und dringliche Aufgabe", so Petra Köpping. Die Sächsische Staatsministerin für Integration und Gleichstellung erhofft sich von der Konferenz klare Signale an den Bund und einen guten fachlichen Austausch.

 

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„An dieser Stelle brauchen wir einen langen Atem, denn ein Nachlassen in der Integrationspolitik gefährdet den gesellschaftlichen Zusammenhalt."

Integrationsministerin Petra Köpping 


 
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Das Koordinierungsgremium der Stadt Leipzig zur Integration von Migrantinnen und Migranten in Ausbildung und Arbeit.

Erste Sitzung des Leipziger Koordinierungsgremiums „Integration von Migrantinnen und Migranten in Ausbildung und Arbeit“

Am 8. April kam das Koordinierungsgremium der Stadt Leipzig zur Integration von Migrantinnen und Migranten in Ausbildung und Arbeit zu seiner ersten Sitzung zusammen. Petra Köpping nahm an der Sitzung teil und begrüßt den Ansatz, über das Gremium eine Struktur schaffen zu wollen, die ein gemeinsames Verständnis über Ziele und Wege einer bestmöglichen Integration in Ausbildung und Arbeit ermöglicht. Auch soll so ein abgestimmtes, optimiertes Vorgehen aller Beteiligten gewährleistet werden. Im Gremium vertreten sind neben der Stadt Leipzig u.a. die Agentur für Arbeit, das Jobcenter, die Industrie- und Handwerkskammern sowie das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge. 


 
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40 (Ober-)Bürgermeisterinnen und (Ober-)Bürgermeister kamen beim Dialog in Chemnitz zusammen.

Ministerin beim Chemnitzer Dialog

Beim „Chemnitzer Dialog“ am 8. April hatten Vertreterinnen und Vertreter sächsischer Kommunen die Möglichkeit, sich zu kommunalen Stresssituationen wie Demonstrationen und Gegendemonstrationen, Mobilisierung und zunehmende Radikalisierung auszutauschen. Die Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, Petra Köpping, hatte zu diesem Dialog geladen. Das Demokratie-Zentrum Sachsen, das zum Geschäftsbereich der Staatsministerin gehört, beriet bei der Veranstaltung über die Beratungsangebote seiner Träger. Auch das Angebot der Koordinierungs- und Beratungsstelle Radikalisierungsprävention (KORA) stellte sich vor.

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„Wir reichen der kommunalen Ebene aktiv die Hand zur Zusammenarbeit, um gemeinsam die Demokratie in Sachsen zu stärken und die Spaltung unserer Gesellschaft zu verhindern.“

Petra Köpping, Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration


 
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Die Mitarbeiter der KORA sind unter der Telefonnummer 0351- 564 54949 erreichbar.

Demokratie-Zentrum Sachsen und KORA feiern Geburtstag

Drei Jahre ist es nun her, dass der Freistaat Sachsen ein Landes-Demokratiezentrum erhalten hat. Dieses Zentrum – angelegt im Geschäftsbereich Gleichstellung und Integration – bündelt und vernetzt all die staatlichen und zivilgesellschaftlichen Akteure, die sich gegen extremistische und menschenfeindliche Bewegungen engagieren und somit zur Stärkung der Demokratie in Sachsen beitragen. Auch die Koordinierungs- und Beratungsstelle Radikalisierungsprävention, kurz KORA, ist im Demokratie-Zentrum Sachsen angesiedelt. Seit nunmehr zwei Jahren setzen sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dafür ein, islamistische Radikalisierung zu verhindern und islam- und muslimfeindliche Einstellungen in der Bevölkerung abzubauen. Petra Köpping lobt die sächsische Demokratiearbeit: „Die Vernetzung, der Austausch und die Zusammenarbeit der Akteure hier in Sachsen ist beispielhaft."

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Der Filmpreis für „GeschlechterGerechtigkeit“ ist in diesem Jahr mit 1200 Euro dotiert.

Filmpreis für Geschlechtergerechtigkeit

Im Rahmen des Filmfestes Dresden wird der „Filmpreis für GeschlechterGerechtigkeit“ vergeben. Die Auszeichnung ist mit einem Preisgeld von 1200 Euro dotiert und soll jene Filmmacherinnen oder Filmmacher ehren, deren Kurzfilm eine besondere Sensibilität für Geschlechterfragen ausdrücken. Alle nominierten Kurzfilme werden am 11. April um 20 Uhr im Dresdner Filmtheater Schauburg ausgestrahlt. Der „Filmpreis für GeschlechterGerechtigkeit“ wird gestiftet von der LAG Jungen- und Männerarbeit Sachsen, vom Genderkompetenzzentrum Sachsen und der LAG Queeres Netzwerk Sachsen. Petra Köpping und ihr Geschäftsbereich Integration und Gleichstellung unterstützen den Filmpreis und stellen den Pokal, den „Goldenen Reiter“ zur Verfügung: „Der Filmpreis für GeschlechterGerechtigkeit ist ein wichtiges Element, wenn es darum geht die Menschen für unser Anliegen, nämlich die Schaffung von Akzeptanz und Toleranz gegenüber vielfältigen Lebensweisen, zu sensibilisieren. Mit diesem Preis möchten wir auch unseren Dank und unsere Anerkennung gegenüber denjenigen ausdrücken, die sich für dieses wichtige Thema engagieren“, so die Ministerin. 

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„Wir haben in Fragen der Akzeptanz von Vielfalt noch großen Nachholbedarf.“

Gleichstellungsministerin Petra Köpping


 
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Das Antidiskriminierungsbüro Sachsen unterstützt, wenn Menschen Diskriminierung erfahren.

Stellenausschreibung des Antidiskriminierungsbüros Sachsen

Das Antidiskriminierungsbüro Sachsen sucht zum 1. Juni eine Mitarbeiterin/einen Mitarbeiter für das Projekt „Barrierefreiheit“. Der Schwerpunkt der Arbeit liegt auf der Durchführung von Weiterbildungen, insbesondere zu barrierefreien Informationen und Kommunikation sowie „Leichte Sprache“. Bei der Stelle handelt es sich um eine befristete Stelle mit der Option der Weiterbeschäftigung. Die Arbeitszeit beträgt 25 h/Woche. Es  wird ausschließlich um Bewerbungen von Menschen mit Behinderung gebeten. Die Bewerbungsunterlagen können hier heruntergeladen und bis zum 8. Mai 2019 an bewerbung@adb-sachsen.de gesendet werden.

 

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Internationaler Tag der Roma

Am 8. April wird mit dem Internationalen Tag der Roma auf die Situation der Roma, deren Diskriminierung und Verfolgung, aufmerksam gemacht. Gleichzeitig setzt der weltweite Aktionstag ein Zeichen, diese ethnische Minderheit wertzuschätzen und zu feiern. Den Internationalen Tag der Roma gibt es schon seit 1990. Das Datum 8. April geht zurück auf den ersten Welt-Roma-Kongress, der im Jahr 1971 in London stattfand. Dort diskutierten insgesamt 23 Vertreterinnen und Vertreter aus neun Ländern kulturelle und soziale Fragen rund um die Roma. Die Eigenbezeichnung „Roma“, die Flagge und Hymne dieser Gruppe wurde an diesem Tag eingeführt.


 


 
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Aus der Presseschau

„Die Stärke der Ostfrauen.“ Ein Artikel über erfolgreiche Frauen im Osten Deutschlands auf ejz.de.

„Sächsische Bürgermeister treffen sich zum ‚Chemnitzer Dialog‘.“ Ein Beitrag zum Erfahrungsaustausch in Chemnitz auf mdr.de.

„Kolonie Ost? Was der Westen falsch macht.“ Ein Beitrag zur Entfremdung vieler Ostdeutschen im ZDF.

Warum sie einigen Flüchtlingen jetzt das Geld kürzen will. Ein Interview zur Integration in Sachsen auf bild.de.

 

 


 

Termine



12.04.2019
Integrationsministerkonferenz
Berlin
15.04.2019
Sitzung des Beirates des Landesprogrammes „Weltoffenes Sachsen“
Dresden
 
13.04.2019
Diskussion „Machen Frauen anders Politik?“
femMit-Konferenz, Leipzig
16.04.2019
Kabinettssitzung
Dresden
 
15.04.2019
Vorstellung Studie „Rechte Hassgewalt in Sachsen“
Dresden
17.04.2019
Gespräch mit Bewerberin um den Sächsischen Gründerinnenpreis Julia Buch, Mitbegründerin „Schlafkonzerte“
Leipzig
 
  Kalender
 

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Impressum: Sächsisches Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz, Geschäftsbereich Gleichstellung und Integration, Sebastian Vogel, Leiter des Geschäftsbereichs (V.i.S.d.P.), Postanschrift: Albertstraße 10, 01097 Dresden,
Telefon: 0351 - 56 45 49 10, Telefax: 0351 - 56 45 49 09, pressegi@sms.sachsen.de, www.smgi.sms.sachsen.de

Fotonachweis:
Titelbild (Petra Köpping): Katrin Pötzsch; SMGI (5); freepik (1); ADB (1); Fotolia/WavebreakMediaMicro.