nl-kopf-130619.jpg

Der Newsletter vom 13.06.2019

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

diese Woche hat mich besonders das Thema Gleichstellung beschäftigt. Ich freue mich sehr, dass die Frauen- und Gleichstellungsministerkonferenz unseren Antrag angenommen hat, um das Missverhältnis bei Patentanmeldungen zwischen den Geschlechtern anzugehen.

Aber auch sonst war die Konferenz für Sachsen ein Erfolg: Die Ministerinnen und Minister aus den übrigen Bundesländern unterstützen mich darin, die Rentenungerechtigkeit gegenüber Frauen, die in der DDR vor 1992 geschieden wurden, endlich abzumildern. 

Lesen Sie mehr darüber und eine Arbeit in diesem Newsletter. 

Viel Spaß beim Lesen des Newsletters wünscht Ihnen

 

Petra Köpping
Staatsministerin für Gleichstellung und Integration 
beim Sächsischen Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz


 
 

Weiterentwicklung des Hilfesystems zum Schutz vor Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt

hauslichegewalt-02.jpg
Ergebnisse aus dem Modellprojekt wurden vor Fachpublikum vorgestellt.

Wie kann die Arbeit von Frauenhäusern, Interventions- und Koordinierungsstellen, Täterberatungsstellen und Männerschutzwohnungen verbessert werden? Der Geschäftsbereich Gleichstellung und Integration (SMGI) und das Bundesfamilienministerium (BMFSFJ) haben dazu am 13. Juni die Ergebnisse eines Modellprojekts vorgestellt. Herausgekommen sind eine Reihe von Instrumenten zur Bedarfsanalyse und -planung. Als nächstes wird die Staatsregierung jetzt in Kooperation mit den Trägern der Einrichtungen ein Monitoring implementieren. „Mit der Implementierung des Monitorings wollen wir ein Instrument auf den Weg bringen, das den Standards einer modernen Sozialplanung entspricht“, sagt Sachsens Gleichstellungsministerin Petra Köpping. 


 

„Wir wollen die anspruchsvoller und komplexer gewordenen Leistungen unseres Hilfesystems zur Bekämpfung häuslicher Gewalt gerecht und transparent erfassen.“

Gleichstellungsministerin Petra Köpping


 
integrationsmesse.jpeg
Ministerin Petra Köpping bei der 8. Integrationsmesse in Chemnitz

8. Integrationsmesse Chemnitz

Weit mehr als 1.000 Besucher nutzten die Möglichkeit, am 12. Juni im Rahmen der Integrationsmesse Chemnitz mit potenziellen Arbeitgebern, Behörden, Bildungs- und Beratungseinrichtungen in Kontakt zu treten. Die Eröffnung der Messe übernahm Petra Köpping, Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration. Sie lobte das große Engagement der Chemnitzer und betonte die Bedeutung der raschen und nachhaltigen Integration. Außerdem verwies sie auf konkrete Unterstützungsangebote für Arbeitgeber, die im fortgeschriebenen Zuwanderungs- und Integrationskonzept (ZIK II) für den Freistaat Sachsen vereinbart wurden.

>>

 
pk-sba.JPG
Staatsministerin Petra Köpping neben Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer und den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der gemeinsamen Kabinettssitzung von Sachsen und Brandenburg in Hoyerswerda.

Gemeinsame Kabinettssitzung mit Land Brandenburg

Der Freistaat Sachsen und das Land Brandenburg haben am 11. Juni eine gemeinsame Kabinettssitzung in Hoyerswerda abgehalten und sich über die Strukturentwicklung in der Lausitz ausgetauscht. Auch Sachsens Gleichstellungs- und Integrationsministerin Petra Köpping nahm an der Sitzung teil. Die Lausitz steht angesichts der Energiewende vor gewaltigen Umbrüchen. Sie soll Industrie- und Energieregion bleiben und zugleich 'Europäische Modellregion für Klimaschutz und Wirtschaftswachstum' werden. 


 
rainbow-shutterstock.jpg

Erste Gewalterfahrungsstudie von LSBTTIQ* in Sachsen

In Sachsen ist Gewalt gegen Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transgender, trans- und intergeschlechtliche Personen sowie queere Menschen (LSBTTIQ*) weiter verbreitet, als bisher offiziell bekannt. Zu diesem Schluss kommt die erste Dunkelfeldstudie zu den Gewalterfahrungen von LSBTTIQ* im Freistaat, die am 11. Juni 2019 in Dresden vorgestellt wurde. Die Studie war durch die LAG Queeres Netzwerk Sachsen in Kooperation mit der Hochschule Mittweida realisiert worden. Die Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, Petra Köpping: „Die besonderen Bedürfnisse von LSBTTIQ* haben in der sächsischen Landespolitik bis Ende 2014 kaum eine Rolle gespielt. Das Ergebnis der Studie zeigt uns deutlich, dass wir noch einen weiten Weg vor uns haben, wenn wir ernsthaft den besonderen Bedürfnissen von LSBTTIQ* Rechnung tragen wollen. Denn letztlich profitieren wir alle von einer Gesellschaft, in der alle Menschen frei und gleichberechtigt leben und lieben können.“


 
110619-sachsengespraech.jpeg
Ministerin Petra Köpping und die weiteren Regierungsmitglieder stellten sich den Fragen der Bürgerinnen und Bürger.

Petra Köpping beim Sachsengespräch in Leipzig

Am Abend des 11. Juni nahm Integrations- und Gleichstellungsministerin Petra Köpping am Sachsengespräch in Leipzig teil. Ministerpräsident Michael Kretschmer hatte die Bürgerinnen und Bürger zum Ideen- und Gedankenaustausch in die Universität Leipzig eingeladen. Für Petra Köpping sind die Gespräche mit den Bürgerinnen und Bürgern stets ein Gewinn, bieten sie doch die Gelegenheit für den direkten Austausch über Themen, die die Sachsen beschäftigen.

>>

 
patent-adobestock-doc-rabe-media.jpeg
Foto: DOC RABE Media

Sachsen will mehr Patentanmeldungen von Frauen

Die Frauen- und Gleichstellungsministerkonferenz hat mehrheitlich einen Antrag verabschiedet, damit künftig mehr Frauen Patente anmelden. Die Konferenz, die am 6. und 7.Juni in Deidesheim/Rheinland-Pfalz, stattfand, stimmte mehrheitlich für den Antrag aus Sachsen. Mit dem Antrag wird die Bundesregierung aufgefordert, die Ursachen für die Unterrepräsentation von Frauen bei Patentanmeldungen vertieft zu analysieren und die Informationsvermittlung und Öffentlichkeitsarbeit zu Schutzrechten von geistigen Ideen zu verbessern. Der Anteil von Erfinderinnen bei Patentanmeldungen betrug im Jahr 2008 nur 5 Prozent, in 2017 nur 6,3 Prozent. „Ich freue mich sehr, dass die anderen Bundesländer den drängenden Bedarf nach Unterstützung von Frauen auf diesem Gebiet ebenso erkannt haben", sagte Petra Köpping, Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung im Anschluss. "Es ist mir überaus wichtig, dass wir gerade auch in diesem Bereich deutlich machen, was Frauen leisten und welche Möglichkeiten ihnen offen stehen."


 
gfmk-seifert.png
Ministerin Petra Köpping mit Juliane Seifert (Staatssekretärin im BMFSFJ) am Rande der Frauen- und Gleichstellungsministerkonferenz (GFMK).

Frauen- und Gleichstellungsministerkonferenz: Bund soll Rentenungerechtigkeit abmildern

Frauen, die in der DDR vor 1992 geschieden wurden und keiner Vollzeitbeschäftigung nachgingen, haben aufgrund des Rentenüberleitungsgesetzes von 1990 keine Mindestrente. Diese Ungerechtigkeit ist jetzt erneut von Sachsens Gleichstellungsministerin Petra Köpping zum bundesweiten Thema gemacht worden. Am Rande der Frauen- und Gleichstellungsministerkonferenz (GFMK) in Deidesheim (6./7. Juni 2019) sprach sie das Thema im Rahmen eines Kamingesprächs an und sicherte sich die Unterstützung der übrigen Bundesländer. Die GFMK bekräftigte erneut, dass es nicht akzeptabel ist, dass der Bund hier keinen Handlungsbedarf sieht und forderte, den im Koalitionsvertrag auf Bundesebene versprochenen Härtefallfonds endlich zu realisierten. 


 
gfmk-mffjiv.jpg
Die Gleichstellungs- und Frauenministerinnen und -minister, -senatorinnen und -senatoren der Länder von links nach rechts: Senatorin Katharina Fegebank (Hamburg), Staatsministerin Kerstin Schreyer (Bayern), Ministerin Ina Scharrenbach (Nordrhein-Westfalen), Staatsministerin Anne Spiegel (Rheinland-Pfalz); Ministerin Stefanie Drese (Mecklenburg-Vorpommern), Ministerin Susanna Karawanskij (Brandenburg), Staatssekretärin Dr. Juliane Seifert (BMFSFJ), Staatssekretärin Bärbl Mielich (Baden-Württemberg), Bettina Wilhelm (Bremen), Staatssekretärin Barbara König (Berlin), Staatssekretär Stephan Kolling (Saarland), Staatssekretärin Anne Janz (Hessen), Staatsministerin Petra Köpping (Sachsen). Foto: MFFJIV

Frauenministerkonferenz vereinbart Appell gegen Sexismus

Mit einem Appell gegen Sexismus hat sich die 29. Frauen- und Gleichstellungsministerinnenkonferenz (GFMK) an die Öffentlichkeit gewandt. „Der Aufruf ist ein kraftvolles Signal, dass alle Ministerinnen und Minister sowie alle Senatorinnen und Senatoren von der GFMK aussenden. Wir brauchen ein viel stärkeres Problembewusstsein für Sexismus im Alltag. Der Appell ist ein gemeinsames Bekenntnis engagiert dafür einzutreten, dass Sexismus in unserer Gesellschaft keinen Platz hat“, erklärte die amtierende Vorsitzende der GFMK, die rheinland-pfälzische Frauenministerin Anne Spiegel. Der Appell findet sich im Wortlaut unter folgendem Link.


 
1558518822_nl230519-offenes-regierungsviertel.jpg
Beim Offenen Regierungsviertel können Besucher die Arbeit sächsischer Ministerien besser kennenlernen.

„Von Mensch Zu Mensch“ beim Offenen Regierungsviertel

Am 16. Juni ist es wieder soweit: Dann öffnen von 11 bis 17 Uhr die sächsischen Ministerien ihre Pforten und präsentieren sich und ihre Angebote den Bürgerinnen und Bürgern. Motto: „Reinschauen! Erleben! Mitmachen!“ Auch der Geschäftsbereich der Sächsischen Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, Petra Köpping, ist wieder dabei und wird in der Staatskanzlei mit einer Fotobox und der Wanderausstellung „KOMMEN GEHEN BLEIBEN – Migrationsgeschichte(n) aus Sachsen“ präsent sein. Dort kann man sich über die Aktivitäten und Aufgaben des Geschäftsbereiches informieren und an zahlreichen Mitmachaktionen teilnehmen. Die Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, Petra Köpping, steht in der Zeit von 14 bis 16 Uhr für persönliche Gespräche zur Verfügung.

>>

 
nl-wissen-maedchen.jpg

11. Juni: Gedenktag für die Abschaffung des §175 (Homosexualität)

Bis 1994 war Homosexualität in der Bundesrepublik unter bestimmten Umständen strafbar. Am 11. Juni 1994 strich der Bundestag den entsprechenden Paragrafen 175 des Strafgesetzbuches ersatzlos. Er stammte noch aus dem Kaiserreich und war von den Nationalsozialisten noch weiter verschärft worden. Zwar war die Bestrafung erwachsener Homosexueller wegen „Unzucht" in der Bundesrepublik bereits 1969 abgeschafft worden. Bis zur endgültigen Streichung vergingen aber noch mal weitere 25 Jahre. Die DDR hatte ihre Strafvorschriften früher als die Bundesrepublik liberalisiert: Faktisch wurde der Paragraf 175 in der DDR seit Ende der 1950er Jahre nicht mehr angewendet. 


 
presseschau.jpg

Presseschau

Integration in der Kita - Erzieher tauschen Tipps aus - Ein Beitrag über die Veranstaltung "Vielfalt in der Kita erleben" bei Freie Presse

4000 Menschen treffen sich zum vierten Dresdner Gastmahl - Über das 4. „Gastmahl für alle“ auf dem Dresdner Altmarkt bei der DNN

Sachsen als Arbeitgeber unterzeichnet «Charta der Vielfalt» - Ein Beitrag darüber, dass Sachsen ein Zeichen für Vielfalt und Weltoffenheit setzt bei welt.de

Fachkräftesicherung bleibt im Fokus - Ein Beitrag über die 8. Integrationsmesse beim Sachsen Fernsehen


 

Termine



16.06.2019
Gläsernes Regierungsviertel
Dresden
18.06.2019
Auszeichnungsveranstaltung zur Ehrung der Hauptschulabsolventen
Wurzen
 
17.06.2019
Ausschuss für Soziales und Verbraucherschutz, Gleichstellung und Integration
Dresden
20.06.2019
Podiumsdiskussion anlässlich Weltflüchtlingstag
Leipzig
 
18.06.2019
Kabinettsitzung
Dresden
21.06.2019
Eröffnung NEW FESTIVAL DRESDEN
Dresden Postplatz
 
  Kalender
 

Empfehlen Sie uns weiter:

Icon Facebook   Icon Twitter   Icon Google+

 
Als PDF anzeigen
 
Folgen Sie uns auf

Icon Facebook   Icon Instagram
 

Impressum: Sächsisches Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz, Geschäftsbereich Gleichstellung und Integration, Sebastian Vogel, Leiter des Geschäftsbereichs (V.i.S.d.P.), Postanschrift: Albertstraße 10, 01097 Dresden,
Telefon: 0351 - 56 45 49 10, Telefax: 0351 - 56 45 49 09, pressegi@sms.sachsen.de, www.smgi.sms.sachsen.de

Fotonachweis:
Titelbild (Petra Köpping): Katrin Pötzsch; SMGI (5); MFFJIV (1), Shutterstock/Lonely (1), AdobeStock/DOC RABE Media (1), Fotolia/WavebreakMediaMicro.