nl-kopf-010819.jpg

Der Newsletter vom 01.08.2019

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

am 25. Juli war Bewerbungsstart für die nächste Runde des Sächsischen Integrationspreises. Unternehmen, Initiativen, Vereine und Verbände aus dem Freistaat können sich bis zum 30. September auf den Preis bewerben, um für ihr besonderes Engagement für die Integration ihrer ausländischen Mitbürgerinnen und Mitbürger ausgezeichnet zu werden.

Ich freue mich, dass der Integrationspreis in diesem Jahr sein zehnjähriges Jubiläum feiert und jedes Jahr aufs Neue zeigt, wie wertvoll gelungene Integration ist.

Ich wünsche Ihnen viel Spaß mit dem ersten Newsletter nach der Sommerpause.

 

Petra Köpping
Staatsministerin für Gleichstellung und Integration 
beim Sächsischen Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz


 
 
share-integrationspreis10.png

 
awo-sommerfest.png
Petra Köpping beim Sommerfest des AWO-Seniorenzentrums und der Diakonie-Wohnstätte „Katharina von Bora“ in Markkleeberg.

Petra Köpping beim AWO-Sommerfest

Am 13. Juli hat Petra Köpping das gemeinsame Sommerfest des AWO-Seniorenzentrums und der Diakonie-Wohnstätte „Katharina von Bora“ in Markkleeberg besucht. Dabei gab es mehrfach Grund zum Feiern: Die Diakonie feierte 150-jähriges Jubiläum, das Seniorenzentrum der Arbeiterwohlfahrt gibt es nun seit 20 Jahren. Das Fest war eine gute Gelegenheit, um auf die hohe gesellschaftliche Bedeutung des Pflegeberufs hinzuweisen. Petra Köpping: „Damit die gute Versorgung der Bewohnerinnen und Bewohner auch künftig gewährleistet werden kann, braucht es dringend eine gesellschaftliche Aufwertung des Pflegeberufs.“


 
gruenderinnensprechstunde.jpg
Tatsiana Bushyla und Ursula Susanne Buchart im Gespräch mit Petra Köpping

Ministerinnensprechstunde mit Gründerinnen

Staatsministerin Petra Köpping veranstaltet regelmäßig Ministerinnensprechstunden, in denen sie sich Zeit für die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger nimmt. Am 11. Juli traf sich Petra Köpping mit zwei Gründerinnen. Tatsiana Bushyla hat der Staatsministerin ihre Projektideen für junge Migrantinnen und Migranten, Kinder sowie Seniorinnen und Senioren vorgestellt. Ursula Susanne Buchart plant für das kommende Jahr einen Kongress für Künstlerinnen und Künstler in Dresden.


 

„Mir liegt viel daran, Gründerinnen und Unternehmerinnen in Sachsen zu stärken.“

Staatsministerin Petra Köpping


 
mdraktuell-interview.png
Petra Köpping beim Interview für einen Beitrag im mdr aktuell-Nachrichtenradio.

MDR-Interview: Benachteiligung ostdeutscher Rentnerinnen und Rentner

Rentnerinnen und Rentner werden in Ostdeutschland nach wie vor benachteiligt. Zu diesem Thema hatte der MDR die Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration am 11. Juli zum Interview gebeten. Für Petra Köpping ist es ein gutes Signal, dass das Medieninteresse zu diesem Thema hoch ist: „Die mediale Präsenz hilft dabei, endlich eine Lösung – am besten über einen Gerechtigkeitsfonds – zu finden“, so die Staatsministerin.

>>

 
hoywoy-bautzen-10juli19.png
Petra Köpping im Gespräch mit Frauen, die in der Gleichstellungsarbeit tätig sind.

Unterwegs in Bautzen und Hoyerswerda

Am 10. Juli besuchte Petra Köpping Frauen, die in der Region Bautzen/Hoyerswerda in der Gleichstellungsarbeit tätig sind. Beim Gespräch ging es um aktuelle und künftige Herausforderungen im Tätigkeitsfeld. Anschließend präsentierte die Verbraucherzentrale Sachsen die Ergebnisse ihres Projekts „Gesunde und regionale Ernährung“. Sowohl Sächsinnen und Sachsen als auch Menschen mit Migrationshintergrund stellten dabei typische Speisen aus ihrer Heimat vor. Außerdem diskutierte die Ministerin mit Verantwortlichen vor Ort, wie sich Geflüchtete aktiv einbringen können und welche Herausforderungen es derzeit in einer Gemeinschaftsunterkunft in Hoyerswerda gibt.


 
integrationsakteure-karte.png

Neue Informationsplattform „Integrationsakteure“

Im vergangenen Monat ist das neue Angebot „Integrationsakteure“ erschienen. Unter integrationsakteure.sachsen.de werden die Informationen rund um das Thema übersichtlich gebündelt. Auf einer interaktiven Sachsenkarte werden über 400 Akteurinnen und Akteure der Integrations- und Flüchtlingsarbeit in 13 Rubriken präsentiert. Die einzelnen Rubriken werden durch farbige Marker angezeigt. Hinter jedem Marker auf der Karte verbirgt sich ein Akteur mit den jeweiligen Kontaktinformationen.

>>

 

Hinweis: Förderpreis „Frauen + Medientechnologie“

Zum elften Mal vergeben ARD und ZDF den Förderpreis „Frauen + Medientechnologie“. Dabei wollen die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten talentierte Frauen motivieren, sich im Rahmen ihres Studiums und ihrer Forschung mit dem Bereich der Medienproduktion zu beschäftigen.

Erstmals kommt dieses Jahr auch eine der drei Preisträgerinnen von der Technischen Universität Chemnitz. Den Preis bekommt Stefanie Müller für ihre Dissertation „Systematisierung und Identifizierung von Störquellen und Störerscheinungen in zeithistorischen Videodokumenten am Beispiel digitalisierter Videobestände sächsischer Lokalfernsehsender“. Die feierliche Preisverleihung findet am 6.9. in Berlin statt.

>>

 
skh-3271-kopie.jpg
Seit dem 1. Juli können sich Unternehmerinnen und Gründerinnen wieder um den Sächsischen Gründerinnenpreis bewerben.

Sächsischer Gründerinnenpreis geht in die nächste Runde

Am 1. Juli startete die Bewerbungsphase für den Sächsischen Gründerinnenpreis 2020. Mit dem Preis werden jährlich sächsische Unternehmerinnen ausgezeichnet, die ein junges oder mittelständisches Unternehmen führen. Der erste Preis ist mit 5.000 Euro, der zweite Preis mit 2.000 Euro dotiert. Ziel ist es, die Existenzgründung von Frauen in der Öffentlichkeit sichtbarer zu machen. Nähere Informationen zur Anmeldung und zum Preis finden Sie hier.

>>

 
saechsischerfoerderpreisdemokratie.png
Der Sächsische Förderpreis für Demokratie wird zum 13. Mal vergeben.

Hinweis: Sächsischer Förderpreis für Demokratie

Zum 13. Mal wird der Sächsische Förderpreis für Demokratie vergeben. Seit Anfang Juli können sich Kommunen und Projekte für den Preis bewerben. Geehrt werden das Engagement und innovative Projektbeispiele der demokratischen sächsischen Zivilgesellschaft. Zum ersten Mal gibt es in diesem Jahr auch einen Sonderpreis für Unternehmen, die sich zum Beispiel für eine demokratische Alltagskultur stark machen oder für ein diskriminierungsfreies Betriebsklima sorgen. Die Bewerbungsfrist läuft noch bis zum 31. August. 

>>

 
nl-wissen-junge.jpg

Benachteiligung bei der Rente

Warum bekommen Ostdeutsche weniger Rente als Westdeutsche, warum Frauen weniger als Männer? Dass das Rentensystem fairer werden muss, ist schon lange klar. Über eins wird allerdings selten gesprochen: Dass ganze Berufsgruppen in den neuen Bundesländern durchs Raster fallen.

Das Problem: Insgesamt 17 Berufsgruppen in Ostdeutschland wurden im Einigungsvertrag zwischen DDR und BRD schlicht nicht berücksichtigt. Pensionierte Eisenbahner*innen, Bergleute oder Balletttänzer*innen bekommen weniger Rente, obwohl die DDR-Unternehmen in den Rentenfonds eingezahlt haben. Nach aktueller Vertragslage gibt es allerdings kein Herankommen an das Geld. Rund 500.000 Menschen sind betroffen.

Ein Härtefallfonds für Entschädigungen hat die aktuelle Bundesregierung zwar geplant, wirklich konkret ist das allerdings noch nicht. Es gilt nun also, das Problem anzugehen und über eine Entschädigungssumme diskutieren, so Staatsministerin Petra Köpping.


 
presseschau.jpg

Presseschau

„Köpping: CDU muss Nachwendezeit, Privatisierung aufarbeiten“ Die Süddeutsche Zeitung berichtet über Köppings Forderungen an die CDU.

10. Sächsischer Integrationspreis – jetzt bewerben. Sachsen-fernsehen.de berichtet über den Sächsischen Integrationspreis.

Sachsen zwischen Mauerfall und Rechtspopulismus. Das ZDF auf Spurensuche. 


 

Ausschreibung: Praxisstudie zu geschlechtlicher Vielfalt

Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes schreibt momentan eine Praxisstudie aus, bei der es um den diskriminierungsfreien Umfang mit geschlechtlicher Identität gehen soll. Dabei wird ein Forschungsteam gesucht, dass mögliche Bedarfe, Maßnahmen und Lösungsansätze zusammenträgt. Hintergrund ist, dass seit 2013 im Geburtenregister nicht mehr nur weiblich oder männlich als Geschlecht eingetragen werden kann. Die Forschenden sollen eng mit den Mitgliedern des Bund-Länder-Arbeitskreises zu diesem Thema zusammenarbeiten, um ihre Expertise mit einzubeziehen. Bewerbungen können bis zum 8. August eingereicht werden.

>>

 

Termine



05.08.2019
Kultur-und Kreativtour mit Wirtschaftsminister Martin Dulig
Landkreis Leipzig
09.08.2019
Sommerfest des Landesfrauenrates
Dresden
 
  Kalender
 

Empfehlen Sie uns weiter:

Icon Facebook   Icon Twitter   Icon Google+

 
Als PDF anzeigen
 
Folgen Sie uns auf

Icon Facebook   Icon Instagram
 

Impressum: Sächsisches Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz, Geschäftsbereich Gleichstellung und Integration, Sebastian Vogel, Leiter des Geschäftsbereichs (V.i.S.d.P.), Postanschrift: Albertstraße 10, 01097 Dresden,
Telefon: 0351 - 56 45 49 10, Telefax: 0351 - 56 45 49 09, pressegi@sms.sachsen.de, www.smgi.sms.sachsen.de

Fotonachweis:
Titelbild (Petra Köpping): Katrin Pötzsch; SMGI (5); Amadeu Antonio Stiftung (1); Fotolia/WavebreakMediaMicro.