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Der Newsletter vom 15.08.2019

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

seit fünf Jahren habe ich nun das Amt der Gleichstellungs- und Integrationsministerin für Sachsen inne. Ein guter Anlass, um Bilanz zu ziehen.

Viele verschiedene Projekte konnte mein Geschäftsbereich seit 2014 auf den Weg bringen. Besonders stolz bin ich auf die Kulturmittler in den Erstaufnahmeeinrichtungen. Diese vermitteln geflüchteten Menschen grundlegende Werte und stellen ihnen wichtigen Informationen zum Leben in Deutschland bereit. Das System der Kulturmittler wurde in Sachsen eingeführt und hat sich mittlerweile in ganz Deutschland etabliert.

Doch es gibt auch Projekte, die wir leider nicht umsetzen konnten. Dazu gehört ein modernes Gleichstellungsgesetz. In Gesprächen mit der Bevölkerung wird immer wieder deutlich, dass ein solches Gesetz erwünscht ist. Doch die Politik scheint noch nicht so weit zu sein.

Ich wünsche Ihnen viele Anregungen beim Lesen des Newsletters.

 

Petra Köpping
Staatsministerin für Gleichstellung und Integration 
beim Sächsischen Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz


 
 

Ministerin unterstützt ‚Fußball für Vielfalt‘

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Mit der Unterzeichnung hat sich der RB Leipzig nun anderen Vereinen angeschlossen und ein Zeichen für Toleranz gesetzt.

Am 14. August unterzeichnete Ulrich Wolter vom RasenBallsport Leipzig e.V. die Berliner Erklärung gegen Homosexuellenfeindlichkeit und Sexismus im Sport. Gleichstellungsministerin Petra Köpping nahm an der Unterzeichnung teil. Sie unterstützt das zentrale Ziel der Initiative ‚Fußball für Vielfalt‘, Homosexuellenfeindlichkeit und Sexismus auf allen Ebenen des Sports abzubauen. Fußball ist mit über sieben Millionen Aktiven die populärste Breitensportart in Deutschland. Ihm kommt deshalb eine ganz besondere Verantwortung bei der Vermittlung von Werten wie Akzeptanz, Vielfalt und Weltoffenheit zu.

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Petra Köpping übergab den Fördermittelbescheid in Mölkau.

Petra Köpping übergibt Förderbescheid

Am 14. August überreichte Petra Köpping dem Weltlesebühne e.V. einen Fördermittelbescheid in Höhe von 1.500 Euro. Mit der Förderung will der Verein einen mehrtägigen Workshop für Literaturübersetzerinnen und -setzer finanzieren. Die Fördermittel werden vom Kunstministerium über die Kulturstiftung zur Verfügung gestellt. Rund 40 kleine Kunst- und Kulturprojekte können im Jahr 2019 mit insgesamt 200.000 Euro unterstützt werden. „Ich freue mich sehr, dass wir hier die Möglichkeit haben, die wichtige Arbeit der Vereine vor Ort zu unterstützen", sagte Petra Köpping dazu.

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„Einen Raum für Begegnung, für Austausch, für gegenseitiges Kennenlernen zu schaffen hilft dabei, Vorurteile und Misstrauen abzubauen und den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft zu fördern und zu stärken.“

Petra Köpping, Sächsische Ministerin für Gleichstellung und Integration


 
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Petra Köpping gratulierte dem Radeberger Bürgermeister zu gleich zwei Jubiläen.

Petra Köpping beglückwünscht Radeberger Bürgermeister

Die Sächsische Ministerin für Gleichstellung und Integration, Petra Köpping, gratulierte Gerhard Lemm am 12. August zu gleich zwei besonderen Anlässen: Zum einen beging Lemm sein 25. Jubiläum im Amt als Bürgermeister der Stadt Radeberg. Gleichzeitig feierte er seinen 60. Geburtstag. Das Treffen nutzten Petra Köpping und Gerhard Lemm außerdem, um über kommunal-, landes- und bundespolitische Themen zu sprechen.


 

Sicherheit und Stabilität für Kinder

Frauen nehmen manche Sachen anders wahr als Männer. Das stellt Staatsministerin Petra Köpping bei Gesprächen mit Frauen oft fest. Ein Grund dafür könnte sein, dass Frauen in der Regel die Haupterziehungsarbeit für ihre Kinder leisten. Zwei Dinge kommen bei den Gesprächen immer wieder zur Sprache: Wie können wir unseren Kindern mehr Sicherheit geben und ihnen bessere Chancen eröffnen? Und wie können wir mehr Stabilität für sie schaffen? Auf ihrer Facebook-Seite greift Petra Köpping diese Themen auf und hinterfragt, weshalb Kinder in unserer Gesellschaft Hartz IV beziehen müssen. Eine bessere Lösung, so Köpping, wäre eine Kindergrundsicherung. Außerdem spricht sich die Ministerin dafür aus, dass Kinder in Schulen länger gemeinsam lernen dürfen und nicht nach der 4. Klasse aufgrund ihrer Leistungen von Freunden getrennt werden.


 

„Ich bin überzeugt, für unsere Kinder und uns sind ein paar soziale Änderungen jetzt mehr als nötig.“

Petra Köpping, Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration


 
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Viele interessierte Menschen kamen in den Räumen des Mehrgenerationenparks in Zauckerode zusammen.

Stammtisch im Mehrgenerationenpark

Am 10. August besuchte Petra Köpping den Mehrgenerationenpark Zauckerode/ Freital, um dort mit Interessierten über Themen wie Gleichstellung und Parität zu sprechen. Beim Gespräch wurde die Ministerin für Gleichstellung und Integration darin bestätigt, dass Sachsen dringend ein Gleichstellungsgesetz braucht.


 
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Petra Köpping im Gespräch mit einer Bürgerin aus Markranstädt.

Ministerin beim „Von Mensch Zu Mensch“-Termin

Am 9. August nahm Petra Köpping einen „Von Mensch zu Mensch“-Termin in Markranstädt wahr. Viele Bürgerinnen und Bürger nutzten die Möglichkeit, mit der Ministerin über die Themen Gleichstellung, Integration und Demokratie zu sprechen. Gleichzeitig hatte die Sächsische Ministerin für Gleichstellung und Integration die Möglichkeit, über die Arbeit ihres Geschäftsbereiches zu informieren.


 
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Broschüre erhältlich

Das Genderkompetenzzentrum Sachsen hat im Rahmen des Projekts "Frauen* im Dialog - Geschlechtergerechtigkeit in der Migrationsgesellschaft" eine neue Broschüre erstellt. Diese bietet eine Übersicht über Beratungen, Sprachkurse und Freizeitangebote für geflüchtete Frauen in Dresden. Die digitale Version finden Sie hier

 

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Der Sächsische Förderpreis für Demokratie wird zum 13. Mal vergeben.

Hinweis: Sächsischer Förderpreis für Demokratie

Zum 13. Mal wird der Sächsische Förderpreis für Demokratie vergeben. Seit Anfang Juli können sich Kommunen und Projekte für den Preis bewerben. Geehrt werden das Engagement und innovative Projektbeispiele der demokratischen sächsischen Zivilgesellschaft. Zum ersten Mal gibt es in diesem Jahr auch einen Sonderpreis für Unternehmen, die sich zum Beispiel für eine demokratische Alltagskultur stark machen oder für ein diskriminierungsfreies Betriebsklima sorgen. Die Bewerbungsfrist läuft noch bis zum 31. August.

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Die Pusteblumen-Trophäe wird von der Dresdner Künstlerin Eva Backofen hergestellt.

Bewerbungsphase Sächsischer Gründerinnenpreis läuft

Auch 2020 sollen mutige Frauen aus Sachsen, die den Schritt in die Selbstständigkeit gewagt und ein Unternehmen gegründet oder übernommen haben, ausgezeichnet werden. Noch bis zum 30. September 2019 können sie sich für den Sächsischen Gründerinnenpreis bewerben. Der erste Platz ist mit 5.000 Euro, der zweite Platz mit 2.000 Euro dotiert. Der Sächsische Gründerinnenpreis ist der einzige staatliche Gründerwettbewerb, der explizit Frauen für unternehmerisches Engagement ehrt. Gleichstellungsministerin Petra Köpping freut sich auf zahlreiche Bewerbungen.

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Bewerbung um Sächsischen Integrationspreis 2019

In Sachsen gibt es viele Unternehmen, Initiativen, Vereine und Verbände, die sich für die Integration ihrer ausländischen Mitbürgerinnen und Mitbürger einzusetzen. Der Sächsische Integrationspreis will genau diese Akteure für ihr besonderes Engagement auszeichnen. Interessierte können sich noch bis zum 30. September auf den Preis bewerben. „Ich freue mich, dass der Integrationspreis in diesem Jahr sein zehnjähriges Jubiläum feiert und jedes Jahr aufs Neue zeigt, wie wertvoll gelungene Integration ist“, so Petra Köpping.

 

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13. August – Jahrestag des Mauerbaus

Der 13. August markiert den Jahrestag des Mauerbaus in Deutschland. Im Jahr 1961 wurde auf Geheiß des SED-Chefs Walter Ulbricht der Befehl zur Abriegelung der Sektorengrenze in Berlin erteilt. Mehr als 10.000 Volks- und Grenzpolizisten rissen mit Hilfe von mehreren tausend Kampfgruppen-Mitgliedern das Straßenpflaster auf und errichteten aus Asphaltstücken und Pflastersteinen Barrikaden. Sie rammten Betonpfähle ein und zogen einen Stacheldrahtzaun hoch – die Trennung von Ost- und Westberlin war vollzogen. Die Nationale Volksarmee stellte sicher, dass Durchbrüche zu den Sektorengrenzen nicht mehr möglich waren. Menschen, die sich dem widersetzten, wurden festgenommen. Wegen anhaltender Proteste wurde einen Tag später auch das Brandenburger Tor für den Übergang geschlossen. Als die SED-Führung erkennt, dass die Abriegelung von den Menschen im Westen hingenommen wurde, der Stacheldraht die DDR-Bürger jedoch nicht von Fluchtversuchen abhält, begannen Bautrupps in der Nacht vom 17. zum 18. August, den Stacheldraht durch eine Mauer aus Hohlblocksteinen zu ersetzen. Die Berliner Mauer entstand.


 
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Presseschau

„Mit dem Arbeitsminister am Küchentisch.“ Ein Beitrag zur gemeinsamen Fragerunde der Gleichstellungsministerin mit Bundesarbeitsminister Heil auf freiepresse.de.

„Protest gegen Höcke – Ministerin: Für Demokratie einstehen.“ Petra Köpping zu den Protesten in Grimma auf sueddeutsche.de.

„Staatsministerin Köpping zu Besuch in Grünau.“ Ein Beitrag zum 40. öffentlichen Bürgerdialog auf sachsen-fernsehen.de

„Integrationsministerin zieht Bilanz.“ Petra Köppings Fazit nach fünf Jahren Amtszeit auf sachsen-fernsehen.de.

 


 

Termine



19.08.2019
Gesprächskreis „Gesteuerte Zuwanderung aus Drittstaaten in Sachsen zur Arbeits-und Fachkräftesicherung“
Leipzig
20.08.2019
DGB-Zukunftsdialog
Chemnitz
 
19.08.2019
Politik und Wirtschaft im Gespräch: „Vereinbarkeit von Familie und Beruf“
Chemnitz
21.08.2019
Eröffnung von Videodolmetscher-Kabinen
Leipzig
 
20.08.2019
Gespräch mit Majestät Houezrehoueke, König von Quidah, Prinz von Allada
21.08.2019
KommunalDialog „Aktuelle Herausforderungen im Wahljahr 2019“
Wilsdruff
 
  Kalender
 

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Impressum: Sächsisches Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz, Geschäftsbereich Gleichstellung und Integration, Sebastian Vogel, Leiter des Geschäftsbereichs (V.i.S.d.P.), Postanschrift: Albertstraße 10, 01097 Dresden,
Telefon: 0351 - 56 45 49 10, Telefax: 0351 - 56 45 49 09, pressegi@sms.sachsen.de, www.smgi.sms.sachsen.de

Fotonachweis:
Titelbild (Petra Köpping): Katrin Pötzsch; SMGI (10); Fotolia/WavebreakMediaMicro.