nl-kopf-220819.jpg

Der Newsletter vom 22.08.2019

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

Integration erfordert Innovation, das wurde bei meinem Besuch im RAA Leipzig e.V., Verein für interkulturelle Arbeit, wieder deutlich. Der Verein will mit seinem Projekt ‚SprInt Digital‘ das Zusammenwirken zwischen Fachkräften in Behörden, Einrichtungen und Drittstaatsangehörigen verbessern. Dazu soll ab September videobasierte Sprach- und Integrationsmittlung in den Sprachen Arabisch, Urdu, Hindi, Panjabi, Französisch und Mandarin angeboten werden. Der RAA Leipzig e.V. schuf in Kooperation mit SprInt Wuppertal gGmbH (und gefördert durch Bund und Land) eigens dafür zwei neue Arbeitsplätze. Ich finde dieses Engagement beeindruckend.

Ich wünsche Ihnen viele Anregungen beim Lesen des Newsletters.

 

Petra Köpping
Staatsministerin für Gleichstellung und Integration 
beim Sächsischen Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz


 
 

Ministerin eröffnet Fachinformationzentrum

nl220819-chemnitz.JPG
Petra Köpping bei der Eröffnung des Fachinformationszentrums.

Am 22. August eröffnete Petra Köpping, Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, in Chemnitz das Fachinformationszentrum Zuwanderung gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der beteiligten Organisationen. Diskutiert wurde dabei u.a. über die ErmutigungsKultur in Sachsen als Muss für gelingende Integration und gezielte Fachkräftegewinnung. Das Zentrum ist ein Gemeinschaftsprojekt des IQ-Netzwerkes Sachsen, der Stadt Chemnitz, der Arbeitsagentur und des Jobcenters.


 
nl220819-kommunaldialog.png
Die Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration beim KommunalDialog in Wilsdruff.

KommunalDialog „Aktuelle Herausforderungen im Wahljahr 2019“

Am 21. August lud Staatsministerin Petra Köpping kommunale Verantwortungsträgerinnen und -träger zu einem Austausch in Wilsdruff ein. Die Veranstaltung befasste sich mit aktuellen Herausforderungen, die das Wahljahr 2019 mit sich bringt. Die Teilnehmenden sprachen über den Umgang mit Bedrohungen und Angriffen und bekamen hilfreiche Handlungsstrategien vermittelt. Außerdem ging es um die Spielräume von Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft bei der Durchführung von Rechtsrock-Konzerten und Sport-Events auf privatem Gelände. 

>>

 

„Mit dem Angebot zum Austausch und zur Vernetzung sächsischer kommunaler Verantwortungsträger/-innen zu aktuellen gesellschaftspolitischen Themen füllen wir eine Leerstelle und reichen der kommunalen Ebene aktiv die Hand zur Zusammenarbeit.“

Petra Köpping, Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration


 
nl220819-zukunftsdialog.jpg
Die Staatsministerin wurde von Ralf Hron von der DGB Region Südwestsachsen zum Zukunftsdialog eingeladen.

DGB-Zukunftsdialog

Am 20. August war Petra Köpping Gast beim DGB-Zukunftsdialog in Zwickau. Neben den Themen Renten und Strukturwandel spielte vor allem die Klimawandel-Problematik eine wichtige Rolle. Denn dieser stellt einen Strukturwandel dar, wie wir ihn 1990 schon einmal in Ostdeutschland erlebt haben. Damals gab es eine Turbo-Privatisierung, der Kapitalismus schlug um sich. Diese Erlebnisse machen die Menschen vorsichtig – viele haben Angst, bei einem erneuten Strukturwandel wieder alles zu verlieren, was sie haben, so Köpping.

>>

 

„Wenn der Klimawandel kommt, wird es wieder den kleinen Mann treffen. Darum möchte ich, dass wir einen sozialen Klimawandel gestalten.“

Petra Köpping, Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration


 
nl220819-majestaet.jpg
Petra Köpping im Gespräch mit seiner königlichen Hoheit Dah Bokpe Houezrehoueke, König in Ouidah und Prinz von Allada.

Königlicher Besuch für die Ministerin

Um über Demokratie und Integration zu sprechen, traf Staatsministerin Petra Köpping am 20. August seine königliche Hoheit Dah Bokpe Houezrehoueke, König in Ouidah und Prinz von Allada. „Ich schätze sein Engagement sehr, da er bereits bestehende Bereitschaften zu helfen noch weiter ausbauen möchte“, so Petra Köpping. Dafür seien konkrete Pläne notwendig, an denen die Ministerin mitwirken möchte. Gemeinsam mit seiner Majestät tauschte sich Petra Köpping mit dem Bürgermeister der Gemeinde Nebelschütz Thomas Zschornack, Vertreterinnen von Unternehmen sowie Staatssekretärin a.D. Andrea Fischer über mögliche kulturelle Begegnungsstätten aus.


 
nl220819-frauen-und-beruf.jpg
Petra Köpping sprach mit Frauen, die in leitender Position in wirtschaftlichen, sozialen oder kulturellen Bereichen Verantwortung übernehmen.

Ministerin tauscht sich aus zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf

Zahlreiche Frauen aus Chemnitz und der Region kamen am 19. August zusammen, um über die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu sprechen. Die Teilnehmerinnen, die dem Verein FIF - Frauen in Führung angehören, tauschten sich über die Schwierigkeiten aus, die der Spagat zwischen privatem und beruflichen Bereich gerade für Frauen mit sich bringt.


 
1566383448_nl220819-treffen.JPG
Petra Köpping beim Gesprächskreis der Regionaldirektion Sachsen.

Gesprächskreis zur gesteuerten Zuwanderung

Am 19. August fand in Leipzig ein Gesprächskreis der Regionaldirektion Sachsen der Bundesagentur für Arbeit statt. Es wurden die Herausforderungen, Chancen und Perpektiven der gesteuerten Zuwanderung aus Drittstaaten diskutiert, die zur Arbeits- und Fachkräftesicherung beitragen sollen. Die Gewinnung und Integration von Fachkräften aus dem Ausland ist eine Gemeinschaftsaufgabe von Arbeitgebern, der Bundesagentur für Arbeit, den Auslandsvertretungen der Bundesrepublik und dem Sächsischen Staatsministerium. Damit wird auch ein wichtiger Anspruch des Sächsischen Zuwanderungs- und Integrationskonzeptes erfüllt, welches zuletzt unter Federführung des SMGI erneuert wurde.


 
nl220819-ntv.jpg
Staatsministerin Petra Köpping unterhielt sich mit Rommy Arndt von N-TV.

Petra Köpping im Interview mit N-TV

Am 16. August wurde die Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration von N-TV-Moderatorin Rommy Arndt interviewt. Thema: Die Gefühle der Ostdeutschen hinsichtlich der Anerkennung ihrer Lebensleistung, ihrer Ängste und Wünsche. „Mir geht es um die Wertschätzung der Ostdeutschen und dessen, was sie in den letzten 30 Jahren geleistet haben“, sagte Petra Köpping anschließend. Der Sendetermin wird in Kürze bekannt gegeben.


 
nl220819-glauchau-kuechentisch.jpg
Das Format 'Gespräche am Küchentisch' war in Glauchau sehr gut besucht.

Am Küchentisch mit Petra Köpping

Am 15. August nahm die Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration am Küchentisch-Gespräch in Glauchau teil. Hier hatten Bürgerinnen und Bürger die Gelegenheit, ihr und dem sächsischen Wirtschafts- und Verkehrsminister Martin Dulig ihre Fragen zu stellen. Das Angebot wurde von den Einwohnern von Glauchau sehr gut angenommen – es war kaum noch ein Platz frei.

>>

 
unteilbar-sticker-quadrat-98-7-2019-bund-print-1.pdf

Ministerin bei #unteilbar-Großdemo

Die Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, Petra Köpping, wird am 24. August an der bundesweiten Demonstration des #unteilbar-Bündnisses teilnehmen. Das Bündnis hat sich gegründet, um vor den anstehenden Wahlen die solidarische Gesellschaft sichtbar zu machen und Werte wie Offenheit und Freiheit zu stärken. Die Teilnehmenden sprechen sich gegen Rassismus, Menschenverachtung und Ausgrenzung aus. Bei der Großdemo werden Künstler wie Max Herre, Enno Bunger und die sächsische Band Silbermond das musikalische Rahmenprogramm gestalten. Petra Köpping lädt alle Interessierten herzlich ein, dabei zu sein.

>>

 
nl220819-hutznstubl.jpg
Petra Köpping besuchte gemeinsam mit Simone Lang und Karl Lauterbach die Tagespflege in Schwarzenberg.

Ministerin besucht Tagespflege

Gemeinsam mit der Sprecherin für Seniorenpolitik im Sächsischen Landtag, Simone Lang, und dem Bundestagsabgeordneten Karl Lauterbach besuchte Petra Köpping am 15. August die Tagespflege „Hutznstub in dr Schul“. Hier sprachen sie über Einsamkeit und wie sich diese auf demokratische Prozesse auswirkt. Es wurde klar, dass es Kümmererstrukturen vor Ort braucht und Menschen, die einander zuhören. Die Kommunen, so wünscht sich Petra Köpping, müssen sich um entsprechende Strukturen kümmern können. Nur so kann der gesellschaftliche Zusammenhalt gewährleistet werden.


 
saechsischerfoerderpreisdemokratie.png
Der Sächsische Förderpreis für Demokratie wird zum 13. Mal vergeben.

Hinweis: Sächsischer Förderpreis für Demokratie

Zum 13. Mal wird der Sächsische Förderpreis für Demokratie vergeben. Seit Anfang Juli können sich Kommunen und Projekte für den Preis bewerben. Geehrt werden das Engagement und innovative Projektbeispiele der demokratischen sächsischen Zivilgesellschaft. Zum ersten Mal gibt es in diesem Jahr auch einen Sonderpreis für Unternehmen, die sich zum Beispiel für eine demokratische Alltagskultur stark machen oder für ein diskriminierungsfreies Betriebsklima sorgen. Die Bewerbungsfrist läuft noch bis zum 31. August.

>>

 
trophaee-pusteblume-c-smgi-dieter-kahnert.jpg
Die Pusteblumen-Trophäe wird von der Dresdner Künstlerin Eva Backofen hergestellt.

Bewerbungsphase Sächsischer Gründerinnenpreis läuft

Auch 2020 sollen mutige Frauen aus Sachsen, die den Schritt in die Selbstständigkeit gewagt und ein Unternehmen gegründet oder übernommen haben, ausgezeichnet werden. Noch bis zum 30. September können sie sich für den Sächsischen Gründerinnenpreis bewerben. Der erste Platz ist mit 5.000 Euro, der zweite Platz mit 2.000 Euro dotiert. Der Sächsische Gründerinnenpreis ist der einzige staatliche Gründerwettbewerb, der explizit Frauen für unternehmerisches Engagement ehrt. Gleichstellungsministerin Petra Köpping freut sich auf zahlreiche Bewerbungen.

>>

 
nl150819-saechsischer-integrationspreis.png

Bewerbung um Sächsischen Integrationspreis 2019

In Sachsen gibt es viele Unternehmen, Initiativen, Vereine und Verbände, die sich für die Integration ihrer ausländischen Mitbürgerinnen und Mitbürger einsetzen. Der Sächsische Integrationspreis will genau diese Akteure für ihr besonderes Engagement auszeichnen. Interessierte können sich noch bis zum 30. September auf den Preis bewerben. „Ich freue mich, dass der Integrationspreis in diesem Jahr sein zehnjähriges Jubiläum feiert und jedes Jahr aufs Neue zeigt, wie wertvoll gelungene Integration ist“, so Petra Köpping.

>>

 

Einladung: Seminare zu interkultureller Kompetenz und Diversity

Auch in diesem Herbst lädt der Academy – Intercultural and specialized communications e.V. zu einem vielfältigen Seminarprogramm.

4. September 2019, 17 Uhr: Situationen – Fokus arabisch-persischer Kulturraum

11. September 2019, 17 Uhr: Heimaten. Kulturelle Identität und Integrationsbereitschaft.

30. Oktober 2019, 17 Uhr: Sag wo kommst du her? Afrika – Kulturelle und religiöse Besonderheiten – Geschichte(n) und Mentalitäten

6. November 2019, 17 Uhr: Dogmatische Ausprägungen und Reizthemen: Wie einordnen? Beispiele für "Aufreger" bei Ismal-Debatten und was dahinter steckt.

Alle Termine finden in Grimma statt. Die Teilnahme ist kostenfrei.

 

Außerdem bietet der Verein in Chemnitz folgende Seminare an:

12. September 2019, 13 Uhr: "Bitte lächeln! Grundlagen Urheber- und Fotorecht." Juristische Anforderungen, Hinweise im Bezug auf die DSGVO, Tipps für die Praxis.

10. Oktober 2019, 13 Uhr: (K)ein Buch mit sieben Siegeln. Grundlagen und Wege für die Beschäftigung von Zuwanderern unter Einbezug des neuen Fachkräftezuwanderungsgesetzes.

Sie können sich hier für die Seminare anmelden.

>>

 

Diversität in der Verwaltung leben – Herausforderung als Chance

Am 29. Oktober findet in der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung ein Fachtag zum Thema 'Diversität in der Verwaltung leben – Herausforderungen als Chance' statt. Eingeladen sind Führungskräfte, Bedienstete mit Personalverantwortung, Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte, Mitarbeitende von Beschwerdestellen etc., die sich tagtäglich für ein diskriminierungsfreies Miteinander in sächsischen Behörden einsetzen (wollen). Ziel des Fachtages ist es, für die Vielfalt von Menschen unterschiedlicher sexueller Orientierung und geschlechtlichen Empfindens im Arbeitskontext zu sensibilisieren. Die Anmeldung ist über das Beteiligungsportal der Sächsischen Staatsregierung noch bis zum 15. Oktober 2019 möglich.

>>

 
nl220819-logo-aktiv-fuer-demokratie-und-toleranz-2019-1000px.jpg

Aktiv für Demokratie und Toleranz

Das Bündnis für Demokratie und Toleranz – gegen Extremismus und Gewalt zeichnet in diesem Jahr bereits zum 19. Mal erfolgreiche zivilgesellschaftliche Projekte aus. Noch bis zum 22. September können Projekte, die gemeinsam aktiv und kreativ gegen Antiziganismus und Antisemitismus sind, die sich gegen Ausgrenzung und Diskriminierung stellen und das Engagement gegen gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit stärken, beim Wettbewerb 'Aktiv für Demokratie und Toleranz' bewerben. Preisträgerprojekte erhalten neben einem Preisgeld von bis zu 5.000 Euro eine verstärkte Präsenz in der Öffentlichkeit u.a. durch öffentliche Preisverleihungen sowie ein Workshop-Angebot, welches ihre Interessen und Bedarfe aufgreift.

 

>>

 
nl-wissen-maedchen.jpg

Majestät Dah Bokpê Houézrèhouêkê, König in Ouidah und Prinz von Allada

Seine Königliche Hoheit Dah Bokpê Houézrèhouêkê, König in Ouidah und Prinz von Allada wurde im Jahr 1962 in Cotonou (Afrika) geboren. Anfang der 1980er Jahre verließ er sein Heimatland Benin, um an der Karl-Marx-Universität in Leipzig zu studieren. Anschließend besuchte er die Ingenieurschule für Verkehrswesen in Gotha sowie die Technischen Universität Berlin.

Houézrèhouêkê ist sowohl in Europa als auch in Afrika Gründer und Hauptrepräsentant mehrerer Wirtschaftsunternehmen. Er setzt sich aktiv für die Verwirklichung von menschlichen Werten und Idealen ein und wurde dafür von der „Academia Bonificiana“, der Akademie des Vatikans, mit der Bronzemedaille geehrt. Er ist Ehrenmitglied der Vatikanischen Akademie.


 
presseschau.jpg

Presseschau

„Morddrohung gegen Sachsens Integrationsministerin.“ Ein Beitrag zu den aktuellen Vorfällen auf spiegel.de.

Morddrohung gegen Petra Köpping.“ Ein Artikel auf n-tv.de.

„Morddrohungen gegen Sachsen Integrationsministerin Köpping.“ Ein Artikel zu den Vorfällen auf welt.de.

„Petra Köpping beim KommunalDialog ‚Aktuelle Herausforderungen im Wahljahr 2019‘.“ Ein Beitrag zur Veranstaltung in Wilsdruff bei l-iz.de.

 

 

 


 

Termine



27.08.2019
Austausch zu Sicherheits-und Bedrohungslage aus Sicht der Zivilgesellschaft beim Ariowitsch-Haus e.V.
Leipzig
29.08.2019
Übergabe Fördermittelbescheid an Kulturinitiative Zwenkau e.V.
Zwenkau
 
27.08.2019
Feier zum 20jährigen Bestehen des Netzwerks für Demokratie und Courage
Leipzig
30.08.2019
Kinder-und Familienfest „Du – Ich – Wir. 20 Jahre IN VIA e.V. für alle. Vielfalt – Selbstwirksamkeit – Solidarisches Handeln.“
Dresden
 
  Kalender
 

Empfehlen Sie uns weiter:

Icon Facebook   Icon Twitter   Icon Google+

 
Als PDF anzeigen
 
Folgen Sie uns auf

Icon Facebook   Icon Instagram
 

Impressum: Sächsisches Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz, Geschäftsbereich Gleichstellung und Integration, Sebastian Vogel, Leiter des Geschäftsbereichs (V.i.S.d.P.), Postanschrift: Albertstraße 10, 01097 Dresden,
Telefon: 0351 - 56 45 49 10, Telefax: 0351 - 56 45 49 09, pressegi@sms.sachsen.de, www.smgi.sms.sachsen.de

Fotonachweis:
Titelbild (Petra Köpping): Katrin Pötzsch; SMGI (14); Fotolia/WavebreakMediaMicro.