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Der Newsletter vom 29.08.2019

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

in der vergangenen Woche sprach ich mit einem sächsischen Bürger, der Angst vor einem Wirtschaftsabschwung hat. Er wollte wissen, was die Politik dafür tut, damit er nicht wieder seinen Job verliert. Das hat mich sehr beschäftigt. Um den Menschen wirtschaftliche Sicherheit bieten zu können, sollten wir jetzt darüber nachdenken, wie wir eventuelle Herausforderungen in den nächsten fünf bis zehn Jahren angehen können. 

In Sachsen wurden so lange Probleme mit Rechtsradikalen ignoriert, bis deren Gedankengut in einigen Teilen des Freistaates salonfähig wurde. Ich wünsche mir, dass wir daraus lernen und es bei der Wirtschaft besser machen. Dazu gehört, dass wir den Strukturwandel gemeinsam gestalten – nicht nur in den Braunkohleregionen, sondern überall in Sachsen. In einem Land mit gut ausgebildeten Menschen und Regionen, die die Menschen als lebenswert empfinden, siedeln sich Unternehmer leichter an als in einem Land, was Herausforderungen nicht aktiv angeht.

Ich wünsche Ihnen viele Anregungen beim Lesen des Newsletters.

 

Petra Köpping
Staatsministerin für Gleichstellung und Integration 
beim Sächsischen Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz


 
 
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Bundesministerin Dr. Franziska Giffey und Staatsministerin Petra Köpping beim Fachaustausch.

Gespräche zur Sicherheits- und Bedrohungslage aus Sicht der Zivilgesellschaft

Am 27. August besuchte die Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration das Ariowitsch-Haus in Leipzig. Gemeinsam mit Bundesministerin Dr. Franziska Giffey tauschte sich Petra Köpping mit 100 Gästen aus, die sich alle in geförderten Projekten der Landesprogramme „Weltoffenes Sachsen“, „Integrative Maßnahmen“ sowie im bundesgeförderten Projekt „Demokratie leben!“ engagieren. Dabei ging es vorallem darum, wie die Zivilgesellschaft die Sicherheits- und Bedrohungslage wahrnimmt. Petra Köpping möchte diesen Austausch nutzen, um die Zivilgesellschaft auch künftig weiter stärken zu können.


 

„Mein Anliegen ist, die Gesellschaft zusammenzuführen.“

Petra Köpping, Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration


 
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Petra Köpping, Martin Dulig und Dr. Franziska Giffey gratulierten dem Netzwerk für Demokratie und Courage e.V. zum 20jährigen Jubiläum.

Feier zum 20jährigen Bestehen des Netzwerks für Demokratie und Courage

Das Netzwerk für Demokratie und Courage e.V. (NDC) feierte am 27. August sein 20jähriges Bestehen. Gemeinsam mit Bundesministerin Dr. Franziska Giffey und dem stellvertretenden Ministerpräsidenten, Martin Dulig, gratulierte Petra Köpping dem Verein herzlich zu seinem herausragendes Engagement für die Stärkung der Demokratie in Sachsen. „Ich habe das NDC als zuverlässigen und kompetenten Partner in der demokratischen Bildungsarbeit kennen- und schätzen gelernt auf den wir nicht verzichten können“, sagte Petra Köpping. „Ich verbinde meine Gratulation an das NDC mit der Hoffnung, dass wir auch weiterhin auf die großartige Arbeit des Netzwerkes bauen können.“

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„Demokratische Bildungsarbeit ist nach wie vor ein dringliches Thema in Sachsen, bei dem es immer noch einen großen Nachholebedarf gibt.“

Petra Köpping, Sächssiche Staatsministerin für Gleichstellung und Integration


 
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Petra Köpping half beim Austeilen der Lebensmittel in Markranstädt.

Ministerin hilft bei der Tafel

Am 26. August hat Petra Köpping bei der Tafelausgabestelle im Mehrgenerationenhaus Markranstädt geholfen. Die Tafeln bemühen sich, für Bedürftige da zu sein, und verteilen Nahrungsmittel, die qualitativ nicht einwandfrei sind. Menschen, die eine schwierige Zeit überbrücken müssen, hilft das sehr. Sie werden hier mit ihren Bedürfnissen gesehen und können Motivation für die Zukunft sammeln. Dies ist nur durch die Unterstützung der vielen ehrenamtlichen Helfer bei der Tafel möglich. „Dafür möchte ich den Engagierten herzlich danken“, so Petra Köpping.

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Integrationsministerin Petra Köpping, stellvertretender Ministerpräsident Martin Dulig und Dr. Eva Stange, Sächsische Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst bei #unteilbar. (v.l.n.r.)

Petra Köpping bei #unteilbar-Großdemo

Gemeinsam mit rund 40.000 Bürgerinnen und Bürgern war Petra Köpping am 24. August bei der #unteilbar-Demonstration in Dresden dabei. „Wir wollen zeigen, dass sich in Sachsen viele Menschen mit denjenigen solidarisieren, die ihre Heimat aufgrund von Krieg und Terror verlassen mussten“, so Petra Köpping bei der Veranstaltung. „Sachsen ist kein brauner Fleck auf der Deutschlandkarte. In Sachsen gibt es eine große Anzahl an Menschen, die sich für einen bunten, weltoffenen und friedlichen Freistaat einsetzen“, fuhr die Sächsische Ministerin für Gleichstellung und Integration fort.

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„Es tut gut zu sehen, dass Vernunft, Zuversicht und Anstand in Dresden und Sachsen ein Zuhause haben.“

Petra Köpping, Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration


 
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Petra Köpping beim Sommerfest der ABC-Tische.

Petra Köpping beim Sommerfest

Am 24. August wurde das Sommerfest im Umweltzentrum Dresden gefeiert. Ministerin Petra Köpping war eingeladen und nahm am sogenannten ABC-Tisch teil. Die ABC-Tische stellen ein Kommunikationsangebot für Migrantinnen und Migranten sowie ehrenamtlich Tätige dar. Seit August 2015 kommen hier regelmäßig Menschen verschiedener Kulturen friedlich zusammen, um sich auszutauschen und voneinander zu lernen.

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Petra Köpping nahm den Forderungskatalog des Dachbandes sächsischer Migrantenorganisationen e.V. entgegen.

Ministerin nimmt Forderungskatalog entgegen

Am 23. August hat der Dachverband sächsischer Migrantenorganisationen e.V. bei einer Pressekonferenz einen Forderungskatalog an die Landespolitik übergeben. Darin sind 36 Forderungen in acht verschiedenen Themenfeldern aufgeführt. Zum ersten Mal in der Geschichte Sachsens wurde ein solcher Katalog gemeinsam von Migrantinnen/Migranten und Post-Migrantinnen/Post-Migranten erstellt. Mit der Übergabe des Kataloges an die Sächsische Integrationsministerin bot sich der Verein als Gesprächspartner an, um den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die Teilhabe aller Menschen in Sachen zu verbessern. 

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Petra Köpping im DLF-Interview zum Thema Treuhand

Am 23. August sprach Staastministerin Petra Köpping im Interview mit dem Deutschlandfunk über das Thema Treuhand. In der Sendung „Hintergrund – Umstrittene Treuhand-Bilanz: Zwischen Dichtung und Wahrheit“ betont sie, wie wichtig eine Aufarbeitung für diejenigen ist, die das Traumata 'Treuhand' noch nicht verarbeiten konnten. Das Interview können Sie hier hören.

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Die Pusteblumen-Trophäe wird von der Dresdner Künstlerin Eva Backofen hergestellt.

Bewerbungsphase Sächsischer Gründerinnenpreis läuft

Auch 2020 sollen mutige Frauen aus Sachsen, die den Schritt in die Selbstständigkeit gewagt und ein Unternehmen gegründet oder übernommen haben, ausgezeichnet werden. Noch bis zum 30. September können sie sich für den Sächsischen Gründerinnenpreis bewerben. Der erste Platz ist mit 5.000 Euro, der zweite Platz mit 2.000 Euro dotiert. Der Sächsische Gründerinnenpreis ist der einzige staatliche Gründerwettbewerb, der explizit Frauen für unternehmerisches Engagement ehrt. Gleichstellungsministerin Petra Köpping freut sich auf zahlreiche Bewerbungen.

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Bewerbung um Sächsischen Integrationspreis 2019

In Sachsen gibt es viele Unternehmen, Initiativen, Vereine und Verbände, die sich für die Integration ihrer ausländischen Mitbürgerinnen und Mitbürger einsetzen. Der Sächsische Integrationspreis will genau diese Akteure für ihr besonderes Engagement auszeichnen. Interessierte können sich noch bis zum 30. September auf den Preis bewerben. „Ich freue mich, dass der Integrationspreis in diesem Jahr sein zehnjähriges Jubiläum feiert und jedes Jahr aufs Neue zeigt, wie wertvoll gelungene Integration ist“, so Petra Köpping.

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Der Sächsische Förderpreis für Demokratie wird zum 13. Mal vergeben.

Hinweis: Sächsischer Förderpreis für Demokratie

Zum 13. Mal wird der Sächsische Förderpreis für Demokratie vergeben. Seit Anfang Juli können sich Kommunen und Projekte für den Preis bewerben. Geehrt werden das Engagement und innovative Projektbeispiele der demokratischen sächsischen Zivilgesellschaft. Zum ersten Mal gibt es in diesem Jahr auch einen Sonderpreis für Unternehmen, die sich zum Beispiel für eine demokratische Alltagskultur stark machen oder für ein diskriminierungsfreies Betriebsklima sorgen. Die Bewerbungsfrist läuft noch bis zum 31. August.

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#unteilbar-Bündnis

Im Jahr 2018 kam es vermehrt zu fremdenfeindlichen Demonstrationen, z.B. in Chemnitz und Köthen. Als Antwort gründete sich die Initiative #unteilbar, die etwa 400 zivilgesellschaftliche Organisationen vereint. Sie richtet sich gegen Rassismus und die Ausgrenzung gesellschaftlicher Gruppen in Deutschland und fordert eine solidarische Gesellschaft. Die erste #unteilbar-Großdemonstration fand am 13. Oktober 2018 in Berlin statt. 240.000 Menschen kamen hier zusammen. Am 24. August 2019, kurz vor den Landtagswahlen in Sachsen, folgte die zweite Veranstaltung des #unteilbar-Bündnisses in Dresden. Rund 40.000 Menschen nahmen teil. Damit gilt die Veranstaltung als die größte Demonstration in Dresden seit der deutschen Wiedervereinigung. Neben Bürgerinnen und Bürgern, Vereinen, Initiativen und Parteien unterstützten zahlreiche Künstler und Künstlerinnen die Initiative beim anschließenden Kulturprogramm.

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Presseschau

"Erste Frauenschutzwohnungen im Erzgebirge entstehen". Ein Beitrag über eine neue Frauenschutzwohnungen bei Radio Erzgebirge.

„Integrationsministerin: 'Unteilbar' ist wichtiges Zeichen.“ Ein Beitrag zur Dresdner Demonstration auf rtl.de.

„Zehntausende bei 'Unteilbar'-Demo.“ Ein Artikel auf tagesschau.de

„40.000 Teilnehmer bei #unteilbar-Demonstration in Dresden.“ Die Frankfurter Rundschau berichtet.

„35.000 Menschen demonstrieren für eine solidarische Gesellschaft.“ Ein Beitrag über die Dresden-Demo auf migazin.de

„Giffey und Köpping betonen Bedeutung der Demokratieförderung.“ Ein Artikel über die Sicherung demokratischer Werte auf evangelisch.de.

„Mit Frauenpower für die Stadt.“ Ein Bericht über den neugegründeten FiF-Verein auf freiepresse.de.


 
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Die Tafel in Markkleeberg sucht freiwillige Helfer.

Tafel in Markkleeberg sucht Helfer

Jeden Mittwoch geben die Mitarbeiter des Vereins Leipziger Tafel in Markkleeberg Lebensmittel an einkommensschwache Einzelpersonen und Familien aus. Am 28. August unterstützte Gleichstellungs- und Integrationsministerin Petra Köpping die Tafelmitarbeiterinnen und -mitarbeiter als Kassiererin. „Ich finde es spitze, wie viele Engagierte im Ehrenamt Woche für Woche Bedürftigen helfen. Dennoch braucht es neben Geld- und Sachspenden stets noch mehr Freiwillige. Die Tafeln suchen händeringend nach gespendeter Zeit und Arbeitskraft!“, sagte die Ministerin im Anschluss. Freiwillige können sich bei der Leipziger Tafel melden: http://www.leipziger-tafel.de  

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Termine



30.08.2019
Teilnahme am Sommerfest Jubiläum des IN VIA e.V.
Dresden
30.08.2019
Besuch bei der IHK Leipzig
Leipzig
 
  Kalender
 

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Impressum: Sächsisches Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz, Geschäftsbereich Gleichstellung und Integration, Sebastian Vogel, Leiter des Geschäftsbereichs (V.i.S.d.P.), Postanschrift: Albertstraße 10, 01097 Dresden,
Telefon: 0351 - 56 45 49 10, Telefax: 0351 - 56 45 49 09, pressegi@sms.sachsen.de, www.smgi.sms.sachsen.de

Fotonachweis:
Titelbild (Petra Köpping): Katrin Pötzsch; SMGI (8); DLF(1); Fotolia/WavebreakMediaMicro.