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Der Newsletter vom 05.09.2019

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

eine aktuelle Studie der Bertelsmann-Stiftung hat gezeigt, dass sich anfängliche Vorbehalte der Menschen in Deutschland gegenüber geflüchteten Menschen seit 2015 verringert haben. Einwanderung wird zunehmend als Chance wahrgenommen – vor allem von jungen Menschen. Sie erleben kulturelle Vielfalt in der Schule oder am Ausbildungsplatz und empfinden dies als normal.

Damit auch der Teil der Bevölkerung, der im Alltag weniger Kontakt mit geflüchteten Menschen hat, die positiven Aspekte einer offenen Willkommenskultur erfahren kann, schaffen wir Orte der Begegnung. Menschen verschiedener Herkunftsländer können sich hier austauschen, das Verständnis füreinander wird so gestärkt.

Ich freue mich, dass unsere Arbeit Früchte trägt und auch von Bundesebene die Rückmeldung kommt, dass die Integrationspolitik, die wir verfolgen, in die richtige Richtung geht.

Viel Spaß beim Lesen des Newsletters.

 

Petra Köpping
Staatsministerin für Gleichstellung und Integration 
beim Sächsischen Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz


 
 

Solidarität mit Betroffenen rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt

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Petra Köpping sprach beim Symposium im Theater der Jungen Welt in Leipzig.

Am 3. September war Petra Köpping zu Gast beim Jubiläums-Symposium ‚Solidarität mit den Betroffenen rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt‘. Der Bundesverband der Beratungsstellen für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt e.V. (VBRG e.V.) besteht nun schon seit 20 Jahren und hat bundesweit 14 Mitgliedsorganisationen. Durch den Aus- und Aufbau eines flächendeckenden Netzwerks von Beratungsstellen will der Verband bundesweit sicherstellen, dass alle Betroffenen rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt Zugang zu Informationen haben. So können sie nach einem Angriff oder einer Bedrohung ihre Rechte durchsetzen und die Angriffsfolgen mit Hilfe von professioneller, solidarischer Beratung und Begleitung besser bewältigen.

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Aktuell gibt es in Sachsen 14 Frauen- und Kinderschutzeinrichtungen mit 255 Plätzen. Im Jahr 2018 wurden 537 Frauen mit 672 Kindern aufgenommen.

Neue Frauenhäuser in Sachsen

Der Landkreis Nordsachsen plant, ab 2020 zwei Frauenschutzwohnungen sowie eine Interventions- und Koordinierungsstelle mit Außenstelle ins Leben zu rufen. Auch im Erzgebirgskreis sollen bis Jahresende zwei Frauenschutzwohnungen etabliert werden. Die Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung, Petra Köpping, freut sich, dass die Schutzstrukturen in Sachsen immer weiter ausgebaut werden: „Damit verschwinden endlich die weißen Flecken des Hilfesystems bei häuslicher Gewalt auf Sachsen Landkarte.“ Der Geschäftsbereich Gleichstellung und Integration konnte die zur Verfügung stehenden Gelder für den Gewaltschutz in den letzten Jahren mehr als verdreifachen und hat mit der Einrichtung von mindestens einem Frauenhaus pro Landkreis einen wichtigen Meilenstein erreicht.

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Gemeinsam mit dem Landtagsabgeordneten Oliver Fritzsche übergab Petra Köpping den Fördermittelbescheid.

Kulturinitiative Zwenkau erhält Fördermittelbescheid

Am 29. August übergab die Sächsische Staatsministerin Petra Köpping der Kulturinitiative Zwenkau e.V. einen Fördermittelbescheid in Höhe von 2.500 Euro. Der Verein profitiert damit von den neuen Kleinprojektfonds des Kunstministeriums (SMWK). Geplant ist, mit dem Geld eine Ausstellung zur Geschichte des Hauses anlässlich des Tages des offenen Denkmals zu finanzieren. „Ich freue mich sehr, dass wir die Möglichkeit haben, die wichtige Arbeit der Vereine vor Ort zu unterstützen“, betonte Petra Köpping. Ein Raum für Begegnung, für Austausch, für gegenseitiges Kennenlernen zu schaffen, hilft auch hier dabei, Vorurteile und Misstrauen abzubauen.

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Bei einer Fragerunde stand Petra Köpping den Gästen Rede und Antwort.

Ministerin feiert mit IN VIA e.V.

Mit einem bunten Kinder- und Familienfest feierte der Verein IN VIA Dresden am 30. August sein 20jähriges Jubiläum. Die Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, Petra Köpping, nahm an der Feier teil und beantwortete in der „KinderZukunftswerkstatt“ die Fragen der Gäste. Seit 1999 macht sich der Verein gesellschaftspolitisch stark und leistet konkrete Hilfe für gerechte Lebensbedingungen für junge Menschen. Petra Köpping lobt dieses Engagement, von dem insbesondere Mädchen und Frauen profitieren.

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Der Landesfrauenrat Sachsen e.V. ist seit 1991 der Dachverband der sächsischen Fraueninitiativen.

Stellenausschreibung des Landesfrauenrats Sachsen e.V.

Der Landesfrauenrat Sachsen e.V. sucht für den Standort Dresden ab 1. Oktober 2019 eine/n

geschäftsführende Bildungsreferent*in im Bereich Frauen- und Kinderschutzhäuser und Interventions- und Koordinierungsstellen.

Die Stelle ist befristet bis 30. September 2021 und sieht eine Arbeitszeit von 40 Stunden/Woche vor. Aufgabenschwerpunkt ist der Bereich „Häusliche Gewalt und Stalking“, für den strukturelle Grundlagen und spezifische Weiterbildungsmodule erarbeitet werden sollen. Weitere Informationen zur Stellenausschreibung finden Sie hier.

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Hinweis: SMGI beim Tag der Sachsen

Vom 6. bis 8. September feiern die Sachsen wieder ihren Freistaat: Der Tag der Sachsen findet in diesem Jahr in Riesa statt. Am Samstag wird sich der Geschäftsbereich der Sächsischen Staatsministerin für Gleichstellung und Integration von 10 bis 15 Uhr im Zelt der Staatsregierung präsentieren. Dort können Gäste sich über die Arbeit des Geschäftsbereiches informieren und Bilder in der Fotobox machen. Das SMGI freut sich auf Ihren Besuch!

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Die Pusteblumen-Trophäe wird von der Dresdner Künstlerin Eva Backofen hergestellt.

Bewerbungsphase Sächsischer Gründerinnenpreis läuft

Auch 2020 sollen mutige Frauen aus Sachsen, die den Schritt in die Selbstständigkeit gewagt und ein Unternehmen gegründet oder übernommen haben, ausgezeichnet werden. Noch bis zum 30. September können sie sich für den Sächsischen Gründerinnenpreis bewerben. Der erste Platz ist mit 5.000 Euro, der zweite Platz mit 2.000 Euro dotiert. Der Sächsische Gründerinnenpreis ist der einzige staatliche Gründunerwettbewerb, der explizit Frauen für unternehmerisches Engagement ehrt. Gleichstellungsministerin Petra Köpping freut sich auf zahlreiche Bewerbungen.

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Bewerbung um Sächsischen Integrationspreis 2019

In Sachsen gibt es viele Unternehmen, Initiativen, Vereine und Verbände, die sich für die Integration ihrer ausländischen Mitbürgerinnen und Mitbürger einsetzen. Der Sächsische Integrationspreis will genau diese Akteure für ihr besonderes Engagement auszeichnen. Interessierte können sich noch bis zum 30. September auf den Preis bewerben. „Ich freue mich, dass der Integrationspreis in diesem Jahr sein zehnjähriges Jubiläum feiert und jedes Jahr aufs Neue zeigt, wie wertvoll gelungene Integration ist“, so Petra Köpping.

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Die Projekte gegen Antisemitismus sollen über das Landesprogramm „Weltoffenes Sachsen“ gefördert werden.

Bewerbungen für Förderung von „Projekten zum Abbau von Antisemitismus“ noch kurzfristig möglich

Bewerbungen für Projekte gemäß der Förderbekanntmachung im Bereich Antisemitismus, die sich vorrangig an Kinder und Jugendliche richten und zum Abbau von antisemitischen Vorurteilen, Ressentiments und Handlungsmustern sowie zur Prävention von antisemitischer Gewalt und Hetze beitragen, können kurzfristig noch eingereicht werden. Die Projekte müssen bis Ende 2019 abgeschlossen sein.

Zur Antragstellung ist das Formular „Micro-Projekt“ zu verwenden, welches auf der Website der Sächsischen Aufbaubank – Förderbank (https://www.sab.sachsen.de) unter „Weltoffenes Sachsen“ zu finden ist. Die Förderbekanntmachung mit weiteren Informationen zur Antragstellung finden Sie unter: https://www.weltoffenes.sachsen.de/download/Amtsblatt_18_2019WOS.pdf.

Für Ihre Fragen zur Förderung wenden Sie sich bitte an: demokratie@sms.sachsen.de oder 0351/564 54970


 
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Der positive Effekt einer diversitätssensiblen Organisationskultur soll beim Fachtag im Mittelpunkt stehen.

Fachtag Diversität in der Verwaltung leben – Herausforderungen als Chance

Am 29. Oktober findet in der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung in Dresden ein Fachtag statt, der Möglichkeiten für ein diskriminierungsfreies Miteinander in sächsischen Behören aufzeigen will. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden für die Herausforderungen und Chancen, die eine von Vielfalt geprägte Verwaltung bietet, sensibilisiert. Die Anmeldung ist noch bis zum 15. Oktober hier möglich.

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Europäischer Tag der jüdischen Kultur

Seit 1999 wird jeweils am ersten Sonntag im September der Europäische Tag der jüdischen Kultur begangen. Der Tag soll dazu dienen, das europäische Judentum mit seiner Geschichte, seinen Bräuchen und Traditionen früher und heute besser kennenzulernen. Jüdische und nichtjüdische Organisationen aus fast 30 Ländern nehmen diesen Tag zum Anlass, um unter einem jährlich wechselnden Thema Konzerte, Ausstellungen, Führungen und Vorträge zu organisieren. Mehr und mehr Städte in Deutschland nehmen an diesem Veranstaltungstag teil.

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Presseschau

„Glaubt, wahren Grund zu kennen: Wie Ministerin Flüchtlingsfrust in Sachsen bekämpft." Ein Artikel über Petra Köpping und Arbeit als Integrationsministerin auf focus.de.

„Widmann-Mauz sieht Integrationspolitik bestätigt." Die Integrationsbeauftrage der Bundesregierung zur aktuellen Bertelsmann-Studie auf wallstreet-online.de.

„Integrationsbeauftragte: 'Die Richtung stimmt und macht Mut'." ejz.de über die Reaktionen auf die Studie der Bertelsmann-Stiftung.

„Skepsis gegenüber Migranten lässt nach." Ein Artikel zur Bertelsmann-Studie auf faz.net.

„Erste Frauenschutzwohnungen im Erzgebirge entstehen." Ein Beitrag über die neuen Einrichtungen auf radioerzgebirge.de.

Schrei nach Liebe: Wie mit den (voraussichtlichen) Wahlergebnissen umgegangen werden sollte." stern.de über den Zuwachs der Stimmen für die AfD und wie man damit umgehen kann.

„Viele Unterschiede sind spürbar da." Petra Köpping spricht auf n-tv.de über den Frust im Osten Deutschlands.


 

Termine



12.09.2019
Fachtag Gleichstellung
Chemnitz
17.09.2019
Kabinettssitzung
Dresden
 
  Kalender
 

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Impressum: Sächsisches Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz, Geschäftsbereich Gleichstellung und Integration, Sebastian Vogel, Leiter des Geschäftsbereichs (V.i.S.d.P.), Postanschrift: Albertstraße 10, 01097 Dresden,
Telefon: 0351 - 56 45 49 10, Telefax: 0351 - 56 45 49 09, pressegi@sms.sachsen.de, www.smgi.sms.sachsen.de

Fotonachweis:
Titelbild (Petra Köpping): Katrin Pötzsch; SMGI (7); Pixabay (1); Landesfrauenrat Sachsen e.V. (1); SLpB (1); Fotolia/WavebreakMediaMicro.