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Der Newsletter vom 26.09.2019

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

in wenigen Tagen jährt sich der Fall der Berliner Mauer zum 30. Mal. Dieser wichtige geschichtliche Wendepunkt prägt das Leben der Menschen in Ost-und Westdeutschland bis heute.

Der Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier setzt sich im Rahmen des Jubiläums verstärkt dafür ein, dass die Erfahrungen der Ostdeutschen in der Wende- und Nachwendezeit mehr gewürdigt werden. Das begrüße ich sehr. Denn dies ist eine wichtige Voraussetzung für den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft. Und nach wie vor beschäftigt dieses Thema die Menschen, mit denen ich in der vergangenen Woche ins Gespräch gekommen bin.

Viel Spaß beim Lesen des Newsletters.

 

Petra Köpping
Staatsministerin für Gleichstellung und Integration 
beim Sächsischen Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz


 
 

TU Dresden: Diskussion zum Integrationsbegriff

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Petra Köpping (links) bei der Podiumsdiskussion an der TU Dresden.

Am 25. September feierte das Zentrum für Integrationsstudien (ZfI) an der TU Dresden sein dreijähriges Bestehen. Petra Köpping nahm an einer Podiumsdiskussion mit den Autoren Max Czollek und Aladin El-Mafaalani teil. Unter dem Motto „Drei Positionen zur Integration: Inklusion, Desintegration, Zusammenhalt?“ wurde über das verschiedene Verständnis von Integration gesprochen. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des ZfI erforschen Prozesse der Integration in Schule, Ausbildung und Kultur. Als eine der wenigen Einrichtungen zur Integrationsforschung befindet sich das Zentrum in Ostdeutschland und befasst sich daher auch mit den Veränderungen vor Ort seit der Wiedervereinigung. 

 

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Der Landesintegrationsbeirat traf sich zum zweiten Mal in diesem Jahr.

Landesintegrationsbeirat tagte

Der Landesbeirat für Integration traf sich am 19. September zu seiner zweiten Sitzung. Durch die Sitzung führte der Leiter des Geschäftsbereichs für Gleichstellung und Integration, Sebastian Vogel. Er sprach einleitend  zu aktuellen Themen der Landespolitik. Weitere Mitglieder des Landesbeirates informierten anschließend über aktuelle Entwicklungen für Arbeitsmarkt und Wissenschaft. In den nächsten zwei Jahren wird das Schwerpunktthema des Landesintegrationsbeirates die „Gesellschaftliche Akzeptanz in der Gesellschaft“ sein. Die nächste Sitzung des Landesbeirates für Integration ist für Dezember geplant.


 
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Zwei Jahre Landesaktionsplan Vielfalt

Zwei Jahre ist es her, dass Petra Köpping den Landesaktionsplan zur Akzeptanz der Vielfalt von Lebensentwürfen (LAP Vielfalt) vorgestellt hat. Er wurde gemeinsam mit den LSBTTIQ-Communities entwickelt. Ziel: Diskriminierungen abbauen und die Wertschätzung für sexuelle und geschlechtliche Vielfalt in unserer Gesellschaft stärken. „Wir haben schon gute Erfolge zu verzeichnen“, resümiert die Ministerin. „Es ist aber offenkundig, dass die jetzigen Maßnahmen nicht ausreichen.“ Zu den Maßnahmen des LAP Vielfalt, die bereits umgesetzt werden konnten, gehört zum Beispiel der Beitritt des Freistaates Sachsen als Arbeitgeber zur Charta der Vielfalt im Juni 2019. 

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„Es ist mir wichtig, den Landesaktionsplan Vielfalt weiterzuentwickeln.“

Petra Köpping, Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration


 
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Die Pusteblumen-Trophäe wird von der Dresdner Künstlerin Eva Backofen hergestellt.

Bewerbung für Gründerinnenpreis läuft

Auch 2020 sollen mutige Frauen aus Sachsen, die den Schritt in die Selbstständigkeit gewagt und ein Unternehmen gegründet oder übernommen haben, ausgezeichnet werden. Noch bis zum 30. September können sie sich für den Sächsischen Gründerinnenpreis bewerben. Der erste Platz ist mit 5.000 Euro, der zweite Platz mit 2.000 Euro dotiert. Der Sächsische Gründerinnenpreis ist der einzige staatliche Gründerwettbewerb, der explizit Frauen für unternehmerisches Engagement ehrt. Gleichstellungsministerin Petra Köpping freut sich auf zahlreiche Bewerbungen.

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Bewerbung um Sächsischen Integrationspreis 2019

In Sachsen gibt es viele Unternehmen, Initiativen, Vereine und Verbände, die sich für die Integration ihrer ausländischen Mitbürgerinnen und Mitbürger einsetzen. Der Sächsische Integrationspreis will genau diese Akteure für ihr besonderes Engagement auszeichnen. Interessierte können sich noch bis zum 30. September auf den Preis bewerben. „Ich freue mich, dass der Integrationspreis in diesem Jahr sein zehnjähriges Jubiläum feiert und jedes Jahr aufs Neue zeigt, wie wertvoll gelungene Integration ist“, so Petra Köpping.

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Bereits zum fünften Mal wurde der Engagementpreis des Landesfrauenrat e.V. übergeben.

„Frauenpolitisches Engagement in Sachsen“ ausgezeichnet

Am 20. September hat der Landesfrauenrat Sachsen e.V. zum fünften Mal den Engagementpreis 2019 verliehen. Die Preisträgerin, Andrea Spee-Keller, wurde aus 19 eingereichten Nominierungen ausgewählt. Schon in den späten 80er und den frühen 90er Jahren engagierte sich Spee-Keller in frauenpolitischen Gruppen, um die Situation der Frauen auch im ländlichen Gebiet zu verbessern. Seit 30 Jahren setzt sie sich hauptamtlich als Gleichstellungs- und Frauenbeauftragte der Stadt Bautzen für die Belange von Frauen ein und arbeitet auch privat bei unterschiedlichen Initiativen und Vereinen mit. Andrea Spee-Keller zeigt eindrucksvoll, dass eine Vereinbarkeit von Familie, ehrenamtlichem Engagement und Erwerbstätigkeit möglich ist. Die Jury war daher der Meinung, dass ihr außergewöhnliche Engagement gewürdigt werden sollte.

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„Vocal in Need“ unterstützt den Dialog zwischen Polizei, Behörden und Zivilgesellschaft mit Zuwanderern.

Dialog mit Zuwanderern leicht gemacht

Vocal in Need – so nennt sich das Online-Angebot, das die Fachhochschule der sächsischen Polizei gemeinsam mit mehreren Partnern aus EU-Ländern entwickelt hat. Es soll den Dialog zwischen Polizei, Behörden, der Zivilgesellschaft und Zuwandererinnen und Zuwanderern unterstützen. So werden die Nutzerinnen und Nutzer befähigt, sprachliche und kulturelle Herausforderungen im Umgang mit Migranten und Flüchtlingen ohne die Unterstützung durch einen Dolmetscher zu meistern. Das Online-Programm und die App sind konzipiert für Polizei und Grenzschutz, aber auch Wohnheime für Migrantinnen und Migranten, Flüchtlinge und Asylsuchende sowie Organisationen können davon profitieren. Mehr zu den Inhalten, den angebotenen Sprachen sowie zum Projekt selbst finden Sie hier.

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Europäischer Tag der Sprachen

In Europa gibt es über 200 europäische Sprachen, dazu noch die Sprachen, die von Bürgern gesprochen werden, deren Familien von anderen Kontinenten stammen. Geflüchtete Menschen, die zu uns kommen, stehen vor der großen Herausforderung, schnell die Sprache des Landes zu lernen, in dem sie Zuflucht gefunden haben. Der Geschäftsbereich der Sächsischen Staatsministerin für Gleichstellung und Integration unterstützt diese Bemühungen in Sachsen mit einem eigenen Landessprachprogramm.


 
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Tag der Bisexualität

Der Tag der Bisexualität wird jährlich am 23. September gefeiert. Er wurde im Jahr 1999 von Wendy Curry, Michael Page und Gigi Raven Wilbur als ‚Celebrate Bisexuality Day‘ ins Leben gerufen. Die drei US-amerikanischen Bürgerrechtler wollten erreichen, dass Bisexualität – in Abgrenzung zur Homosexualität und Heterosexualität – als eigenständige sexuelle Orientierung wahrgenommen wird. Weiterhin soll der Tag der Bisexualität als Reaktion auf die Vorurteile bisexueller Personen sowohl in der heterosexuellen Gesellschaft als auch in der LGBT-Community hinweisen. Mittlerweile feiern Menschen rund um den Globus den Aktionstag mit zahlreichen Veranstaltungen und Aktionen.

 


 

Hinweis

Der nächste Newsletter erscheint am 24. Oktober.


 

Termine



27.09.2019
Frauenvollversammlung des Deutschen Olympischen Sportbundes
Leipzig
01.10.2019
Konstituierende Sitzung des Sächsischen Landtages
Dresden
 
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Impressum: Sächsisches Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz, Geschäftsbereich Gleichstellung und Integration, Sebastian Vogel, Leiter des Geschäftsbereichs (V.i.S.d.P.), Postanschrift: Albertstraße 10, 01097 Dresden,
Telefon: 0351 - 56 45 49 10, Telefax: 0351 - 56 45 49 09, pressegi@sms.sachsen.de, www.smgi.sms.sachsen.de

Fotonachweis:
Titelbild (Petra Köpping): Katrin Pötzsch; SMGI (8); Vocal in Need (1); Fotolia/WavebreakMediaMicro.