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Der Newsletter vom 14.11.2019

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

es ist wichtig für unsere Gesellschaft, dass wir über die jüngere Geschichte reden – besonders, wenn es um den Mauerfall und die Zeit danach geht. Denn nur, wenn wir darüber sprechen, kann Geschichte aufgearbeitet werden. Nur so können auch die vielen negativen Erfahrungen jener Zeit verarbeitet werden.

Diese Position habe ich im Programm von Deutschlandradio Kultur vertreten. Dort war ich zwei Stunden zu Gast, um live die Fragen der Zuhörerinnen und Zuhörer zu beantworten. Während der Stunden hat sich für mich wieder einmal bestätigt: Wir dürfen es nicht anderen überlassen, das Erlebte zu deuten und die Deutungen für ihre politischen Ziele zu missbrauchen.

Was mich in der vergangenen Woche noch bewegte, lesen Sie in diesem Newsletter.

 

Petra Köpping
Staatsministerin für Gleichstellung und Integration 
beim Sächsischen Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz


 
 

Schule ohne Rassismus

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Petra Köpping bei der Schulleiterkonferenz der "Schulen ohne Rassismus".

„Es ist wichtig, dass wir alle gemeinsam für eine offene und tolerante Gesellschaft einstehen.“ So begrüßte die Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration Petra Köpping Schulleiterinnen und Schulleiter aus ganz Sachsen, die sich im Rahmen der Schulleiterkonferenz am 13. November in der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung trafen. Petra Köpping lobte das Engagement: „Die vielen tollen Projekte, die durchgeführt werden, zeigen die Vielfalt von bürgerlichem Engagement für Demokratie und den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft. Vielen Dank für dieses wichtige Engagement!“ 


 
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Petra Köpping mit den Gewinnerinnen und Gewinnern des Sächsischen Förderpreises für Demokratie.

Festakt Förderpreis Demokratie

Ihre herzlichen Glückwünsche sprach die Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration Petra Köpping den Gewinnerinnen und Gewinnern des Sächsischen Förderpreises für Demokratie aus. Der Preis wurde am Dienstag in Dresden verliehen. Den Hauptpreis erhielt das Projekt "Dorf der Jugend" aus Grimma. Weitere Preise gingen an die Stadt Thalheim/Erzgebirge Stadtverwaltung für ihr Beteiligungsprojekt „Machen statt Meckern“ sowie der Uhrenhersteller NOMOS Glashütte. Die Laudatio hielt Cem Özdemir. 

Alle Preisträger werden hier vorgestellt.

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„Ich danke Allen, die sich für die Demokratie in Sachsen engagieren und sich damit für den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft einsetzen.“

Staatsministerin Petra Köpping im Rahmen der Förderpreisverleihung für Demokratie 


 
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Rückkehrberatung weiter erfolgreich

Neue Zahlen zur Beratung zur freiwilligen Rückkehr: Allein 2019 verließen 530 Personen den Freistaat, nachdem sie an einer Beratung teilgenommen hatten. Personen, die in einer Aufnahmeeinrichtung für Asylbewerber leben, sind dabei nicht einbezogen. Die Beratungen werden größtenteils durch freie Träger vorgenommen, die von den jeweiligen Landkreisen und kreisfreien Städten damit beauftragt wurden. Die Zahlen der freiwilligen Ausreisen sind rückläufig, da sehr viele Personen ohne Bleibeperspektive den Freistaat Sachsen bereits verlassen haben und die Zahl der Asylbewerber insgesamt gesunken ist.
Integrationsministerin Petra Köpping: »Nicht alle Menschen, die zu uns gekommen sind, werden dauerhaft die Möglichkeit haben, hier zu bleiben. Darum ist es wichtig, dass wir ihnen zur Seite stehen und ihnen zeigen, wie sie wieder in ihr Heimatland zurückkehren können und was diese freiwillige Rückkehr für ihre künftige Perspektive bedeutet.“

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Petra Köpping mit dem König von Benin, der Bürgermeisterin von Ouidah, Frau Célestine Adjanohoun, und Vertreterinnen und Vertretern der Gemeinde Nebelschütz.

Besuch vom König von Benin

Königlicher Besuch für Staatsministerin Petra Köpping: Am 12. November besuchte der König von Benin, seine Königliche Hoheit Dah Bokpê Houézrèhouêkê, den sächsischen Geschäftsbereich für Gleichstellung und Integration. Gemeinsam mit der Bürgermeisterin von Ouidah, Frau Célestine Adjanohoun, und Vertreterinnen und Vertretern der Gemeinde Nebelschütz diskutierten der König und die Ministerin über Frauen in Führungspositionen, Demokratie und Integration. Der König hat in den 80er Jahren in Leipzig und Berlin studiert. Staatsministerin Köpping sprach im Rahmen des Termins eine Einladung zur nächsten Frauentagsveranstaltung 2020 aus. 


 
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Petra Köpping bei Deutschlandfunk Kultur zum Thema "30 Jahre Mauerfall".

„Wir müssen über Geschichte reden“

Zwei Stunden live war Petra Köpping, die Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, am 9. November im Programm von Deutschlandfunk Kultur zu hören. Thema der Sendung „Im Gespräch“: 30 Jahre Mauerfall. Gemeinsam mit dem Schriftsteller und Journalisten Johannes Nichelmann, Autor des Buches  „Nachwendekinder – Die DDR, unsere Eltern und das große Schweigen" beantwortete die Ministerin die Fragen der Zuhörerinnen und Zuhörer.

Hier können Sie die Sendung noch einmal hören.

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„Ich finde es wichtig, dass die Menschen über ihre Geschichte reden, über das was sie erlebt haben. Ansonsten wird die Geschichte womöglich von anderen gedeutet.“

Staatsministerin Petra Köpping nach der Deutschlandfunk-Kultur-Sendung „30 Jahre Mauerfall“ 


 
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Petra Köpping beim Vorlesen in der Grundschule in Markleeberg-Großstädteln.

Ministerin ermittelt mit den „Drei ???“

Am Freitag, den 15. November, findet zum 16. Mal der bundesweite Vorlesetag statt. Weil sie an diesem Tag in den Landtag muss, besuchte die Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration schon am 8. November eine dritte Klasse in Markkleeberg. Dort las sie aus dem „Die drei ???“-Krimi „Tatort Kletterpark“. „Vorlesen regt die Fantasie an, fördert die Sprach- und Leseentwicklung von Kindern und eröffnet damit Bildungschancen. Deswegen unterstütze ich diese einzigartige Initiative zur Stärkung der Vorlesekultur in Deutschland“, sagte die Ministerin im Anschluss. 

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Petra Köpping beim „LVZ-Kuppel-Talk: 30 Jahre Wende - Wir erinnern uns“.

LVZ-Talk mit Zeitzeugen

Am 7. November war die Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration Petra Köpping beim LVZ-Kuppeltalk als Gast geladen. Titel der Veranstaltung: „30 Jahre Wende - Zeitzeugen erinnern sich an den Herbst 1989“.  Gemeinsam mit anderen sächsischen Persönlichkeiten berichtete Petra Köpping, wie sie den Tag des Mauerfalls und die Zeit der Wende erlebt hat. Die Ministerin betonte aber auch, dass es 30 Jahre später von großer Bedeutung sei, die Erfahrungen der Wendezeit aufzuarbeiten.   


 
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Die Ministerin beim Telefoninterview mit RBB-Inforadio.

„Probleme richtig anfassen“

„Ist unser Land heute gerechter?“ Diese und andere Fragen beantwortete Petra Köpping im Interview mit dem RBB-Inforadio, das auf der Seite des Senders zu hören ist. Die Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration betonte ihre Forderung, die Lebensleistungen der Menschen endlich richtig anzuerkennen – denn gerade hier gibt es immer noch große Ungerechtigkeiten. Das führe dazu, dass sich viele Menschen sich aus Parteien, Vereinen und Gewerkschaften zurückziehen und die Gesellschaft nicht mehr mitgestalten würden. Ihr Fazit: „Wenn wir die Probleme richtig anfassen, dann braucht es keine weiteren 30 Jahre, um ein gesamtdeutsches Gemeinschaftsgefühl zu entwickeln.“ 

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Mawlid an-Nabi

Muslime in der ganzen Welt feiern jedes Jahr den Geburtstag des Propheten Mohammed. Name des Festes: Mawlid an-Nabi. Das Mawlid-Fest wird traditionell in der 12. Nacht des dritten Monats im islamischen Mondkalender begangen. Das ist der 10. November. 

Zwar haben Geburtstage in der islamischen Welt nicht dieselbe Bedeutung wie in Europa und der Geburtstags Mohammeds ist kein zentraler muslimischer Feiertag. Trotzdem wird Mawlid an-Nabi von vielen Muslimen festlich begangen, in einigen Regionen sogar über mehrere Tage. Dafür werden Feuerwerke und Fackelzüge veranstaltet, Süßigkeiten verschenkt und Mahlzeiten für Arme gespendet. Die Moscheen sind mit Kerzen und Lichtern festlich beleuchtet. 

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Presseschau

"Ministerin: 530 Asylbewerber haben Sachsen freiwillig verlassen" bei Radio Leipzig

"530 Migranten in Sachsen nach Beratung ausgereist" bei welt.de

"Sachsen gedenkt der Opfer der Reichspogromnacht von 1938" bei mdr.de

"Warum der Osten noch immer anders tickt" bei freiepresse.de

"Diese Frauen kämpfen um Sachsens Gründerinnenpreis" bei founderella.de


 

Termine



15.11.2019
Plenarsitzung
Dresden
21.11.2019
Landeskonferenz der Gleichstellungsbeauftragten
Schmochtitz
 
18.11.2019
Sitzung des Beirates für das Landesprogramm „Weltoffenes Sachsen“
Dresden
26.11.2019
Kabinettsitzung
Dresden
 
  Kalender
 

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Impressum: Sächsisches Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz, Geschäftsbereich Gleichstellung und Integration, Sebastian Vogel, Leiter des Geschäftsbereichs (V.i.S.d.P.), Postanschrift: Albertstraße 10, 01097 Dresden,
Telefon: 0351 - 56 45 49 10, Telefax: 0351 - 56 45 49 09, pressegi@sms.sachsen.de, www.smgi.sms.sachsen.de

Fotonachweis:
Titelbild (Petra Köpping): Katrin Pötzsch; SMGI (7); Fotolia/WavebreakMediaMicro, pixabay/Yogasdesign