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Frieden ist ein Privileg

Liebe Leserinnen und Leser,

mit der heutigen Ausgabe möchte ich Sie wieder einladen, eine aufregende und mitunter turbulente Woche zu reflektieren.
Lesen Sie unter anderem von einem besonderen Kunstobjekt in Dresden, intensiven integrativen Maßnahmen und politischen Neuerungen im Bereich der Radikalisierungsprävention, die ich kürzlich im Sächsischen Landtag vorgestellt habe.
Lassen Sie sich gut informieren!

Herzlichst

Staatsministerin für Gleichstellung und Integration
beim Sächsischen Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz


 
 

Gemeinsam Gedenken

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Auch in diesem Jahr ist die Menschenkette zentraler Bestandteil der Dresdner Veranstaltungen zum 13. Februar sowie des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus und des Zweiten Weltkrieges. Damit setzen die Teilnehmer nicht nur ein Zeichen gegen Krieg und für Versöhnung, sondern auch gegen den ideologischen Missbrauch des Jahrestages der Zerstörung Dresdens. Denn vor allem, sagt Petra Köpping, sei Krieg mit unermesslichem Leid verbunden. Daran sollte man sich zusammen erinnern. Unsere Erinnerungskultur ist ein Geschenk der freiheitlichen Demokratie. 

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„Die Menschenkette ist ein gutes Symbol. Man fasst sich an den Händen und erinnert gemeinsam.“

Petra Köpping ruft zum friedlichen Gedenken am 13. Februar auf.


 

Ein Monument für den Frieden

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Martin Dulig, Manaf Halbouni, Eva-Maria Stange und Petra Köpping auf dem Neumarkt.

In Dresden erregt ein Kunstobjekt im öffentlichen Raum die Gemüter. „Monument“: Das sind drei senkrecht aufgestellte Linienbusse vor der Frauenkirche auf dem Dresdner Neumarkt. In Aleppo nutzte die Bevölkerung derart aufgestellte Busse, um sich damit gegen Scharfschützen abzusichern. Mit den Bussen in Dresden will der Künstler Manaf Halbouni ein Zeichen für den Frieden setzen und an den Krieg in Syrien mahnen. Halbouni selbst stammt aus Damaskus, lebt und arbeitet aber in Dresden. Am 7. Februar traf sich Petra Köpping zusammen mit Kultusministerin Eva-Maria Stange und Wirtschaftsminister Martin Dulig mit dem Künstler vor der Frauenkirche. Das Kunstwerk soll dazu beitragen, gesellschaftliche Akzeptanz und Toleranz zu stärken, sagt Petra Köpping im Hinblick auf die Proteste vor und während der Einweihung sowie die zahlreichen Diskussionen im Internet. Gegner des Werks empfinden vor allem den Standort und die Verknüpfung des Dresdner mit dem syrischen Schicksal als Provokation. Bei der Einweihung wurden die Redebeiträge des Dresdner Oberbürgermeisters, des Pfarrers der Frauenkirche und der Leiterin des Kunsthauses Dresden niedergebrüllt und ausgepfiffen.

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„Es geht nicht darum zu spalten, sondern eine gemeinsame Diskussion anzuregen.“

Petra Köpping über das Kunstwerk "Monument" auf dem Dresdner Neumarkt.


 

Rassismus im Alltag

Am 7. Februar machten Chronik.LE, die Opferberatung des RAA Sachsen e. V., das Mobile Beratungsteam Nordwest des Kulturbüros Sachsen und der Runde Tisch Migration im Landkreis Leipzig mit einer Kundgebung und Ausstellung auf dem Markt in Borna auf „Alltag und Rassismus im Landkreis Leipzig“ aufmerksam. Petra Köpping sprach die Grußworte und sagte, bei all den unterschiedlichen Meinungen von Menschen wäre es wichtig, wieder miteinander in den Dialog zu treten. Sie dankte den etwa 40.000 ehrenamtlichen Helfern in der Flüchtlingsarbeit in Sachsen. Die Ministerin berichtete aber auch, dass es hier täglich sechs Übergriffe von rechtsmotivierter Gewalt gebe, wie eine Kleine Anfrage im Sächsischen Landtag zu Tage brachte. Hier finden Sie einen Beitrag von Regio TV Borna zur Veranstaltung:

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„Wo Meinungsfreiheit aufhört, das ist bei Rassismus, bei Menschenfeindlichkeit und bei Gewalt.“

Petra Köpping im Rahmen der Kundgebung „Alltag und Rassismus im Landkreis Leipzig“


 

Integrative Maßnahmen


Mit einem Klick auf das Bild gelangen Sie zu einem Beitrag von Pirna-TV über die Eröffnung der Schulungsreihe für kommunale Integrationskoordinatoren von der wir im Newsletter der vergangenen Woche berichteten. Das Grußwort zur Eröffnung hielt Petra Köpping.


 

Neue Anlaufstelle für Radikalisierungsprävention

Wie Petra Köpping in der 49. Plenarsitzung des Sächsischen Landtags am 2. Februar erklärte, wird es ab Ende des Monats im Demokratiezentrum Sachsen eine Beratungs- und Koordinierungsstelle Radikalisierungsprävention geben. Dieses Konzept habe ihr Geschäftsbereich zusammen mit dem Justizministerium erarbeitet. Diese Personalstelle wird vom Bundesprogramm „Demokratie leben!“ und Landesmitteln getragen und soll nicht nur die entsprechenden Stellen für das Thema sensibilisieren, dazu beraten und fortbilden, sondern auch Aktivitäten koordinieren. Die Ministerin setzt dabei auch auf die Zusammenarbeit mit muslimischen Gemeinden sowie Vereinen und betont, dass Radikalisierung ein soziales Phänomen ist und keine Frage der Herkunft.


 

Wechsel in der Pressestelle

Alexandra Kruse hat das Amt der Pressesprecherin für den Geschäftsbereich Gleichstellung und Integration im Sächsischen Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz übernommen. Sie wurde 1976 in Leipzig geboren, hat an der Universität Leipzig, am IEP Lyon und an der Université de Montréal Politikwissenschaft studiert. Erste berufliche Erfahrungen hat Frau Kruse in Berlin als Trainee bei der Europäischen Kommission und in der Kanadischen Botschaft gesammelt und danach acht Jahre in der Pressestelle der SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag gearbeitet. In den vergangenen zwei Jahren war sie in der Pressestelle des Sächsischen Wirtschaftsministeriums tätig. Katja Mäder wird in Zukunft eine Aufgabe im Sächsischen Wirtschaftsministerium wahrnehmen.
Petra Köpping freut sich, „dass wir Frau Kruse für die Position gewinnen konnten und auf die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit ihr.“


 

„Mit Frau Kruse gewinnen wir eine engagierte Kollegin, die das Geschäft seit vielen Jahren gut kennt und durch ihre zahlreichen Auslandserfahrungen interkulturelle Kompetenzen mitbringt.“

Petra Köpping zum Personalwechsel in ihrem Geschäftsbereich.


 

Freie Stelle in der Männerforschung

Die Landesarbeitsgemeinschaft Jungen- und Männerarbeit Sachsen sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt einen Bildungsreferenten Männerforschung. Die Vollzeitstelle in Dresden ist mit einem Mann zu besetzen, der zur Recherche, Aufbereitung und Ergänzung der Datenlage in der Männerarbeit beiträgt sowie durch Veranstaltungen, Beratungen und Veröffentlichungen zur Professionalisierung in diesem Bereich. Die Ausschreibung richtet sich an Soziologen, Erziehungswissenschaftler oder Sozialpädagogen mit entsprechenden Vorkenntnissen. Mehr Informationen erhalten Sie durch einen Klick auf den Link. 

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Termine



27.02.2017
Übergabe Fördermittelbescheiden zur Demokratieförderung
Bautzen
02.03.2017
Besuch Männerschutzwohnung
Leipzig
 
27.02.2017
Schulung der kommunalen Integrationskoordinatoren
Annaberg-Buchholz
02.03.2017
Besuch von Unternehmensgründerinnen
Marienberg und Schwarzenberg
 
09.02.2017
Fraktionssitzung
Dresden
 
  Kalender
 

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Impressum: Sächsisches Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz, Geschäftsbereich Gleichstellung und Integration, Sebastian Vogel, Leiter des Geschäftsbereichs (V.i.S.d.P.), Postanschrift: Albertstraße 10, 01097 Dresden,
Telefon: 0351 - 56 45 49 10, Telefax: 0351 - 56 45 49 09, pressegi@sms.sachsen.de, www.smgi.sms.sachsen.de

Fotonachweis:
Titelbild (Petra Köpping): André Forner; www.13februar.dresden.de; GBGI; Pirna-TV