Förderung, Initiativen und Methoden

Liebe Leserinnen und Leser,

der Internationale Frauentag steht vor der Tür und ich freue mich sehr, Sie zur Festveranstaltung am 11. März 2017 im Plenarsaal des Sächsischen Landtages einladen zu dürfen. Mit der „Rolle der Frauen in der DDR – von der Nachwendezeit bis heute“ haben wir in diesem Jahr ein Thema in den Fokus gerückt, das mir persönlich sehr am Herzen liegt. Ich wäre sehr froh, wenn Sie am 11. März 2017 mit uns zum Thema diskutieren und zahlreiche Fragen mitbringen oder einreichen.
Außerdem möchte ich Sie gern auf eine Ausstellung des Künstlerguts Prösitz, dessen Schirmherrin ich bin, hinweisen. Im Sächsischen Landtag sind bis zum 29. März unter dem Titel „Ein Vierteljahrhundert Künstlergut Prösitz“ Werke von 25 Künstlerinnen zu sehen.
Eine Menge weiteren Input zu interessanten Projekten, Terminen und Initiativen erhalten Sie in diesem Newsletter.
Ich wünschen Ihnen viel Vergnügen beim Lesen.

Herzlichst

Staatsministerin für Gleichstellung und Integration 
beim Sächsischen Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz

 


 
 

Integrative Maßnahmen

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In kaum einem Politik- und Verwaltungsbereich gab es in den letzten Monaten so viel Bewegung wie im Bereich der Integration. Das Förderprogramm „Integrative Maßnahmen“ eröffnet den Landkreisen die Möglichkeit, kommunale Integrationskoordinatoren (KIK) einzustellen. Im Rahmen einer Schulungsreihe für diese Koordinatorinnen und Koordinatoren werden tiefergehende Kenntnisse in den Themengebieten Spracherwerb, Zuwanderung, Arbeitsmarktzugang und über das Asylverfahren vermittelt.
Mehrere regionale Schulungen haben bereits stattgefunden. Zuletzt in Landratsamt des Erzgebirgskreises. Die nächste wird am 06. März in Kamenz veranstaltet, darauf folgt am 27. März Delitzsch.


 

„Mir ist wichtig, dass wir über die Kreisgrenzen hinweg eine gute Qualität bei der Betreuung und der Beratung sowohl von Bürgerinnen und Bürgern, Migrantinnen und Migranten als auch den Verantwortlichen in den Kommunen sicherstellen.“

Integrationsministerin Petra Köpping zur Notwendigkeit der Qualitätssicherung in der Integrationskoordination.


 

Finanzspritze für Integrationsprojekte

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Petra Köpping bei der Übergabe der Fördermittelbescheide in Bautzen.

Vereine und Initiativen, die Projekte zur Demokratieförderung, zur Verständigung und Integration anbieten, können über den Teil 1 der Förderrichtlinie „Integrative Maßnahmen“ finanziell unterstützt werden.
Drei Integrationsprojekte in der Bautzner Region dürfen sich aktuell über Förderzusagen in Höhe von insgesamt 125.000 Euro freuen. Integrationsministerin Petra Köpping ist darüber besonders glücklich, da die Zusagen ihrer Überzeugung Ausdruck verleihen, dass Integration nicht allein über Ehrenamt organisiert werden kann. Feste Strukturen müssten unbedingt gestärkt werden, so Köpping.
Die geförderten Projekte sind:


 

„Demokratie- und Integrationsarbeit ist in Sachsen mehr als notwendig.“

Integrationsministerin Petra Köpping über ihren Anspruch, Projekte zur Demokratieförderung, zur Verständigung und Integration zu unterstützen.


 

Methodenreihe Sexualpädagogik

Der Leipziger Arbeitskreis Sexualpädagogik ruft eine neue Fortbildungsreihe ins Leben. Ziel ist es, Fachkräfte der der Kinder- und Jugendhilfe mit Geflüchteten an die Themen der Sexuellen Bildung heranzuführen. Bei der Workshopreihe soll das Kennenlernen und Erproben der Selbstreflexion und der Umgang mit Jugendlichen im Vordergrund stehen. Jede Veranstaltung beginnt mit einem wiederkehrenden Input zur Begriffsklärung: Was ist sexuelle Bildung? Welche Haltung vertreten wir in unserer Arbeit mit Menschen?

Die ersten vier Veranstaltungen sind:

  1. Halt Stopp! Prävention sexueller Grenzverletzungen (08.03.2017),
  2. “Was ist eigentlich Orgasmus? Kommen die Babys aus dem Bauchnabel?“ Sexuelle Entwicklung im Kindes- und Jugendalter und Möglichkeiten der angemessenen Begleitung (12.04.2017),
  3. Sex ohne Risiko – Neues aus der Welt der Pilze, Viren und Bakterien (17.05.2017),
  4. Fantastische Partnerschaften und wie man sie findet (21.06.2017).

Für weitere Informationen und zur Anmeldung wenden Sie sich bitte an carmen.kaethner@leipzig.de.

 


 

Gründerinnen würdigen

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Im Januar zeichnete Gleichstellungsministerin Petra Köpping im Rahmen der Messe „KarriereStart“ herausragende sächsische Gründerinnen aus. Bei der Preisverleihung versprach sie außerdem, die zehn Gründerinnen der engeren Preisauswahl in ihren Betrieben und Unternehmen zu besuchen. Am 02. März ist es nun so weit: Die Ministerin ist unterwegs in Marienberg und Schwarzenberg.
Um 15.30 Uhr ist sie bei Caroline Schiller, Gründerin von TheraLinea, in Marienberg zu Gast. Danach geht es weiter nach Schwarzenberg, wo sie 17.30 Uhr bei Ulrike Schröder-Schubert vorbeischaut. Frau Schröder-Schubert übernahm die Orthopädie-Schuhtechnik Schwarzenberg 2011 und führt sie seither als erfolgreichen Handwerksbetrieb.


 

„Ich möchte die individuellen Geschäftsideen und –modelle vor Ort kennenlernen und die Unternehmerinnen in ihren Wirkungsstätten erleben.“

Gleichstellungsministerin Petra Köpping über ihren Wunsch, auch abseits der Verleihung des Gründerinnenpreises für die Möglichkeit der Unternehmensgründung durch Frauen zu werben.


 

Anonyme Männerwohnprojekte

Seit Februar 2017 gibt es in Sachsen die ersten anonymen Männerschutzwohnungen in Dresden und in Leipzig. Jeweils drei Wohnplätze stehen Männern, die Opfer von häuslicher Gewalt geworden sind und bei Bedarf auch ihren Kindern, zur Verfügung. Das Männernetzwerk Dresden e.V. und der Leipziger Verein LEMANN sind die Träger dieses Pilotprojektes. Die Finanzierung erfolgt bis Ende 2018 mit jährlich rund 65.000 Euro über die Förderrichtlinie Chancengleichheit vollständig aus Landesmitteln.
Die Statistik zeigt, dass immer mehr Männer eine Beratung in den Koordinierungs-und Interventionsstellen, an die sich die Opfer häuslicher Gewalt wenden können, in Anspruch nehmen. Die Zahlen verdoppelten sich im Zeitraum zwischen 2007 und 2015 auf 118 Beratungen. Die sächsische Polizei registrierte 2015 rund 1.700 männliche Opfer häuslicher Gewalt.
Weitere Informationen finden Sie unter folgendem Link:

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„Ich weiß, dass wir im Bereich der Männerarbeit für viele Aufgaben einen längeren Atem brauchen werden. Und umso wichtiger ist es, dass wir jetzt damit anfangen.“

Für Gleichstellungsministerin Petra Köpping richtet sich moderne Gleichstellungspolitik an beide Geschlechter. 


 

Queere Ärzt*innen in Sachsen

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Die LSBTI-Ärzt*innenschaft in Sachsen bereitet die Gründing eines Arbeitskreises vor. Ziel des Vorhabens sei es, für mehr Sichtbarkeit von Lesben, Schwulen, trans- und intergeschlechtlichen Menschen (LSBTI) unter Medizinerinnen und Medizinern zu sorgen, so Gerda Matzel, Gesundheitsbeauftragte beim Sächsischen Lesben- und Schwulenverband. Ein weiteres Anliegen sei, für einen LSBTI-inklusiven Gesundheitsbereich in Sachsen zu werben. Gerda Matzel: „Gemeinsam wollen wir  Informationsveranstaltungen zu LSBTI*-Themen im Gesundheitsbereich organisieren und dafür streiten, dass die Aus- und Fortbildungen von Ärzt*innen LSBTI*-inklusiv gestaltet werden. Ein erster Austausch soll den Anfang hierfür machen.“

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an gerda.matzel@lsvd.de.
Die Facebook-Gruppe „AK Queere Ärzt*innen in Sachsen“ finden Sie unter folgendem Link:

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Korrektur

In den Newsletter vom 09. März 2017 hat sich der Fehlerteufel eingeschlichen. Im Beitrag zum Besuch des Kunstwerks „Monument“ auf dem Dresdner Neumarkt wurde Dr. Eva-Maria Stange versehentlich zur Kultus- statt zu Kunstministerin gemacht. Dies stellen wir hiermit richtig: Frau Dr. Stange ist natürlich Sächsische Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst.


 

Termine



06.03.2017
Schulung Kommunaler Integrationskoordinatoren
Kamenz
02.03.2017
Vorstellung der Männerschutzwohnung des Projektes MännerHaus
Leipzig
 
06.03.2017
#Angekommen
Integrationskongress in Berlin
07.03.2017
Kabinettssitzung
Dresden
 
04.03.2017
Flüchtlingskonferenz des Zentralrats der Muslime
Dresden
08.03.2017
Internationaler Frauentag
 
02.03.2017
Küchentischtour
Chemnitz
11.03.2017
Festveranstaltung zum Internationalen Frauentag
Dresden
 
  Kalender
 

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Impressum: Sächsisches Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz, Geschäftsbereich Gleichstellung und Integration, Sebastian Vogel, Leiter des Geschäftsbereichs (V.i.S.d.P.), Postanschrift: Albertstraße 10, 01097 Dresden,
Telefon: 0351 - 56 45 49 10, Telefax: 0351 - 56 45 49 09, pressegi@sms.sachsen.de, www.smgi.sms.sachsen.de

Fotonachweis:
Titelbild (Petra Köpping): André Forner; GBGI (1), Illustrationen (3): Cornelia Koller.