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Gleichberechtigung und Demokratie

Liebe Leserinnen und Leser,

zwischen Internationalem Frauentag und unserer offiziellen Festveranstaltung am 11. März wünsche ich allen Frauen von Herzen alles Gute!
So lange es keine absolute Gleichberechtigung für die Frauen dieser Welt gibt, müssen wir uns weiter dafür engagieren.
Politisch, ehrenamtlich, alltäglich, organisiert: immer. 
Aber auch andere Bereiche unserer Gesellschaft benötigen unsere Aufmerksamkeit.
Gerade in Sachsen müssen wir die Stärkung unseres lebendigen, demokratischen Miteinander immer fokussieren.
Genau das ist uns gelungen, indem das Sächsische Kabinett die Novelierung des Landesprogramms "Weltoffenes Sachsen für Demokratie und Toleranz" (WOS) in dieser Woche beschlossen hat.
Mehr hierzu und zu weiteren spannenden Themen lesen Sie in diesem Newsletter.

Herzlichst

Staatsministerin für Gleichstellung und Integration 
beim Sächsischen Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz

 


 
 

„Der Internationale Frauentag ist ein Zeichen dafür, dass sich das Selbstverständnis der Frauen gewandelt hat. Wir Frauen haben einen selbstbewussten Anspruch auf gesellschaftliche Gleichberechtigung an uns selbst und an unsere Umwelt.“

„Und genau deshalb ist der 8. März auch das immer wieder kehrende Zeichen, dass dieses Ziel eben noch nicht vollständig erreicht ist. Wer wissen will, wo es hingeht, muss seinen Standpunkt kennen. Gleichberechtigung wurde zwar in der damaligen DDR ideologisiert und propagiert – aber sie wurde eben auch gelebt. Und das hat uns, das hat mich geprägt. Und das wiederum lässt uns heute mit anderen Augen sehen, was gerade passiert. Und was in den letzten 27 Jahren passiert ist.“
Integrationsminsisterin Petra Köpping anlässlich des Internationalen Frauentags 2017.


 

WOS jetzt runderneuert

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Pressekonferenz zur Vorstellung des novellierten Landesprogramms.

In der Sitzung vom 07. März hat das Sächsische Kabinett die Novellierung der Förderrichtlinie des Landesprogramms „Weltoffenes Sachsen – für Demokratie und Toleranz“ (WOS) beschlossen. Neben dem Abbau von Antragshürden für kleinere Initiativen und der Verlängerung der Förderdauer auf bis zu drei Jahre wird im Zuge der Novellierung ein eigenständiger WOS-Beirat gegründet. Dieser Beirat – bestehend aus Mitgliedern des Landtages, Vertretern von Zivilgesellschaft und Wissenschaft - wird erstmals und unter dem Vorsitz von Integrationsministerin Petra Köpping und Innenminister Markus Ulbig am 13. März tagen. 
Für die Durchführung von Projekten im Rahmen des WOS stehen im Doppelhaushalt 2017/18 jährlich rund vier Millionen Euro zur Verfügung.
Für die erste Antragsfrist 2017 sind insgesamt rund 125 Anträge mit einem Antragsvolumen von über 5,5 Millionen Euro eingegangen.
Im Zuge der Novellierung wurden auch ein neues Logo für das Landesprogramm sowie die Internetseite www.weltoffenes.sachsen.de entwickelt. Dort können ab sofort alle Informationen u. a. zur Antragstellung, zu den geförderten Projekten und dem WOS-Beirat abgerufen werden.

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„Ich möchte mich bei allen bedanken, die sich für den Zusammenhalt in unserer Gemeinschaft engagieren und solidarisch mit anderen sind.“

Staatsministerin Petra Köpping im Anschluss an die Bekanntgabe der Richtlinien-Novellierung.


 

Überregional für Integration

Die Probleme und Potentiale der Integration sind nicht nur in Sachsen Themen politischen und öffentlichen Interesses. Am 06. März nahm Integrationsministerin Köpping auf Einladung der Friedrich-Ebert-Stiftung an deren Integrationskongress #Angekommen in Berlin teil. Dort diskutierte sie mit anderen Interessierten, ehrenamtlich Aktiven und Politikerinnen und Politikern zur Frage Tickt der Osten (tatsächlich) anders? Integrationsprozesse in Ostdeutschland in der Debatte. Für den Blog des Kongresses gab Petra Köpping ein Video-Interview:


 

„Bei uns in Sachsen gibt es keine Geflüchteten zweiter Klasse. Der Freistaat fördert Sprachkurse über die Maßnahmen des Bundes hinaus.“

Integrationsministerin Köpping auf dem Kongress der Friedrich-Ebert-Stiftung.


 
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Fragen zu Frauenrechten

Anlässlich des Internationalen Frauentags traf Integrationsministerin Köpping am 08. März eine Delegation libanesischer Frauen. Die Gruppe aus Journalistinnen, Juristinnen und politisch engagierten Frauen aus Vorderasien war intensiv an der Lebenswelt sächsischer Frauen und ihren Partizipationsmöglichkeiten interessiert. Es fand ein reger Austausch über den Stand der Gleichstellung statt. Fragen zu Frauenrechten, sexueller Belästigung und Frauen in Führungspositionen wurden intensiv diskutiert.


 

Veranstaltungshinweis

Am 11. März 2017 findet in der Volkshochschule Leipzig eine Fortbildung mit Dr. Mohammed Khalifa statt. Laut Vorankündigung bekommen die Seminarteilnehmer eine allgemeine Einführung zum Thema arabisch-islamische Welt bzw. Kultur. Danach werden die familiären, wirtschaftlichen und politischen Strukturen in den jeweiligen Ländern erklärt. Im zweiten Teil des Seminares geht es unter der Überschrift „Andere Länder - andere Sitten" darum, Körpersprache, Mimik und Gestik zu verstehen. Es sind noch Plätze frei! Zur Anmeldung und für weitere Informationen folgen Sie bitte dem Link: www.vhs-sachsen.de

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Termine



11.03.2017
Festveranstaltung zum Internationalen Frauentag
Dresden, Sächsischer Landtag
16.03.2017
Integrationsministerkonferenz der Länder
Friedrichshafen
 
10.03.2017
Symposium „Interkulturalität in der Medizin und Integration“
Schwedenstein
16.03.2017
Eröffnung der Internationalen Wochen gegen Rassismus
Dresden
 
14.03.2017
Kabinettssitzung
Dresden
17.03.2017
Integrationsministerkonferenz der Länder
Friedrichshafen
 
15.03.2017
50. Plenarsitzung
Sächsischer Landtag
18.03.2017
Equal Pay Day 2017
 
  Kalender
 

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Impressum: Sächsisches Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz, Geschäftsbereich Gleichstellung und Integration, Sebastian Vogel, Leiter des Geschäftsbereichs (V.i.S.d.P.), Postanschrift: Albertstraße 10, 01097 Dresden,
Telefon: 0351 - 56 45 49 10, Telefax: 0351 - 56 45 49 09, pressegi@sms.sachsen.de, www.smgi.sms.sachsen.de

Fotonachweis:
Titelbild (Petra Köpping): André Forner; GBGI (3).