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Der Newsletter vom 16.03.2017

Liebe Leserinnen und Leser,

herzlich willkommen zum Newsletter dieser Woche.
Diesmal versorgen wir Sie mit Informationen zum Beirat des novellierten Landesprogramms „Weltoffenes Sachsen für Demokratie und Toleranz“, reichen Impressionen der Festveranstaltung zum Internationalen Frauentag im Sächsischen Landtag nach und blicken voraus auf die Konferenz der Integrationsminister der Länder.
Ich wünsche Ihnen viel Freude beim Lesen und gute Informationen.

Herzlichst

Staatsministerin für Gleichstellung und Integration 
beim Sächsischen Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz

 


 
 

WOS-Beirat ernannt

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Am 13. März 2017 fand die konstituierende Sitzung des neuen Beirats für das Landesprogramm „Weltoffenes Sachsen für Demokratie und Toleranz“ (WOS) statt. Die Vorsitzenden – Integrationsministerin Petra Köpping und Innenminister Markus Ulbig – begrüßten kompetente und fachlich versierte Beiräte aus unterschiedlichen Bereichen.
Die berufenen Räte sind:
• Henning Homann, MdL, Sprecher für Arbeitsmarktpolitik, Kinder-und Jugendpolitik sowie Demokratische Kultur der SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag
• Alexander Dierks, MdL, jugendpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion im Sächsischen Landtag
• Hendrik Kreuzberg, Liga der Freien Wohlfahrtspflege
• Dr. Peter-Paul Straube, Katholische Akademie des Bistums Dresden-Meißen
• Prof. Dr. Anja Besand, Professur für Didaktik der politischen Bildung TU Dresden
• Prof. Dr. Uwe Backes, Stellvertretender Direktor des Hannah-Arendt-Institutes für Totalitarismusforschung e.V.
• Frank Richter, Geschäftsführung Stiftung Frauenkirche.

Gleich in seiner ersten Sitzung besprach der Beirat rund 20 Projektanträge auf WOS-Fördermittel, bei denen es noch Klärungsbedarf gab.
Für die Durchführung von Projekten stehen im Doppelhaushalt 2017/18 jährlich rund vier Millionen Euro zur Verfügung. Für die erste Antragsfrist 2017 sind insgesamt rund 125 Anträge mit einem Antragsvolumen von über 5,5 Millionen Euro eingegangen.
In den kommenden Wochen werden die ersten Förderbescheide an Projektträger übermittelt.
Die nächste Sitzung des WOS-Beirates findet Mitte Mai 2017 statt.
Weitere Informationen finden Sie unter www.weltoffenes.sachsen.de.

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„Ich freue mich, dass wir so viele engagierte Mitglieder für die Mitarbeit im Beirat gewinnen konnten. Das WOS ist ein so wichtiges Programm für die demokratische Entwicklung im Freistaat, dass es Sinn macht, eine dauerhafte fachliche und inhaltliche Begleitung sicherzustellen.“

Integrationsministerin Petra Köpping zur Ernennung des WOS-Beirats.


 

Sächsische Forderungen

Sachsens Integrationsministerin Petra Köpping fährt mit zwei wesentlichen Forderungen im Gepäck zur Integrationsministerkonferenz vom 16. bis 17. März 2017 nach Friedrichshafen.
Der erste Antrag fordert die Stärkung der Jugendmigrationsdienste durch den Bund. Der zweite Antrag zielt darauf, die Chancen für eine Ausbildung oder auf einen Berufseinstieg von Asylsuchenden und Geflüchteten im Erwachsenenalter zu erhöhen.
Die Jugendmigrationsdienste unterstützen durch individuelle Beratung bei der Integration in Schule, Beruf und Gesellschaft. Sie werden vom Bund jährlich mit ca. 50,6 Millionen Euro gefördert. Die letzte Erhöhung um rund 8 Millionen Euro schätzt Integrationsministerin Köpping als unzureichend ein: „Die Gelder, die der Bund bislang zur Verfügung gestellt hat, reichen nicht aus. Dies liegt auch daran, dass die Dienste in der Vergangenheit nicht nur von Jugendlichen mit Migrationshintergrund, sondern verstärkt auch von jungen Geflüchteten in Anspruch genommen worden sind“, so die Ministerin.
Mit dem zweiten Antrag soll der Beobachtung Rechnung getragen werden, dass die Hälfte der Asylsuchenden, die in den vergangenen beiden Jahren in Deutschland einen Asylantrag gestellt haben, zwischen 18 und 35 Jahren alt sind. Bisher gibt es keine Maßnahmen, die flächendeckend qualitativ und quantitativ ausreichend sind, diese Personen in die Lage zu versetzen, mittelfristig ein grundsicherungsfreies Leben zu führen. „Wir beantragen daher bei der Bundesregierung Maßnahmen zur Unterstützung, zum Beispiel über die Öffnung bereits bestehender Förderinstrumente“, erklärt Petra Köpping.


 

„Integration ist kein Sprint, sondern ein Marathon!“

Integrationsministerin Petra Köpping in Vorbereitung auf die Ministerkonferenz.


 
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Gleichstellungsministerin Petra Köpping mit der langjährigen Mitarbeiterin Ursula Huhn.

Immer mit ganzer Kraft

Ende April wird mit Ursula Huhn eine engagierte Mitarbeiterin den Geschäftsbereich Gleichstellung und Integration in Richtung Ruhestand verlassen. Die Frauentagsveranstaltung war und ist für Frau Huhn bekanntermaßen immer das Highlight des Jahres – und so nutzte die Gleichstellungsministerin den Anlass, um sich gebührend zu bedanken: „Für uns ist das ein wirklicher Schlag ins Personalkontor, da wir uns derzeit nicht vorstellen können, wie es ohne Frau Huhn gehen soll. Sie hat sich mit voller Kraft in den Aufbau meines Geschäftsbereichs eingebracht. Sei es im Vorzimmer, bei Veranstaltungen oder bei anderen Gelegenheiten. Sie war immer hilfsbereit und hat durch ihre besonnene Art, ihre klare und prägnante Formulierungsweise und ihre Herzlichkeit viele Klippen für uns alle umschifft, so dass ich sie eigentlich nicht gehen lassen will. Allerdings gönne ich ihr auch ihren Unruhestand von Herzen,“ so Petra Köpping am 11. März 2017 im Sächsischen Landtag.


 
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Petra Köpping (Mitte) in der Wohneinrichtung in Hohburg.

Gemeinsam Kochen – gemeinsam Essen

Am Abend des 09. März 2017 besuchte Integrationsministerin Köpping eine Wohneinrichtung für unbegleitete, minderjährige Asylsuchende in Hohburg in der Gemeinde Lossatal. Zusammen mit Uwe Weigelt, dem Bürgermeister der Gemeinde, Hannelore Dietzschold, Mitglied des Sächsischen Landtages, Bettina Belkner vom Deutschen Roten Kreuz sowie Lossataler Gemeinde- und Ortschaftsräten wurde sie zum gemeinsamen Abendessen erwartet. Und es wurde interkulturell-köstlich: Die Jugendlichen bereiteten Reis und Grillhühnchen mit Schattah, einer scharfen Gemüsesoße zu. Die kleine Delegation steuerte Bratwürste und Sauerkraut bei und zwischen deftigem Essen kam es zu interessanten Begegnungen und tollen Gesprächen. Gelebte Integration geht mitunter auch durch den Magen.


 

Für Entgeltgerechtigkeit

Am 18. März 2017 wird zum 10. Mal der internationale Aktionstag für Entgeltgerechtigkeit zwischen Männern und Frauen begangen. Die Lohnlücke in Deutschland bei den Bruttostundenlöhnen liegt aktuell bei 21 Prozent. Der Equal Pay Day kennzeichnet den Tag, bis zu dem Frauen unentgeltlich gearbeitet haben würden, wenn sie ab diesem Tag den gleichen Lohn wie Männer bekämen.
„Die geschlechtergerechte Entlohnung ist ein zentrales Anliegen der Gleichstellungspolitik. Frauen leisten nicht nur im Job viel, sondern auch täglich etwa 52 Prozent mehr an unbezahlter Tätigkeit für andere als Männer, erklärt das Bundesfamilienministerium in einer Mitteilung vom 7. März 2017. Frauen sind in der Kindererziehung, in der Pflege von Angehörigen oder im Haushalt engagiert. Dieses Engagement zahlt sich finanziell allerdings nicht aus und hier ist die Politik gefordert, entsprechende Lösungsansätze zu entwickeln und zügig umzusetzen“, ist Gleichstellungsministerin Petra Köpping überzeugt.
Weitere Informationen erhalten Sie unter www.equalpayday.de und in den sozialen Medien unter #EPD2017.

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„Vielfältiges Engagement von Frauen muss sich auszahlen!“

Gleichstellungsministerin Petra Köpping über die Bestrebungen für Entgeltgerechtigkeit.


 
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Wochen gegen Rassismus

Vom 16. März bis zum 6. April 2017 finden in Dresden die Internationalen Wochen gegen Rassismus statt. Zur Eröffnung veranstaltet das Dresdner Rathaus eine Info-Börse im Festsaal. Der Geschäftsbereich Gleichstellung und Integration wird dort unter anderem über Fördermöglichkeiten innerhalb des Landesprogramms „Weltoffenes Sachsen für Demokratie und Toleranz“ sowie der „Integrativen Maßnahmen“ informieren.

Termin: 16. März 2017
Uhrzeit: 18 Uhr
Ort: Landeshauptstadt Dresden, Rathaus, Plenar-und Festsaal, Wilhelm-Külz-Str. 19, 01067 Dresden

Die Internationalen Wochen gegen Rassismus gehen auf ein Massaker an Demonstrierenden gegen das Apartheid-Regimes am 21. März 1960 in Sharpeville (Südafrika) zurück. Am 21. März 1966 wurde von den Vereinen Nationen (UN) der Internationale Tag zur Überwindung von rassistischer Diskriminierung ausgerufen. 
Seit 1994 koordiniert der Interkulturelle Rat die Aktivitäten rund um den 21. März in Deutschland.
Weitere Informationen finden Sie hier: www.internationale-wochen-gegen-rassismus.de.

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„Auf zivilgesellschaftliches Engagement gegen Rassismus können wir nach wie vor in Sachsen nicht verzichten.“

Integrationsminsterin Köpping ist davon überzeugt, dass die Internationalen Wochen eine gute Gelegenheit bieten, darüber zu informieren, welche Projekte es gibt und wie man sich engagieren kann.


 

Termine



17.03.2017
Integrationsministerkonferenz der Länder
Friedrichshafen
18.03.2017
Equal Pay Day 2017
 
16.03.2017
Eröffnung der Internationalen Wochen gegen Rassismus
Dresden
21.03.2017
Kabinettssitzung
Dresden
 
22.03.2017
Besuch einer Fortbildung für Geflüchtete
Verbaucherzentrale, Dresden
22.03.2017
Besuch bei den Gründerinnen Tina Liebscher und Sandy Sabine Klein
Krümel Babysitterservice, Dresden
 
16.03.2017
Integrationsministerkonferenz der Länder
Friedrichshafen
16.03.2017
Eröffnung der Internationalen Wochen gegen Rassismus
Rathaus, Dresden
 
  Kalender
 

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Impressum: Sächsisches Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz, Geschäftsbereich Gleichstellung und Integration, Sebastian Vogel, Leiter des Geschäftsbereichs (V.i.S.d.P.), Postanschrift: Albertstraße 10, 01097 Dresden,
Telefon: 0351 - 56 45 49 10, Telefax: 0351 - 56 45 49 09, pressegi@sms.sachsen.de, www.smgi.sms.sachsen.de

Fotonachweis:
Titelbild (Petra Köpping): André Forner; GBGI (3), Stiftung für die Internationalen Wochen gegen Rassismus.