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Der Newsletter vom 23.03.2017

Liebe Leserinnen und Leser,

herzlich willkommen zum ersten Newsletter im Frühling!
Die Sächsischen Anträge für die Konferenz der Integrationsminister der Länder, von denen wir in der verganenen Woche berichteten, sind erfolgreich verabschiedet worden. Mehr hierzu, zu spannenden Kooperationen in der interkulturellen Bildung und im Verbraucherschutz für Geflüchtete sowie interessante Angebote unserer Partnerinnen und Partner finden Sie im weiteren Verlauf.
Ich wünsche Ihnen eine bereichernde Lektüre.
Herzlichst

Staatsministerin für Gleichstellung und Integration 
beim Sächsischen Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz

 


 
 

Interkulturelle Bildung in Lichtenstein

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Die Integrationsministerin mit Schülerinnen und Schülern des Projekts „Bist du so wie ich dich sehe?“.

Petra Köpping besuchte am 20. März die Daetz-Stiftung und die dazugehörige Ausstellung im Daetz-Centrum im sächsischen Lichtenstein. Die Integrationsministerin ließ sich zunächst von Stifter Peter Daetz Holzbildhauerkunst von fünf Kontinenten zeigen, um sich im Anschluss über zwei vom Ministerium in Auftrag gegebene interkulturelle Projekte mit Schülern und Schülerinnen sowie Eltern zu informieren. Zudem rief die Integrationsministerin in diesem Zusammenhang offiziell die gemeinnützige „academy – intercultural and specialized communications“ ins Leben und übergab dieser die Fördermittelbescheide für zwei neue Vorhaben: ein interkulturelles Schulungsprogramm für ehrenamtlich Tätige und ein außerschulisches Programm zur Förderung wichtiger Lern- und Persönlichkeitskompetenzen für zugewanderte Kinder und Jugendliche. Mehr Informationen über die Daetz-Stiftung finden Sie im Internet: www.daetz-stiftung.org.

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Forderungen an die Bundesregierung

Schon im Newsletter vom 16. März haben wir über die Forderungen von Sachsens Integrationsministerin Petra Köpping bei der Integrationsministerkonferenz am 16. und 17. März in Friedrichshafen informiert. Diese beiden sächsischen Anträge zur Stärkung der Jugendmigrationsdienste und zur Chancenerhöhung für Ausbildung oder Berufseinstieg erwachsener Asylsuchender und Geflüchteter wurden nun verabschiedet. Denn neben dem Austausch der Minister der verschiedenen Bundesländer standen vor allem die Anträge im Fokus, zu denen sich die Bundesregierung nun positionieren muss.


 

„Konkret bedeutet dies, dass die Bundesregierung jetzt am Zug ist, sich zu unseren Forderungen zu positionieren. Wir erwarten eine bessere finanzielle Ausstattung der Jugendmigrationsdienste und die Öffnung vorhandener Förderinstrumente, um erwachsenen Geflüchteten den Einstieg in eine Ausbildung oder den Arbeitsmarkt zu ermöglichen.“

Integrationsministerin Köpping über ihren Erfolg bei der Konferenz.


 

Verbraucherschutz für alle

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Andreas Eichhorst (l.) zusammen mit Petra Köpping und Robert Hoyer, Leiter der Verbraucherzentrale in Dresden.

Integrationsministerin Petra Köpping besuchte am 22. März eine Bildungsklasse für Geflüchtete in der Verbraucherzentrale am Dresdner Fetscherplatz. Dabei ging es zum einen um Nachsorge und Prävention in den Bereichen Recht, Finanzen, Energie oder auch Ernährung sowie generell um das Thema Verbraucherbildung. Denn Geflüchtete gehören neben Senioren und sozial Schwachen zu den Verbrauchergruppen, die besonders ins Visier von Betrügern geraten, erklärte Andreas Eichhorst, Vorstand der Verbraucherzentrale Sachsen.


 

„Besonders für Menschen, die noch nicht lange bei uns leben, sind die Informationen und Beratungen der Verbraucherzentrale wichtig. Sie helfen dabei, sich im Alltag unserer Gesellschaft zurechtzufinden und hier anzukommen.“

Integrationsministerin Petra Köpping über das Bildungsangebot der Verbraucherzentrale Sachsen.


 
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Die Gleichstellungsministerin mit den beiden Gründerinnen Tina Liebscher und Sandy Klein.

Ein Dankeschön für Gründerinnen

Tina Liebscher und Sandy Klein vom Krümel Babysitterservice konnten sich am 22. März über den Besuch von Petra Köpping freuen. Die beiden Frauen, die seit 2013 Babysitter und Eltern in Dresden miteinander vernetzen, konnten sich beim Sächsischen Gründerinnenpreis 2017 im Januar zwar nicht als Gewinnerinnen durchsetzen, aber zur Motivation und als Dankeschön überreichte ihnen die Gleichstellungsministerin ein kleines Geschenk.
Tina Liebscher und Sandy Klein haben 2013 den Krümel Babysitterservice gegründet. Egal ob spontan, regelmäßig, kurz-oder langfristig – die Unternehmerinnen finden die passende Kinderbetreuung. Die Babysitter betreuen zu Hause, im Hotel, holen die Kinder vom Kindergarten ab, organisieren Kindergeburtstage oder unterstützen mit Kinderbetreuung bei Festen und Veranstaltungen.
Mehr Informationen finden Sie im Internet: www.kruemel-babysitter.de, www.saechsischer-gruenderinnenpreis.de.

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Mehr Raum für Queeres Netzwerk Sachsen

Die Fachstelle der Landesarbeitsgemeinschaft Queeres Netzwerk Sachsen hat am 13. März ein eigenes Büro in der Bautzner Straße 53 in Dresden bezogen. Damit befinde man sich nicht nur im Herzen der Neustadt und in unmittelbarer Nähe zu Entscheidungsträgern, Kooperationspartnern und Mitgliedsvereinen, sondern erreiche generell mehr Sichtbarkeit für dieses Thema, sagt Martin Wunderlich, Referent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Landesarbeitsgemeinschaft. Die Fachstelle war im Oktober 2016 entstanden und ist nun auch telefonisch zu erreichen: 0351/3320 4696. Mehr Informationen finden Sie im Internet: www.queeres-netzwerk-sachsen.de.

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Impression vom Infostand des Geschäftsbereichs Gleichstellung und Integration.

Präsentation des Geschäftsbereichs

Vom 16. März bis zum 6. April 2017 fanden in Dresden die Internationalen Wochen gegen Rassismus statt. Zur Eröffnung gab es im Festsaal Dresdner Rathaus eine Info-Börse. Der Geschäftsbereich Gleichstellung und Integration informierte unter anderem über Fördermöglichkeiten innerhalb des Landesprogramms „Weltoffenes Sachsen für Demokratie und Toleranz“ sowie der „Integrativen Maßnahmen“.


 

Veranstaltungshinweis: Leipziger Buchmesse

Die sächsische Integrationsministerin Petra Köpping wird am 24. März 2017 auf der Leipziger Messe erwartet. Neben einem Gespräch am Stand des Bundespresseamtes zum Thema „Integration in Sachsen“ steht ein Treffen mit den Herausgebern des Buches „Unter Sachsen – Zwischen Wut und Willkommen“ auf dem Programm:

Termin: Freitag, 24. März 2017
Ort: Leipziger Messe, Messe Alle 1, 04356 Leipzig

Bundespresseamt: Talk zum Thema „Integration in Sachsen“
Leipziger Messe, Messe Alle 1, 04356 Leipzig
Halle 2, 10.30 Uhr

Ch. Links Verlag: „Unter Sachsen-Zwischen Wut und Willkommen“
Gespräch mit Verleger Dr. Christoph Links und den Herausgebern Matthias Meisner und Heike Kleffner
Leipziger Messe, Messe Alle 1, 04356 Leipzig
Halle 5 H 205, 12.00 Uhr


 

Angebote unserer Partnerinnen und Partner: Landesfrauenrat

Der Landesfrauenrat Sachsen e. V. lädt am 5. Mai zum Fachtag „Elternrolle trotz häuslicher Gewalt? – Teil II“ in den Businesspark Dresden in der Berthold-Brecht-Allee 24. Die Schulung baut auf den Fachtag aus dem Jahr 2015 auf und bezieht Sachverständige, das Jugendamt und Beratungsstellen ein. Umsetzungsprobleme und Lösungsmöglichkeiten werden hier thematisiert. Um eine Anmeldung bis zum 25. April wird gebeten. Mehr Informationen dazu finden Sie im Internet: www.landesfrauenrat-sachsen.de.

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Angebote unserer Partnerinnen und Partner: Landesstelle für Frauenbildung

Die Landesstelle für Frauenbildung und Projektberatung in Sachsen bietet im Mai verschiedene Seminare zur Unterstützung des Gleichstellungsengagements im FrauenBildungsHaus in Dresden an. Angeboten werden „Kollegiale Beratung: Unterstützung geflüchteter Frauen*“, „Vom Frauenwahlrecht bis zum Gendergaga? – Feministische Geschichte(n) in Sachsen entdecken“ sowie „Gemeinsam eine Lösung finden – Kollegiale Beratung für Frauenbeauftragte“. Mehr Infos finden Sie auf der Internetseite der Landesstelle: www.frauenbildung-sachsen.de.

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Termine



03.04.2017
Eröffnung der KIK-Schulung
Meißen
31.03.2017
Lions-Clubabend Integration
Leipzig
 
24.03.2017
Leipziger Buchmesse
Messe, Leipzig
27.03.2017
Eröffnung der KIK-Schulung
Delitzsch
 
01.04.2017
Leipziger Mitsingnacht
Peterskirche, Leipzig, 20.00 Uhr
29.03.2017
Verbändegespräch zum Zuwanderungs- und Integrationsgesetz (ZIK)
Dresden
 
  Kalender
 

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Impressum: Sächsisches Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz, Geschäftsbereich Gleichstellung und Integration, Sebastian Vogel, Leiter des Geschäftsbereichs (V.i.S.d.P.), Postanschrift: Albertstraße 10, 01097 Dresden,
Telefon: 0351 - 56 45 49 10, Telefax: 0351 - 56 45 49 09, pressegi@sms.sachsen.de, www.smgi.sms.sachsen.de

Fotonachweis:
Titelbild (Petra Köpping): André Forner; GBGI (3),