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Der Newsletter vom 06.04.2017

Liebe Leserinnen und Leser,

auch in dieser Woche informieren wir Sie auf diesem Weg über vergangene Ereignisse, großartige Vorhaben und interessante Entwicklungen im und um den Geschäftsbereich Gleichstellung und Integration.
Ganz besonders am Herzen liegt mir dabei, Sie auf Ihre Möglichkeiten der Einbringung in politische Prozesse aufmerksam zu machen. Das Portal zur Bürgerbeteiligung ist dafür ein wirksames und einfach zu handhabendes Werkzeug.Ich würde mich freuen, wenn Sie dort zur Erneuerung des Zuwanderungs- und Integrationskonzepts des Freistaates Stellung nehmen. Alle wichtigen Infos dazu finden Sie im Verlauf dieses Newsletters.
Ich wünsche Ihnen viel Freude beim Lesen.

Herzlichst

Staatsministerin für Gleichstellung und Integration 
beim Sächsischen Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz

 


 
 

Singen gegen Diskriminierung

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Am 01. April hatte Integrationsministerin Petra Köpping als Schirmherrin zur 2. Leipziger Mitsingnacht in die Peterskirche geladen. Dort führte der Sänger Neo Kaliske durch den Abend, bei dem vier Chöre die Gäste zum Mitsingen animierten. Die Einnahmen des Abends kommen dem Projekt „Young Stage Leipzig 2017“ zugute. Hierbei handelt es sich um ein Musical, das 80 Schülerinnen und Schüler verschiedener Schulformen sowie mit und ohne Migrationshintergrund gestalten, um damit zu mehr Toleranz und Akzeptanz an Schulen beizutragen. Die Integrationsministerin freute sich in ihrem Grußwort über das Engagement, denn Diskriminierung sei das Schlimmste, was passieren könne – egal ob es Menschen aus anderen Ländern betreffe, Leute mit Handicap, Jung und Alt, Dicke und Dünne. Solche Aktionen zeigen dagegen ein solidarisches Sachsen, in dem man füreinander einsteht.


 

„Gemeinsam gegen Diskriminierung - das ist genau das, was Sachsen ausmacht.“

Integrationsministerin Petra Köpping über die Signalfunktion der Leipziger Mitsingnacht.


 

Beeindruckende Arbeit in den Erstaufnahmeeinrichtungen

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Herr Gökelmann, Frau Köpping, Herr Böttcher, organisatorischer Bereichsleiter Flüchtlingsarbeit der Johanniter Leipzig, und Herr Darmstadt, Abteilungsleiter Asyl- und Ausländerrecht Landesdirektion Sachsen (v. l.).

Am 03. April 2017 besuchte Staatsministerin Köpping zusammen mit dem Präsidenten der Landesdirektion Sachsen Herrn Gökelmann die beiden dauerhaften Erstaufnahmeeinrichtungen des Freistaates Sachsen in Leipzig. Frau Köpping zeigte sich beeindruckt von der Arbeit, die in den Einrichtungen geleistet wird. Ohne die vielen Engagierten sei Integration nicht möglich, so die Ministerin. Von besonderem Interesse war für Integrationsministerin Köpping die neue Einrichtung in der Max-Liebermann-Straße in Leipzig. Dort entstand in den letzten Jahren die modernste Erstaufnahmeeinrichtung in Sachsen. Verschiedene Wohngebäude, Gemeinschaftsräume und ein funktionaler Speiseraum bieten den hilfesuchenden Menschen eine erste Unterkunft und die Möglichkeit, die ersten Monate im Asylverfahren in einem freundlichen und gut betreuten Umfeld zu verleben. Davon konnten sich auch die Leipzigerinnen und Leipziger erst im vergangenen Monat beim Tag der offenen Tür selbst überzeugen.


 

„Ich danke den Maltesern und den Johannitern, den Kolleginnen und Kollegen der Landesdirektion, dem Sicherheitspersonal sowie den vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern für ihre Arbeit im Zeichen der Integration. Es ist toll zu sehen, wie so viele sich für die Menschen einsetzen, die in einer Notsituation nach Deutschland kommen und bei uns Hilfe suchen.“

Integrationsministerin Köpping beim Besuch der beiden dauerhaften Erstaufnahmeeinrichtungen des Freistaates in Leipzig.


 
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Beteiligen Sie sich jetzt – Ihre Meinung und Ihre Erfahrungen sind gefragt!

Beteiligung an Integration

Wie wir bereits in mehreren Ausgaben dieses Newsletters berichteten, wird das Zuwanderungs- und Integrationskonzept (ZIK) des Freistaates Sachsen aus dem Jahr 2012 überarbeitet und fortgeschrieben. Doch das ZIK soll nicht nur von Politikern und Experten gestaltet werden. Alle Menschen, die Erfahrungen und Kenntnisse im Bereich Integration und Zuwanderung haben, sind herzlich eingeladen, sich in die Diskussion einzubringen. Über das Beteiligungsportal haben Sie bis 15. Mai 2017 online die Gelegenheit dazu, eine Stellungnahme abzugeben: www.buergerbeteiligung.sachsen.de.
Zu insgesamt zehn Handlungsfeldern können Sie Ihre Sicht auf das Zuwanderungs- und Integrationskonzept erläutern. Außerdem finden Sie dort alle wichtigen Informationsmaterialien.

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Staatsministerin Köpping bei der Eröffnung des Fachtages.

Dialog fördern

Mit einem Grußwort der Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, Petra Köpping, wurde am 05. April der Fachtag „Nächstenliebe-Polizei-Gesellschaft – Vernetzt für eine starke Demokratie“ eröffnet. In der Katholischen Propstei St. Trinitatis in Leipzig trafen sich Verteterinnen und Vertreter von Polizei, Kirchen und Zivilgesellschaft zum gemeinsamen Austausch. Im Mittelpunkt der Gespräche standen Perspektiven, um dem erstarkenden Rechtspopulismus und -extremismus wirksam zu begegnen. In Ihrem Grußwort verwies Ministerin Köpping eindringlich auf das notwendige Engagement, um den rhetorischen Auswüchsen von Fake-News und Hassreden im Internet zu begegnen. Die Ministerin mahnte dabei auch eine neue Kultur des couragierten Widerspruchs an.


 

„Genauso wie im Freundeskreis oder der Familienfeier sollten wir unter Blödsinn, der im Internet verbreitet wird, auch einfach mal schreiben: Das stimmt nicht! Und dies mit Fakten unterlegen. Nur so können wir vom Postfaktischen wieder zum Realfaktischen zurückkommen.“

Staatsministerin Köpping im Rahmen des Fachtages Nächstenliebe-Polizei-Gesellschaft.


 
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Manaf Halbounis „Monument“ wurde auf dem Neumarkt abgebaut.

Kunst stiftet Diskussion

Manaf Halbounis „Monument“ wurde am 04. April planmäßig abgebaut und nach Berlin verbracht. Die drei senkrecht aufgestellten Busse befanden sich seit Februar 2017 auf dem Dresdner Neumarkt. In Berlin wird das Kunstwerk nun zunächst eingelagert und anschließend ab November 2017 im Rahmen des 3. Herbstsalons am Maxim Gorki Theater gezeigt. Mit den Bussen hat der Künstler zunächst in Dresden ein Zeichen für den Frieden setzen und an den Krieg in Syrien erinnern. Integrationsministerin Petra Köpping war schon kurz nach der Installation vor Ort und dankte Manaf Halbouni für seinen gesellschaftlichen Beitrag.


 

„Die Diskussionen, die durch das ‚Monument‘ angeregt wurden, waren wichtig. Es zeigt, dass sich die Menschen für ihre Stadt und ihr Land interessieren.“

Petra Köpping über Manaf Halbounis Kunstwerk.


 
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Petra Köpping bei der Eröffnung der KIK-Schulung in Meißen.

Integrationskoordinatoren geschult

Integrationsministerin Petra Köpping ist es wichtig, die Vernetzung und Schulung der Integrationskoordinatoren im Freistaat Sachsen voran zu treiben. Nachdem sie schon bei anderen Schulungen persönlich anwesend war, eröffnete sie auch den Workshop am 03. April in Meißen. Dabei verwies die Ministerin einmal mehr auf die notwendige Wechselwirkung zwischen gut ausgebildeten Multiplikatoren in den Landkreisen und engagierten, interessierten Migrantinnen und Migranten. 
Seit dem  01. Februar 2017 gibt es die Schulungsreihe für kommunale Integrationskoordinatoren (KIK). Mit der Novellierung der Förderrichtlinie „Integrative Maßnahmen“ im Jahr 2016 ist es jedem Landkreis möglich, bis zu zehn KIKs pro Landkreis zu einzustellen. Die Schulungsreihe soll den Teilnehmerinnen und Teilnehmern tiefergehende Kenntnisse in den Themengebieten Spracherwerb, Zuwanderung, Arbeitsmarktzugang und über das Asylverfahren vermitteln. Ebenso gibt es die Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch und zur Vernetzung.


 

„Mit Hilfe der Schulungen wollen wir auch den Verwaltungen in den Landkreisen und Kommunen deutlich machen, dass wir an ihrer Seite stehen und uns für ihre Belange interessieren.“

Integrationsministerin Petra Köpping zu Zielen der KIK-Schulungen.


 

Um den Spagat zwischen Arbeit und Familie besser bewerkstelligen zu können, plant Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig (SPD) eine Familienarbeitszeit für Kinder und für Pflege von Angehörigen mit einem Familiengeld. Damit will sie Müttern und Vätern mehr Zeit geben und ihnen erleichtern, ihre Kinder beim Großwerden zu begleiten und gleichzeitig Job, Partnerschaft, Freunde und Hobbys besser unter einen Hut zu bekommen und, wenn es erforderlich ist, die eigenen Eltern betreuen und einen Teil der Pflege übernehmen. Mehr Zeit für Familie, darum geht es.


 
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Petra Köpping (2.v.l.) mit M. Machowetz, Redakteur, Leipzig OB Burkhard Jung, Redakteurin Anne Hähnig sowie Herausgeber Patrik Schwarz.

Zeit mit politischer Unterstützung

Am 05. April 2017 eröffnete die Redaktion der Zeit im Osten ihr Leipziger Büro mit etwa 170 Gästen aus Politik, Wirtschaft und Medien.
Bereits im November letzten Jahres war bekannt geworden, dass das Korrespondenten-Büro der Wochenzeitung Die Zeit von Dresden nach Leipzig ziehen würde. Ausschlaggebend für den Wechsel war nach Angaben des Herausgebers der Sonderseiten, Patrik Schwarz, dass „Leipzig als Ost-West-Stadt besser zum Spirit der ZEIT im Osten“ passe. Außerdem sei die Verkehrsanbindung in die Hauptstädte der anderen östlichen Bundesländer besser.
Nachdem es nach Bekanntgabe des Umzugs einige kritische Stimmen auch aus der Politik gab, bezeugten Staatsministerin Petra Köpping und Leipzigs Oberbürgermeister Burkard Jung durch ihre Anwesenheit bei der Eröffnung den Stellenwert des einzigen überregionalen Redaktionsbüros in der Stadt.


 

Angebote von Partnerinnen und Partnern: Mitverantwortung fördern

Am 13. April findet in der evangelischen Jugendbildungsstätte Dresden der Fachtag „Zwischen ‚Islamisierung‘ und ‚Genderwahn‘. Vielfaltpädagogik in Zeiten völkischer Mobilisierungen“ statt. In der Ankündigung der LAG Jungen- und Männerarbeit Sachsen e.V. heißt es, aus unterschiedlichen Fach- und Praxisperspektiven soll ein Überblick über aktuelle politische Dynamiken gegeben werden. Diese würden eingehend interpretiert, um einen angemessenen Umgang für das Arbeitsfeld ausloten. 
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der LAG Mädchen und junge Frauen in Sachsen e.V., der LAG Jungen- und Männerarbeit Sachsen e.V. sowie der Amadeu Antonio Stiftung statt. Gleichstellungsministerin Köpping wird anwesend sein.
Unter www.juma-sachsen.de finden Sie alle wichtigen Informationen zur Veranstaltung und Anmeldung.


 

Termine



10.04.2017
„Die Wende und IHRE Geschichten“, Diskussion zu Erlebnissen der Nachwendezeit
AWO Lausitz, Hoyerswerda
11.04.2017
52. Plenarsitzung
Landtag, Dresden
 
06.04.2017
Treffen mit Gründerin Dr. Daniela Heints – Business Coaching für Zahnärzte
Rathaus, Leipzig
12.04.2017
53. Plenarsitzung
Landtag, Dresden
 
07.04.2017
Besuch der Agentur für Arbeit Nordsachsen
Oschatz
13.04.2017
Grußwort beim Fachtag „Zwischen ‚Islamisierung‘ und ‚Genderwahn‘. Vielfaltpädagogik in Zeiten völkischer Mobilisierungen“
Dresden
 
11.04.2017
Kabinettssitzung
Dresden
13.04.2017
Besuch bei der Landesarbeitsgemeinschaft Queeres Netzwerk Sachsen e.V.
Dresden
 
  Kalender
 

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Impressum: Sächsisches Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz, Geschäftsbereich Gleichstellung und Integration, Sebastian Vogel, Leiter des Geschäftsbereichs (V.i.S.d.P.), Postanschrift: Albertstraße 10, 01097 Dresden,
Telefon: 0351 - 56 45 49 10, Telefax: 0351 - 56 45 49 09, pressegi@sms.sachsen.de, www.smgi.sms.sachsen.de

Fotonachweis:
Titelbild (Petra Köpping): André Forner; GBGI (8); Nadine Faust (Monument)