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Der Newsletter vom 20.04.2017

Liebe Leserinnen und Leser,

während viele Menschen in Sachsen in dieser Woche wohl noch wohlverdiente Urlaubstage genießen, informieren wir Sie diesmal etwas kürzer über Neuigkeiten aus dem Geschäftsbereich Gleichstellung und Integration.
Neben der Rückschau auf zwei sehr interessante Veranstaltungen, an denen ich teilnehmen durfte, lege ich allen Engagierten und Multiplikatoren ein Förderprogramm der Allianz der Zivilisationen der Vereinten Nationen ans Herz.
Ich wünsche Ihnen viel Freude beim Lesen.

Herzlichst

Staatsministerin für Gleichstellung und Integration 
beim Sächsischen Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz

 


 
 

Dialog Kontrovers

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Integrationsministerin Köpping auf dem Podium der Hochschule Mittweida.

Einen regelrechten Tag der der Generationen erlebte die Staatsministerin Köpping am 19. April 2017. Zunächst verweilte sie zum Gratulations-Kaffee bei der vielfältig in Kommune und Umland engagierten Senioren-Frauen-Sportgruppe Wyhratal annlässlich ihres 24-jährigen Bestehens. Anschließend wandte sie sich dem prosperierenden Hochschulstandort Mittweida zu.
Dort fand am Abend der „Dialog Kontrovers“ statt - eine Veranstaltungsreihe, bei der „drängende Fragen der aktuellen gesellschaftlichen Entwicklung (kontrovers) diskutiert werden sollen“, so die Ankündigung der Hochschule. Diesmal sprach die Ministerin mit über 100 interessierten Studentinnen und Studenten sowie Dr. phil. Oliver Decker, Vorstand und Sprecher des Kompetenzzentrums für Rechtsextremismus- und Demokratieforschung an der Universität Leipzig, zu der Frage „Sind die Sachsen anders?“ Dabei ging es um eine differenzierte Wahrnehmung Sachsens zwischen stabiler wirtschaftlicher Entwicklung, hoher Geburtenrate und forderen Plätzen in Bildungsstudien auf der einen und PEGIDA, Übergriffen auf Flüchtlingsunterkünfte und Justizpannen wie im Fall Jaber Albakr auf der anderen Seite.
Die Ministerin zeigte sich hocherfreut über das große Interesse der Studierenden an der Veranstaltung.

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Bunte Buchstabenwelt

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Die Koordinierungs­stelle Alphabetisierung im Freistaat Sachsen hilft bei Problemen beim Lesen und Schreiben.

Warum machen Buchstaben Ihre Welt bunter? Mit Fragen wie dieser will die Koordinierungsstelle Alphabetisierung Sachsen, kurz KoAlpha, die Bevölkerung für das Thema Analphabetisierung sensibilisieren. Die Stelle existiert seit Januar 2010 und wird aus dem Europäischen Sozialfonds finanziert. Projektträger ist die Fortbildungsakademie der Wirtschaft, die Beratungsstellen in Dresden, Chemnitz, Leipzig und Plauen betreibt. Mit der Eingangsfrage will die Stelle um mehr Verständnis für Menschen werben, die in einer Welt ohne Buchstaben leben. 2016 starteten Bund und Länder die „Nationale Dekade für Alphabetisierung und Grundbildung“, um die Lese- und Schreibkompetenzen sowie das Bildungsniveau Erwachsener in Deutschland zu erhöhen. Mehr Informationen zur Stelle finden Sie auf der Internetseite www.koalpha.de. Gleichstellungsministerin Petra Köpping ist es wichtig, dass alle Menschen allumfassend am Leben teilhaben können.

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„Eine tolle Initiative zur Alphabetisierung, die ich sehr gern unterstütze und der ich viel Erfolg wünsche.“

Gleichstellungsministerin Petra Köpping über das Engagement von koalpha.


 
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Bis Ende Mai können sich Initiativen für den Intercultural Innovation Award bewerben.

Für Förderung bewerben

Die Allianz der Zivilisationen der Vereinten Nationen und die BMW Group loben auch in diesem Jahr den Intercultural Innovation Award aus. Bis 31. Mai 2017 können sich Initiativen, die mithilfe innovativer Ansätze das interkulturelle Verständnis fördern, für den Preis bewerben. Zehn Organisationen können gewinnen, wobei es nicht nur um hoch dotierte Preisgelder geht, sondern vor allem auch um die Vermittlung von Kompetenzen. Der Intercultural Innovation Award wurde erstmals 2011 verliehen und soll für Menschen eine Anleitung zur Selbsthilfe sein. Mehr Informationen über den Preis und die Anmeldung finden Sie im Internet: www.interculturalinnovation.org.

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Selbstbestimmte Jugend

Mehr als 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus dem Bereich der Jugendarbeit nahmen am 13. April 2017 an der Tagung „Zwischen ‚Islamisierung‘ und ‚Genderwahn‘: Vielfaltpädagogik in Zeiten völkischer Mobilisierungen“ in Dresden teil. Ziel der Tagung mit Impulsvortrag, Workshops und Podiumsdiskussion war es, die Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter im Umgang mit rassistischen und teilweise damit einhergehenden sexistischen Tendenzen zu schulen und Jugendlichen so im zweiten Schritt die Mittel an die Hand zu geben, die ihnen ein selbstbestimmtes und freies Leben ermöglichen. Geladen hatte die Arbeitsgemeinschaft Jugendfreizeitstätten Sachsen in Zusammenarbeit mit weiteren Organisationen. Mehr Informationen finden Sie auf der Webseite www.agjf-sachsen.de.

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Ein Tag mit der Ministerin


Am 27. April 2017 können Schülerinnen und Schüler der 5. bis 10. Klassenstufe beim Girls' beziehungsweise Boys' Day zahlreiche Berufsfelder austesten – und das abseits von den üblichen Rollenklischees. So können Jungs zum Beispiel in Pflegeberufe hineinschnuppern und Mädchen in die IT-Branche oder Handwerksberufe. Ein besonderes Angebot macht das Sächsische Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz, Geschäftsbereich Gleichstellung und Integration. Von 9 bis 16 Uhr dürfen fünf Mädchen die sächsische Gleichstellungsministerin Petra Köpping begleiten und so ihren Arbeitsalltag kennenlernen. Mehr Informationen zu den Angeboten, der Anmeldung und zur Freistellung von der Schule finden Sie im Internet: www.girls-day.de und www.boys-day.de.

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„Ich wünsche mir, dass Jugendliche in ihrer Berufs- und Studienwahl so frei wie möglich sind. Daher möchte ich alle Schülerinnen und Schüler ermutigen, an diesem Aktionstag die Chance zu nutzen und in unterschiedliche Berufsfelder hineinzuschnuppern.“

Gleichstellungsministerin Petra Köpping über den Girls' und Boys' Day.


 
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Ihr Erfahrungen einbringen können Sie über das sächsische Beteiligungsportal.

Bringen Sie sich ein!

Die Zeit läuft. Noch knapp einen Monat Zeit haben alle, die sich bei der Überarbeitung des Zuwanderungs- und Integrationskonzeptes (ZIK) des Freistaates Sachsen einbringen wollen. Das ursprüngliche Konzept stammt aus dem Jahr 2012, nun ist eine Erneuerung notwendig. Dabei sind alle Bürgerinnen und Bürger, die Erfahrungen und Kenntnisse in den Bereichen Zuwanderung und Integration haben, aufgefordert sich einzubringen. Online haben Sie bis 15. Mai 2017 die Gelegenheit dazu: www.buergerbeteiligung.sachsen.de.

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Termine



25.04.2017
2. Sitzung des WOS-Beirates
Dresden
27.04.2017
Informationsveranstaltung »Integration durch Deutsch«
Döbeln
 
24.04.2017
Küchentischtour
Taucha
21.04.2017
Besuch der Erstaufnahmeeinrichtungen
Dresden
 
24.04.2017
Grußwort bei der IHK-Veranstaltung „Sächsische Unternehmen integrieren Flüchtlinge“
Dresden
26.04.2017
Podiumsdiskussion »Verwerfungen der Aufbaujahre - Warum wir anders ticken«
Limbach-Oberfrohna
 
  Kalender
 

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Impressum: Sächsisches Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz, Geschäftsbereich Gleichstellung und Integration, Sebastian Vogel, Leiter des Geschäftsbereichs (V.i.S.d.P.), Postanschrift: Albertstraße 10, 01097 Dresden,
Telefon: 0351 - 56 45 49 10, Telefax: 0351 - 56 45 49 09, pressegi@sms.sachsen.de, www.smgi.sms.sachsen.de

Fotonachweis:
Titelbild (Petra Köpping): André Forner; GBGI (1); Koordinierungsstelle Alphabetisierung Sachsen; www.interculturalinnovation.org; Bundesweite Koordinierungsstelle Girls'Day – Mädchen-Zukunftstag; www.buergerbeteiligung.sachsen.de