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Der Newsletter vom 27.04.2017

Liebe Leserinnen und Leser,

steter Austausch ist enorm wichtig für unsere Arbeit. Umso mehr freue ich mich, dass ich an so vielen informativen und anregenden Gesprächen in der zurückliegenden Woche bei den verschiedensten Terminen teilhaben konnte. Die Eindrücke meiner Begegnungen und Informationen über die Treffen und Initiativen haben wir in diesem Newsletter für Sie zusammengefasst.
Ich wünsche Ihnen viel Freude beim Lesen.

Herzlichst

Staatsministerin für Gleichstellung und Integration 
beim Sächsischen Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz

 


 
 

Die Lage in den Erstaufnahmeeinrichtungen

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Oben: Ministerin Köpping mit Bewohner der EAE. Unten: Rüdiger Unger, Ministerin Köpping und Dietrich Gökelmann in der EAE Bremer Straße.

In drei Erstaufnahmeeinrichtungen (EAE) des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) machte Integrationsministerin Petra Köpping am 21.04.2017 Station. Gemeinsam mit dem Präsidenten der Landesdirektion, Dietrich Gökelmann und Rüdiger Unger, dem Vorstandsvorsitzenden des DRK Landesverbandes, verschaffte sich die Ministerin einen Eindruck über die aktuelle Situation in den Häusern. Dafür waren sie in den großen Dresdner Einrichtungen auf der Bremer und Hamburger Straße sowie in der kleinen Familieneinrichtung in Grillenburg. Während des Besuchs in der Bremer Straße wurde außerdem ein Erklärfilm präsentiert, der in wenigen Minuten Geflüchtete über geltende Regeln des Zusammenlebens in den EAE aufklärt.


 

„Heute habe ich mich darüber informiert, wie unsere Maßnahmen zur Erstorientierung der dort untergebrachten Asylbewerberinnen und Asylbewerber greifen. Mit den Wegweiserkursen zur kulturellen Erstorientierung für alle Asylsuchenden, die in die EAE kommen, sind wir in Sachsen Vorreiter.“

Integrationsministerin Petra Köpping über die Erstaufnahmeeinrichtungen in Dresden.


 

2. WOS-Beiratssitzung

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Integrationsministerin Petra Köpping (3. v.l.) und Innenminister Markus Ulbig (4. v.l.) im Kreis des WOS-Beirats.

Am 26.04.2017 tagte zum zweiten Mal der Beirat für das Landesprogramm „Weltoffenes Sachsen – Für Demokratie und Toleranz“ (WOS). Die Mitglieder diskutierten offene Förderanträge und informierten sich über die Ergebnisse der Evaluation des Programms. Zwei Drittel der 124 eingegangenen Förderanträge wurden bewilligt. Schließlich bedeutet dies, Integrationsministerin Petra Köpping und Innenminister Markus Ulbig stellen rund 3,4 Millionen Euro für Projekte zur Demokratieförderung zur Verfügung.
Zum Beirat des WOS gehören, neben der Minsterin und dem Minister, Henning Homann (MdL), Alexander Dierks (MdL), Hendrik Kreuzberg (Liga der Freien Wohlfahrtspflege), Dr. Peter-Paul Straube (Katholische Akademie des Bistums Dresden-Meißen), Prof. Dr. Anja Besand (Professur für Didaktik der politischen Bildung TU Dresden), Prof. Dr. Uwe Backes (Stellvertretender Direktor des Hannah-Arendt-Institutes für Totalitarismusforschung e.V.) und Frank Richter (Geschäftsführung Stiftung Frauenkirche).

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„Die Arbeit des Beirates ermöglicht eine dauerhafte fachliche Begleitung und Koordinierung des Landesprogramms. Gerade die Projekte zur Demokratieförderung liegen uns besonders am Herzen. Deshalb begrüße ich es um so mehr, dass die finanziellen Mittel für das Landesprogramm mit dem Beschluss für den Doppelhaushalt 2017/2018 erhöht worden sind.“

Integrationsministerin Köpping zur Bereitstellung von Mitteln für das Landesprogramm Weltoffenes Sachsen.


 
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Jan-Ulrich Spies, Leiter der Stabsstelle Demokratieförderung (Mitte), mit der Delegation aus Wien.

Besuch aus Wien

Im Rahmen eines Fachkräfteaustauschs haben Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter aus Wien vom 24. bis 28.04.2017 den Freistaat Sachsen besucht. Die im Bereich der Jugendarbeit und Jugendhilfe tätigen Gäste sind der Einladung der Arbeitsgemeinschaft Jugendfreizeitstätten Sachsen e.V. gefolgt. Im Rahmen des Austauschs hat die zwölfköpfige Delegation auch das Demokratie-Zentrum kennengelernt. Dieses gehört seit Beginn des Jahres zum Geschäftsbereich Gleichstellung und Integration im Sächsischen Sozialministerium. Die Fachleute interessieren sich besonders für die strategischen Vorhaben zur Demokratieförderung und für einen kompetenten Erfahrungsaustausch.


 

„Ich freue mich, dass unsere sächsische Demokratiearbeit auch im Ausland wahrgenommen wird. Diskriminierung und menschenverachtende Einstellungen sind keine regional begrenzten Phänomene, sondern leider allgegenwärtig.“

Petra Köpping über die Strahlkraft der sächsischen Demokratieförderung.


 
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Petra Köpping bei ihrem Grußwort zur IHK-Veranstaltung „Sächsische Unternehmen integrieren Flüchtlinge“.

Unternehmen engagieren sich für Flüchtlinge

Am 24.04.2017 besuchte Integrationsministerin Petra Köpping das Netzwerk „Sächsische Unternehmen integrieren Flüchtlinge“ der Industrie- und Handelskammer (IHK) Dresden. Das bundesweite Projekt „Willkommenslotsen“ dient dazu, Geflüchtete in Arbeit und Ausbildung einzubinden. Willkommenslotsen haben die Aufgabe, kleine und mittlere Unternehmen (KMU) für die Möglichkeit der Fachkräftesicherung aus dem Kreis der Geflüchteten zu sensibilisieren. Gleichsam sollen sie für die Unternehmen einen schnelleren Zugang zu Fachkräften unter den Geflüchteten garantieren. Mit diesem Programm übernehmen die Handelskammern Verantwortung und engagieren sich mit vielfältigen Initiativen, um einen Beitrag zur Integration von Geflüchteten in Ausbildung und Beschäftigung zu leisten.


 

„Das wichtigste Element einer gelingenden Integration ist neben dem Erlernen der Sprache, die Aufnahme einer Erwerbstätigkeit. In den vergangenen Monaten habe ich mit vielen sächsischen Unternehmerinnen und Unternehmern aus unterschiedlichen Branchen gesprochen, die sehr daran interessiert sind, geflüchteten Menschen eine Perspektive in ihrem Betrieb anzubieten und auf diese Weise die gelingende Integration zu unterstützen. Für dieses Engagement möchte ich mich herzlich bedanken.“

Staatsministerin Petra Köpping über die Leistung der IHK und ihrer Mitglieder für die Integration.


 
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Waren bei der Ministerin und auch im Landtag zu Gast: Politikinteressierte Mädchen beim Girls'Day 2017.

Zu Gast bei der Ministerin

Am 27. April 2017 waren engagierte Girls zu Gast beim Geschäftsbereich Gleichstellung und Integration im Sächsischen Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz. Von 9 bis 14 Uhr konnten sie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den verschiedenen Abteilungen sowie die sächsische Gleichstellungsministerin Petra Köpping begleiten und so ihren Arbeitsalltag kennenlernen.
Beim Girls' beziehungsweise Boys' Day können Schülerinnen und Schüler der 5. bis 10. Klassenstufe zahlreiche Berufsfelder austesten – und das abseits von den üblichen Rollenklischees. So können Jungs zum Beispiel in Pflegeberufe hineinschnuppern und Mädchen in die IT-Branche oder Handwerksberufe.
Weitere Informationen  finden Sie im Internet: www.girls-day.de und www.boys-day.de.


 
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Integrationsministerin Köpping am Tisch des Willkommenscafés Markkleeberg.

Lokales Integrationsprojekt in Markkleeberg

Die ökumenische Willkommensinitiative Markkleeberg und der Wohnverbund Katharina von Bora der Diakonie Leipzig haben vergangenes Jahr das Willkommens-Café gegründet. Hier können sich die Bewohner der Wohnstätte, interessierte Bürger aus Markkleeberg und Umgebung sowie Asylbewerber und Asylbewerberinnen treffen. Staatsministerin Petra Köpping folgte der Einladung der Willkommensinitiativen am 21.04.2017, um an einem weiteren lokalen Projekt für Integration teilzunehmen. Bei Kaffee, Tee und Kuchen war in den Räumlichkeiten der Diakonie Zeit und Raum um miteinander ins Gespräch zu kommen, sich interkulturell zu begegnen und auszutauschen.


 

„Heute Nachmittag bin ich gern der Einladung des Willkommens-Cafés in Markkleeberg gefolgt. Das Engagement der zahlreichen Ehrenamtlichen ist ein weiteres positives Beispiel dafür, wie Integration vor Ort gelingen kann.“

Petra Köpping ist begeistert vom gegenseitigen Austausch in gemütlicher Atmosphäre.


 

Richtigstellung

In der vergangenen Woche hatten wir an dieser Stelle über die Koordinierungsstelle Alphabetisierung Sachsen, kurz KoAlpha, berichtet. Diese will natürlich für Alphabetisierung beziehungsweise für das Problem des Analphabetismus sensibilisieren. Die missverständlich falsche Formulierung aus dem letzten Newsletter bitten wir zu entschuldigen.

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Termine



30.04.2017
Leipzig. Courage zeigen. Festival
Leipzig
02.05.2017
Die Wende und Ihre Geschichte
Dresden, Projekttheater
 
28.04.2017
Gespräch im Zeitgeschichtlichen Forum
Leipzig
03.05.2017
Küchentischtour
Limbach-Oberfrohna
 
02.05.2017
Kabinettssitzung
Dresden
05.05.2017
Fachtag Landesfrauenrat
Dresden
 
27.04.2017
Informationsveranstaltung »Integration durch Deutsch«
Döbeln
05.05.2017
Treff mit den Gründerinnen S. Walther und K. Graul vom bioladen Grüne Insel
Meißen
 
  Kalender
 

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Impressum: Sächsisches Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz, Geschäftsbereich Gleichstellung und Integration, Sebastian Vogel, Leiter des Geschäftsbereichs (V.i.S.d.P.), Postanschrift: Albertstraße 10, 01097 Dresden,
Telefon: 0351 - 56 45 49 10, Telefax: 0351 - 56 45 49 09, pressegi@sms.sachsen.de, www.smgi.sms.sachsen.de

Fotonachweis:
Titelbild (Petra Köpping): André Forner; DRK Landesverband Sachsen e.V. (2); GBGI (5)