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Der Newsletter vom 04.05.2017

Liebe Leserinnen und Leser,

wieder liegt eine intensive, hochinteressante Woche hinter mir. Lesen Sie in diesem Newsletter unter anderem von couragierten Künstlern, Netzwerken zur Integration und sächsischen Erfolgsgeschichten!
Ab dem 07. Mai richtet sich mein Blick auf das gut 9.000 Kilometer entfernte Vietnam. Der Ausschusses für Soziales und Verbraucherschutz, Gleichstellung und Integration des Sächsischen Landtags reist bis 14. Mai in die Sozialistische Republik. Auf dem Programm stehen Gespräche unter anderem mit der Deutschen Botschaft, deutschen Stiftungen, dem vietnamesischen Ministerium für Industrie und Handel sowie der Vietnamese Womens Union.
Ich freue mich, Ihnen im Anschluss von meinen Erlebnissen und Eindrücken zu berichten und wünsche Ihnen nun viel Freude beim Lesen.

Herzlichst

Staatsministerin für Gleichstellung und Integration 
beim Sächsischen Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz

 


 
 

„Leipzig. Courage zeigen“

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Beim 20. Jubiläumskonzert „Leipzig. Courage zeigen“ standen nicht nur vielseitige Künstler, sondern auch die Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration Petra Köpping auf der Hauptbühne am Marktplatz. Seit 1997 kommen jedes Jahr am 30.04. Menschen in Leipzig zusammen, um ein Zeichen für Demokratie und Zivilcourage zu setzen. Neben der Anerkennung von besonders engagierten Personen werden auch jährlich Nachwuchsbands ausgezeichnet. In diesem Jahr bekam der Schüler Benjamin Heinsohn, der sich mit einer Petition für den Verbleib eines Mitschülers aus dem Kosovo eingesetzt hatte, den „Couragiert in Leipzig“-Preis. Die Band Moonecho gewann den Nachwuchswettbewerb.


 

„Bürgerschaftliches Engagement, welches sich in der tiefen Überzeugung gründet, dass wir in einer demokratischen und solidarischen Gemeinschaft miteinander friedlich leben wollen, brauchen wir im Moment mehr denn je. ‚Leipzig. Courage zeigen.‘ entstand vor 20 Jahren aus dieser Überzeugung.“

Petra Köpping über diversitäres Zusammenleben aus Überzeugung.


 

NIMS im Sächsischen Landtag

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Ministerin Petra Köpping und das Auditorium beim NIMS.

Ende April folgte die Gleichstellungsministerin Petra Köpping der Einladung des Sächsischen Ausländerbeauftragten Geert Mackenroth zum „Netzwerktreffen Integration und Migration Sachsen“ (NIMS). Das Treffen am 26.04.2017 im Sächsischen Landtag nahm die Ministerin zum Anlass, über den neugegründeten Dachverbandes „Sächsischer Migrantenorganisationen“ zu sprechen. Die Zusammenarbeit sei in Hinblick auf die Integration sehr förderlich. Ebenfalls sprach Petra Köpping über die neu eingerichtete Koordinierungs- und Beratungsstelle Radikalisierungsprävention (KORA) oder auch den Beitrag zur Arbeitsmarktintegration im Rahmen des Landesprogramms WOS.
Das Netzwerk trifft sich in der Regel zwei Mal im Jahr. Dann kommen aus ganz Sachsen Vertreterinnen und Vertreter von Vereinen, Initiativen, Projektträgern, Beauftragten und Beratungsstellen, die sich für Integration und Migration einsetzen, zusammen. Anschließend an die Grußworte der Ministerin gab es intensive Einblicke in praktische Arbeitsbeispiele und die Möglichkeit zum regen Austausch unter den Akteurinnen und Akteuren.

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„Gesellschaftlicher Zusammenhalt geht uns alle an!“

 Petra Köpping


 

Migrantinnen und Migranten stärker einbinden

Im Anschluss an das „Netzwerktreffen Integration und Migration Sachsen“ fand eine Sitzung des „Beirats für Migration und Integration“ statt. Im Mittelpunkt stand das weitere Vorgehen bei der Weiterentwicklung und Ausarbeitung des Zuwanderungs- und Integrationskonzepts (ZIK). In den folgenden Monaten soll ein Eckpunktepapier erarbeitet werden, welches Ziele und Maßnahmen einer gelingenden Integration im Freistaat Sachsen festhalten soll. Es sollen mehr Migrantinnen und Migranten in diesen Prozess einbezogen werden.
Unter www.buergerbeteiligung.sachsen.de können sich alle interessierten Bürgerinnen und Bürger mit persönlichen Stellungnahmen an der Fortschreibung des ZIK beteiligen.

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Henry Graichen (Landrat Landkreis Leipzig), Petra Köpping, Kerstin Kaiser (Wirtschaftsförderung Markkleeberg) und Karsten Schütze (Oberbürgermeister von Markkleeberg).

Wirtschaftsempfang in Markkleeberg

Am 27.04.2017 öffnete die Stadtverwaltung als Gastgeber zum 10. Mal die Türen des historischen Lindensaals im Rathaus für Markkleeberger Unternehmerinnen und Unternehmer. Auch Mitarbeiter der Stadtverwaltung und Stadträte, sowie externe Gäste waren an dem Abend anwesend. Ministerin Petra Köpping stand für Gespräche und Anregungen zur Verfügung stand. Wie bei den vergangenen Wirtschaftsempfängen bot dieser Abend eine gute Gelegenheit zum Kennenlernen und Vernetzen. Die Minsterin begegnete vielen bekannten und neuen Gesichter aus Politik und Wirtschaft. 


 

„Ein tolles Rahmenprogramm und zahlreiche gute Gespräche sorgten für einen wirklich gelungenen Abend.“

Die Staatsministerin zeigt sich begeistert vom Abend in Markkleeberg.


 
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Hanno Schmidt, Petra Köpping, Vincent Drews und Harald Baumann-Hasske (v.l.n.r.).

Wendegeschichten zuhören

Die Jahre 1989/1990 brachten für die Menschen in Ostdeutschland eine politische Wende. Für die einen war diese die lang ersehnte Freiheit. Für die anderen war die Wiedervereinigung ein Aufbruch in eine unbekannte Welt. Ein Vierteljahrhundert später ist es Zeit, auf diesen Umbruch und die Geschichten dahinter zu blicken. Denn nicht alle Menschen haben von der Wende profitiert. Am 02.05.2017 haben bei der Veranstaltung „Zuhören: Die Wende und Ihre Geschichte“ Dresdner Bürgerinnen und Bürger über ihre Erlebnisse gesprochen. Die Gleichstellungsministerin Petra Köpping, der ehemalige Pfarrer Hanno Schmidt, der Landtagsabgeordneter Harald Baumann-Haske und Stadtrat Vincent Drews haben ihnen dabei zughört. 


 

„Mir sind diese Geschichten ein wichtiges Anliegen, denn ich glaube wir müssen gemeinsam auch die Wendejahre aufarbeiten. Ich bin froh, heute in Freiheit und Demokratie leben zu können. Aber im Zuge dieser Veränderungen sind eben auch individuelle Ungerechtigkeiten entstanden und auch das müssen wir thematisieren.“

Die Gleichstellungsministerin über den Abend des Zuhörens.


 
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Erfolgsgeschichte Landfrauenverband

Am 06.05.2017 feiert der Sächsische Landfrauenverband mit Mitgliedern und Wegbegleitern sein 25-jähriges Bestehen. An der Jubiläumsfeier in Roßwein nimmt auch die Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, Petra Köpping, teil. Nach dem Leitbild „Teilhabe und Chancengleichheit für Frauen im ländlichen Raum durch Beratung, Bildung und Interessenvertretung“ widmet sich der Verein in diesem Jahr besonders Frauen in der Landwirtschaft, Gründerinnen sowie älteren Frauen. Finanziell unterstützt wird der Verband durch die Förderrichtlinie Chancengleichheit des Ministeriums für Gleichstellung und Integration.
Weitere Informationen finden Sie unter www.lfv.de.


 

„Mit Elan, Kompetenz und Herz setzt sich der Sächsische Landfrauenverband für mehr Schwung und Chancengerechtigkeit in den ländlichen Regionen des Freistaates ein. Traditionsverbundenheit, aber auch Wagemut zeichnen die Arbeit der Landfrauen seit jeher aus. Ich freue mich, die diesjährige Projektarbeit unterstützen zu können.

Petra Köpping über das Engagement des Landfrauenverband e.V..


 

60 Jahre Gleichberechtigungsgesetz

Am 03. Mai 1957 beschloss der Deutsche Bundestag das sogenannte Gleichberechtigungsgesetz. Im „Gesetz über die Gleichberechtigung von Mann und Frau auf dem Gebiet des bürgerlichen Rechts“ wurde die im Grundgesetz festgeschriebene Gleichberechtigung von Mann und Frau in Bundesrecht umgesetzt. Mit dem Transparenzgesetz zur Lohngerechtigkeit zwischen Männern und Frauen sowie die Einführung der Frauenquote wurden auch auf Bundesebene Maßnahmen umgesetzt, die die Gleichberechtigung beider Geschlechter verwirklichen. In der Tradition dieser Gesetztesinitiativen steht auch die moderne Gleichstellungspolitik.


 

„In Sachsen nehmen wir mit der Entwicklung des Frauenfördergesetzes die Umsetzung zu einem modernen Gleichstellungsgesetz in Angriff. Ziel des Gesetzes ist eine starke Förderung von Frauen in Sachsen, beispielsweise durch die Aufwertung der Gleichstellungs- und Frauenbeauftragten.“

Gleichstellungsministerin Petra Köpping


 
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Das Netzwerk „Tolerantes Sachsen“ macht sich für demokratische Werte in unserer Gesellschaft stark.

Kommunen #gemeinsam gestalten

Anlässlich des Bundeswettbewerb „Zusammenleben Hand in Hand – Kommunen gestalten“ wird die Integrationsministerin Petra Köpping am 15.05.2017 Berlin besuchen. Die Auftaktveranstaltung findet gemeinsam mit dem Bundesminister des Innern, Dr. Thomas de Maizière, statt. Die Veranstaltung dient der Förderung des gesellschaftlichen Zusammenhaltes und Integration für ein starkes Deutschland. 
Die Veranstaltung wird unter dem Twitter-Hashtag #gemeinsam begleitet.
Anmelden können Sie sich unter bmi.ffpr.de/werkstattreihe/


 

Termine



07.05.2017
Beginn der Vietnamreise
05.05.2017
Fachtag Landesfrauenrat
Dresden
 
06.05.2017
Jubiläumsfeier des Sächsischen Landfrauenverbandes e. V.
Roßwein
05.05.2017
Treff mit den Gründerinnen S. Walther und K. Graul vom bioladen Grüne Insel
Meißen
 
  Kalender
 

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Impressum: Sächsisches Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz, Geschäftsbereich Gleichstellung und Integration, Sebastian Vogel, Leiter des Geschäftsbereichs (V.i.S.d.P.), Postanschrift: Albertstraße 10, 01097 Dresden,
Telefon: 0351 - 56 45 49 10, Telefax: 0351 - 56 45 49 09, pressegi@sms.sachsen.de, www.smgi.sms.sachsen.de

Fotonachweis:
Titelbild (Petra Köpping): André Forner; GBGI (3); Sächsischer Ausländerbeauftragter; Sächsischer LandFrauenVerband e.V.; BMI.