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Der Newsletter vom 08.06.2017

Liebe Leserinnen und Leser,

diese Woche war die Gleichstellung von Frauen und Männern ein großes Thema. Darüber habe ich mit meinen Kolleginnen und Kollegen bei der 27. Konferenz der Gleichstellungs- und Frauenministerinnen und -minister, -senatorinnen und -senatoren der Länder diskutiert. Ich habe aber auch mit den Expertinnen und Experten des sächsischen Gleichstellungsbeirates und ganz konkret mit zwei Gründerinnen zu dem Thema gesprochen. Auch die Themen Migration und Integration sowie Nachwendeungerechtigkeiten standen in dieser Woche auf meiner Agenda. Mehr darüber sowie über meine nächsten Termine erfahren Sie in diesem Newsletter.

Wenn Sie übrigens auch unabhängig von diesem Newsletter noch mehr über mich und meine Arbeit erfahren wollen, dann folgen Sie mir doch bei Facebook und Instagram. Wo genau Sie mich finden, das erfahren Sie weiter unten.

Herzlichst

Staatsministerin für Gleichstellung und Integration 
beim Sächsischen Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz

 


 
 

Gleichstellung diskutiert

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Petra Köpping im Kreis des Gleichstellungsbeirates.

Der Gleichstellungsbeirat des Freistaates Sachsen traf am 02.06.2017 in Dresden zum vierten Mal zusammen. Zu den Themen gehörte die Studie „Verbesserung der Verbleibchancen junger Frauen im Landkreis Görlitz“, die Prof. Ulrike Gräßel von der Hochschule Zittau/Görlitz vorstellte. Auch die Digitalisierungsstrategie des Freistaates, Risiken und Chancen des Arbeitsmarktes 4.0  wurden besprochen. Der Beirat ist ein überparteiliches Gremium, das zur Verwirklichung von Gleichberechtigung und Chancengleichheit beitragen und die Zusammenarbeit der verschiedenen Akteure verbessern soll. Denn auf dem Gebiet der Gleichstellungspolitik sind immer wieder neue Impulse vonnöten, wie Gleichstellungsministerin Petra Köpping betonte.


 

„Die tatsächliche und umfassende Gleichstellung von Mann und Frau ist nicht von heute auf morgen zu erreichen. Zu viele Lebensbereiche sind berührt, als dass es mit einer einzigen politischen Entscheidung getan wäre.“

Petra Köpping über die Notwendigkeit, sich immer wieder für die Gleichstellung von Mann und Frau einzusetzen.


 
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Gleichstellungsministerin Petra Köpping besuchte die beiden Gründerinnen Katja Roschig (2. v. r.) und Yvonne Lindner (r.).

Zu Besuch bei Gründerinnen

Gleichstellungsministerin Petra Köpping traf am 02.06.2017 erneut zwei Frauen, die sich für den Sächsischen Gründerinnenpreis 2017 beworben hatten. 2009 haben Katja Roschig und Yvonne Lindner die Königreich Physio & Spa GbR auf der Dresdner Königstraße aus der Taufe gehoben und bieten dort neben Wellnessanwendungen und privater Physiotherapie auch gesundheitsfördernde Maßnahmen an. Unternehmen finden hier zudem einen Ansprechpartner für die Gesundheitsförderung ihrer Angestellten.  Nun überreichte Petra Köpping den beiden Frauen als Anerkennung für ihre Teilnahme am Gründerinnenpreis ein Plakat. Die Gleichstellungsministerin begrüßt den Mut von Katja Roschig und Yvonne Lindner, die unternehmerische Selbstständigkeit gewagt zu haben. Mehr Informationen zum Preis erhalten Sie im Internet: www.saechsischer-gruenderinnenpreis.de.

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Ministerin Petra Köpping im Gespräch mit ehemaligen Reichsbahnern.

Treffen mit ehemaligen Reichsbahn-Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern

Am 01.06.2017 trafen sich in Leipzig über 100 ehemalige Reichsbahnerinnen und Reichsbahner der DDR. Ministerin Petra Köpping sprach dort auf Einladung über ihre Arbeit. Die Forderung, die ihr dort immer wieder begegnete, wenn sie über Flüchtlingsarbeit und Integration sprach, lautete: Integriert doch erst mal uns. Die Eisenbahner aus Ostdeutschland kämpfen, wie zum Beispiel auch die Bergleute von Borna/Espenhain, bis heute um ihren Rentenanspruch auf betriebliche Altersversorgung.


 
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Integrationsministerin Petra Köpping mit den Vorstandsmitgliedern des Dachverbands.

Vorstandstreffen der Migrantenorganisationen

Am 01.06.2017 kam der Vorstand des Dachverbands der Sächsischen Migrantenorganisationen zusammen. Der Verband wurde am 08.04.2017 von 42 sächsischen Vereinen gegründet und soll eine zentrale Anlaufstelle für Verwaltung, Wirtschaft und Politik bilden. Seit 2015 hatte die Staatsregierung die Bildung eines solchen Landesnetzwerks gefördert, so wie es auch im Koalitionsvertrag festgeschrieben war. Petra Köpping zeigte sich sehr erfreut, dass die Gründung geschafft ist, und wünschte viel Glück für die anstehende Arbeit, die einen wichtigen Beitrag zur Integration leisten kann.


 
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Petra Köpping mit den Ministerinnen Heike Werner (Thüringen) und Anne-Marie Keding (Sachsen-Anhalt)

Frauen auf dem Land stärken

Die Arbeitstätigkeit von Frauen stand im Fokus der 27. Konferenz der Gleichstellungs- und Frauenministerinnen und –minister, der –senatorinnen und –senatoren der Länder, die am 07. und 08.06.2017 in Weimar stattgefunden hat. Die sächsische Gleichstellungsministerin Petra Köpping legte dabei einen Beschlussvorschlag vor, der die Lebens- und Erwerbssituation von Frauen auf dem Land stärken soll. Dazu gehören etwa Gründungsberatungen und spezielle Förderungen. Die Konferenz stimmte dem Antrag von Petra Köpping einstimmig zu. Außerdem verständigten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Konferenz auf Initiative der sächsischen Gleichstellungsministerindarauf, im Herbst eine Sonderkonferenz zum Thema Ungerechtigkeiten in der Nachwendezeit zu organisieren.   


 

„Frauen im ländlichen Raum sind eine wichtige Zielgruppe moderner Gleichstellungspolitik. Sie sind ein ganz entscheidender Faktor dafür, dass die großen Herausforderungen des demographischen Wandels bewältigt werden können und die Attraktivität des ländlichen Raumes langfristig gesteigert wird.“

Gleichstellungsministerin Petra Köpping über ihren Vorschlag bei der Konferenz.


 
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Ministerin Petra Köpping besuchte zusammen mit Landrat Dr. Christoph Scheurer die Schulung der Integrationskoordinatoren in Zwickau

Schulung für Integrationskoordinatoren

Die Integrationskoordinatoren in Sachsens Kommunen müssen wissen, wovon sie reden. Deswegen ermöglichte Integrationsministerin Petra Köpping mit ihrem Förderprogramm „Integrative Maßnahmen“ die Beschäftigung solcher Koordinatoren wie auch eine Schulungsreihe für diesen Bereich. Daran können aber auch andere Menschen mit Lotsenfunktionen, etwa Bildungskoordinatoren, Arbeitsmarktmentoren oder auch kommunale Ausländerbeauftragte teilnehmen.
In der zweitätigen Schulung erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer von erfahrenen Trägern im Integrationsbereich Informationen über Spracherwerb, Zuwanderung, Arbeitsmarktzugang und das Asylverfahren. Bei einer dieser Schulungen am 06.06.2017 in Zwickau waren Landrat Dr. Christoph Scheurer und Petra Köpping dabei.


 

„Mir ist wichtig, dass wir über die Kreisgrenzen hinweg eine gute Qualität bei der Betreuung und der Beratung sowohl von Bürgerinnen und Bürgern, Migrantinnen und Migranten als auch den Verantwortlichen in den Kommunen sicherstellen.“

Petra Köpping hält die Schulung von Integrationskoordinatoren für notwendig.


 
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Ministeriumsarbeit zum Anfassen

Die sächsische Staatsregierung lädt am 11.06.2017 zum Offenen Regierungsviertel. Alle Ministerien werden an diesem Tag geöffnet und ermöglichen einen Einblick in die Aufgaben der Landespolitik. Führungen bringen Geschichte und Architektur der Häuser näher, Ministerinnen und Minister sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stehen Rede und Antwort. Am Stand des Geschäftsbereichs Gleichstellung und Integration im Sächsischen Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz ist die Ausstellung „Diskriminierung von in der DDR geschiedenen Frauen“ zu sehen, fünf Frauen berichten ganz persönlich von ihrem Schicksal. Auch eine Fotobox wird aufgestellt, in der Sie Ihre eigenen Fotos zu den Themen Weltoffenheit sowie Toleranz machen und diese dann mit nach Hause nehmen können. Ministerin Petra Köpping wird am Nachmittag zwischen 15 und 17 Uhr vor Ort sein. Alle Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen. Mehr Informationen gibt es online: www.offenes-regierungsviertel.de.

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Die Zukunft der Pflege

Der AWO Landesverband Sachsen e. V. setzt sich mit dem siebten Altenbericht auseinander und will dazu am 11.09.2017 eine Fachveranstaltung anbieten. Inhaltlich soll es darum gehen, wie Staat, Kommunen und jeder einzelne sich einbringen können, um die Versorgung und Pflege älterer Menschen zu gewährleisten. Ort und Programmablauf stehen noch nicht genau fest, aber das Thema ist Grund genug, um sich den Termin schon einmal vorzumerken.


 

Die Ministerin in den Sozialen Netzwerken

Wollen Sie sich auch abseits des Newsletters über die Aktivitäten von Gleichstellungs- und Integrationsministerin Petra Köpping informieren? Dann nutzen Sie doch die Social-Media-Auftritte der Ministerin, um tagesaktuell Einblick in ihre Arbeit zu bekommen! Sie finden Petra Köpping sowohl bei Facebook sowie ganz neu auch auf Instagram: www.facebook.com/PetraKoepping sowie www.instagram.com/petrakoepping.

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Termine



09.06.2017
Lenkungsausschuss Asyl
Dresden
17.06.2017
Konferenz der Landesfrauenräte
Dresden
 
11.06.2017
Offenes Regierungsviertel
Dresden
17.06.2017
„Warum tickt der Osten bei Integrationsprozessen anders?“
Döbeln
 
13.06.2017
„Zeiten des Umbruchs – zuhören, erzählen, erinnern“
Chemnitz
18.06.2017
„26 Jahre Werkstorbesetzung Margaretenhütte“
Großdubrau
 
14.06.2017
Verbändegespräch Integration
Chemnitz
19.06.2017
Sitzung des WOS-Beirates
Dresden
 
  Kalender
 

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Impressum: Sächsisches Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz, Geschäftsbereich Gleichstellung und Integration, Sebastian Vogel, Leiter des Geschäftsbereichs (V.i.S.d.P.), Postanschrift: Albertstraße 10, 01097 Dresden,
Telefon: 0351 - 56 45 49 10, Telefax: 0351 - 56 45 49 09, pressegi@sms.sachsen.de, www.smgi.sms.sachsen.de

Fotonachweis:
Titelbild (Petra Köpping): Katrin Pötzsch; GBGI (7)