nl-kopf-100817.jpg

Der Newsletter vom 10.08.2017

Lieber Leserinnen und Leser,

in dieser Arbeitswoche ist das Thema Integration besonders präsent. Ich besuchte eine irakische Familie in ihrem Kleingarten in Wurzen und eröffnete eine Psychosoziale Beratungsstelle für geflüchtete Menschen in Chemnitz. Außerdem freue ich mich, die Verbraucherzentrale Sachsen bei ihrer Arbeit mit Geflüchteten unterstützen zu können.

Aber auch abseits meines üblichen Arbeitsfeldes bringe ich mich gern ein. So konnte ich einigen sächsischen Kommunen Fördermittelbescheide aus dem Programm "Brücken in die Zukunft" überbringen, mit dem die kommunale Infrastruktur gestärkt werden soll.

Mehr darüber und Erinnerungen an aktuelle Ausschreibungen finden Sie in diesem Newsletter.

Herzlichst,

Ihre Petra Köpping
Staatsministerin für Gleichstellung und Integration 
beim Sächsischen Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz


 
 

Psychologische Hilfe für Geflüchtete

psychosozialeszentrum-ch.jpg

In Chemnitz eröffnete Petra Köpping am 9. August ein Psychosoziales Zentrum für seelisch belastete Menschen mit Flucht- und Migrationshintergrund. Die Beratungsstelle wird von der SFZ Förderzentrum gGmbH betrieben und ist zuständig für die Stadt Chemnitz, den Erzgebirgskreis und das Vogtland. In der Geschäftsstelle bieten sechs Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter psychologische, sozialpädagogische und sprachliche Unterstützung. Sie beraten Geflüchtete in Einzel- und Gruppengesprächen und vermitteln sie in die Regelversorgung weiter. Ziel ist nicht nur die Integration der geflüchteten Menschen. Nachdem sie Krieg, Gewalt und Flucht erfahren haben, sollen sie im Alltag auch wieder handlungsfähig werden. Das Zentrum gehört zum Projekt CALM Sachsen (Counsel, Aid, Liaison for Migrants – Beratung, Hilfe, Vermittlung für Migranten), das auch in Leipzig und Dresden solche Beratungen anbietet.


 
1502227391_kleingartenwurzen.jpg
Petra Köpping vor Ort in Wurzen.

Integratives Gärtnern

Eine irakische Flüchtlingsfamilie pachtet seit Mai einen Kleingarten in der Georg-Schumann-Straße in Wurzen. Dies sei nicht nur ein Beitrag zur Integration, sagt der Vereinsvorsitzende Frank Lichtenberger der Sparte Sonnenblick, sondern auch eine Chance für den hohen Leerstand in vielen Anlagen der Stadt. Integrationsministerin Petra Köpping machte sich am 4. August vor Ort ein Bild und freute sich, dass sich dort Geflüchtete und alteingesessene Bürgerinnen und Bürger gleichermaßen in den Parzellen und im Verein einbringen.


 

„Integration geschieht vor Ort.“

Petra Köpping freut sich über die gemeinsame Integrationsleistung in Wurzen.


 
foerderbescheidzwenkau.jpg
Petra Köpping bei der Übergabe des Förderbescheides in Zwenkau.

Zukunftsfähige Kommunen

Sachsen baut „Brücken in die Zukunft“. Der Landtag hatte das Förderprogramm im Dezember 2015 beschlossen, um mit insgesamt 800 Millionen Euro die sächsischen Kommunen bei ihren Maßnahmen zum Erhalt und Ausbau der kommunalen Infrastruktur zu unterstützen. Petra Köpping war Anfang August unterwegs, um einige Förderbescheide zu übergeben. Die Stadt Trebsen bekommt 10.000 Euro für die Erneuerung von Spielgeräten in der Kita Vogelnest. Mit 62.000 Euro soll zudem alte Straßenbeleuchtung ausgetauscht werden. Auch Zwenkau darf sich über Mittel für die Straßenbeleuchtung freuen. 11.250 Euro stellt der Freistaat dafür zur Verfügung. Der Landkreis Leipzig erhält außerdem 1,55 Millionen Euro für die Modernisierung des Landratsamtes in Borna.


 

„Mir ist wichtig, dass auch die scheinbar kleinen Dinge gewürdigt werden.“

Petra Köpping zur Fördermittelübergabe in Zwenkau.


 

Verbraucherschutz für alle

Am 11. August übergibt Integrationsministerin Petra Köpping der Verbraucherzentrale Sachsen einen Fördermittelbescheid über 91.000 Euro. Die Förderung zielt auf das Projekt „Wir sind für alle da“, das Geflüchteten und Menschen mit Migrationshintergrund für Verbraucherschutz sensibilisieren will und sie im Umgang mit Anbietern schulen soll. Denn gerade diese Menschen, die erst kurze Zeit in Sachsen leben, laufen Gefahr, wirtschaftliche Fehlentscheidungen zu treffen. Durch die Förderung kann die Verbraucherzentrale zwei zusätzliche Stellen schaffen, die Geflüchteten sowie Migrantinnen und Migranten eine Orientierung im Verbraucheralltag bieten können.


 

„Gerade geflüchteten Menschen kann eine Beratung zu wirtschaftlich nachhaltigem Handeln wertvolle Unterstützung bieten.“

Integrationsministerin Petra Köpping freut sich, der Verbraucherzentrale Sachsen die Arbeit mit Geflüchteten erleichtern zu können.


 

FAZ-Artikel über die Arbeit von Petra Köpping

Am 5. August erschien in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung ein Artikel über die Aufarbeitung der Nachwendezeit. Unter dem Titel "Vom Ende der Sprachlosigkeit" berichtete der Autor Stefan Locke u.a. auch über den Plan der Gleichstellungsministerin, einen Gerechtigkeitsfond einzurichten für diejenigen Menschen, welche von grobem Nachwendeunrecht betroffen waren. 

>>

 

Aktuelle Ausschreibungen


 

Termine



30.08.2017
Plenum
Dresden
18.08.2017
Ladies Lunch
Chemnitz
 
31.08.2017
Plenum
Dresden
24.08.2017
Perspektivwechsel - Aktionstag der Freien Wohlfahrtspflege
Markranstädt
 
17.08.2017
Fachtag Homosexualität und Alter
Leipzig
 
  Kalender
 

Empfehlen Sie uns weiter:

Icon Facebook   Icon Twitter   Icon Google+

 
Als PDF anzeigen
 
Folgen Sie uns auf

Icon Facebook   Icon Instagram
 

Impressum: Sächsisches Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz, Geschäftsbereich Gleichstellung und Integration, Sebastian Vogel, Leiter des Geschäftsbereichs (V.i.S.d.P.), Postanschrift: Albertstraße 10, 01097 Dresden,
Telefon: 0351 - 56 45 49 10, Telefax: 0351 - 56 45 49 09, pressegi@sms.sachsen.de, www.smgi.sms.sachsen.de

Fotonachweis:
Titelbild (Petra Köpping): Katrin Pötzsch; GBGI (3)