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Der Newsletter vom 07.09.2017

Lieber Leserinnen, liebe Leser,

diese Woche stand für mich ganz im Zeichen der Integration: bei einem Fachgespräch in Zwickau, bei der Vorstellung unserer Erstorientierungskurse - aber auch auf dem Tag der Sachsen in Löbau. 

Schon jetzt möchte ich Sie zu unserer Veranstaltung am 21. September im Kleinen Haus einladen, bei der wir den sächsischen Landesaktionsplan zur Akzeptanz der Vielfalt von Lebensentwürfen vorstellen. Einzelheiten erfahren Sie hier im Newsletter. Ich wünsche viel Vergnügen bei der Lektüre!

Herzlichst,

Ihre Petra Köpping
Staatsministerin für Gleichstellung und Integration 
beim Sächsischen Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz


 
 

Erstorientierungskurse in ganz Sachsen

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Integrationsministerin Petra Köpping bei der Vorstellung der Kurse.

Am 4. September stellte Integrationsministerin Petra Köpping in Leipzig die Erstorientierungskurse in sächsischen Erstaufnahmeeinrichtungen vor. Nach dem erfolgreichen Pilotprojekt „Wegweiserkurse“ in ausgewählten Einrichtungen werden die Kurse in Kooperation mit dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge ab jetzt sachsenweit durchgeführt. Sie vermitteln den erwachsenen Teilnehmerinnen und Teilnehmern unabhängig vom Asylstatus erste Deutschkenntnisse sowie eine Erstorientierung für den Alltag in Sachsen in der jeweiligen Herkunftssprache. Kernthemen sind: Werte, Normen und Gesetze in Deutschland, Mobilität und räumliche Orientierung, das deutsche Bildungssystem, Einkaufen, Gesundheit und Umwelt, das Leben in der Erstaufnahmeeinrichtung sowie der Ablauf des Asylverfahrens.


 
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V.l.n.r.: Gordian Meyer-Plath, Stefan Locke, Petra Köpping, Bernd Wagner.

Diskussion über Rechtsextremismus in Sachsen

Eine Podiumsdiskussion im Hauptstaatsarchiv Dresden stellte am 6. September die Frage: Ist Sachsen eine Hochburg des Rechtsextremismus? Der Freistaat liegt - wie auch die anderen ostdeutschen Länder - beim Thema Rechtsextremismus über dem Durchschnitt, bei linkem und islamistischen Extremismus deutlich darunter. Um rechtsextreme Tendenzen zu erkennen und ihnen zu begegnen, braucht es vor allem politische Bildung und Weiterbildung - an Schulen, aber auch für Kommunalpolitiker. An der Diskussion nahmen neben Petra Köpping auch Gordian Meyer-Plath, Präsident des Landesamtes für Verfassungsschutz, und Bernd Wagner von der ZDK Gesellschaft Demokratische Kultur in Berlin teil.  


 
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Petra Köpping bei der Vorstellung der HeLP-Studie.

Ergebnisse der HeLP-Studie

In Dresden stellte Integrationsministerin Petra Köpping am 6. September zusammen mit Prof. Joachim Klewes vom Change Centre Berlin die Ergebnisse der „HeLP-Studie“ und daraus resultierende Maßnahmen vor. Die Studie zeigt, dass die Befragten ihre ehrenamtliche Tätigkeit in den vergangenen beiden Jahren aufgenommen haben. Seitdem ist ihr Engagement auf hohem Niveau stabil geblieben, obwohl weniger Geflüchtete nach Sachsen gekommen sind. Dieses Ergebnis ist eine starke Aussage über das gesellschaftliche Klima - es zeigt, dass sich auch bei uns viele Menschen gern in ihrer Freizeit für Menschen aus anderen Ländern engagieren.

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Die Integrationsministerin an einem der Thementische im Stadtmuseum.

Integrationstour gestartet

Im Rahmen ihrer Integrationstour will sich Integrationsministerin Petra Köpping in den nächsten Wochen ein Bild von der Arbeit machen, die von rund 165 Projekten in Sachsen geleistet wird. Am 6. September besuchte sie das Projekt des Umweltzentrums Dresden „Ab in die Mitte – Thementische in der Dresdner Innenstadt“. Im Stadtmuseum arbeiten von Dienstag bis Freitag jeweils zwischen 15 und 17 Uhr Ehrenamtliche mit Migranten und Migrantinnen zusammen. An einzelnen Thementischen werden aktuelle Fragen aufgegriffen und diskutiert.

 


 

„Mich interessiert, was gut funktioniert und wo wir nachsteuern müssen.“

Petra Köpping will bei ihrer Integrationstour herausfinden, wo noch Handlungsbedarf besteht.


 
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Der Integrationsgarten beim Tag der Sachsen.

Besuch beim Tag der Sachsen

Am 2. September war Staatsministerin Petra Köpping beim „Tag der Sachsen“ in Löbau unterwegs. Sie traf viele engagierte Menschen, die das Miteinander ermöglichen. U. a. besuchte sie den Integrationsgarten des Vereins „Augen auf – Zivilcourage zeigen“ aus Zittau. Mit seinem Dienstleistungsprogramm „Integration aktiv“ unterstützt er andere ostsächsische Willkommensbündnisse und Initiativen, z. B. mit Kultur-, Spiel- und Sportmodulen, Vernetzungsangeboten oder Unterstützung bei asylfeindlichen Entwicklungen. Der Integrationsgarten beim Tag der Sachsen bot mit seinem arabischen Kaffeezelt vor allem Raum zum Austausch. 


 
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Angeregte Diskussion beim Fachgespräch.

Integration in Westsachsen

Am 1. September lud die Zwickauer SPD Staatsministerin Petra Köpping zum Fachgespräch „Integration in Westsachsen“. Dabei waren nicht nur Vertreter der Politik, sondern auch ein Leiter einer Kita sowie Unternehmer anwesend. Denn Integration beginnt im Kindergarten und verursacht besonders auch bei Firmen, die Menschen mit Migrationshintergrund einstellen wollen, zahlreiche Probleme – beispielsweise in der Bürokratie. Petra Köpping war der Austausch wichtig, um die Probleme beim Thema Integration zu kennen.


 
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Aktionsplan für Akzeptanz der Geschlechtervielfalt

Im Kleinen Haus des Staatsschauspiels Dresden stellt Gleichstellungsministerin Petra Köpping am 21. September den Landesaktionsplan zur Akzeptanz der Vielfalt von Lebensentwürfen vor. Ziel des Aktionsplans ist es, die Diskriminierung vielfältiger Lebensentwürfe in Sachsen zu bekämpfen und ihre Akzeptanz zu fördern. Denn Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transgeschlechtliche, Transgender, Intersexuelle und queere Menschen (LSBTTIQ) haben im Alltag noch immer mit Unverständnis und Ausgrenzung zu kämpfen. Kabarettistin Sunna Huygen und DJane Lara Liqueur werden die Vorstellung künstlerisch begleiten. Um eine Anmeldung bis 15. September wird gebeten.

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Aktuelle Ausschreibungen

Sächsischer Integrationspreis: 

Zum achten Mal werden sächsische Initiativen, Unternehmen und Vereine, die sich im besonderen Maße für die Integration ausländischer Mitbürgerinnen und Mitbürger engagieren, mit dem Sächsischen Integrationspreis ausgezeichnet. Denn gelungene Integration ist ein Gewinn für alle Beteiligten. Hier können Sie mitmachen! (Bewerbung bis 30.09.)

 Sächsischer Gründerinnenpreis: 

Jedes Jahr wird eine Existenzgründerin mit dem Sächsischen Gründerinnenpreis ausgezeichnet. Auf diese Weise würdigen wir weibliche Vorbilder in Sachsen. Kennen Sie eine Gründerin oder haben Sie selbst erfolgreich ein Unternehmen aufgebaut? Bewerben Sie sich! (Anmeldung bis 31.10.)


 

Termine



09.09.2017
Plauener Herbstfest
Plauen
13.09.2017
Fachkonferenz „Flüchtlingssozialarbeit in Sachsen“
Dresden
 
21.09.2017
Vorstellung des Landesaktionsplans zur Vielfalt von Lebensentwürfen
Dresden
14.09.2017
3. Zukunftskongress Migration und Integration
Berlin
 
12.09.2017
Kabinettssitzung
Dresden
15.09.2017
Grußwort zur Festveranstaltung der Interkulturellen Woche im Landkreis Bautzen
Hoyerswerda
 
12.09.2017
Teilnahme am „Richard von Weizsäcker Forum 2017“ der Robert Bosch Academy
Leipzig
15.09.2017
Grußwort zur Tagung „Akademiker auf der Flucht – Chance für Sachsen“
Leipzig
 
13.09.2017
Küchentischtour
Wurzen
17.09.2017
Grußwort zur Eröffnung der Interkulturellen Wochen
Leipzig
 
11.09.2017
Grußwort bei einer Veranstaltung des Forums Ostdeutschland
Dresden
 
  Kalender
 

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Impressum: Sächsisches Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz, Geschäftsbereich Gleichstellung und Integration, Sebastian Vogel, Leiter des Geschäftsbereichs (V.i.S.d.P.), Postanschrift: Albertstraße 10, 01097 Dresden,
Telefon: 0351 - 56 45 49 10, Telefax: 0351 - 56 45 49 09, pressegi@sms.sachsen.de, www.smgi.sms.sachsen.de

Fotonachweis:
Titelbild (Petra Köpping): Katrin Pötzsch; GBGI (7)