nl-kopf-140917.jpg

Der Newsletter vom 14.09.2017

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

das persönliche Gespräch ist und bleibt für mich das wichtigste Mittel bei meiner Arbeit. Auch in der vergangenen Woche war ich auf verschiedensten Veranstaltungen unterwegs, um mich in Sachen Integration, Demokratieförderung und Gleichstellung auszutauschen und zu erfahren, ob wir auf dem richtigen Kurs sind. Mehr darüber lesen Sie in diesem Newsletter.

Außerdem möchte ich Sie zu den nächsten Veranstaltungen und Ausschreibungen ganz herzlich einladen. Ich wünsche viel Vergnügen bei der Lektüre und den kommenden Ereignissen!

Herzlichst,

Ihre Petra Köpping
Staatsministerin für Gleichstellung und Integration 
beim Sächsischen Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz


 
 

Gemeinsam gegen Diskriminierung

vielfalt.png

Nach wie vor gibt es in der breiten Bevölkerung Berührungsängste und Vorurteile, wenn es um Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transgeschlechtliche, Transgender, Intersexuelle und queere Menschen (LSBTTIQ) geht. Darum wurde von der Staatsregierung in Zusammenarbeit mit zahlreichen Partnern der "Landesaktionsplan zur Akzeptanz der Vielfalt von Lebensentwürfen" entwickelt. Sein Ziel ist, Projekte zur Chancengleichheit zu fördern und damit   Vorurteile und Diskriminierungen nachhaltig abzubauen.

Am 21. September stellt Gleichstellungsministerin Petra Köpping den Landesaktionsplan im Kleinen Haus des Staatsschauspiels Dresden vor. Kabarettistin Sunna Huygen und DJane Lara Liqueur werden die Vorstellung künstlerisch begleiten. Um eine Anmeldung bis 15. September wird gebeten.

>>

 

„Es ist die Aufgabe des ganzen Landes, ein Klima gegenseitiger Akzeptanz zu schaffen.“

Gleichstellungsministerin Köpping über das Ziel des Landesaktionsplans.


 
fluchtdiskussion-le.jpg
Staatsministerin Petra Köpping mit ihren Gesprächspartnern in Leipzig.

Austausch über Integration und Sicherheit in Sachsen

Am 8. September war Petra Köpping gleich zu zwei Diskussionen eingeladen. Im Max-Planck-Institut für Physik komplexer Systeme in Dresden sprach sie mit Vertreterinnen und Vertretern der wissenschaftlichen Gemeinschaft sowie der RAA Sachsen Opferberatung darüber, was wissenschaftliche Einrichtungen unternehmen können, um ausländischen Studierenden und Mitarbeitenden mehr Sicherheit vor rassistischen Übergriffen bieten zu können.

In Leipzig diskutierte Petra Köpping mit Constanze Krehl (Mitglied des Europäischen Parlaments), Dr. Gesa Busche (Sächsischer Flüchtlingsrat) und Laura Garavini (Mitglied der italienischen Abgeordnetenkammer) über das Thema „Flüchtlingskrise im Mittelmeer, Herausforderungen für Europa, Sachsen und Leipzig“. Die Staatsministerin stellte dabei die Sprachprogramme in Sachsen, die Flüchtlingssozialarbeit und die kommunalen Integrationskoordinatoren vor.


 

„Geduld ist wichtig: Integration ist kein Sprint, sondern ein Marathon.“

Integrationsministerin Petra Köpping über die Herausforderungen der Integrationsarbeit.


 
eisenbahner.jpg
Petra Köpping spricht bei der Ostkonferenz vor Leipziger Eisenbahnern.

Nachwendegerechtigkeit

Bei vielen Berufsgruppen ist es mit dem politischen Umbruch zu großen Lücken im Rentenrecht gekommen. Sowohl beim „Forum Ostdeutschland“ am 11. September in Dresden als auch bei der „Ostkonferenz“ am 12. September in Leipzig kam diese von vielen stark empfundene Ungerechtigkeit ausdrücklich zur Sprache. Die Gleichstellungsministerin setzt sich darum stark für einen Gerechtigkeitsfond ein. Gemeinsam mit Bundestagsmitglied Daniela Kolbe will sie Verbündete in der Landes- und Bundespolitik suchen, denen das Thema ebenfalls wichtig ist.


 

„Der Gerechtigkeitsfonds könnte einen wichtigen Beitrag für den gesellschaftlichen Zusammenhalt leisten.“

Petra Köpping liegt die Nachwende-Aufarbeitung besonders am Herzen.


 
20170913aw014v.JPG
Petra Köpping bei ihrer Rede vor den Teilnehmern des Fachtags.

Fachtag Flüchtlingssozialarbeit

Am 13. September trafen sich in der HTW Dresden etwa 120 Sozialarbeiterinnen und -arbeiter zum Fachtag „Flüchtlingssozialarbeit im Kontext von Integrationsarbeit in Sachsen“. Seit 2015 wird diese Arbeit im Freistaat über die Förderrichtlinie „Soziale Betreuung Flüchtlinge“ finanziell unterstützt. In den Jahren 2017 und 2018 stehen dafür je circa 11,6 Millionen Euro zur Verfügung. Integrationsministerin Petra Köpping sprach mit den Anwesenden vor allem darüber, welche Schwierigkeiten bei der Flüchtlingssozialarbeit auftreten und wie sie zu beheben sind.


 

„Die Flüchtlingssozialarbeit muss auf aktuelle Entwicklungen reagieren.“

Petra Köpping ist der Austausch mit den Flüchtlingssozialarbeiterinnen und -arbeitern wichtig.


 

Neue Marwa-El-Sherbini-Stipendiatin

Die neue Marwa-El-Sherbini-Stipendiatin für Weltoffenheit und Toleranz heißt Youmna Fouad. Sie stammt aus Ägypten und studiert an der TU Dresden Sprach- und Kulturwissenschaften sowie Europäische Sprachen. Darüber hinaus engagiert sie sich bei der Studentenorganisation AIESEC, bei CALM Dresden und dem Verein *sowieso* Frauen für Frauen. Bereits in Ägypten hat sie sich für Straßenkinder eingesetzt. Ab Oktober erhält sie eine monatliche Förderung von 750 Euro. Das zweijährige Stipendium wurde bereits zum dritten Mal in Gedenken an die ermordete Ägypterin Marwa El-Sherbini verliehen.


 

„Ich freue mich, dass wir mit Youmna Fouad eine Frau gefunden haben, die die Idee des Stipendiums mit Leben erfüllen wird.“

Die Integrationsministerin Petra Köpping zur Vergabe des Marwa El-Sherbini-Stipendiums.


 

Stellenausschreibung

Das Antidiskriminierungsbüro Sachsen sucht zum 1. November sechs Beraterinnen und Berater für die Standorte Chemnitz, Dresden und Leipzig. Angenommene Bewerberinnen und Bewerber bekommen eine einjährige Weiterbildung. Um Chancengleichheit sicherzustellen und Diskriminierung auszuschließen, ist die Bewerbung ausschließlich über das anonymisierte Formular des Antidiskriminierungsbüros möglich. Bewerbungsschluss: 1. Oktober.

>>

 

Aktuelle Ausschreibungen

Sächsischer Integrationspreis: 

Zum achten Mal werden drei sächsische Initiativen, Unternehmen oder Vereine, die sich im besonderen Maße für die Integration ausländischer Mitbürgerinnen und Mitbürger engagieren, mit dem Sächsischen Integrationspreis im Wert von je 2.000 Euro ausgezeichnet. Schwerpunktmäßig liegen die bisherigen Bewerbungen bei der sozialen Betreuung von Flüchtlingen. Zudem ging die Bewerbung einer Firma ein, die gezielt ausländische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einstellt und qualifiziert. Unter den Bewerbungen befinden sich auch Projekte, die bereits in den Vorjahren dabei waren und deren Arbeit sich kontinuierlich weiterentwickelt. Auch Sie können noch mitmachen! (Bewerbung bis 30.09.)

 Sächsischer Gründerinnenpreis: 

Jedes Jahr wird eine Existenzgründerin mit dem Sächsischen Gründerinnenpreis ausgezeichnet. Auf diese Weise würdigen wir weibliche Vorbilder in Sachsen. Kennen Sie eine Gründerin oder haben Sie selbst erfolgreich ein Unternehmen aufgebaut? Bewerben Sie sich! (Anmeldung bis 31.10.)


 

Veranstaltungen unserer Partner

Am 23. September steigt ab 15 Uhr im Stadtteilpark Rabet in Leipzig der Family Day: Women* in Action des Vereins interaction. Bei diesem Fest im Freien geht es um die ganze Familie, besonders aber um Frauen. Musik, Tanz, Essens- und Infostände werden geboten. Egal, ob mit oder ohne Migrationshintergrund - im Mittelpunkt wird der Austausch über Themen wie Gleichberechtigung, gesellschaftliche Teilhabe sowie Kinder- und Frauenrechte stehen. Expertinnen und Experten sowie Übersetzerinnen und Sprachmittlerinnen sind vor Ort. Das Programm finden Sie hier.

>>

 

Termine



15.09.2017
Grußwort zur Festveranstaltung der Interkulturellen Woche im Landkreis Bautzen
Hoyerswerda
19.09.2017
Kabinettssitzung
Dresden
 
15.09.2017
Grußwort zur Tagung „Akademiker auf der Flucht – Chance für Sachsen“
Leipzig
26.09.2017
Kabinettssitzung
Dresden
 
17.09.2017
Grußwort zur Eröffnung der Interkulturellen Wochen
Leipzig
27.09.2017
Plenarsitzung
Dresden
 
21.09.2017
Vorstellung des Landesaktionsplans zur Vielfalt von Lebensentwürfen
Dresden
28.09.2017
Plenarsitzung
Dresden
 
  Kalender
 

Empfehlen Sie uns weiter:

Icon Facebook   Icon Twitter   Icon Google+

 
Als PDF anzeigen
 
Folgen Sie uns auf

Icon Facebook   Icon Instagram
 

Impressum: Sächsisches Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz, Geschäftsbereich Gleichstellung und Integration, Sebastian Vogel, Leiter des Geschäftsbereichs (V.i.S.d.P.), Postanschrift: Albertstraße 10, 01097 Dresden,
Telefon: 0351 - 56 45 49 10, Telefax: 0351 - 56 45 49 09, pressegi@sms.sachsen.de, www.smgi.sms.sachsen.de

Fotonachweis:
Titelbild (Petra Köpping): Katrin Pötzsch; Fachtag Flüchtlingssozialarbeit: André Wirsig; GBGI (3)