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Der Newsletter vom 21.09.2017

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

es ist erschütternd, was Menschen auf der Flucht erleben. Davon konnte ich mich beim Besuch des Schiffs Al-hadj Djumaa in Dresden selbst überzeugen. Was nach der Flucht kommt, das haben wir alle als Gesellschaft in der Hand. Wie Integration gelingen kann, das zeigen verschiedene Beispiele, Angebote und Diskussionen, über die wir Sie in diesem Newsletter informieren. Übrigens können Sie sich noch immer für den Sächsischen Integrationspreis und den Gründerinnenpreis bewerben. Und: Vergessen Sie nicht, am Sonntag zur Wahl zu gehen!

Ich wünsche viel Erfolg und Spaß bei der Lektüre!

Herzlichst,

Ihre Petra Köpping
Staatsministerin für Gleichstellung und Integration 
beim Sächsischen Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz


 
 

Flüchtlingsschiff in Dresden

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Petra Köpping auf dem Flüchtlingsschiff Al-hadj Djumaa in Dresden.

Vom 19. bis 21. September hatte im Neustädter Hafen in Dresden das Schiff Al-hadj Djumaa angelegt. Hierbei handelt es sich um ein Schiff, mit dem im Sommer 2013 insgesamt 282 Menschen aus Eritrea und Äthiopien von Ägypten aus übers Mittelmeer nach Italien fuhren. Nun ist es Teil des soziokulturellen Projekts „Mit Sicherheit gut ankommen“. 80 Kupferfiguren des dänischen Künstlers Jens Galschiøt gehören ebenfalls dazu. So bekommen die Besucher Einblick in die Situation an Bord dieser Schiffe. Daneben gibt es ein umfangreiches Begleitprogramm. Die Rundreise dieses und eines weiteren Schiffes ist ein Projekt der Stiftung OUTLAW und wird von Staatsministerin Petra Köpping unterstützt. Mehr Infos gibt es online.

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„Das Schiff zwingt uns, die schreckliche Realität zu sehen. Wir müssen verhindern, dass Menschen in solche Not geraten.“

Petra Köpping über die Fluchtsituation im Mittelmeer.


 
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Integrationsministerin Petra Köpping bei einer Diskussion beim 3. Zukunftskongress.

Zukunftskongress Migration & Integration in Berlin

Am 14. und 15. September kamen in Berlin etwa 500 Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wissenschaft und Verwaltung zum 3. Zukunftskongress Migration & Integration zusammen. Ein Jahr nach Verabschiedung des Integrationsgesetzes ging es vor allem um die Integration von Bleibeberechtigten, aber auch um die Rückführung von Abgelehnten sowie um die öffentliche Sicherheit. Integrationsministerin Petra Köpping nahm u.a. an der Diskussion „Werte, Gesellschaft, Integration: Klappt das?“ teil. Einen Rückblick auf die Tagung sowie Videomitschnitte der Diskussionen finden Sie hier.

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Bewerben Sie sich jetzt!

Die Zeit läuft! Noch bis zum 30. September können sich sächsische Privatpersonen, Initiativen, Unternehmen oder Vereine, die sich im besonderen Maße für die Integration ausländischer Mitbürgerinnen und Mitbürger engagieren, für den Sächsischen Integrationspreis 2017 bewerben. Schwerpunktmäßig liegen die bisherigen Bewerbungen bei der sozialen Betreuung von Flüchtlingen. Aber auch Firmen, die gezielt ausländische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einstellen und qualifizieren, sollen sich zum Beispiel angesprochen fühlen. Projekte, die bereits in den Vorjahren dabei waren und deren Arbeit sich kontinuierlich weiterentwickelt hat, können erneut teilnehmen. Machen Sie mit!  Bewerbungen können bis zum 30. September eingereicht werden.

 


 

Beratungsstelle zur Abwehr von Radikalisierung

Der Berliner Verein Violence Prevention Network hat eine Beratungsstelle in Dresden eröffnet. Das Ziel ist es, Jugendliche gegen Anwerbungsversuche von Extremisten zu immunisieren und bereits Radikalisierte wieder davon zu distanzieren. Ein zweiter Schwerpunkt liegt auf der Sensibilisierung und Fortbildung von Angehörigen und Lehrpersonen, um extremistische Argumentationsweisen zu erkennen und ihnen begegnen zu können. Gleichzeitig will der Verein islamophoben oder rassistischen Tendenzen begegnen. Die Beratungsstelle in der Königstraße 18 ist Teil der Koordinierungs- und Beratungsstelle Radikalisierungsprävention, kurz KORA. Sie ist wochentags zwischen 9 und 16 Uhr telefonisch erreichbar: 0351 564 564 9. 

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„Wir wollen aktiv werden, bevor etwas passiert.“

Petra Köpping über die neue Beratungsstelle von Violence Prevention Network in Dresden.


 
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Interkulturelle Woche gestartet

Die Interkulturelle Woche ist gestartet – und zwar nicht nur in Sachsen, sondern deutschlandweit. Sie findet seit 1975 jährlich auf Initiative der Deutschen Bischofskonferenz, der Evangelischen Kirche in Deutschland und der Griechisch-Orthodoxen Metropolie Ende September statt. Unter dem Motto „Vielfalt verbindet“ werden bundesweit in mehr als 500 Orten etwa 5.000 Veranstaltungen geboten. Integrationsministerin Petra Köpping nahm im Landkreis Bautzen sowie in Leipzig an der Eröffnung der Interkulturellen Woche teil. Mehr Informationen zum bundesweiten Programm, das noch bis Anfang Oktober andauert, finden Sie im Internet.

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Petra Köpping ist die Schirmherrin der interkulturellen Musikbörse des Heinrich-Schütz-Konservatoriums Dresden.

Musik verbindet

Integration kann auch mithilfe der Sprache der Musik in die Wege geleitet werden. Darum hat das Heinrich-Schütz-Konservatorium Dresden das Projekt „MusikERLEBEN zwischen den Kulturen“ aus der Taufe gehoben. Es soll Dresdnern den Kontakt mit anderen Musiktraditionen und -instrumenten ermöglichen. Am 16. September fand in diesem Rahmen ein Interkulturelles Musikfest statt, bei dem Integrationsministerin Petra Köpping die Bedeutung von Musik in der interkulturellen Verständigung betonte. Das Projekt wird über die Förderrichtlinie „Integrative Maßnahmen“ unterstützt. Mehr Informationen dazu finden Sie hier.

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Landesaktionsplan zur Akzeptanz der Vielfalt von Lebensentwürfen

Am 21. September stellte Gleichstellungsministerin Petra Köpping den „Landesaktionsplan zur Akzeptanz der Vielfalt von Lebensentwürfen“ in Dresden vor. Wie die Chancengleichheit von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Transgeschlechtlichen, Transgender, Intersexuellen und queeren Menschen (LSBTTIQ) gefördert sowie Vorurteile und Diskriminierungen nachhaltig abgebaut werden sollen, das stellen wir Ihnen morgen in einem Sondernewsletter vor.


 

Wussten Sie schon …?

Am 24. September steht die Bundestagswahl 2017 an. Aber wussten Sie schon, dass die Wahlbeteiligung von Frauen seit 1953 immer leicht unter der Beteiligung von Männern liegt? 1953 betrug der Abstand 3,1 Prozent. Im Jahre 2005 war die Differenz mit nur 0,4 Prozent am geringsten. Im Übrigen bleiben die Beteiligungen beider Geschlechter insgesamt aber relativ nah beieinander – auch, wenn die Wahlbeteiligung insgesamt sinkt oder steigt. Informationen dazu finden Sie bei der Bundeszentrale für politische Bildung

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Ausschreibung: Sächsischer Gründerinnenpreis

Jedes Jahr wird eine Existenzgründerin mit dem Sächsischen Gründerinnenpreis ausgezeichnet. Auf diese Weise würdigen wir weibliche Vorbilder in Sachsen. Wir wollen Frauen ermutigen, optimistisch den Weg in die Selbstständigkeit zu gehen. Kennen Sie eine Gründerin oder haben Sie selbst erfolgreich ein Unternehmen aufgebaut? Dann bewerben Sie sich bis zum 31. Oktober!

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Termine



26.09.2017
Kabinettssitzung
Dresden
27.09.2017
Plenarsitzung
Dresden
 
25.09.2017
Integrationstour
Chemnitz
28.09.2017
Plenarsitzung
Dresden
 
26.09.2017
Interkulturelle Woche
Leipzig
 
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Impressum: Sächsisches Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz, Geschäftsbereich Gleichstellung und Integration, Sebastian Vogel, Leiter des Geschäftsbereichs (V.i.S.d.P.), Postanschrift: Albertstraße 10, 01097 Dresden,
Telefon: 0351 - 56 45 49 10, Telefax: 0351 - 56 45 49 09, pressegi@sms.sachsen.de, www.smgi.sms.sachsen.de

Fotonachweis:
Titelbild (Petra Köpping): Katrin Pötzsch; Ökumenischer Vorbereitungsausschuss zur Interkulturellen Woche; GBGI (6)