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Der Newsletter vom 28.09.2017

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

die Bundestagswahl liegt hinter uns und hat uns im Ausmaß der Ergebnisse überrascht. Wir haben uns ein Stück weit auf den wirtschaftlichen Erfolgen der vergangenen Jahre ausgeruht. Dabei hätten wir uns mehr um die Menschen kümmern müssen, die von dieser Entwicklung nicht erreicht werden. Und zwar nicht nur mit freundlichen Worten, sondern auch mit finanzieller Unterstützung. In der Generation, die gerade in Rente geht, stehen sehr viele Menschen finanziell vor dem Nichts. Ich beobachte oft ältere Menschen auf dem Wochenmarkt, die sich dreimal überlegen, ob sie etwas kaufen oder nicht. Daran etwas zu ändern, das wird unsere Aufgabe sein.

Welchen Aufgaben ich mich in der vergangenen Woche widmete, das lesen Sie in diesem Newsletter. Und noch einmal möchte ich Sie an die Chance erinnern, sich für den Integrationspreis beziehungsweise den Gründerinnenpreis zu bewerben.

Herzlichst,

Ihre Petra Köpping
Staatsministerin für Gleichstellung und Integration 
beim Sächsischen Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz


 
 

Endspurt für den Integrationspreis

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Knapp 50 sächsische Privatpersonen, Initiativen, Unternehmen oder Vereine, die sich im besonderen Maße für die Integration ausländischer Mitbürgerinnen und Mitbürger engagieren, wurden bislang für den Sächsischen Integrationspreis 2017 vorgeschlagen. Schwerpunktmäßig liegen die Bewerbungen bei der sozialen Betreuung von Flüchtlingen. Aber auch Firmen, die gezielt ausländische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einstellen und qualifizieren, sollten sich angesprochen fühlen. Projekte, die schon in den Vorjahren dabei waren und deren Arbeit sich kontinuierlich weiterentwickelt hat, dürfen erneut teilnehmen. Bewerbungen können bis zum 30. September eingereicht werden. Ihre letzte Chance, machen Sie mit

 

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Petra Köpping bei der Eröffnung der Interkulturellen Woche in Brandis.

Die Interkulturelle Woche 2017

Anlässlich der Interkulturellen Woche war Integrationsministerin Petra Köpping in ganz Sachsen unterwegs. So war sie am 23. September in der Musikarche Brandis, einem Verein für musikalische und kulturelle Arbeit, zu Gast. Hier hob sie das gute Zusammenspiel von Verwaltung, Vereinen und Zivilgesellschaft hervor, das in der Stadt herrscht. Bis Anfang Oktober wird es landesweit zahlreiche Veranstaltungen geben. Mehr Informationen zum Programm finden Sie im Internet.

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„Hier zeigt sich in vorbildlicher Weise, dass dieses Miteinander die Integration von geflüchteten Menschen fördert.“

Integrationsministerin Petra Köpping lobt die kulturelle Zusammenarbeit in Brandis.


 
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Imke Günther (Mitte) bekam von Petra Köpping die Auszeichnung „Botschafterin der Wärme“ überreicht.

Willkommenswärme für Geflüchtete

Am 21. September übergab Integrationsministerin Petra Köpping die Auszeichnung „Botschafterin der Wärme“ an Imke Günther von der AG Asylsuchende Sächsische Schweiz/Osterzgebirge. Seit 2008 engagiert sich Imke Günther im Verein dafür, die Lebensbedingungen von Asylsuchenden zu verbessern. Privat hat sie die Vormundschaft für einen geflüchteten Minderjährigen übernommen. Petra Köpping dankte ihr stellvertretend für die vielen ehrenamtlich Engagierten in ganz Sachsen. Mehr zum Preis finden Sie hier.

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Petra Köpping bei der Podiumsdiskussion in Chemnitz.

Austausch über tägliche Integrationsarbeit

Im Rahmen ihrer Integrationstour sprach Petra Köpping am 25. September in Plauen mit Geflüchteten, Ehrenamtlichen und mit Vertreterinnen und Vertretern aus Bildung und Verwaltung. Die Ministerin wollte sich vor Ort darüber informieren, wie die tägliche Arbeit organisiert ist. Am Abend fand in Chemnitz eine Podiumsdiskussion zu diesem Thema statt. Anlass war das Projekt „Hilfe für Helfer“ des Vereins academy – intercultural and specialized communications. Die interkulturellen Kurse des Vereins befähigen Helferinnen und Helfern in der Flüchtlingsarbeit dazu, Menschen aus anderen Kulturkreisen besser zu verstehen und in bestimmten Situationen angemessen zu reagieren. 


 

„Mich interessiert, was gut funktioniert und wo wir nachsteuern müssen.“

Petra Köpping sucht das Gespräch mit Integrationsakteuren.


 
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Wussten Sie schon …?

Im Vergleich zu Männern machen Frauen sich immer noch deutlich seltener selbstständig. 2014 waren von allen Existenzneugründungen in Sachsen nur 29 Prozent solche von Frauen. Damit liegt Sachsen zwar nah am Bundesdurchschnitt, dennoch ist ein Absinken um zwei Prozentpunkte seit 2007 zu verzeichnen. Deswegen lobt Gleichstellungsministerin Petra Köpping auch für 2018 den Sächsischen Gründerinnenpreis aus, der Frauen in ihrem Gründungsvorhaben bestärken soll. Im Freistaat selbst ist der höchste Frauenanteil bei Neugründungen in Leipzig und dem Erzgebirgskreis vorzufinden.


 
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Bewerbung für den Sächsischen Gründerinnenpreis

Auch 2018 wird eine Existenzgründerin mit dem Sächsischen Gründerinnenpreis ausgezeichnet. Auf diese Weise würdigt der Freistaat weibliche Vorbilder, die erfolgreich ein Unternehmen in Sachsen aufgebaut haben. Die Staatsregierung will auch weiterhin Frauen ermutigen, optimistisch den Weg in die Selbstständigkeit zu gehen. Bewerbungen sind bis zum 31. Oktober möglich.

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Ausschreibungen unserer Partner

Die Heinrich-Böll-Stiftung Nordamerika fordert deutsche Integrationsexperten dazu auf, sich für das „Welcoming Communities Transatlantic Exchange“-Programm zu bewerben. 4 oder 5 Personen einer geografischen Region mit mindestens 100.000 Einwohnern bilden eine Community, die im Frühjahr 2018 in die USA reist, um sich in den dortigen Communities über Integrationsmethoden und Herausforderungen auszutauschen. Im November 2018 besuchen amerikanische Communities dann die hiesigen. Im Anschluss entwickelt jede Community einen Action Plan für die eigene Gemeinde, bei dem die neuen Ideen eingebracht werden. Die Bewerbung ist bis zum 1. Dezember möglich. Mehr Informationen dazu finden Sie online.

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Der nächste Newsletter erscheint am 12. Oktober 2017.


 

Termine



10.11.2017
2. Sächsische Fachkonferenz „Medien, Migration und Integration: Der Weg zu einer inklusiven Gesellschaft?!“
Leipzig
16.10.2017
Integrationstour
Görlitz
 
10.10.2017
Gesprächsrunde zur Nachwendezeit
Görlitz
18.10.2017
Forum Dresdner Wirtschaftsfrauen
Dresden
 
11.10.2017
Podiumsdiskussion zu Islamismus
Leipzig
 
  Kalender
 

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Impressum: Sächsisches Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz, Geschäftsbereich Gleichstellung und Integration, Sebastian Vogel, Leiter des Geschäftsbereichs (V.i.S.d.P.), Postanschrift: Albertstraße 10, 01097 Dresden,
Telefon: 0351 - 56 45 49 10, Telefax: 0351 - 56 45 49 09, pressegi@sms.sachsen.de, www.smgi.sms.sachsen.de

Fotonachweis:
Titelbild (Petra Köpping): Katrin Pötzsch; GBGI (5)