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Der Newsletter vom 12.10.2017

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

in den vergangenen zwei Wochen war der Auftritt in der Sendung von Anne Will ein besonders aufregender Termin für mich. Dass die Menschen in Ostdeutschland bei allen Deutschen ein Gehör finden, dafür setze ich mich gern ein. 

Dass der Austausch und das Zuhören generell ganz oben auf meiner Agenda stehen, davon können Sie sich auch in diesem Newsletter überzeugen. Ich wünsche viel Vergnügen bei der Lektüre.

Herzlichst,

Ihre Petra Köpping
Staatsministerin für Gleichstellung und Integration 
beim Sächsischen Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz


 
 

Fernsehauftritt bei Anne Will

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Petra Köpping während ihres Auftritts in der Sendung Anne Will.

Am 2. Oktober war Staatsministerin Petra Köpping zu Gast bei Anne Will. Das Thema der Sendung hieß „Nach der Protestwahl: Wäre Jamaika die richtige Antwort?“ In der Diskussionsrunde mit Markus Söder, Robert Habeck, Marie-Agnes Strack-Zimmermann und Heribert Prantl betonte die Ministerin, dass sich ganz Deutschland mit der Situation im Osten beschäftigen müsse – und mit den Menschen reden. Im Nachhinein gab es ein sehr großes Echo. Etwa 100 überwiegend positive und teils sehr persönliche Zuschriften von Zuschauerinnen und Zuschauern gingen ein. Die Sendung können Sie online noch einmal sehen.

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„Die Unterschiede zwischen West und Ost sind nach wie vor gravierend.“

Petra Köpping plädiert für die eingehende Auseinandersetzung mit der Wendezeit.


 
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Petra Köpping mit einigen Frauen des Vereins „Frauen auf dem Weg nach Europa“.

Diskussion um Nachwende-Erlebnisse

Unter dem Thema „Hoffnungen und Verwerfungen der Nachwendezeit“ hatte die Friedrich-Ebert-Stiftung am 10. Oktober nach Görlitz eingeladen. Petra Köpping sprach in einer Diskussionsrunde mit Vertreterinnen des Vereins „Frauen auf dem Weg nach Europa“. Der Verein für den trinationalen Austausch zwischen Frauen aus Deutschland, Polen und Tschechien besteht seit 2005 und setzt sich für politische Bildung, kulturellen Austausch und grenzüberschreitende Behinderten- und Sozialarbeit ein. Auch bei diesem Treffen erzählten die Frauen der Ministerin von ihren persönlichen Lebenswegen und äußerten den Wunsch nach mehr Wertschätzung, Anerkennung und Orientierung.


 

Lenkungsausschuss Asyl

Der Lenkungsausschuss Integration und Asyl hat sich am 11. Oktober darauf geeinigt, eine landesweite Wohnsitzauflage in die Umsetzung zu bringen. Damit werden Asylsuchende verpflichtet, für ein Jahr in dem ihnen zugewiesenen Landkreis zu wohnen. Die geplante Regelung soll flexibel gestaltet werden, so dass ein Wechsel aus Ausbildungs- oder Arbeitsplatzgründen möglich ist. Die Wohnsitzauflage soll dazu beitragen, eine gleichmäßige Verteilung der Geflüchteten in Sachsen beizubehalten und  ist ein wichtiger Baustein für eine gelingende Integration in Sachsen.


 
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Petra Köpping auf dem Podium mit Katharina Schenk, Dr. Heidemarie Dießner, Michael Naumann und Pfarrer Stephan Bickhardt.

Konfrontation statt Konsens?

Wohin entwickelt sich unsere Gesellschaft? Darüber diskutierte Petra Köpping am 11. Oktober mit der Sozialwissenschaftlerin Dr. Heidemarie Dießner, der Leipziger Stadträtin Katharina Schenk und dem Markkleeberger Pfarrer Stephan Bickhardt im Rathaus von Markkleeberg. Thema des Podiums war die Frage, wie man zusammenleben kann, wenn Anfeindungen dem Dialog vorgezogen werden. Die Demokratie lebt vom Diskurs. Aber wieviel Unmut und Misstrauen sind berechtigt und konstruktiv?


 
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Kontroverses Podiumsgespräch in der Alten Handelsbörse Leipzig.

Wann wird's brenzlig?

In den letzten Jahren hat religiös motivierter Extremismus deutschlandweit an Bedeutung gewonnen. Derzeit gibt es 22 muslimische Gemeinden und etwa 40.000 Musliminnen und Muslime in Sachsen. Integrationsministerin Petra Köpping betonte am 11. Oktober bei einer Gesprächsrunde des Zentrums für Extremismusprävention, dass es eine große Unsicherheit in der Bevölkerung gäbe, wie wir am besten mit dem Islam umgehen. „Wichtig ist, dass wir Bedürfnisse ernst nehmen, aber auch Grenzen aufzeigen und uns für deren Einhaltung einsetzen. Und wir müssen miteinander im Gespräch bleiben“, erklärt Petra Köpping. Die Koordinierungs-und Beratungsstelle Radikalisierungsprävention bietet verschiedene Informations-, Sensibilisierungs- und Fortbildungsveranstaltungen sowie Beratungsangebote an. Sie ist erreichbar unter kora@sms.sachsen.de sowie 0351 564 564 9.


 

„Jede Diskriminierung führt zu Extremismus.“

Integrationsministerin Petra Köpping fand bei der Podiumsdiskussion in Leipzig klare Worte.


 
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Wussten Sie schon …?

Am 18. Oktober 1865 wurde mit dem Allgemeinen Deutschen Frauenverein der erste Frauenverein Deutschlands gegründet – und zwar von der Schriftstellerin Louise Otto-Peters und der Lehrerin Auguste Schmidt in Leipzig. Ziel und Forderung des Vereins: das Recht der Frauen auf gleiche Bildung sowie Chancengleichheit auf dem Arbeitsmarkt, verbunden mit gleicher Bezahlung. Auch der Arbeiterinnen- und Mutterschutz, das Wahlrecht für Frauen sowie rechtliche Gleichstellung standen auf der Agenda. Außerdem gaben die Frauen eine Verbandszeitschrift heraus. Aus dem Verein ist der noch heute bestehende Deutsche Staatsbürgerinnen-Verband hervorgegangen.

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Endspurt für den Sächsischen Gründerinnenpreis

2018 wird wieder eine Existenzgründerin mit dem Sächsischen Gründerinnenpreis ausgezeichnet. Auf diese Weise würdigt der Freistaat weibliche Vorbilder, die erfolgreich ein Unternehmen in Sachsen aufgebaut haben. Die Staatsregierung will Frauen damit ermutigen, optimistisch den Weg in die Selbstständigkeit zu gehen. Bewerbungen sind bis zum 31. Oktober möglich.

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Termine



18.10.2017
Forum Dresdner Wirtschaftsfrauen
Dresden
19.10.2017
Einweihung der Gedenktafel für Barbara Uthmann
Annaberg-Buchholz
 
16.10.2017
Integrationstour
Görlitz
19.10.2017
Leipzig im Gespräch
Leipzig
 
10.11.2017
2. Sächsische Fachkonferenz „Medien, Migration und Integration: Der Weg zu einer inklusiven Gesellschaft?!“
Leipzig
20.10.2017
#cruisetalk
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  Kalender
 

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Impressum: Sächsisches Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz, Geschäftsbereich Gleichstellung und Integration, Sebastian Vogel, Leiter des Geschäftsbereichs (V.i.S.d.P.), Postanschrift: Albertstraße 10, 01097 Dresden,
Telefon: 0351 - 56 45 49 10, Telefax: 0351 - 56 45 49 09, pressegi@sms.sachsen.de, www.smgi.sms.sachsen.de

Fotonachweis:
Titelbild (Petra Köpping): Katrin Pötzsch; WILL MEDIA; GBGI (4)