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Der Newsletter vom 19.10.2017

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

Integration ist ein langer Weg – das zeigt sich in meiner täglichen Arbeit. In der vergangenen Woche konnte ich mich aber davon überzeugen, dass viele Akteure in Sachsen für ein Gelingen der Integration einstehen. Auf welche Art die Wohnsitzauflage zur Integration beitragen wird, erfahren Sie in diesem Newsletter. 

Dass auch die Gleichstellung ein wichtiger Bestandteil meiner Arbeit ist, davon können Sie sich weiter unten überzeugen. Bleiben Sie interessiert!

Herzlichst,

Ihre Petra Köpping
Staatsministerin für Gleichstellung und Integration 
beim Sächsischen Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz


 
 

Integrationstour fortgesetzt

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Petra Köpping im Mehrgenerationenhaus in Görlitz.

Am 16. Oktober war Staatsministerin Petra Köpping im Rahmen ihrer Integrationstour in Görlitz und Rothenburg unterwegs. In Görlitz besuchte sie das Projekt „Miteinander aktivieren – Miteinander gestalten“, einen offenen Treff für Menschen mit und ohne Migrationshintergrund. In Rothenburg informierte sie sich über das Programm „Begleitung und Beratung 2.0“ des Diakoniewerks Martinshof. Die Trägervereine beider Projekte erhalten eine Förderung über die Richtlinie „Integrative Maßnahmen“. Petra Köpping zeigte sich dankbar gegenüber den vielen Haupt- und Ehrenamtlichen und betonte, dass diese Angebote allen Menschen, nicht nur Geflüchteten, offenstehen.


 
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Petra Köpping während ihrer Laudatio in der Unterkirche der Frauenkirche.

Bürgerpreis für Arbeit mit Flüchtlingen

In der Unterkirche der Dresdner Frauenkirche konnte Integrationsministerin Petra Köpping am 16. Oktober gleich zwei Sächsische Bürgerpreise in der Kategorie „Engagement in der Arbeit mit Flüchtlingen“ vergeben. Zum einen wurde der Verein Mosaika aus Bischofswerda ausgezeichnet, zum anderen Frau Petra Hering von der Arbeitsgemeinschaft Flüchtlingshilfe Königstein. Die Integrationsministerin dankte auch allen anderen Nominierten für ihre engagierte Arbeit. Mehr Infos zum Bürgerpreis finden Sie online.

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7 Fakten zur Wohnsitzauflage

Am 11. Oktober hat sich der Lenkungsausschuss Integration und Asyl auf eine sachsenweite Wohnsitzauflage geeinigt. Damit werden Asylsuchende verpflichtet, in dem ihnen zugewiesenen Landkreis zu wohnen. Die Auflage soll dazu beitragen, eine gleichmäßige Verteilung der Geflüchteten beizubehalten. Sie ist ein wichtiger Baustein für eine gelingende Integration in Sachsen. 

  1. Das Innenministerium erstellt bis Jahresende einen Erlass zur Wohnsitzauflage.
  2. Die Umsetzung wird durch Gespräche mit dem Landkreistag begleitet. 
  3. Es wird ein Schlüssel festgelegt, nach welchem die Verteilung auf Landkreise und kreisfreie Städte durchgeführt wird. Auf dem Land gibt es ebenso wie in den kreisfreien Städten Integrationsangebote und Sprachkurse. Durch die geringere Anzahl an Teilnehmern kann die Integration auf dem Land sogar einfacher gelingen.
  4. Die Wohnsitzauflage gilt auf Zeit. Wir können also niemandem langfristig vorschreiben, wo er zu wohnen hat. Stattdessen ist es unsere Aufgabe, ländliche Gebiete attraktiv zu halten. Dabei können Zugewanderte auch helfen.
  5. Die Wohnsitzauflage gilt nur solange, wie die betroffenen Personen Sozialleistungen beziehen. Bei Aufnahme einer Ausbildung oder Arbeit entfällt sie. Zudem ist die Auflage keine Residenzpflicht. Die Menschen können sich frei bewegen und z. B. für einen Arztbesuch in die Stadt fahren.
  6. Die Wohnsitzauflage sollte aus integrationspolitischen Gründen mindestens ein Jahr gelten. Die Landkreise und kreisfreien Städte können sie aber bis zu einem Zeitraum von drei Jahren aussprechen.
  7. Als Sanktionsmöglichkeiten sind bundesgesetzlich Leistungskürzungen vorgesehen.

 
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Forum der Koordinierungs-und Beratungsstelle Radikalisierungsprävention (KORA)

Am 18. Oktober fand in Leipzig das erste Forum der Koordinierungs- und Beratungsstelle Radikalisierungsprävention des Freistaates Sachsen (KORA) in Leipzig statt. Etwa 120 Vertreterinnen und Vertreter von Vereinen, Organisationen, staatlichen Institutionen sowie religiösen Einrichtungen nahmen an der Fachveranstaltung teil.

Mit der Einrichtung der KORA sind wir dem Grundsatz "Handeln, bevor etwas passiert" gefolgt. Die Arbeit der KORA ist erfolgreich angelaufen: Es wurden erste Beratungsgespräche geführt und die Kontakte zu Projektpartnerinnen und –partnern vertieft. Mit dem KORA Forum soll ein regelmäßiger sachsenweiter Austausch zum Thema islamistische Radikalisierung beginnen. 

KORA ist erreichbar unter der Telefonnummer 0351 564 564 9 (Mo-Fr 9-16 Uhr).


 
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Petra Köpping begrüßt die Gäste des Kongresses.

Forum Dresdner Wirtschaftsfrauen

Gleichstellungsministerin Petra Köpping hatte für den Kongress des Forums Dresdner Wirtschaftfrauen die Schirmherrschaft übernommen. Der Kongress widmete sich dem Thema "Frauen in untypischen Berufen". 

Frauen haben eine tragende Rolle in der sächsischen Wirtschaft. Veranstaltungen wie dieser Kongress tragen dazu bei, ihre Sichtbarkeit in der Gesellschaft zu erhöhen und den Netzwerkgedanken zu stärken. Frauen sollten den Mut haben, einen selbständigen Weg einzuschlagen. Darum verleiht der Freistaat jährlich den Sächsischen Gründerinnenpreis.


 
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Endspurt für den Sächsischen Gründerinnenpreis

Das Sächsische Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz verleiht seit 2008 jährlich den Sächsischen Gründerinnenpreis an eine Jungunternehmerin im Freistaat Sachsen. Ziel des Preises ist es, die Existenzgründung von Frauen in der Öffentlichkeit sichtbar zu machen. Immerhin werden rund ein Drittel der Gewerbeanmeldungen für Einzelunternehmen von Frauen vorgenommen. Das ist im Bundesvergleich schon hoch, das Potenzial ist aber noch lange nicht ausgeschöpft. 

Bewerbungen sind noch bis zum 31. Oktober möglich.

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Wussten Sie schon …?

Noch immer übernehmen Frauen die hauptsächliche Verantwortung für die Familie. Dadurch liegen auch die Schwierigkeiten der Vereinbarkeit von Beruf und Familie überwiegend auf ihren Schultern. Die Folgen sind: geringere Chancen auf Beschäftigung, Erwerbsunterbrechungen und ein erhöhtes Risiko für Altersarmut. Frauen arbeiten im Vergleich zu Männern mehr als doppelt so häufig in atypischen Beschäftigungsverhältnisse, also: geringfügige und befristete Beschäftigung, Leiharbeit und Teilzeit in geringem Umfang. (Quelle: 3. Atlas zur Gleichstellung von Frauen und Männern in Deutschland

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Petra Köpping im Facebook-Talk

Am 20. Oktober ist Staatsministerin Petra Köpping beim Facebook-Talk von DieSachsen.de zu Gast. Sie sind alle herzlich eingeladen, bis Freitagmittag Ihre Fragen und Anregungen in die Kommentare zu schreiben.

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Termine



26.10.2017
Besuch des Vereins Buchkinder, Leipzig
Leipzig
10.11.2017
2. Sächsische Fachkonferenz „Medien, Migration und Integration: Der Weg zu einer inklusiven Gesellschaft?!“
Leipzig
 
26.10.2017
Fördermittelübergabe „Brücken in die Zukunft“
Markranstädt
27.10.2017
Jurysitzung Sächsischer Integrationspreis
Dresden
 
25.10.2017
Jahreskonferenz der Kommunalen Integrationskoordinatoren
03.11.2017
Gespräch zur Nachwende
Erfurt
 
20.10.2017
#cruisetalk
facebook-live @diesachsen.de
24.10.2017
Gespräch zur Nachwende
Chemnitz
 
  Kalender
 

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Impressum: Sächsisches Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz, Geschäftsbereich Gleichstellung und Integration, Sebastian Vogel, Leiter des Geschäftsbereichs (V.i.S.d.P.), Postanschrift: Albertstraße 10, 01097 Dresden,
Telefon: 0351 - 56 45 49 10, Telefax: 0351 - 56 45 49 09, pressegi@sms.sachsen.de, www.smgi.sms.sachsen.de

Fotonachweis:
Titelbild (Petra Köpping): Katrin Pötzsch; GBGI (5); DieSachsen.de