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Der Newsletter vom 02.11.2017

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

Youmna Fouad aus Ägypten ist eine sehr engagierte junge Frau. Ich freue mich, dass wir heute das Marwa El-Sherbini-Stipendiums feierlich an sie verleihen konnten. Mit ihrer vielfältigen ehrenamtlichen Tätigkeit erfüllt sie die Idee des Stipendiums mit Leben und setzt sie um in praktische Arbeit. Bilder von der heutigen Veranstaltung sende ich Ihnen in der nächsten Woche mit.

Die vergangenen Tage waren nicht nur durch meine Arbeitsbereiche Integration, Gleichstellung und Demokratieförderung geprägt, sondern auch durch kommunale Themen. Lesen Sie Einzelheiten dazu hier im Newsletter.

Herzlichst,

Ihre Petra Köpping
Staatsministerin für Gleichstellung und Integration 
beim Sächsischen Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz


 
 

Empfang für Manny Drukier

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Petra Köpping beim Treffen mit Manny Drukier.

Am 25. Oktober war der Holocaust-Überlebende Manny Drukier auf Einladung der Geschichtswerkstatt Flößberg zu Gast in Borna. Drukier, Jahrgang 1928, stammt ursprünglich aus Lodz. Erst 11jährig, musste er 1939 die Schule verlassen und kam ein Jahr später mit seiner Familie ins Ghetto Staszów. Ab 1942 war er Zwangsarbeiter für den Leipziger Rüstungskonzern HASAG, zuletzt im Arbeitslager in Flößberg. Drukiers Vater starb während eines Gefangenentransports kurz vor Ende des Krieges, Manny Drukier selbst wanderte 1946 aus und baute sich in Kanada ein neues Leben auf. Unter anderem ist er Herausgeber eines Literaturmagazins und Autor mehrerer Romane. 

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Bürgermeister Jens Spiske, Landtagsmitglied Oliver Fritzsche, Staatsministerin Petra Köpping und Landrat Henry Graichen (v. l.).

Schulausbau für die Zukunft

Am 26. Oktober konnte Staatsministerin Petra Köpping einen Fördermittelbescheid für den Ausbau des Gymnasiums in Markranstädt übergeben. Damit soll die Trennung der beiden Gymnasien Markranstädt und Schkeuditz vorbereitet werden. Sie waren aufgrund mangelnder Schülerzahlen im Jahr 2002 zusammengelegt worden. Inzwischen hat sich der demografische Trend umgekehrt, und es werden wieder mehr Schülerplätze benötigt. Für das neue Schulgebäude mit vier Klassenzimmern und einem Lehrerzimmer stehen 700.000 Euro aus dem Landesprogramm „Brücken in die Zukunft“ bereit.  


 
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Staatsministerin Petra Köpping zu Besuch beim Verein Buchkinder Leipzig.

Kinder gestalten Bücher

In der Buch- und Schreibwerkstatt des Vereins Buchkinder in Leipzig entwickeln junge Menschen zwischen 4 und 18 Jahren ihre Geschichten zu eigenen Büchern. Am 26. Oktober war Staatsministerin Petra Köpping in der Werkstatt zu Gast. Sie bekam einen Einblick in die Arbeit und den kreativen Prozess, zu dem neben dem Schreiben auch die Illustration, das Setzen und Drucken gehört. Die fertigen Bücher werden am Ende präsentiert und auch verkauft. Dabei werden die Kinder von Erwachsenen unterstützt. In der Werkstatt arbeiten wöchentlich etwa 200 Kinder in verschiedenen Kursen an ihren Projekten.

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Mitsingnacht-Initiator Neo Kaliske, Staatsministerin Petra Köpping und Pate Siegfried Patzig (v. l.).

Dankeschön für Ehrenamtliche

Um sich bei ehrenamtlichen Mitarbeitern in der Integrationsarbeit zu bedanken, überreichte Petra Köpping am 26. Oktober Freikarten für die 3. Leipziger Mitsingnacht. Damit wurde das Patenschaftsprogramm „Ankommen in Leipzig – Paten für Flüchtlinge“ gewürdigt, bei dem es sich hauptsächlich um sprachliche Unterstützung, Begleitung zu Behörden oder Ärzten, Kinderbetreuung oder Hausaufgabenhilfe handelt. So haben zum Beispiel Siegfried und Karin Patzig die Patenschaft für die Familie Pirabi übernommen und musizieren häufig gemeinsam. Patzigs dürfen sich freuen über Karten für die Mitsingnacht, die am 7. November stattfindet und von Singer-Songwriter Neo Kaliske ins Leben gerufen wurde. Mehr zur Aktion können Sie bei Sachsen Fernsehen sehen.

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100 Jahre Frauenwahlrecht

Die politische Gleichstellung von Mann und Frau ist ein bedeutender Schritt in der deutschen Geschichte. Das das aktive und passive Wahlrecht für Frauen wurde im November 1918 – nach dem Ende des Ersten Weltkriegs – durch ein Regierungsprogramm beschlossen. Im Januar 1919 durften Frauen dann bei der Wahl zur Nationalversammlung ihre Stimme abgeben und sich auch wählen lassen. Die Wahlbeteiligung der Frauen lag bei dieser Abstimmung bei über 90 Prozent und war höher als die der Männer. Zudem wurden 41 weibliche Abgeordnete gewählt. Mehr Infos dazu bekommen Sie bei der Bundeszentrale für politische Bildung.

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Petra Köpping bei der Diskussion in Chemnitz.

Nachwendediskussion im Fernsehen

Nach der Wende hatten viele Ostdeutsche mit Arbeitslosigkeit zu kämpfen. Wahlversprechen wurden nicht gehalten, Träume zerbrachen. Die Arbeit oder der erlernte Beruf waren nichts mehr wert, Hoffnung wurde von Angst abgelöst. Gleichstellungsministerin Petra Köpping ist es wichtig, Nachwende-Ungerechtigkeiten zur Sprache zu bringen – so auch bei einer Diskussion am 24. Oktober in der Dietrich-Bonhoeffer-Kirchgemeinde in Chemnitz, zu der die Staatsministerin eingeladen war. Das ZDF berichtet am 4. November um 17.05 Uhr im Länderspiegel über die Veranstaltung sowie das arte journal um 19.20 Uhr.

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Termine



02.11.2017
Vergabe des Marwa-El-Sherbini-Stipendiums
Dresden
06.11.2017
25-Jahr-Feier LAG Kommunale Gleichstellungsbeauftragte
Dresden
 
04.11.2017
Abschlussveranstaltung Modellprojekt Willkommens-KITAs
Dresden
07.11.2017
Podiumsgespräch „Wirtschaft im Dialog“
Bautzen
 
03.11.2017
Gespräch über Integration in Sachsen
Zwickau
07.11.2017
Mitsingnacht
Leipzig
 
10.11.2017
2. Sächsische Fachkonferenz „Medien, Migration und Integration: Der Weg zu einer inklusiven Gesellschaft?!“
Leipzig
03.11.2017
Beirat für das Landesprogramm „Weltoffenes Sachsen für Demokratie und Toleranz“
Dresden
 
  Kalender
 

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Impressum: Sächsisches Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz, Geschäftsbereich Gleichstellung und Integration, Sebastian Vogel, Leiter des Geschäftsbereichs (V.i.S.d.P.), Postanschrift: Albertstraße 10, 01097 Dresden,
Telefon: 0351 - 56 45 49 10, Telefax: 0351 - 56 45 49 09, pressegi@sms.sachsen.de, www.smgi.sms.sachsen.de

Fotonachweis:
Titelbild (Petra Köpping): Katrin Pötzsch; GBGI (5)