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Der Newsletter vom 09.11.2017

Liebe Leserinnen, liebe Leser, 

das Bundesverfassungsgericht fordert, ein drittes Geschlecht ins Geburtenregister einzuführen. Intersexuellen Menschen, die weder männlich noch weiblich sind, soll damit ermöglicht werden, ihre geschlechtliche Identität „positiv“ eintragen zu lassen. Ich halte diese Entscheidung für richtig, denn damit wird die selbst empfundene geschlechtliche Identität von Intersexuellen als Teil des Persönlichkeitsrechtes anerkannt. 

Dem Ziel, solche und andere Diskriminierungen zu bekämpfen, fühle ich mich persönlich verpflichtet. Dafür bin ich sehr viel unterwegs. Welche Termine in den kommenden Wochen anstehen und welche ich diese Woche absolviert habe, lesen Sie in diesem Newsletter. 

Herzlichst,

Ihre Petra Köpping
Staatsministerin für Gleichstellung und Integration 
beim Sächsischen Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz


 
 

Petra Köpping live im Morgenmagazin

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Am heutigen Donnerstag war Integrations- und Gleichstellungsministerin Petra Köpping im ZDF Morgenmagazin zu sehen. Dunja Hayali und ihr Team sendeten live aus Plauen, wo die Friedliche Revolution einen Ursprung hatte. Mit ihr sprach die Ministerin über die Wendezeit und die Erfahrungen, die Menschen damals gemacht haben.

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Marwa El-Sherbini Stipendium vergeben

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Petra Köpping, Youmna Fouad und Dresdens Oberbürgermeister Dirk Hilbert bei der Übergabe des Stipendiums.

Die Ägypterin Youmna Fouad hat am 2. November das Marwa El-Sherbini Stipendium für Weltoffenheit und Toleranz erhalten. Integrationsministerin Petra Köpping, Ko-Vorsitzende des Kuratoriums, übergab gemeinsam mit Dresdens Oberbürgermeister Dirk Hilbert, dem Vorsitzenden des Kuratoriums, das Stipendium, das für zwei Jahre gilt. Stifter sind der Freistaat Sachsen, die Landeshauptstadt Dresden und die Forschungsallianz DRESDEN-concept. Youmna Fouad lebt seit 2012 in Dresden und engagiert sich vielfältig. Das Stipendium will sie u.a. nutzen, um Vorurteile abzubauen und ein Video über Frauen zu drehen. 


 
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Evaluation für Weltoffenes Sachsen beschlossen

Am 3. November leitete Integrationsministerin Petra Köpping in ihrer Funktion als Vorsitzende die Beiratssitzung des Landesprogramm „Weltoffenes Sachsen – Für Demokratie und Toleranz“. Das Gremium beschloss die Evaluation des Landesprogramms. Damit soll sichergestellt werden, dass das Programm und die Projekte maximale Wirkung bei allen Menschen in Sachsen entfaltet. Im Rahmen der Beiratssitzung wurden auch die Bewertungskriterien und Fördervoten des neuen Antragsprüfungsverfahrens vorgestellt und diskutiert. Die finale Entscheidung über die Förderanträge 2018 findet am 4. Dezember statt. 


 
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Petra Köpping im Gespräch mi Zwickauer Bürgerinnen und Bürger.

2. Zwickauer Diskussion zu Integration

"Integration in Sachsen - Rückblick. Ausblick. Analyse". So lautete der Titel einer Veranstaltung im Julius-Seifert-Haus in Zwickau am 3. November, bei der zahlreiche Fragen gestellt wurden, auch die nach den Kosten von Integration. Integrationsministerin Petra Köpping vertrat bei der Diskussion mit Bürgerinnen und Bürgern den Standpunkt: „Integration kostet Geld, keine Integration wird teuer.“


 
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Im Rahmen der Abschlussveranstaltung wurden die Ergebnisse des Modellprojekts WillkommensKITAs vorgestellt.

Modellprojekt WillkommensKITAs erfolgreich abgeschlossen

Auf der Abschlussveranstaltung des Modellprogramms WillkommensKITAs am 4. November im Deutschen Hygiene-Museum dankte Integrationsministerin Petra Köpping allen Beteiligten, insbesondere dem Projektträger Deutsche Kinder- und Jugendstiftung (DKJS). Das Modellprogramm hat in den vergangenen drei Jahren rund 130 Pädagoginnen und Pädagogen bei der Arbeit mit Kindern mit Fluchthintergrund begleitet. Eine Publikation macht die gesammelten Erfahrungen auch für weitere Kitas nutzbar. 

2018 startet eine weitere Programmphase, dieses Mal mit 100 sächsischen Kitas. Interessierte Kitas können sich bis zum 24. November 2017 anmelden. Alle Unterlagen finden sich unter: www.willkommenskitas-sachsen.de

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„Die pädagogischen Fachkräfte ermöglichten nicht nur den Kindern ein gutes Ankommen, sondern sie haben durch den Aufbau neuer Netzwerke auch die kommunale Integration der Familien in beispielhafter Weise unterstützt.“ 

Integrationsministerin Petra Köpping lobt das Modellprogramm WillkommensKITAs


 
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Petra Köpping würdigt die Arbeit und das Engagement der kommunalen Gleichstellungsbeauftragten.

Gleichstellungsbeauftragte feiern 25jähriges Jubiläum

Gleichstellungsministerin Petra Köpping hat der Landesarbeitsgemeinschaft der kommunalen Gleichstellungsbeauftragten zum 25jährigen Bestehen gratuliert. 

Bei der Festveranstaltung am 6. November im Dresdner Rathaus würdigte die Ministerin das Engagement der Landesarbeitsgemeinschaft. Das Gremium wurde am 13. Mai 1991 im Frauenkulturzentrum Leipzig gegründet und wirkt heute unter anderem im Gleichstellungsbeirat und im Lenkungsausschuss Häusliche Gewalt mit.


 

„Auch für mich ist die Landesarbeitsgemeinschaft eine wichtige und kompetente Ansprechpartnerin. Ich danke den Mitgliedern der Landesarbeitsgemeinschaft für ihren Einsatz und freue mich auf die weitere vertrauensvolle Zusammenarbeit.“

Gleichstellungsministerin Petra Köpping dankt den Mitwirkenden der Landesarbeitsgemeinschaft der kommunalen Gleichstellungsbeauftragten.


 
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Wie steht es um die Integration von Asylsuchenden in den Arbeitsmarkt? Darüber diskutierte Petra Köpping mit Wirtschaftsvertretern.

Spurwechsel im Bereich der Arbeitsmarktintegration gefordert

Bei der Veranstaltung "Wirtschaft im Dialog“ des Vereins Wirtschaft für ein weltoffenes Sachsen e.V. am 7. November hat Integrationsministerin Petra Köpping einen Spurwechsel im Bereich der Arbeitsmarktintegration von Asylsuchenden gefordert.„Wer hier ist, sich gut integriert und Aussicht auf einen Arbeits- oder Ausbildungsplatz hat, der sollte das Asylrecht verlassen und im Rahmen des Zuwanderungsrechts eine Perspektive erhalten können. Das gehört zu einer langfristigen Integration“, sagte die Ministerin. Um die Integration voranzubringen, müssten außerdem Hürden für Unternehmerinnen und Unternehmer abgebaut werden. 


 
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Wer war Marwa El-Sherbini?

Am 1. Juli 2009 starb die 31-jährige Marwa El-Sherbini durch zahlreiche Messerstiche im Landgericht Dresden. Die schwangere Muslima aus Ägypten hatte als Zeugin gegen einen Mann ausgesagt, der sie rassistisch beleidigt hatte. Als ihre Aussage beendet ist, zückt der Angeklagte plötzlich ein Messer und sticht immer wieder auf die 31-Jährige ein. Sein Motiv: "ausgeprägter Hass auf Nichteuropäer und Moslems“, wie ein Staatsanwalt später feststellen wird. Marwa stirbt, ihr Ehemann wird schwer verletzt.
Heute erinnert eine Gedenktafel am Landgericht an Marwa. Der Freistaat Sachsen, die Landeshauptstadt Dresden und die Forschungsallianz DRESDEN-concept vergeben gemeinsam das Marwa El-Sherbini-Stipendium. Es wird in der Regel alle zwei Jahre an Studierende Dresdner Hochschulen vergeben.

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Ausschreibungen von Partnern

Das Antidiskriminierungsbüro Sachsen (ADB) eröffnet nochmals das Bewerbungsverfahren und sucht zum 01.02.2018 zwei Antidiskriminierungsberater_innen für den Standort Chemnitz und ein_e Berater_in für Leipzig (35 h/ Woche, TVöD 10, befristet bis 15.12.2020). Die Bewerbungsfrist endet am 19. November 2017. Weiterführende Informationen zu der Stellenausschreibung und das Bewerbungsformular finden Sie auf der Website des Antidiskriminierungsbüros.

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Deutscher Integrationspreis 2018 ausgeschrieben

Die gemeinnützige Hertie-Stiftung schreibt erneut den Deutschen Integrationspreis aus. Bis zum 27.11.2017 können sich Sozialunternehmen, gemeinnützige Organisationen oder private Initiativen bewerben. Gesucht werden innovative Ideen, die die gesellschaftliche Teilhabe oder die demokratische Beteiligung Geflüchteter fördern. Gemeinsam mit dem Stifterverband stellt die Hertie-Stiftung insgesamt 250.000 Euro zur Verfügung. 

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Aufarbeitung der jüdischen Geschichte der Stadt Leipzig

Das Kultur- und Begegnungszentrum Ariowitsch-Haus e.V. und der Künstler und Historiker Dr. Marco Helbig, auch bekannt als der Reimteufel, starten ein Projekt zur Aufarbeitung der jüdischen Geschichte der Stadt Leipzig. Im Mittelpunkt steht das Leben und Werk des berühmtesten Leipziger Rabbiners und Schulgründers Dr. Ephraim Carlebach. Sein Umgang mit Ausgrenzung und Antisemitismus soll die Teilnehmerinnen angeregen, eigene Lösungswege gegen Ausgrenzung, Mobbing und Diskriminierung zu finden. Die in den Workshops entstehenden Texte, Raps und Gedichte können vor Ort aufgenommen oder im Rahmen einer Aufführung präsentiert werden. Kontakt: Dr. Marco Helbig, M: helbig@ariowitschhaus.de, T: 0172/ 37 84 110


 

EU Prize for Women Innovators

Die Europäische Kommission vergibt zum fünften Mal den EU Prize for Women Innovators. Ausgezeichnet werden weibliche Gründerinnen, die herausragende Innovationen auf den Markt gebracht haben. Der erste Preis ist mit 100.000 Euro dotiert. Einsendeschluss ist der 15. November 2017. 

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Termine



10.11.2017
Integrationsfachkonferenz
Leipzig
14.11.2017
Unternehmerinnen-und Gründerinnentreffen
Leipzig
 
16.11.2017
Plenarsitzung
Dresden
13.11.2017
Gespräche am Küchentisch
Dippoldiswalde
 
17.11.2017
Verleihung des Sächsischen Integrationspreises
Dresden
10.11.2017
2. Sächsische Fachkonferenz „Medien, Migration und Integration: Der Weg zu einer inklusiven Gesellschaft?!“
Leipzig
 
15.11.2017
Plenarsitzung
Dresden
 
  Kalender
 

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Impressum: Sächsisches Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz, Geschäftsbereich Gleichstellung und Integration, Sebastian Vogel, Leiter des Geschäftsbereichs (V.i.S.d.P.), Postanschrift: Albertstraße 10, 01097 Dresden,
Telefon: 0351 - 56 45 49 10, Telefax: 0351 - 56 45 49 09, pressegi@sms.sachsen.de, www.smgi.sms.sachsen.de

Fotonachweis:
Titelbild (Petra Köpping): Katrin Pötzsch; GBGI (6), Landeshauptstadt Dresden (1), Deutsche Kinder- und Jugendstiftung (3)