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Der Newsletter vom 25.01.2018

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

bei meinen Gesprächen im fränkischen Neuendettelsau habe ich erfahren, dass die dortige Bevölkerung nach einem starken Strukturwandel heute sehr zufrieden mit ihren Lebensumständen ist. Vor Ort sind noch immer Strukturen vorhanden, und die Verwaltung versteht sich als "Kümmerer" und ist stets ansprechbar. Es ist deutlich sichtbar, wie wichtig es ist, dass sich alle gemeinsam für den Zusammenhalt stark machen.

Was es aus der vergangenen Woche sonst noch zu berichten gibt, lesen Sie im Newsletter.

Herzlichst,

Petra Köpping
Staatsministerin für Gleichstellung und Integration 
beim Sächsischen Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz


 
 

Ausstellung auf der Messe

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Impressionen von der KarriereStart 2018. Unten: der Gemeinschaftsstand „Willkommen in Sachsen“.

"In Sachsen arbeiten wollen, können, dürfen" - so lautete der Titel der Ausstellung, die von Integrationsministerin Petra Köpping auf der Messe KarriereStart eröffnet wurde. Sie zeigte Porträts von 13 Menschen aus 12 Ländern, darunter Syrien, Brasilien, Ungarn, Bulgarien, Rumänien, Palästina oder Libyen. Alle wurden durch den Träger IQ Netzwerk Sachsen auf ihrem Weg in den sächsischen Arbeitsmarkt beraten und begleitet. Die Ausstellung legte den Fokus darauf, wie sich ihr Leben verändert und entwickelt hat – zum einen aufgrund von Migration und Flucht, zum anderen durch verschiedene Zugangsmöglichkeiten zum Arbeitsmarkt in Sachsen. Die Ausstellung war am Gemeinschaftsstand „Willkommen in Sachsen“ zu sehen, an dem sich ein Verbund an Behörden, Ministerien und freien Trägern beteiligte.


 
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Gleichstellungsministerin Petra Köpping beim Neujahrsempfang des Gleichstellungsbüros der Uni Leipzig und der Koordinierungsstelle zur Förderung der Chancengleichheit.

Neujahrsempfang in Leipzig

Am 24. Januar besuchte Staatsministerin Petra Köpping den Neujahrsempfang des Gleichstellungsbüros der Universität Leipzig und der Koordinierungsstelle zur Förderung der Chancengleichheit an sächsischen Universitäten und Hochschulen. Die Gleichstellungsministerin sprach über die Erfolge aus dem vergangenen Jahr, wie  z.B. die Verabschiedung des Landesaktionsplanes zur Akzeptanz der Vielfalt von Lebensentwürfen und die Eröffnung des Genderkompetenzzentrums. Außerdem informierte sie über die geplanten Aktivitäten in kommenden Jahr. Hier steht an erster Stelle das moderne Gleichstellungsgesetz, welches verabschiedet werden soll.


 
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Petra Köpping im Gespräch mit einem RTL-Journalisten.

RTL bei der Küchentischtour

Die Küchentischtour in Hainichen am 23. Januar traf auf großes Interesse seitens der Medien. Das Team vom RTL Nachtjournal arbeitet derzeit an einem Beitrag, wie sich Vorurteile und Missverständnisse bei den Menschen festsetzen können. Sie stellten an Staatsministerin Petra Köpping u.a. die Frage, wie man das Gespräch mit Menschen suchen kann, die voller Wut sind. 


 
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Staatsministerin Petra Köpping mit den beiden Bürgermeistern Gerhard Korn und Gottwald Dötzer (oben). Gäste bei der Podiumsdiskussion (unten).

Besuch in Neuendettelsau

Am 22. Januar folgte Petra Köpping einer Einladung nach Neuendettelsau. Die Gemeinde in Mittelfranken pflegt seit langem Kontakt ins sächsische Drebach und interessiert sich dafür, was die Sachsen bewegt und was sie bedrückt. Bei einem Gespräch mit den beiden Bürgermeistern Gerhard Korn und Gottwald Dötzer sowie Landrat Dr. Jürgen Ludwig kam u.a. zur Sprache, dass Neuendettelsau als ehemaliger Industriestandort ebenfalls einen Strukturwandel durchmachen musste. Die Gastgeber berichteten auch von ihrem regelmäßigen Austausch mit dem Erzgebirgskreis. Danach besuchte die Staatsministerin die Diakonie, die sich für den Zusammenhalt in der Gemeinde stark macht. Zum Abschluss der Reise stand eine Podiumsdiskussion über die verschiedenen Erfahrungen in Ost und West auf dem Programm, an der sich fast 100 Gäste beteiligten. 


 
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Bürger zweiter Klasse?

Der Aussage, Ostdeutsche seien in Deutschland Bürger zweiter Klasse, stimmen 44 Prozent der Befragten des Sachsen Monitor 2017 zu. 61 Prozent sind der Ansicht, dass die Leistungen der Ostdeutschen für den Aufbau der neuen Bundesländer zu wenig gewürdigt werden. Bei der Gruppe der älteren Menschen ist diese Sichtweise sehr viel stärker vertreten als bei den jungen Menschen. Entsprechend sind 58 Prozent der Befragten der Meinung, es sollte lieber mehr Geld für die deutsche Einheit als für die Integration von Ausländern ausgegeben werden.

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#weremember ist eine Aktion des World Jewish Congress WJC.

Holocaust-Gedenktag

Am 27. Januar wird international der Opfer des Holocaust gedacht. Das Datum verweist auf den Jahrestag der Befreiung des KZ Auschwitz-Birkenau, wo zwischen 1940 und 1945 mehr als eine Million Menschen ermordet wurden. Seit 1996 ist der 27. Januar offizieller Gedenktag in Deutschland. 2005 wurde er als internationaler Gedenktag von den Vereinten Nationen eingeführt.


 

„Der Gedenktag macht uns darauf aufmerksam, dass wir die Erinnerung an diese barbarische Zeit aufrecht erhalten müssen. Und deshalb plädiere ich dafür, dass jede und jeder in Deutschland einmal eine NS-Gedenkstätte besuchen sollte.“

Staatsministerin Petra Köpping anlässlich des Internationalen Gedenktages für die Opfer des Holocaust.


 
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Auszug aus der Presseschau

Gleichstellung und Integration

Staatsministerin Petra Köpping in Interview beim Sachsen Fernsehen über die Arbeit ihres Geschäftsbereiches.

Nachwende-Aufarbeitung

Über die Reise der Ministerin ins fränkische Neuendettelsau berichtete der Sachsenspiegel (ab Min 15:40), die Sächsische Zeitung und die Leipziger Volkszeitung.


 
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Ausstellungseröffnung

Vom 6. bis 28. Februar wird in der Sächsischen Landes- und Universitätsbibliothek Dresden, Zellescher Weg 18, die Ausstellung „KOMMEN GEHEN BLEIBEN. Migrationsgeschichte(n) aus Sachsen“ gezeigt. Studierende des Instituts für Geschichte der TU Dresden haben sich mit individuellen sächsischen Migrationsgeschichten auseinandergesetzt und diese in Zusammenarbeit mit unserem Geschäftsbereich in einer Wanderausstellung zusammengetragen.

Zur Auftaktveranstaltung am 6. Februar 2018 um 18:00 Uhr laden wir Sie herzlich ein. Wir bitten um Ihre Anmeldung bis zum 1. Februar 2018 an: Julia.Kessler@sms.sachsen.de oder telefonisch unter 0351 564-54907 bzw. als Fax an 0351 564-54909.


 

Termine



25.01.2018
Klausurtagung der SPD-Landtagsfraktion
Roßwein
02.02.2018
Regionalworkshop
Leipzig
 
26.01.2018
Klausurtagung der SPD-Landtagsfraktion
Roßwein
02.02.2018
Grußwort bei der IG Gestohlene Kinder der DDR
Dresden
 
03.02.2018
Verleihung des Sächsischen Gründerinnenpreises
Leipzig
05.02.2018
Bürgerbegegnung
Aue
 
27.01.2018
Kranzniederlegung im Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus
Markkleeberg
 
  Kalender
 

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Impressum: Sächsisches Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz, Geschäftsbereich Gleichstellung und Integration, Sebastian Vogel, Leiter des Geschäftsbereichs (V.i.S.d.P.), Postanschrift: Albertstraße 10, 01097 Dresden,
Telefon: 0351 - 56 45 49 10, Telefax: 0351 - 56 45 49 09, pressegi@sms.sachsen.de, www.smgi.sms.sachsen.de

Fotonachweis:
Titelbild (Petra Köpping): Katrin Pötzsch; GBGI (8), Fotolia/WavebreakMediaMicro