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Der Newsletter vom 01.02.2018

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

es ist nach wie vor keine Selbstverständlichkeit, dass Frauen ein eigenes Unternehmen gründen und leiten. Umso mehr freue ich mich, wieviele starke Frauen sich am Sächsischen Gründerinnenpreis beteiligt haben. Jede dieser engagierten Frauen hat große Anerkennung verdient für ihren Einsatz und ihren Mut. 

Einige der Teilnehmerinnen stellen wir Ihnen in diesem Newsletter vor – mit Fokus auf Unternehmerinnen aus dem ländlichen Raum. Sie sind Vorbilder und machen Mut, dass noch mehr Frauen diesen Schritt wagen.  

Herzlichst,

Petra Köpping
Staatsministerin für Gleichstellung und Integration 
beim Sächsischen Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz


 
 

Der Sächsische Gründerinnenpreis

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Seit dem 1. Juli können sich Unternehmerinnen und Gründerinnen wieder um den Sächsischen Gründerinnenpreis bewerben.

Am 3. Februar 2018 wird in Leipzig der Sächsische Gründerinnenpreis vergeben. Die Intendantin des Mitteldeutschen Rundfunks, Prof. Dr. Karola Wille, wird die Festveranstaltung in der MDR-Zentrale mit einem Grußwort eröffnen. Der Preis, der in Form einer Pusteblume gehalten ist, wurde von der Dresdner Künstlerin Eva Backofen entworfen und hergestellt.

Im Folgenden zeigen wir Ihnen drei der Bewerberinnen, die es nicht auf die Shortlist geschafft haben – in den kommenden Wochen werden wir Ihnen weitere Teilnehmerinnen hier in unserem Newsletter vorstellen. Die vollständige Liste der Teilnehmerinnen finden Sie auf der Webseite des Gründerinnenpreis.

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„Jede Unternehmerin hat einen Preis als Anerkennung für ihren mutigen Einsatz verdient.“

Gleichstellungsministerin Petra Köpping


 
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Esther Beringer – Beringer Marketing E.K.

Das Unternehmen Beringer Marketing steht für konzeptionelles und strategisches Marketing mit Fokus auf die europäische Musikinstrumenten-Branche. Gemeinsam mit ihrem Creative Director Gerd Essl verhilft Esther Beringer ihre Kunden zu einer unverwechselbaren Markenidentität. Die Wirtschaftswissenschaftlerin verfügt über langjährige Erfahrung in der Musik-Branche und folgt in ihrer Arbeit der Prämisse „Bleib kreativ und mache nur das, was du mit Begeisterung umsetzen kannst!“

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Kerstin Dietzsch-Söllner ­– Kunsthandwerk, Dekorationswerkstatt und Goldschmiede

Kerstin Dietzsch-Söllner zeichnet sich durch Kreativität und handwerkliches Können aus. Ihre künstlerische Ausbildung erwarb sie in ihren Lehren zur Goldschmiedin und Dekorateurin. In der Werkstatt Kunsthandwerk, Dekorationswerkstatt und Goldschmiede bietet sie ihren Kunden aus diesem Grund ein breites Leistungsspektrum an – von Goldschmiedearbeiten über Malerei zu Holzkunst und Textilien. Ihre Kreativität verbindet sie auch mit gesellschaftlichem Engagement: Aus dem Logo ihrer Heimatstadt entwickelte sie die Schmuckkollektion „Oelsnitzer Sperk“, von der ein Teil des Erlöses als Spende der örtlichen Mittelschule zugutekommt.

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Elke Fischer – Elke-Fischer-Net(z)

„Neues Unternehmertum mit Herz entwickeln!“ lautet die Devise von Elke Fischer. Sie bietet Unternehmern aller Branchen auf Elke-Fischer-Net(z) ein großes Portfolio an Beratungs- und Betreuungsleistungen. Dazu zählt auch die Organisation von Unternehmertreffen in Unternehmen, Kommunen und Institutionen, bei denen die Vernetzung und Knüpfung neuer Geschäftsbeziehungen im Vordergrund stehen. Ihre Kunden aus ganz Deutschland schätzen die persönlichen Gespräche zu Unternehmerfragen und die große Expertise der geborenen Netzwerkerin.

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Sächsische Unternehmerinnen

Knapp acht Prozent aller erwerbstätigen Frauen in Sachsen sind selbstständig. Zum Vergleich: Bei Männern beträgt die Quote 13 Prozent. Damit liegt Sachsen leicht über dem bundesweiten Durchschnitt, aber die Zahlen zeigen, dass es hier noch Luft nach oben gibt.

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Blick in eine Männerschutzwohnung.

Männerschutzwohnungen: Bilanz nach einem Jahr

Männer, die von Gewalt betroffen sind, können in Sachsen in zwei Wohnungen Schutz suchen. Seit dem 1. Februar 2017 wird dies durch ein Pilotprojekt der beiden Träger Männernetzwerk Dresden e.V. und der LEMANN e.V. in Leipzig ermöglicht. Die Initiatoren ziehen eine erste Bilanz.

Pro Wohnung können maximal drei von Gewalt in Partnerschaftskonflikten betroffene Männer Schutz suchen. Auch deren Kinder können bei Bedarf mit einziehen. Die Leipziger Wohnung hatte seit März 2017 insgesamt 672 Aufenthaltstage von 7 Männern zwischen 20 und 40 Jahren zu verzeichnen. Die Dresdner Wohnung verzeichnete im ersten Jahr ihres Bestehens 438 Aufenthaltstage von 10 Männern im Alter zwischen 29 und 67 Jahren. Teilweise musste hier wegen Vollbelegung mit Wartelisten gearbeitet werden.

Die Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, Petra Köpping, ordnet die Zahlen ein: „Das sächsische Modellprojekt der Männerschutzwohnung zeigt, wie notwendig es ist. Die zur Verfügung gestellten Kapazitäten werden genutzt. Teilweise würden wir sogar noch mehr Plätze benötigen. Wir sehen dabei, dass wir für dieses Angebot eine hohe Akzeptanz bei den von häuslicher Gewalt betroffenen Männern erreicht haben. Moderne Gleichstellungspolitik bedeutet für mich, Politik für Frauen und Männer zu machen. Das Modellprojekt der Männerschutzwohnung füllt diesen Anspruch mit Leben.“


 
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Unsere Praktikantin Jennifer Müller an ihrem Arbeitsplatz.

Vorgestellt: Praktikum im SMGI

„An der Hochschule für öffentliche Verwaltung und Rechtspflege (FH), Fortbildungszentrum des Freistaates Sachsen studiere ich schon anderthalb Jahre dual im Studiengang Sozialverwaltung. Seit Anfang Dezember 2017 führe ich mein externes Praktikum im Rahmen meines Studiums in der Stabsstelle Demokratieförderung des Geschäftsbereichs der Staatsministerin für Gleichstellung und Integration durch. Einen tieferen Einblick bekam ich in den Bereich der Richtlinie für Integrative Maßnahmen durch das Kennenlernen von verschiedenen Verfahrensabläufen. Dabei durfte ich Besprechungen zwischen den Entscheidungsträgern GBGI und der Sächsischen Aufbaubank (SAB) sowie Beratungen für interessierte Träger beiwohnen. Ich konnte in den zwei kurzen Monaten viel lernen und mitnehmen und bin dankbar für die Zeit, die ich hier verbringen durfte.“ (Jennifer Müller)

Im SMGI können studienrelevante Pflichtpraktika absolviert werden. Bewerbungen (mit Nachweis, dass es sich um ein Pflichtpraktikum handelt) bitte an folgende Adresse: pressegi@sms.sachsen.de.


 
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Auszug aus der Presseschau

"Das macht Frust"

DIE ZEIT berichtet vom Besuch Petra Köppings im bayerischen Neuendettelsau. Provokant stellt die Zeitung die Frage: "Ist das eine neue Form der Ost-Emanzipation – oder nur das alte Jammern?"

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Ausstellungseröffnung

Vom 6. bis 28. Februar wird in der Sächsischen Landes- und Universitätsbibliothek Dresden, Zellescher Weg 18, die Ausstellung „KOMMEN GEHEN BLEIBEN. Migrationsgeschichte(n) aus Sachsen“ gezeigt. Studierende des Instituts für Geschichte der TU Dresden haben sich mit individuellen sächsischen Migrationsgeschichten auseinandergesetzt und diese in Zusammenarbeit mit unserem Geschäftsbereich in einer Wanderausstellung zusammengetragen.

Zur Auftaktveranstaltung am 6. Februar 2018 um 18:00 Uhr laden wir Sie herzlich ein. Wir bitten um Ihre Anmeldung bis zum 1. Februar 2018 an: Julia.Kessler@sms.sachsen.de oder telefonisch unter 0351 564-54907 bzw. als Fax an 0351 564-54909.


 

Termine



06.02.2018
Eröffnung der Wanderausstellung „Migration in Sachsen“
Dresden
03.02.2018
Verleihung des Sächsischen Gründerinnenpreises
Leipzig
 
05.02.2018
Bürgerbegegnung
Aue
02.02.2018
„Aufarbeitung von DDR-Unrecht – Zwangsadoption/Säuglingstod“
Dresden
 
  Kalender
 

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Impressum: Sächsisches Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz, Geschäftsbereich Gleichstellung und Integration, Sebastian Vogel, Leiter des Geschäftsbereichs (V.i.S.d.P.), Postanschrift: Albertstraße 10, 01097 Dresden,
Telefon: 0351 - 56 45 49 10, Telefax: 0351 - 56 45 49 09, pressegi@sms.sachsen.de, www.smgi.sms.sachsen.de

Fotonachweis:
Titelbild (Petra Köpping): Katrin Pötzsch; GBGI (7), Fotolia/WavebreakMediaMicro